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WorksheetsEmbrace diversity: Heterogene Lerngruppen im Deutschunterricht
Total questions: 10
Worksheet time: 9mins
Differenzierung ...
... ist eigentlich genau das gleiche wie Individualisierung.
... ist schwer.
... betrifft die äußere (organisatorische) Trennung von Lerngruppen.
... heißt, Lehr-Lernprozesse möglichst passgenau zu organisieren, für Individuen und für Gruppen innerhalb einer Lerngemeinschaft.
Ziele von Differenzierung können sein ...
... dass alle dasselbe Minimalziel erreichen.
... dass Schwächere ein Defizit aufholen können.
... dass alle einen individuellen Lernzuwachs haben, gemäß ihrer Leistungsfähigkeit.
... dass alle den gleichen Lernzuwachs schaffen können.
Wenn man differenziert, setzt man bei den unterschiedlichen Leistungen der SchülerInnen an. Stimmt das?
Greift zu kurz - man kann auch nach sozialen Motiven, nach Lern- -und Arbeitstempo, nach Interesse, nach Inhalt, nach Umfang, nach Arbeitsweise ... differenzieren!
SchülerInnen haben grundsätzlich alle die gleiche Leistung zu erbringen, das stimmt also nicht.
Ja, das stimmt. Man bietet am besten Aufgaben für drei Leistungsniveaus an.
Wenn man nur nach Leistung differenziert, geraten viele Faktoren, die wesentlichen Einfluss aufs Lernen haben, aus dem Blick.
Die Mindmap, die Sie gerade bearbeiten, ist das ...
... so wie Werkstattunterricht!
... am ehesten so wie eine kleine Planarbeit.
... produktorientierter Unterricht, wir machen ja im Anschluss eine Radiosendung draus.
... jedenfalls auf selbstverantwortliches Lernen ausgerichtet.
Warum kann man eigentlich nicht für jedes Mitglied einer Gruppe ein individuell angepasstes Lernarrangement machen?
Weil das nicht das Ziel ist - es sollen ja alle die gleichen Inhalte lernen und dieselbe Prüfung schaffen.
Weil man eben am besten lernt, wenn d. Lehrperson für alle das gleiche Lernarrangement vorgibt.
Ist unter heutigen Bedingungen (wie Schule läuft) eine Illusion, computergestützte Lernumgebungen können aber helfen.
Könnte man theoretisch eh. Aber praktisch nicht, wenn man 150 SchülerInnen hat und der Tag nur 24 Stunden.
So verwirkliche ich individualisierten Unterricht:
"Schön langsam mit den jungen Pferden" - das braucht einen langfristigen Plan und Geduld.
In jeder Deutschstunde gibt es: szenische Arbeit, Leseportfolio, Gruppenarbeiten in wechselnden Konstellationen, Vorträge mit Feedback, Redaktionssitzungen, Rechtschreibtraining an der Lerntheke und zum Abschluss eine individuelle Lernfrage fürs Lernjournal.
Immer wieder unterschiedliche Lernwerkzeuge zur Erprobung anbieten, damit die SuS merken, was individuell zu ihnen passt.
Gar nicht. Wozu?
Methodische Arrangements für individualisierenden Unterricht sind ...
handlungs- und produktionsorientierter Unterricht, Schularbeiten, viele Hausübungen
Schularbeit, Diktat und Gedichtaufsagen
verschiedene offene Lernformen wie z.B. Werkstattunterricht, Lerntheken, Planarbeit
Planarbeit, Projektarbeit, wöchentliche Lernzielkontrollen und mündliche Prüfungen
Darf man eigentlich auch die LERNZIELE SELBST differenzieren?
Ja, darf man - sollte man aber gut argumentieren können (z. B. bei stark leistungsheterogenen Lerngruppen).
Darf man nicht - das erlaubt der Lehrplan nicht.
Das muss man sogar, steht so im Lehrplan!
Ja, möglich, aber noch schöner wär ein klares, starkes Curriculum mit (Minimal-)Lernzielen, die für alle gelten können.
Wie ist das mit Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft?
Die Leistungsfähigkeit kann in unterschiedlichen Bereichen ganz anders sein, zudem kann sie auch einfach temporär anders sein (wegen Motivation, Schlaf, Konzentration z.B.).
Schulische Leistungen sind nicht immer ein Abbild der tatsächlichen (hohen oder niedrigen) Leistungsbereitschaft.
Das ist eigentlich das Gleiche.
Wenn Sie es schaffen, die SchülerInnen zu motivieren und zu interessieren, dann sind sie mit Sicherheit auch leistungsbereit!
Tilman von Brand
... hat eine Brille auf und einen Ohrring im linken Ohr.
... hat dieses Buch mitgeschrieben, es steht auch im Handapparat.
... hat einen schön gestutzten Schnurrbart.
... hat keine Ahnung.
