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Mitbestimmung

Total questions: 20

Worksheet time: 10mins

Name
Class
Date
1.

Wie viele Jugendliche und Auszubildende muss ein Betrieb beschäftigen, damit ein Betriebsrat gewählt werden kann?

a)

7

b)

5

c)

5 + 3 volljährige Mitarbeiter

d)

21

2.

Wann darf ein JAV-Mitglied an einer Betriebsratssitzung teilnehmen?

a)

Wenn der Betriebsrat die JAV ausdrücklich einlädt.

b)

Wenn Angelegenheiten behandelt werden, die die Jugendlichen und die Auszubildenden betreffen.

c)

Die JAV kann zu allen Betriebsratssitzungen einen Vertreter entsenden.

d)

Sie dürfen nicht teilnehmen, weil Betriebsratssitzungen nicht öffentlich sind.

3.

Welche Personengruppe wird nicht vom Betriebsrat vertreten?

a)

Auszubildende und Praktikanten

b)

Ausländische Arbeitnehmer

c)

Leitende Angestellte

d)

vom Betrieb beschäftigte Heimarbeiter

4.

Das BetrVG gewährt dem Betriebsrat das Recht auf Mitwirkung und Mitbestimmung bei Einstellungen und Umgruppierungen. Welche Voraussetzung muss dafür erfüllt sein?

a)

Der Betrieb muss einen deutschen Eigentümer haben.

b)

Der Betrieb muss eine Kapitalgesellschaft sein.

c)

Es müssen mehr als 20 wahlberechtigte Arbeitnehmer beschäftigt sein.

d)

Der Betrieb muss dem Arbeitgeberverband angehören.

e)

Im Betrieb muss mindestens ein Vertrauensmann der Gewerkschaft vertreten sein.

5.

In welchen Betrieben kann laut BetrVG ein Betriebsrat gewählt werden?

a)

In Betrieben mit mindestens fünf ständigen wahlberechtigten Arbeitnehmern, von denen 3 wählbar sein müssen.

b)

In Betrieben mit mehr als 2 Arbeitnehmern.

c)

in Betrieben mit einem Jahresumsatz von mehr als 1 Million, unabhängig von der Zahl der Arbeitnehmer.

d)

In Betrieben mit mehr als 4 ständigen Arbeitnehmern und einem Jahresumsatz von mindestens 0.2 Millionen.

6.

Welche Aussage über die Wahl des Betriebsrats ist richtig?

a)

Die Kosten der Betriebsratswahl trägt der Arbeitgeber.

b)

Der Arbeitgeber darf bei Einstellungen verlangen, dass der Arbeitnehmer nicht für den Betriebsrat kandidiert.

c)

Durch die Betriebsratswahl ausgefallene Arbeitsstunden werden nicht vergütet bzw. müssen nachgeholt werden.

d)

Der Arbeitgeber darf bestimmten Arbeitnehmern untersagen für den Betriebsrat zu kandidieren.

7.

Wie alt muss man mindestens sein um an einer Betriebsratswahl teilnehmen zu können?

a)

17

b)

18

c)

21

d)

25

8.

Welche Aussage über Betriebsratssitzungen ist richtig?

a)

Der Arbeitgeber muss nicht über das Stattfinden unterrichtet werden.

b)

Der Arbeitgeber muss daran teilnehmen.

c)

Die Sitzungen ruft der Betriebsratsvorsitzende ein.

d)

Die Sitzungen müssen in der Regel außerhalb der Arbeitszeit liegen.

9.

Was ist nach dem BetrVG eine Betriebsversammlung?

a)

Zusammenkunft der Inhaber/Aktionäre eines Betriebs.

b)

Eine Sitzung des Betriebsrats.

c)

Eine vom Betriebsrat angesetzte Versammlung aller Arbeitnehmer eines Betriebs.

d)

Eine gemeinsame Sitzung von JAV und Betriebsrat.

10.

Welche Aussage über eine Betriebsvereinbarung ist richtig?

a)

Sie wird zwischen einer Gewerkschaft und einem Arbeitgeber geschlossen.

b)

Sie kann mündlich oder schrifllich abgeschlossen werden.

c)

Sie gilt nur für die Angestellten eines Betriebs.

d)

Sie darf nicht gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen.

e)

Sie gilt nur für die gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer eines Betriebs.

11.

