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2 Erziehung, Staat und Menschenbild - Anthropologie

Total questions: 20

Worksheet time: 40mins

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1.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit Möglichkeiten und Grenzen im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Der "pädagogische Optimismus" geht davon aus, dass es große Möglichkeiten der Veränderung der personalen Disposition bzw. des Menschen gibt.

b)

Manche "Milieutheoretiker" gehen davon aus, dass die Menschen "genetisch fixierte Überlebensmaschinen" sind.

c)

"Nativisten" gehe davon aus, dass es einen großen Einfluss der Gene auf das Erleben und Verhalten des Menschen gibt.

d)

Der "pädagogische Optimismus" geht davon aus, dass es geringe bis keine Möglichkeiten der Veränderung der personalen Disposition bzw. des Menschen gibt.

2.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit Möglichkeiten und Grenzen im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Der "pädagogische Pessismismus" geht davon aus, dass es geringe bis keine Möglichkeiten der Veränderung der personalen Disposition bzw. des Menschen gibt.

b)

Der "pädagogische Pessismismus" geht davon aus, dass es große Möglichkeiten der Veränderung der personalen Disposition bzw. des Menschen gibt.

c)

Manche "Nativisten" gehen davon aus, dass die Menschen "genetisch fixierte Überlebensmaschinen" sind.

d)

"Milieutheoretiker" gehen von einem geringen Einfluss der Umwelt bzw. Situation auf das Erleben und Verhalten der Menschen aus.

3.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit Möglichkeiten und Grenzen im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Alle Menschen im Umfeld einer Person können möglicherweise deren Motivation und Erwartungshaltung beeinflussen.

b)

Politische und Erziehungsziele sind abhängig vom jeweiligen Zeitalter, der Gesellschaft und dem jeweiligen Umfeld.

c)

Friedrich Nietzsche formuliert ein mögliches Ziel für den Menschen folgendermaßen: "Selbstbefreiung des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit"

d)

Unter "Mündigkeit" versteht man, dass der Mensch selbständig, handlungsfähig sein sollte und die eigenen Ansichten begründen sollte.

4.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit Möglichkeiten und Grenzen im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Die Erwartungshaltung an Eltern und Kinder kann durch die jeweilige Gesellschaft beeinflusst werden.

b)

Die "Unmündigkeit" ist u.a. dann beim Menschen "selbstverschuldet" wenn dieser nur einen mangelnden Willen zur "Mündigkeit" besitzt.

c)

Politische und Erziehungsziele einer Person sind abhängig davon ob dessen Umfeld eher "bildungsfern" und "bildungsnah" ist.

d)

Politische und Erziehungsziele sind unabhängig vom jeweiligen Zeitalter, der Gesellschaft und dem jeweiligen Umfeld.

5.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit Möglichkeiten und Grenzen im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Die "Unmündigkeit" ist u.a. dann beim Menschen "selbstverschuldet" wenn dieser keine (ausreichende) "Eigeninitiative" besitzt.

b)

Die "Unmündigkeit" ist u.a. dann beim Menschen "fremdverschuldet" wenn dieser beispielsweise in einer Diktatur unterdrückt wird.

c)

Menschen aus einer "bildungsfernen Umgebung" können KEINE "Mündigkeit" entwickeln.

d)

Die "Unmündigkeit" ist u.a. dann bei einem Ehemann fremdverschuldet" wenn dieser immer das macht was seine Ehefrau möchte.

6.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Platon im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Als ein Lehrer Platons gilt Sokrates.

b)

Platon hat die Stadt Athen und deren Umgebung niemals verlassen.

c)

Platon gründet u.a. die so genannte "Platonische Akademie".

d)

Platon geht von einer vollkommenen Einheit von "Leib" und "Seele" aus.

7.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Platon im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Als ein Lehrer Platons gilt Aristoteles.

b)

Die "Seele" jedes Menschen ist laut Platon "sterblich".

c)

Die "Seele" besteht laut Platon aus den folgenden 3 Seelenteilen: "Vernunft", "Mut" und "Begierde".

d)

Platon geht von einem "Kreislauf" der Seele u.a. in Form der "Wiedergeburt" aus.

8.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Platon im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Ein Ziel der "Seelenwanderung" liegt laut Platon u.a. darin, dass die Menschen die Ideen des "Ideenreiches" vergessen können.

b)

Die "Seelenwanderung" vollzieht sich laut Platon u.a. im "Ideenreich", durch die (Wieder)Geburt und im "irdischen Dasein".

c)

Platon unterscheidet vor allem 6 verschiedene Tugenden.

d)

Die menschliche "Seele" ist laut Platon einerseits der "Begierde" verhaftet und hat aber andererseits auch die Möglichkeit "vernünftig" zu sein.

9.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Platon im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Die Tugenden des Platon wurden später u.a. als "Kardinaltugenden" bezeichnet.

b)

Platon unterscheidet die Tugenden der "Weisheit", "Gerechtigkeit", "Standhaftigkeit" und "Mäßigung".

c)

Platon ordnet u.a. die Tugend der "Standhaftigkeit" dem Seelenteil der "Vernunft" zu.

d)

Platon ordnet u.a. die Tugend der "Mäßigung" dem Seelenteil der "Begierde" zu.

10.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Platon im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Platon versucht u.a. einen zukünftigen utopischen Staat der Zukunft zu beschreiben.

b)

Platon geht davon aus, dass eine Ursache der Gründung von Staaten vor allem in der Stärke der einzelnen Menschen und deren Abneigung zur Zusammenarbeit liegt.

c)

Platon nimmt in seinem "Idealstaat" einen "Lehrstand", "Wehrstand" und "Nährstand" an.

d)

Platon unterscheidet die Tugenden der "Weisheit", "Gerechtigkeit", "Standhaftigkeit" und "Belesenheit".

