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WorksheetsGenetik
Total questions: 15
Worksheet time: 4hrs 45mins
Die Abbildung zeigt ein Nukleotid.
wahr
falsch
Die Verdopplung der genetischen Information wird durch...
... die konservative Replikation erfüllt.
... die semikonservative Replikation erfüllt.
Die Helicase trennt die DNA-Doppelstränge.
wahr
falsch
Die komplementären Nukleotide werden durch eine DNA-Ligase zu einem DNA-Strang verknüpft.
wahr
falsch
Der neu synthetisierte DNA-Strang wird durch die DNA-Polymerase zu einem Doppelstrang ergänzt.
wahr
falsch
Das Ablesen der genetischen Information an der DNA erfolgt durch eine RNA-Polymerase, die eine mRNA herstellt.
wahr
falsch
Die Ribosomen fangen Aminosäuren aus dem Cytoplasma ein und verknüpfen sie mit der tRNA.
wahr
falsch
Für jede der 20 Aminosäuren gibt es ein passendes Basentriplett in der DNA.
wahr
falsch
Die Erbsubstanz des Coronavirus ist eine ssRNA (single strand RNA = einsträngige RNA). Der GC-Anteil (Anteil von Guanin und Cytosin) des Erbmaterials beträgt 38%.
Daher beträgt die Häufigkeit von Adenin und Thymin in der Erbsubstanz des Coronavirus 62%.
Daher beträgt die Häufigkeit von Adenin und Uracil in der Erbsubstanz des Virus jeweils 31%.
Aufgrund dieser Angaben lässt sich keine Aussage über die Häufigkeit der Basen Adenin und Uracil im Erbgut des Virus treffen.
Aufgrund dieser Angaben lässt sich keine Aussage über die Häufigkeit der Base Cytosin im Erbgut des Virus machen.
Keine der Aussagen ist korrekt.
Die ssRNA des Coronavirus besitzt eine positive Polarität. Das bedeutet, dass die Leserichtung der Basen derjenigen der späteren mRNA entspricht, sprich in 5'-3'-Richtung sinnvoll abgelesen werden können.
Das Virus-Erbgut kann deshalb direkt von den Ribosomen der Wirtszelle translatiert werden.
Um von der Wirtszelle synthetisierte Viren mit neuem Erbgut zu beladen, muss das Erbgut des infizierenden Virus zu einem Doppelstrang ergänzt werden. Dies wird von der zelleigenen DNA-Polymerase geleistet.
Um von der Wirtszelle synthetisierte Viren mit neuem Virus-Erbgut zu beladen, muss das Erbgut des infizierenden Virus zu einem Doppelstrang ergänzt werden. Dies wird von der zelleigenen RNA-Polymerase geleistet.
Um von der Wirtszelle synthetisierte Viren mit neuem Virus-Erbgut zu beladen, muss das Erbgut des infizierenden Virus zu einem Doppelstrang ergänzt werden. Dies wird von der einer speziellen RNA-Polymerase geleistet, die im Genom des Virus codiert ist.
Keine der Aussagen ist korrekt.
Fast 10% der Inuit zeigen eine erhebliche Saccharoseintoleranz, was beim Verzehr von industriell hergestellter zuckerhaltiger Fertignahrung zu Problemen führt. Die Abbildung zeigt einen Stammbaum einer Inuitfamilie bezüglich der Saccharoseintoleranz. Die Vererbung der Saccharoseintoleranz erfolgt demnach…
… nicht gonosomal, weil sonst eine Frau, die homozygot bezüglich des untersuchten Merkmals ist, einen saccharoseintoleranten Vater haben müsste.
… autosomal, weil sonst die betroffenen Männer Nr.19 und 20 eine saccharoseintolerante Mutter haben müssten.
… gonosomal, weil die betroffene Frau Nr.17 nur dadurch zu erklären ist, dass sie sowohl vom Vater als auch von der Mutter das Allel für Saccharoseintoleranz erhalten hat.
… rezessiv, da im Falle der betroffenen Männern Nr.19 und 20 mindestens ein Elternteil ebenfalls erkrankt sein müsste.
