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Team Diversity - Abschluss"test"

Total questions: 12

Worksheet time: 12mins

Name
Class
Date
1.

Das "heterogene Klassenzimmer" ist eine der größten pädagogischen und didaktischen Herausforderungen unseres Berufs! Aus bildungswissenschaftlicher und didaktischer Sicht geht es darum ...

a)

dass Lernen im Unterricht so gestaltet werden kann, dass es für jede/n Schüler/in so erfolgreich wie möglich ist.

b)

wie man Leistungsunterschiede bestmöglich ausgleichen, im günstigsten Fall sogar zum Verschwinden bringen kann.

c)

wie man Differenzen und Eigenheiten von Lernenden so nutzen kann, dass sich bei allen größtmögliche - individuelle - Lernerfolge einstellen.

d)

bei Eltern und Kindern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass ungeachtet der heterogenen Voraussetzungen die Zielperspektive von Schule immer auf Leistung bzw. Leistungsbewertung gerichtet ist.

e)

festzustellen, inwieweit überhaupt Differenzenfelder in einer Klasse existieren und falls ja, ob sie eine Auswirkung aufs Lernen haben.

2.

Aus fachlicher Perspektive sind für den Deutschunterricht folgende Differenzenfelder bedeutsam, weil sie als Risikofaktoren für niedrige Lesefähigkeit gelten:

a)

niedrige soziale Schicht

b)

Hochbegabung

c)

Migrationshintergrund der Herkunftsfamilie

d)

männliches Geschlecht

e)

Entwicklungsstand

3.

"Ich differenziere in meinem Unterricht ja eh" - Carolin Tomlinson hält dieser oft geäußerten Selbsteinschätzung entgegen, dass flexible Differenzierung vor allem ...

a)

offener Unterrichtsformen und eines Angebots vielfältiger Lernmaterialien bedarf.

b)

eine/n Teamteacher/in für die erfolgreiche Umsetzung braucht.

c)

immer nur reaktiv (auf Basis des letzten Leistungsergebnisses) sinnvoll sein kann.

d)

proaktiv (d. h. auch antizipierend) erfolgen muss.

e)

in Oberstufenklassen vernachlässigt wird.

4.

Welcher didaktische Grundsatz des Deutschunterrichts wird hier veranschaulicht?

a)

Fokus auf Hörverstehen, wenn Deutsch nicht Erstsprache ist

b)

Differenzierung und Individualisierung

c)

fächerübergreifender Unterricht

d)

integrativer Unterricht, d. h. Einbeziehung mehrerer Kompetenzbereiche

e)

lernseitige Orientierung / schülerInnenzentriertes Lernen

5.

Was empfehlen Sie dem Hundehalter aus didaktischer Sicht?

a)

eine Wiederholungsschularbeit schreiben lassen, sonst hagelt 's einen Fleck

b)

mehr formative assessements in den Lernprozess einbauen, um das aktuelle Können und den jeweils nächsten Lernschritt passgenau zu bestimmen

c)

dem Hund bis zum nächsten Mal eine individuelle Hausübung zum Trainieren aufgeben

d)

einen für den Lerntyp des Hundes passenden Lernweg/Lernprozess definieren und dazu Aufgaben zu gestalten

e)

akzeptieren, dass das Lernziel nicht erreicht wird und 0 Punkte in die Lernzielkontrolle eintragen

6.

Welche der folgenden Formulierungen passt für ein VERSTEHENS-Lernziel im Unterrichtsfach Deutsch?

a)

verstehen, dass Gedichte neue Wege eröffnen, sich auszudrücken

b)

verstehen, wie man ein Gedicht schön vortragen kann

c)

verstehen, wie Reimschemata funktionieren und wie eine Ballade aufgebaut ist

d)

verstehen, wie man ein Gedicht interpretieren kann

e)

verstehen, dass lyrische Sprache 'anders' funktioniert und eigenen Regeln folgt

7.

Diese Prüfungsaufgabe ist ...

a)

standardisiert

b)

kompetenzorientiert

c)

summativ / bilanzierend

d)

nicht differenzierend

e)

respektvoll / herausfordernd

8.

Im Deutschlehrplan der Unterstufe steht ...

a)

dass Differenzierung und Individualisierung durch Umfang, Komplexität und Anspruchsniveau der Aufgaben erfolgen soll

b)

dass Sie als Lehrer/in auf die Qualität der sprachlichen Äußerungen zu achten haben.

c)

dass Sie keine zu langen Hausübungen geben dürfen und dass die Hausübungen ohne Hilfe zu schaffen sein müssen.

d)

dass Sie die SchülerInnen auf die Bildungsstandards D8 ausreichend vorbereiten sollen.

e)

dass Sie individuelle Rechtschreibprobleme herausfinden und ein entsprechendes (regelmäßiges) Übungsangebot stellen sollen.

9.

Inklusiver Unterricht ...

a)

... integriert auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen in den Unterricht.

b)

... ist dann gegegeben, wenn für Kinder mit besonderen Bedürfnissen ein/e Integrationslehrer/in zur Verfügung steht.

c)

... nimmt alle Lernenden in ihrer Unterschiedlichkeit wahr

d)

... versteht die Unterschiedlichkeit der Lernenden als Ressource für individuelles und wechselseitiges Lernen und Entwickeln.

e)

... ist ein Beitrag zur Vision einer inklusiven Gesellschaft auf pädagogischer Ebene.

10.

Formative Suppenküche - was ist gemeint?

a)

Während des Suppenkochens steht der Prozess: Wo steht die Suppe? Was fehlt noch? Wie läuft's?

b)

In der Küche steht der Koch, und er ist Herr über seine eigene Suppe.

c)

Letztendlich entscheidet die Summe der Gäste über die Qualität der Suppe.

d)

Am Ende des Suppenkochens steht die Bilanz: schmeckt's? Ist es Suppe?

e)

Es gibt Formalkriterien, nach denen die Qualität der Suppe während des Kochprozesses zu evaluieren und optimieren ist.

11.

Für die Leistungsbeurteilung im Deutschunterricht ...

a)

... müssen die mündliche und die schriftliche Mitarbeit sowie die schriftlichen Prüfungsleistungen einbezogen werden.

b)

... müssen die soziale, die individuelle und die Sachnorm eigens beurteilt werden.

c)

... können Sie eine Vielzahl an Aufgabenformaten (Leseportfolio, Präsentationen, Hausübungen, Online-Übungen, Lernjournal, Diktat, individuelles Rechtschreibtraining, Gruppenarbeiten uvm) berücksichtigen.

d)

... kann - nur mit stichhaltiger Argumentationsgrundlage! - auch die individuelle und die soziale Norm zusätzlich zur Sachnorm herangezogen werden.

e)

... ist wichtig, dass sie kontinuierlich stattfindet, damit die SchülerInnen zu jedem Zeitpunkt ihre aktuelle Note kennen.

12.

Das werd ich als Nächstes in meinem Deutschunterricht ausprobieren ...

a)

... individuelle Hausübungen geben.

b)

... einen Freiarbeitsplan mit offenen Aufgaben.

c)

... Vorwissen und Interessen tatsächlich VORHER zu erheben und bei der Planung schon zu berücksichtigen.

d)

... mich von der Tafel wegzustellen und meinen LehrerInnenredeanteil unter 10 % zu drücken, damit mehr Zeit zum Lernen bleibt.

e)

... viele verschiedene Lernstandserhebungsmethoden um danach den nächsten Lernschritt/die nächste Lerneinheit zu planen.