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WorksheetsGRV Intensivmodul I
Total questions: 21
Worksheet time: 42mins
Herr Petersen ist seit 4 Monaten Auszubildender in einer Maschinenfabrik und erhält eine monatliche Vergütung in Höhe von 300 Euro. Sie erklären ihm, dass Auszubildende in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Herr Petersen zweifelt dies an, weil auf seinen Lohnbescheinigungen keine Abzüge für Sozialabgaben ausgewiesen sind.
Ist er trotzdem sozialversichert?
Nein, er muss seinen Arbeitgeber auffordern, die Beiträge abzuführen.
Ja, der Arbeitgeber muss die Beiträge zur Sozialversicherung aufgrund des geringen Einkommens alleine bezahlen.
Ja, weil er während der Ausbildung beitragsfrei versichert ist, solange seine monatliche Vergütung 1/5 der Bezugsgröße unterschreitet.
Ja, weil die ersten 36 Monate einer Berufsausbildung beitragsfrei mit 75 % seines individuellen Gesamtleistungswertes, maximal jedoch mit 75 % des Durchschnittsentgelts bewertet werden.
Studentin Susanne Fröhlich (22) wird dieses Jahr in den Semesterferien eine auf 25 Arbeitstage begrenzte Aushilfstätigkeit als Kellner ausüben und dafür brutto 1250 € erhalten.
Sie möchte wissen, ob dieser Job rentenrechtlich von Bedeutung ist?
Ja, als Pflichtbeitragszeit.
Nein, da Studenten versicherungsfrei sind.
Nein, da es sich um eine geringfügige (kurzfristige) Beschäftigung handelt.
Das kommt darauf an, ob sie nach Ablauf des Semesters die Rückerstattung der gezahlten Rentenversicherungsbeiträge beantragt.
Bei dem System der Altersvorsorgung in Deutschland spricht man von einem „Drei-Schichten-Modell“.
Bei den drei Schichten handelt es sich inhaltlich um…
Altersvorsorge, Hinterbliebenenvorsorge, Versorgung bei Erwerbsminderung
Gesetzliche Rentenversicherung, Gesetzliche Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung
Betriebliche Vorsorge, Gesetzliche Vorsorge, Private Vorsorge
Gesetzliche Rentenversicherung, Betriebliche Altersversorgung, Private Vorsorge
Sie bereiten sich auf die Beratung in Fragen der Renten-/Lebensversicherung vor. Sie wollen vor allem auf Versorgungslücken bei Erwerbsminderung, bedingt durch gesetzlich vorgeschriebene Wartezeiten hinweisen.
Die gesetzliche Rentenversicherung sieht bei teilweiser Erwerbsminderung eine Wartezeit vor, in Höhe von…
180 Monaten
50 Monaten
6 Pflichtbeiträgen in den letzten 24 Monaten
Keine Wartezeit
36 Pflichtbeiträgen in den letzten 60 Monaten
Mit Hilfe einer Computer-Rentenberechnung haben Sie die Versorgungsansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) für Herrn Dr. Albers (45, Abteilungsleiter, Gehalt seit 2011 bei 6500 € monatlich) ermittelt. Mit 20 Jahren machte Dr. Albers sein Abitur und studierte danach 8 Jahre. Er möchte mit 63 Jahren in Rente gehen. Anhand seiner Berechnung zeigen sie ihm auf, dass er in der GRV mit deutlichen Einbußen im Versorgungsfall rechnen muss.
Bitte geben Sie die richtige Kombination an.
Lücke durch nicht anrechnungsfähige Studienzeit
15 Monate Wehrpflichtdienst ohne Beitragsbelegung
Bewertung seiner Pflichtbeitragszeiten liegt 20 % über dem Durchschnittsentgelt
Einkommen überschreitet seit 7 Jahren die jeweilige Beitragsbemessungsgrenze
Hochrechnung seines Rentenanspruchs wegen Alters zum 63. Lebensjahr, wenn er wie geplant zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Erwerbsleben ausscheidet
Sie sprechen mit Frau Yildirim, die als Angestellte Pflichtmitglied in der GRV ist, über ihre Versorgungssituation.
In diesem Zusammenhang erkundigt sich Frau Yildirim bei Ihnen nach den hauptsächlichen Aufgaben der gesetzlichen Rentenversicherung.
Maßnahmen zur Erhaltung, Besserung und Wiederherstellung der Arbeitskraft, Renten- und Zusatzleistungen sowie Auskünfte an Versicherte
Rentenleistungen und Rehabilitationskuren
Sie ist zuständig für die Zahlung von Renten und den Beitragseinzug der Sozialversicherungsträger
Renten- und Zusatzleistungen, wie u. a. auch die Unterhaltung von Rehabilitationseinrichtungen
Ihre Kundin, Frau Lisa Meyer, hat in der Tagesschau den Begriff „Generationenvertrag“ gehört und möchte von Ihnen wissen, was dieser Begriff aussagt. Welche der folgenden Aussagen ist richtig?
