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Freizeitpädagogik

Total questions: 10

Worksheet time: 8mins

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1.

Opaschowskis Forschung steht für ...

a)

... primär an Praxiseinrichtungen ausgerichtete "Bielefelder" Freizeitforschung.

b)

... quantitativ angelegte "Hamburger" Freizeitforschung.

c)

... neuere Kindheits- und Jugendforschung.

d)

... neuere Freizeitdidaktik, die auf Offenheit hin angelegt ist.

2.

100 Leute wurden 2018 befragt. Mehr als 70 % gehen mindestens ein Mal in der Woche folgender Freizeitbeschäftigung nach.

(Quelle: B.A.T.) (Bitte nicht-zutreffende Antwort ankreuzen!)

a)

Internet

b)

Radio hören

c)

Fernsehen

d)

Zeit mit Partner/mit Partnerin verbringen

3.

Opaschowski erhob regelmäßig Daten zu ...

(Bitte Nicht-Zutreffendes ankreuzen.)

a)

... Rahmenbedingungen und Präferenzen (Vorlieben) des Freizeitlebens.

b)

... Trends der Freizeitlebens für die Zukunft.

c)

... Strukturen des Freizeitlebens.

d)

... Trends des Arbeitslebens für die Zukunft.

4.

Seit Mitte der 90er Jahre kooperiert das B. A. T. - Freizeitforschungsinstitut (gegründet von Opaschowski) mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut (LBI) in Wien und Salzburg. Gemeinsam geben sie in unregelmäßigen Abständen ...

a)

... die Online-Zeitschrift "Schwindende Freizeit" heraus.

b)

... den Newsletter "Freizeit im Trend" heraus.

c)

... die Zeitschrift "Didaktik der Freizeit" heraus.

d)

... das Handbuch "Freizeitssoziologie" heraus.

5.

Es gibt mehr freie Lebenszeit seit Ende des 19. Jahrhunderts, weil ... (Bitte Nicht-Zutreffendes ankreuzen!)

a)

... sich Wege zur Arbeit seit dem vorigen Jahrhundert verkürzt haben.

b)

... sich die Lebensarbeitszeit verkürzt hat.

c)

... die Lebenserwartung angestiegen ist.

d)

... die hauptberufliche Lebensphase im Gegensatz zu früher heute nur knapp die Hälfte des Lebens ausmacht.

6.

Die Menschen hatten objektiv gesehen noch nie soviel Freizeit, klagen aber subjektiv zunehmend über einen Mangel an freier Zeit. Gründe sind ...

(Nicht-Zutreffendes bitte ankreuzen.)

a)

Angebote und Möglichkeiten zur Nutzung der freien Zeit wachsen schneller als die zur Verfügung stehende freie Zeit.

b)

Über 50 % der Arbeitnehmer/-innen arbeiten heutzutage im Homeoffice und können nicht mehr zwischen Arbeit und Freizeit unterscheiden.

c)

Übergangsaktivitäten wie Nachhauseweg, Hausarbeiten und z. B. die Pflege von Verwandten nehmen immer mehr Zeit in Anspruch.

d)

Die Vielfalt der Freizeitoptionen erweckt subjektiv den Eindruck, etwas zu verpassen.

7.

Opaschowski versteht "Freizeit" nicht als "Nicht-Arbeit", sondern als "frei verfügbare Zeit". Er entwickelte ein Konzept, das die Lebenszeit in drei Zeitabschnitte unterteilt. Diese Zeitabschnitte unterscheiden sich durch den vorhandenen Grad an freier Verfügbarkeit über die Zeit. Wie heißen diese? (Nicht-Zutreffenden Zeitabschnitt bitte ankreuzen!)

a)

Dispositionszeit (freie verfügbare/selbstbestimmte Zeit)

b)

Determinationszeit (fremdbestimmte Zeit, z. B. Arbeit, Schule)

c)

Obligationszeit (zweckgebundene Tätigkeiten wie Essen, Schlafen)

d)

Interventionszeit (Zeit, auf die andere z. B. Arbeitgeber, Kinder, Eltern, Partner zugreifen)

8.

Horst Opaschowski beschreibt vier Phasen der Freizeitentwicklung im 20. Jahrhundert. Bitte kreuzen Sie die Phase an, die nicht korrekt wiedergegeben ist?

a)

Die Gesellschaft der 60er/70er Jahre nutzte Freizeit zur Umsetzung der Forderungen der Studentenbewegung (z. B. kooperative Spiele als Beitrag zum Frieden).

b)

Nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 50er Jahre hinein galt Freizeit ausschließlich der Erholung nach getaner Arbeit.

c)

Ab den 90er Jahren entwickelt sich zunehmend ein Bedürfnis nach Ruhe und innerer Muße (Stichwort: „Wellness- und Gesundheitsboom“).

d)

Die 80er Jahre: das Zurschaustellen von Wohlstandskonsum in der Freizeit wurde unwichtiger. Zunehmende Bedürfnisse: gemeinsamen Erleben/Entwicklung eines eigenen Lebensstils.

9.

Was untersuchte Horst W. Opaschowski schwerpunktmäßig?

a)

Freizeit als Ort von Desintegrationsprozessen.

b)

Funktions- und Wertewandel von Arbeit und Freizeit.

c)

Zeitkompetenz als Zielkompetenz der sinnvollen Freizeitgestaltung.

d)

Konzeptionelle Überlegungen zur freizeitorientierten Weiterbildung.

10.

Opaschowski ermittelt in seinen Studien folgende Problembereiche: (Nicht-Zutreffendes bitte ankreuzen.)

a)

In Familien mit Kindern scheint vor allem für viele (jüngere) Väter ein Spannungsverhältnis zwischen Familien- und individueller Freizeitorientierung zu bestehen.

b)

Markt, Wirtschaft und Konsum kompensieren überraschend gut die Vereinsamungstendenzen von Singles.

c)

Es existiert eine klare geschlechtsspezifische Freizeitbenachteiligung von (besonders berufstätigen) Frauen.

d)

Im Seniorenalter werden Männer mit der neuen Freizeitsituation schlechter fertig als Frauen.