Welche Aufgabe hat der Betriebsrat laut BetrVG unter anderem?

a)

Vorbereitung und Durchführung von Streiks

b)

Werbung von Mitgliedern für eine Gewerkschaft

c)

Förderung der Produktivität

d)

Abschluss von Tarifverträgen mit dem Arbeitgeber

e)

Zusammenarbeit mit der JAV

12.

Im BetrVG sind die Rechte des Betriebsrats abgestuft. Welches Recht wirkt dabei am stärksten auf die Entscheidung des Arbeitgebers ein?

a)

Unterrichtungsrecht

b)

Vorschlagsrecht

c)

Mitbestimmungsrecht

d)

Beratungsrecht

e)

Anhörungsrecht

13.

In welcher der genannten personellen Einzelmaßnahmen muss der Arbeitgeber den Betriebsrat nur unterrichten?

a)

Einstellung eines Arbeitnehmers

b)

Entlassung einer Arbeitnehmerin

c)

Umgruppierung einer Arbeitnehmerin

d)

Einstellung eines leitenden Angestellten

e)

Versetzung eines Arbeitnehmers an einen anderen ArbeitsplatzI

14.

In vielen sozialen Angelegenheiten hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht. Was bedeutet das?

a)

Der Arbeitgeber kann die Maßnahme nur mit Zustimmung des Betriebsrats durchführen.

b)

Wenn der Betriebsrat seine Einwände nicht genügend begründet, kann der Arbeitgeber die Maßnahme durchführen.

c)

Der Betriebsrat wird informiert, dann entscheidet der Arbeitgeber.

d)

Wenn der Betriebsrat nicht zustimmt, reicht die Zustimmung der Gewerkschaft damit der Arbeitgeber die Maßnahme durchführen kann.

e)

Der Arbeitgeber muss sich innerhalb von 14 Tagen mit dem Betriebsrat einigen.

15.

Der Arbeitgeber will Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit und die Pausenzeiten neu regeln. Welche Aussage ist richtig?

a)

Der Betriebsrat muss lediglich informiert werden.

b)

Der Betriebsrat hat ein Mitbestimmungsrecht.

c)

Der Betriebsrat hat ein Anhörungsrecht.

d)

Der Arbeitgeber kann alleine entscheiden.

e)

Der Betriebs hat weder ein Mitwirkungs- noch ein Mitbestimmungsrecht.

16.

Worüber kann der Arbeitgeber nach dem BetrVG nicht alleine entscheiden?

a)

Über die Art der Erzeugnisse, die er fertigen will

b)

Über die Betriebsordnung

c)

Über die Finanzierung des Unternehmens

d)

Über die Gehälter der leitenden Angestellten

e)

Über den Werbeetat

17.

In einem Betrieb verweigert der Betriebsrat die Zustimmung zur Einstellung eines Arbeitnehmers. Der Arbeitgeber besteht jedoch darauf. Wer entscheidet dann letztlich?

a)

die Agentur für Arbeit

b)

das Sozialgericht

c)

das Arbeitsgericht

d)

die IHK

e)

der Arbeitgeber

18.

Welche der genannten Personen sind laut BetrVG keine "Arbeitnehmer"?

a)

Heimarbeiter

b)

ausländischer Arbeitnehmer

c)

Auszubildende

d)

Vorstandsmitglieder einer AG

e)

Teilzeitbeschäftigte

19.

Die IG Metall führt im Tarifbereich Hessen eine Urabstimmung durch. Wer kann dabei abstimmen?

a)

Alle im Bundesgebiet in der IG Metall organisierten Arbeitnehmer

b)

Alle in der hessischen Metallindustrie tätigen Arbeitnehmer

c)

Alle in Hessen in der IG Metall organisierten Arbeitnehmer

d)

Alle in Hessen in einer DGB-Gewerkschaft organisiersten Arbeitnehmer.

e)

Alle in der hessischen Metallindustrie tätigen Betriebsräte

20.

Was dürfen Streikposten tun, ohne gegen geltendes Recht zu verstoßen?

a)

Arbeitswillige veranlasse, sich freiwillig am Streik zu beteiligen.

b)

Arbeitswillige gewaltsam am Betreten des Betriebsgeländes hindern

c)

Ein- und ausfahrende Fahrzeuge kontrollieren

d)

Zum Notdienst eingeteilte Arbeitnehmer am Verlassen des Betriebsgeländes hindern

e)

Auf dem Betriebsgelände wichtige Abteilungen besetzen