Der Generationenvertrag ist…
ein Teil des SGB‘s. Demnach gewährleisten Beiträge der Versicherten, dass die Renten ausgezahlt werden können.
ein ungeschriebener Vertrag zwischen den Versicherten und dem Staat. Darin garantiert der Staat, dass jede Rentnergeneration ihre Rente erhält.
ein ungeschriebener Vertrag zwischen der Generation der aktiv im Berufsleben stehenden und der Generation der Alten. Danach werden die Renten von den Beiträgen der Jungen finanziert.
ein wichtiger Bestandteil der Rentenreform von 1992. Er gewährleistet die Sicherheit der Renten bis 2022.
Martin Müller hat seine Lehrzeit zum Einzelhandelskaufmann vorzeitig nach 2 Jahren abgeschlossen und wurde vor acht Monaten von seiner Firma in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Bei einer Motorradtour in seiner Freizeit verunglückt er und ist seitdem voll erwerbsgemindert.
Hat er Ansprüche auf eine Erwerbsminderungsrente aus der GRV?
Herr Müller hat…
keinen Anspruch, da er die allgemeine Wartezeit noch nicht erfüllt hat.
keinen Anspruch, da er in den letzten 5 Jahren keine 36 Monate mit Pflichtbeiträgen belegt hat.
ausschließlich Ansprüche aus der GUV.
Anspruch auf die volle Erwerbsminderungsrente der GRV.
Man unterscheidet in der GRV grundsätzlich zwischen Renten an Hinterbliebene und solche an Versicherte. Ihr Kunde Peter Steiner will von Ihnen wissen, welche Renten er als Versicherter aus der GRV beanspruchen kann?
Sie nennen ihm Renten wegen…
Alters und wegen verminderter Erwerbsfähigkeit
Berufserkrankung und wegen Alters
Alters und eigener Invalidität
Todes der Ehefrau und eigener Invalidität
Herr Schwäbele wird durch einen Verkehrsunfall voraussichtlich teilweise oder voll erwerbsgemindert werden.
Er hat einen Rentenanspruch, wenn vor Eintritt der Erwerbsminderung die Wartezeit von ….?
5 Jahren erfüllt ist und die letzten 5 Jahre mit mindestens 36 Pflichtbeiträgen belegt sind.
15 Jahren erfüllt ist und die letzten 10 Jahre mit mindestens 36 Pflichtbeiträgen belegt sind.
25 Jahren erfüllt ist und die letzten 8 Jahre mit mindestens 30 Pflichtbeiträgen belegt sind.
35 Jahren erfüllt ist und die letzten 5 Jahre mit mindestens 36 Pflichtbeiträgen belegt sind.
Ihr Kunde, Herr Tulip, erzählt ihnen von einem Gespräch unter Freunden über die Wartezeiten in der GRV.
Er möchte wissen, welche Aussagen richtig sind.
Die Wartezeit ist die erforderliche Mindestversicherungsdauer für die jeweilige Rente.
Zum Ende des auf den Rentenfall folgenden Kalendermonats wird der Rentenantrag erst rechtskräftig (Antragswartezeit).
Unter besonderen Umständen kann sie auch als vorzeitig erfüllt gelten.
Grundsätzlich zählen alle rentenrechtlichen Zeiten zur Erfüllung der jeweiligen Wartezeit.
Thomas Gottschalck ist nach einer schweren Krankheit seit 20 Monaten voll erwerbsgemindert und erhält eine Erwerbsminderungsrente aus der GRV. Da sich sein Gesundheitszustand gebessert hat, kann er bis zu 10 Stunden wöchentlich, verteilt auf fünf Arbeitstage, bei seinem bisherigen Arbeitgeber tätig sein.
Er erkundigt sich bei Ihnen, welchen Einfluss diese Beschäftigung auf die Höhe seiner Erwerbsminderungsrente hat.
Ab dem Zeitpunkt der Aufnahme erhält er eine teilweise Erwerbsminderungsrente.
Die Zahlung seiner Erwerbsminderungsrente entfällt, da er wieder erwerbstätig ist.
Er erhält weiterhin die volle Erwerbsminderungsrente, die aber mit seinen Einkünften verrechnet wird.
Er erhält die volle Erwerbsminderungsrente weiter, da er nicht mehr als 3 Stunden täglich erwerbstätig ist.
Der Student Ralf Wiemann (23 Jahre) arbeitet in seinen Semesterferien für drei Monate als Aushilfe in einem Speditionsbetrieb. Er erhält für seine Tätigkeit monatlich 1.400 €.
Er erkundigt sich bei Ihnen, ob sich daraus Ansprüche für seine spätere Altersrente aus der GRV ergeben?
Ja, wenn seine anrechnungsfähigen Schulzeiten vollständig ausgeschöpft sind.
Nein, da für ihn als Student keine Sozialversicherungsbeiträge in die GRV eingezahlt werden.
Ja, daraus ergibt sich ein Rentenanspruch im Alter.
Nein, für Studenten werden keine Pflichtbeitragszeiten berücksichtigt.