… nicht dominant, da im Falle der betroffenen Männern Nr.19 und 20 mindestens ein Elternteil ebenfalls erkrankt sein müsste.
Hämochromatose oder Eisenspeicherkrankheit ist eine erbliche Stoffwechselstörung, bei der es zu einer verstärkten Eisenaufnahme aus der Nahrung kommt. Ursache für diese Krankheit ist eine Punktmutation im so genannten HFE-Gen. Dadurch wird anstatt der Aminosäure Cystein die Aminosäure Tyrosin eingebaut. Das HFE-Gen codiert für das Hereditäre-Hämochromatose-Protein (HFE-Protein), das im Zusammenspiel mit anderen Proteinen die Eisenaufnahme in die Zellen regelt.
Der Einbau der falschen Aminosäure hat Auswirkungen auf die Tertiärstruktur des Proteins. Die Konformation wird dabei ein wenig verändert, da Tyrosin und Cystein vergleichbare chemische Eigenschaften besitzen. Die Folge ist eine geringere Aktivität des Proteins.
Der Einbau der falschen Aminosäure hat Auswirkungen auf die Tertiärstruktur des Proteins. Die Konformation wird dabei sehr stark verändert, da Tyrosin im Gegensatz zu Cystein keine Disulfidbrücken ausbilden kann. Die Folge ist ein kompletter Funktionsverlust des Proteins.
Es handelt sich bei dieser Mutation um eine missense-Mutation.
Es handelt sich bei dieser Mutation um eine nonsense-Mutation.
Keine der Aussagen ist korrekt.
Manche Erbkrankheiten werden bekämpft, indem man die Produktion der entscheidenden Proteine durch Inaktivierung der mRNA verhindert. Dazu nutzt man die so genannte Antisense-Technik, bei der man eine RNA erzeugt, die komplementär zu der mRNA eines Proteins ist. Die beiden mRNAs lagern sich so aneinander, dass eine Translation nicht mehr ablaufen kann. Der Einsatz dieser Technik…
… eignet sich für die Behandlung der Hämochromatose, da dadurch eine Produktion des fehlerhaften Proteins unterbunden würde, das für die erhöhte Eisenaufnahme in die Zellen verantwortlich ist.
… eignet sich nicht für die Behandlung der Hämochromatose, da durch die Antisense-Technik ein Protein gar nicht erst erzeugt würde und die Funktion des HFE-Proteins ebenfalls verloren ginge.
… würde sich für die Behandlung der Hämochromatose eignen, wenn das veränderte Protein die Krankheit verursachte. Durch die Antisense-Technik würde das Protein nicht erzeugt und könnte die Krankheit nicht hervorrufen.
… würde sich für die Behandlung der Hämochromatose eignen, wenn das Protein die Krankheit durch einen Funktionsverlust verursachte. Denn durch die Antisense-Technik würde mehr mRNA zur Verfügung stehen, die für das unveränderte Protein codiert.
Keine der Aussagen ist korrekt.
Welche Aussagen über transgene Pflanzen und Bakterien sind korrekt?
Es ist leichter, transgene Pflanzen zu erzeugen, da Pflanzen Eurkaryoten sind.
Es schwerer, transgene Pflanzen zu erzeugen, da beim Gentransfer die Zellwand überwunden werden muss.
Es ist schwerer, transgene Bakterien zu erzeugen, da deren mRNA nicht prozessiert wird.
Es schwerer, transgene Pflanzen zu erzeugen, da deren Gene aus Exons und Introns besitzen.
Es ist leichter, transgene Bakterien zu erzeugen, weil sie keine Plasmide besitzen.
Heute werden viele der in der Lebensmittelindustrie eingesetzten Enzyme mithilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen gewonnen. So wird zum Beispiel α-Amylase von Bacillus licheniformis hergestellt. Dazu werden mit Hilfe von Restriktionsenzymen rekombinante Plasmide hergestellt, die z.B. das Gen für α-Amylase enthalten.
Welche der dargestellten Restriktionsenzyme eignen sich für die Herstellung des modifizierten Plasmids?
EcoR I und Xma I
Hind III und EcoR I
Xma I und Hind III
nur Hind III
nur Xma I