11.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Platon im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Platon geht von einer gezielten "Nachwuchsplanung" in seinem Staat aus.

b)

Unter einer "Timokratie" versteht man den Zustand der "Herrschaftslosigkeit".

c)

Die Erziehung stellt laut Platon eine Grundlage des gesamten Staatswesens dar.

d)

Platon geht von einem "Verfassungskreislauf" von "Demokratie", "Anarchie", "Tyrannis", "Aristokratie", "Timokratie" und "Oligarchie" aus.

12.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Jean Jacques Rousseau im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Rousseau lebt im 18. Jahrhundert.

b)

Rousseau versucht die historische Entwicklung der Menschheit zu beschreiben.

c)

Die gesellschaftlichen Unterschiede werden laut Rousseau durch Gesetze und Selbstsucht stark verringert.

d)

Seine gegenwärtige Gesellschaft beschreibt Rousseau als "unfrei" aufgrund u.a. des negativen Einflusses der Kultur und der künstlich - unehrlichen Sitten bzw. Manieren.

13.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Jean Jacques Rousseau im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Der Lebensmittelpunkt von Rousseau liegt u.a. in der Schweiz und Frankreich.

b)

Seine gegenwärtige Gesellschaft führt laut Rousseau u.a. zur Entzweiung des Menschen mit sich selbst.

c)

Rousseau vertritt u.a. ein erzieherisches Ideal der Freiheit und damit verbunden das Ziel der Herzensbildung.

d)

Rousseau lebt in der römischen Antike.

14.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Jean Jacques Rousseau im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Rousseau betont die Notwendigkeit Kinder mit einem umfangreichen Ausmaß an Lernstoff zu konfrontieren.

b)

Rousseau betont die Bedeutung eigener Erfahrungen und des Lernens an Dingen für erzieherische Maßnahmen.

c)

Rousseau betont, dass Jugendliche u.a. ein Handwerk erlernen sollten.

d)

Bekannte Bücher von Rousseau sind u.a. die Titel "Emile" und "contrat social".

15.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Jean Jacques Rousseau im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Laut Rousseau sollen durch "Wahlen" Abgeordnete bestimmt werden die wiederum Gesetze erlassen und die Regierung kontrollieren sollen.

b)

Politische Ideale von Rousseau sind u.a. "Freiheit" und "Gleichheit" in Form von "Mitbestimmung" und "kleinen Demokratien".

c)

Der König hat laut Rousseau die Aufgabe den Bürgern einen "Gesellschaftsvertrag" vorzuschreiben.

d)

Die Menschen eines Staates sollten laut Rousseau einen "Gesellschaftsvertrag" schließen.

16.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Immanuel Kant im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Der deutsche Philosoph Kant lebt in Ostpreußen in der Stadt Königsberg.

b)

Kritiker / innen hinterfragen ob die Zielsetzungen des "kategorischen Imperativs" überhaupt umgesetzt werden können.

c)

Im Zusammenhang mit dem "kategorischen Imperativ" soll der Mensch sich selber immer geeignete Gesetze überlegen die andere nicht befolgen müssen.

d)

Der "kategorische Imperativ" sieht vor, dass es allgemein verbindliche moralische Regeln für alle Menschen gibt.

17.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Immanuel Kant im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Der französische Philosoph Kant lebt in der Stadt Paris.

b)

Der "kategorische Imperativ" kann mit der folgenden "alltagssprachlichen Formulierung" zusammengefasst werden: "Stell dir vor, jeder würde (bzw. dürfte) das tun!"

c)

Kant geht davon aus, dass erst die "Erziehung" das Individuum zu einem "vernünftigen Menschen" machen kann.

d)

Der "kategorische Imperativ" sieht vor, dass es keine allgemein verbindliche moralische Verpflichtungen für alle Menschen gibt.

18.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Immanuel Kant im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Die "Disziplinierung" dient laut Kant der "Bezähmung der Wildheit".

b)

Die "Zivilisierung" dient laut Kant u.a. dem Erwerb von Wissen und Fähigkeiten.

c)

Die "Kultivierung" fördert den Sinn bzw. das Empfinden für Gut und Böse.

d)

Der "Antagonismus" der menschlichen Natur besteht laut Kant u.a. in einer "ungeselligen Geselligkeit".

19.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Immanuel Kant im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Die "Kultivierung" dient laut Kant der "Bezähmung der Wildheit".

b)

Die "Kultivierung" dient laut Kant u.a. dem Erwerb von Wissen und Fähigkeiten.

c)

Die "ungesellige Geselligkeit" des Menschen besteht laut Kant darin, dass er einerseits nach sozialen Kontakten strebt und sich andererseits gegen andere Personen auflehnt und von diesen emanzipieren möchte.

d)

Kant lehnt eine "republikanische Verfassung" und einen "föderalen Staatenbund" ab.

20.

Welche Aussagen sind korrekt im Zusammenhang mit dem Philosophen Immanuel Kant im Hinblick auf "Erziehung", "Staat" und "Menschenbild"?

a)

Die "Zivilisierung" dient dem Erwerb von Manieren und Artigkeiten und ist stark abhängig vom jeweiligen Zeitalter.

b)

Die "Moralisierung" fördert den Sinn bzw. das Empfinden für Gut und Böse.

c)

Kants politische Vorstellungen zielen auf "Freiheit", "Gleichheit", "Friede" und ein eingeschränktes Weltbürgerrecht ab.

d)

Kant fordert die Errichtung einer absoluten Monarchie.