Beim Besuch Ihres Kunden Max Walter fragt er Sie, ob der Bundesfreiwilligendienst seines Sohnes Einfluss auf dessen Ansprüche aus der Gesetzlichen Rentenversicherung hat.
Sie erklären ihm, die Bundesfreiwilligendienstzeit ist eine...
Beitragszeit.
Berücksichtigungszeit.
Ersatzzeit.
Anrechnungszeit.
Der Auszubildende Carl Steffen (18) verdient in seinem 2. Lehrjahr 500,- € und zahlt somit Beiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). Herr Steffen möchte von Ihnen wissen, ob und in welcher Höhe er aufgrund dieser Beitragszahlung bereits Ansprüche aus der GRV erwirbt.
Entsprechend seines Verdienstes werden die Entgeltpunkte ermittelt, weil diese Beitragszahlung als Pflichtbeitragszeit zählt.
Die ersten 36 Monate einer Berufsausbildung werden mit 90 % des Durchschnittsentgeltes bewertet.
Bei Erwerbsminderung besteht generell noch kein Anspruch auf eine Rentenzahlung, da die allgemeine Wartezeit noch nicht erfüllt wurde.
Diese versicherungspflichtige Beschäftigung wird für die ersten 36 Monate mit bis zu 75 % des Durchschnittsentgeltes bewertet.
Franz Lehmann betreibt als Einzelhändler ein Ladengeschäft. Zur Reinigung des Geschäftes beschäftigt er Frau Walisch zu 300,- € monatlich. Sie arbeitet wöchentlich 10 Stunden. Eine weitere Beschäftigung besteht nicht.
Frau Walisch fragt Sie, wie es sich mit den Sozialversicherungsbeiträgen verhält.
Die Beschäftigung ist sozialversicherungsfrei.
Herr Lehmann zahlt die Sozialversicherungsbeiträge.
Herr Lehmann und Frau Walisch tragen jeweils die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge.
Frau Walisch zahlt die Sozialversicherungsbeiträge.
Im Verlauf des Beratungsgesprächs ermitteln Sie den Versorgungsbedarf Ihres Kunden Rene Hirt ( 6.000 € brutto/mtl.). Er wünscht eine Rente von 4.000 € monatlich. Es besteht eine betriebliche Altersvorsorge mit einer Altersrentenzusage von 650 € monatlich. Die zu erwartende Altersrente aus der GRV wird in seinem Fall mit 40 % des letzten Bruttoeinkommens angesetzt.
Welche Ablaufleistung müsste eine Lebensversicherung erzielen, wenn eine langfristige Verzinsung von 5 % angenommen wird ?
190.000 €
207.272 €
228.000 €
384.000 €
420.000 €
Sie beraten Ihre Kundin Bettina Horn zu Fragen der Altersvorsorge. Im Laufe des Gesprächs fällt der Begriff Versorgungslücke. Frau Horn möchte wissen was genau dieser Begriff bedeutet.
Sie erklären ihr: Die Versorgungslücke ist die Differenz zwischen…
Ihrem angestrebten Versorgungsziel und ihrer zu erwartenden Versorgung.
Ihrem Nettoeinkommen und ihren Ansprüchen aus der GRV.
Ihrem Nettoeinkommen und ihrer zu erwartenden Versorgung.
70 % des Bruttoeinkommens und ihren Ansprüchen aus der GRV.
Martina Becker hat als leitende Angestellte ein monatliches Bruttogehalt von 3450 € (Netto verbleiben ihr 2070 €). Ihre Altersrentenansprüche betragen 40 % vom monatlichen Bruttogehalt. Darüber hinaus hat Sie von ihrem Arbeitgeber eine Zusage aus einer bAV in Höhe von monatl. 200 €.
Als Versorgungsziel im Rentenalter strebt Frau Bäcker den bisherigen Nettoverdienst an.
Wie hoch ist ihre momentane Versorgungslücke?
690 €
500 €
1870 €
490 €
Frau Meyer fragt sie nach den Gründen für verschiedene Reformen in der GRV.
Welche waren die gewichtigsten Gründe?
Die Zahl der Beitragszahler verringert sich weiter.
Die Dauer des Rentenbezuges nimmt ständig zu.
Die Einführung der Rente nach Mindesteinkommen.
Generationsgerechtigkeit und Wahrung der Solidarität.
Anpassung der Renten in den neuen Bundesländern.
Gerald Kranz hat vor einer Woche eine Ausbildung als Schreiner begonnen.Er hat sich Gedanken darüber gemacht, ob er bei einem Arbeitsunfall, der zur Berufsunfähigkeit führt, schon Ansprüche aus der GRV hat.
Rentenanspruch besteht...
frühestens nach der Anmeldung durch den Arbeitgeber.
sofort, weil die Wartezeit als vorzeitig erfüllt gilt.
frühestens nach 60 Monaten (allgemeine Wartezeit).
frühestens nach 36 Monaten Pflichtbeitragszahlung.
