WorksheetsPsychische Störungen - Einführung
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Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit der Abgrenzung von "normalen" und "abnormalen Verhalten"?
Es ist sehr anspruchsvoll zu definieren, was "normales Verhalten" ist.
Es ist sehr einfach festzulegen, was "abnormales Verhalten" ist.
Es ist schwierig abzugrenzen was "normal" und "abnormal" ist.
Wer öfter als elfmal überprüft ob er / sie den E - Herd ausgeschaltet hat gilt aus Sicht der Psychologen / innen als "abnormal"
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem "abweichenden Verhalten" und Normen der Beurteilung des Verhaltens?
Es gibt letztlich KEIN hunderprozentig objektives Testverfahren zur Feststellung "abweichenden Verhaltens".
Kulturelle Normen haben keine Einfluss auf die Definition abweichenden Verhaltens.
Im Laufe der Zeit verändern sich "kulturelle Normen".
Nur moderne Gesellschaften entwickeln Regeln und Normen.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem "abweichenden Verhalten" und Normen der Beurteilung des Verhaltens?
Seltenes Verhalten wird u.a. als "abnorm" bezeichnet.
"Gewicht" und "Körpergröße" eines Menschen können mit einer statistischen Norm verglichen werden.
Psychologen / innen versuchen nur direkt beobachtbares Verhalten statistisch zu erfassen.
Eigenschaften einer Person die verglichen mit anderen Menschen häufig vorkommen werden u.a. als "normal" bezeichnet.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem "abweichenden Verhalten" und Normen der Beurteilung des Verhaltens?
Fehlangepasstes Verhalten kann eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens des Individuums bewirken.
Es gibt nur fehlangepasstes Verhalten und KEIN fehlangepasstes Erleben.
Fehlangepasstes Erleben kann z.B. in einer Angst vor großen Menschenversammlungen bestehen.
Fehlangepasstes Verhalten eines einzelnen Menschen kann das Wohlbefinden der Gruppe nicht beeinflussen.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem "abweichenden Verhalten" und dem "persönlichen Leidensdruck"?
Der "persönliche Leidensdruck" kann u.a. dem Erleben des Menschen zugeordnet werden.
Das Ausmaß des "Leidensdrucks" entspricht letztlich dem subjektiven Erleben.
Der "persönliche Leidensdruck" kann sich u.a. in Gefühlen wie Angst und Erregtheit äußern.
Das Ausmaß des "Leidensdrucks" kann letztlich vollkommen objektiv erfasst werden
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit der "Normalität" und den "Merkmalen emotionalen Wohlbefindens"?
Es ist aus Sicht der Psychologie schwer festzulegen, was "normal" ist.
Die allgemein anerkannte psychologische Definition von "Normalität" ist: "Normal ist das was normale Meschen machen".
Ein Merkmal des "emotionalen Wohlbefindens" ist die angemessene Wahrnehmung der Realität.
Ein Merkmal des "emotionalen Wohlbefindens" ist die Fremdsteuerung des eigenen Verhaltens.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit der "Normalität" und den "Merkmalen emotionalen Wohlbefindens"?
Es ist problematisch "Normalität" mit dem "emotionalen Wohlbefinden" bei Handlungen in Verbindung zu bringen, da sich auch Mörder / innen beim Töten gut fühlen können.
Ein Merkmal des "emotionalen Wohlbefindens" ist Selbstachtung und Akzeptanz.
Ein Merkmal des "emotionalen Wohlbefindens" ist die Aussicht nichts arbeiten zu müssen.
Ein Merkmal des "emotionalen Wohlbefindens" besteht darin keine impulsiven Reaktionen kontrollieren zu können.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit Menschen die ein "emotionales Wohlbefinden" haben?
Minderwertigkeitsgedanken sind bei diesen Menschen nicht oder kaum vorhanden.
Die eigenen Fähigkeiten werden richtig eingeschätzt.
Diese Menschen können keine längerfristigen Beziehungen zu anderen Menschen eingehen.
