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Partizip I und II

Partizip I und II

Assessment

Presentation

•

World Languages

•

12th Grade

•

Hard

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Olena Mur

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1

Partizip I und II

2

​

​Im Deutschen wird zwischen dem Partizip I (Partizip der Gegenwart) und dem Partizip II (Partizip Perfekt) unterschieden.

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​

​Partizip I

Zur Bildung des Partizip I wird an den Wortstamm des Verbes ein – d angehängt.

Beispiel:

spielen – spielend

gehen – gehend

laufen – laufend

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​

​Beachte:

Damit die Verben tun und sein im Partizip I besser ausgesprochen werden können, wird hier ein -e vor dem -nd eingefügt, d. h.

statt tund > tuend 

statt seind -> seiend

5

​

​Partizip II

Das Partizip II beginnt mit der Vorsilbe “ge-” und endet entweder auf “t” (bei schwachen/gemischten Verben) oder auf “en” (bei starken Verben).

6

​

​Beispiele:

reden – geredet (schwaches/gemischtes Verb)

essen – gegessen (starkes Verb)

7

​

​Achtung:

Bei der Bildung des Partizip II gibt es mehrere Sonderregelungen.

​

Der Wortstamm mancher starken und gemischten Verben verändert sich im Partizip II., wie z. B. in gehen – gegangen, bringen – gebracht, schwimmen – geschwommen, usw.

​

Bei schwachen/gemischten Verben, deren Stamm auf –t, -doder-n endet, wird statt -tein –etangehängt: warten – gewartet, baden – gebadet, rechnen – gerechnet, usw.

​

​

8

​

​Endet ein Verb auf -ieren, wird das Partizip II ohne ge-gebildet: lackieren – lackiert, studieren – studiert, reklamieren – reklamiert, usw.

Bei trennbaren Verben steht das ge-im Partizip II zwischen den trennbaren Wortteilen: anstehen – angestanden, aufmachen – aufgemacht, zusehen – zugesehen, usw.

Bei nicht trennbaren Verben entfällt das ge-: besucht, verstanden, übersetzt, usw.

9

​

​Das Partizip II wird zur Bildung des Perfekts, Plusquamperfekts, Futur II oder Passives verwendet. Außerdem kann es ebenfalls wie ein Adjektiv oder Nomen benutzt werden.

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Partizip I und II

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