Impulsive Reaktionen können von diesem Individuum schwer kontrolliert werden.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit der Dauer "abnormen Verhaltens"?
"Abnormes Verhalten" kann aufgrund eines Ereignisses akut und vorübergehend sein.
"Abnormes Verhalten" kann chronisch und damit lebenslänglich sein.
Jegliches abnormes Verhalten im Erwachsenenalter beginnt im Kleinkindalter.
Psychologen / innen können jegliches abnorme Verhalten auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit der Einteilung / Klassifikation von abweichenden Verhalten?
Die Einteilung ist eine Hilfestellung bei "Therapieentscheidungen".
Einzelne Störungen können leichter bestimmten psychischen Erkrankungen zugeordnet.
Der "DSM" wird von der WHO herausgegeben.
Jedes psychische Symptom wie Angst entspricht genau einer bestimmten Erkrankung.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit der Einteilung / Klassifikation von abweichenden Verhalten?
Die Einteilung erleichtert das "Erkennen" bestimmter psychischer Krankheiten.
Erkrankungen wurden früher in "Neurosen" und "Patosen" unterteilt.
Der "ICD" wird von der WHO herausgehoben.
Eine "Psychose" kann sich u.a. in einem Verlust des Realitätsbezug äußern.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit der Einteilung / Klassifikation von abweichenden Verhalten?
Erkrankungen wurden früher in "Neurosen" und "Psychosen" unterteilt.
Eine Neurose stellt eine vergleichsweise "leichtere" Erkrankung dar.
Jede psychische Erkrankung führt zu einem Krankenhausaufenthalt.
Eine Neurose stellt keine Beeinträchtigung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit dar.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit der Einteilung / Klassifikation von abweichenden Verhalten?
Bei einer "Neurose" können Menschen die Anforderungen des täglichen Lebens nur schwer erfüllen.
Bei einer "Psychose" kann ein stationärer Aufenthalt notwendig werden.
Bei einer "Psychose" handelt es sich um eine schwerwiegende Erkrankung.
Der "DSM" wird von der US - Amerikanischen Gesellschaft herausgegeben.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit einzelnen theoretischen Ansätzen bzw. Sichtweisen zur Erklärung "psychischer Störungen".
Keinem theoretischen Ansatz gelingt eine umfassende und vollkommen beweisbare Erklärung "psychischer Störungen".
Der "biologische Ansatz" führt "psychische Störungen" auf "unbewusste Konflikte" zurück.
Der "behavioristische Ansatz" führt "unangemessenes Verhalten" darauf zurück, dass dieses erlernt wurde.
Das "Anfälligkeits - Stress - Modell" führt "psychische Störungen" auf die menschlichen Triebe zurück.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit einzelnen theoretischen Ansätzen bzw. Sichtweisen zur Erklärung "psychischer Störungen".
Der "psychoanalytische Ansatz" erklärt vollständig und beweisbar die Ursachen "psychischer Störungen".
Der "biologische Ansatz" führt "psychische Störungen" auf "genetische Unregelmäßigkeiten" und "Störungen des Gehirns" zurück.
Der "psychoanalytische Ansatz" führt die Ursachen "psychischer Störungen" auf Triebe und unbewusste Konflikte zurück.
Unangemessenes Verhalten wird laut dem "behavioristischen Ansatz" durch Reize und Verstärker gefördert.
Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit einzelnen theoretischen Ansätzen bzw. Sichtweisen zur Erklärung "psychischer Störungen".
Laut dem "Anfälligkeits - Stress - Modell" gibt es keine Wechselwirkung zwischen der biologischen und psychischen Ebene.
Laut dem "Anfälligkeits - Stress - Modell" kann eine große Stressbelastung zu einer psychischen Störung führen.
Laut dem "Anfälligkeits - Stress - Modell" haben manche Menschen eine personale Disposition die sie anfälliger für "Stress" macht.
Der "biologische Ansatz" kann auch als "Anfälligkeits - Stress - Modell" bezeichnet werden.
