WorksheetsWiederholung Hospiz, Palliativ bzw. Euthanasie
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Worksheet time: 14mins
Das Wort „Euthanasie“ hat in unserer Gesellschaft mehrere Bedeutungen:
Sterbehilfe, Schmerzlinderung, optimale Pflege
Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen im hoffnungslosen Leidensstadium
Tötung „lebensunwerten Lebens“, wie missgebildete Kinder, Geistesschwache, Geisteskranke, unheilbar Kranke, Juden!
Vorzeitige Abkürzung eines mit Sicherheit zum Tod führenden Leidens
Unter indirekter Euthanasie versteht man:
Sterbehilfe, Schmerzlinderung, optimale Pflege (Hospiz) ohne Lebensverkürzung.
Vorzeitige Abkürzung eines mit Sicherheit zum Tod führenden Leidens
Verzicht auf Wiederbelebung
Unter passiver Euthanasie versteht man:
Tötung auf Verlangen des Sterbenden
Schmerzlinderung
Sterben lassen
Verzicht auf Wiederbelebung
Ist aktive Sterbehilfe in Österreich erlaubt?
ja
nein
unter bestimmten Umständen, ja
nur wenn es ein Ärzteteam entscheidet
Das Wort Euthanasie kommt aus:
dem koptischen und bedeutet: ich will sterben.
kommt aus dem griechischen und bedeutet: einen leichten, schönen Tod haben.
kommt aus dem lateinischen und bedeutet: es ist genug, ich kann nicht mehr.
kommt aus dem kyrillischen und bedeutet: das Leben beenden.
Ist die Hospizbewegung grundsätzlich für die Erlaubnis zur Euthanasie?
Ja
Nein
Weiß nicht
Unter bestimmten Umständen
Warum ist der Begriff Euthanasie in Mitteleuropa mit sehr negativen Gefühlen belegt:
Weil die Mitteleuropäer nicht gern über Gefühle sprechen.
Weil im Zweiten Weltkrieg viele Menschen durch Euthanasie umkamen.
Weil Sterben einfach kein Thema ist über das man spricht.
Weil uns das erst zu befassen hat, wenn es soweit ist.
Argumente für die aktive Sterbehilfe:
Weil kranke Menschen ohnehin eine Belastung für das Sozialsystem darstellen.
Die Aufgabe der Ärzte, das Beste für ihre Patienten und Patientinnen zu tun.
Unerträgliche und ungelinderte Schmerzen und andere physische und psychische Probleme.
Das Recht des Patienten und Patientinnen auf Autonomie.
Argumente, die gegen aktive Sterbehilfe sprechen:
Ein Arzt hat geschworen den Kranken zu helfen.
Aus einer Erlaubnis könnte eine Pflicht (wenn auch unausgesprochen) erwachsen.
Die Kranken könnten es als ihre Pflicht ansehen bei Krankheit zügig aus dem Leben zu scheiden.
Dann wird man nicht auf einem katholischen Friedhof begraben.
Schmerzen, Angst und Not können durch eine gute, und besondere Form der Medizin gelindert werden. Wie nennt sich diese?
Paläontologiemedizin
Hospizmedizin
Palliativmedizin
Pädiatrie
Der Tod gehört zum Leben. Auch im Tod und dem Umgang damit lernen Menschen etwas. Sowohl der Sterbende, als auch die Angehörigen. Die Hospizbewegung steht für:
ein neuer Umgang mit Leben, Sterben und Tod
ein neuer mitmenschlicher Umgang durch Wiedergewinnen von Familienzugehörigkeit und Nachbarschaftshilfe
schnelleres Sterben können durch die ausreichende Gabe von Morphium
das Erhalten von Autonomie und Würde Schwerstkranker und Sterbender
Wer gründete die Hospizbewegung?
Elizabeth Arden
Cicely Saunders
Jane Austen
Elisabeth Kübler-Ross
Wann wurde die Hospizbewegung gegründet?
In den 1960ern
In den 1920ern
In den 1990ern
In den 1860ern
Palliativmedizin zielt ganz klar auf:
Schnelles Beendend des Leidens
Linderung des Leidens
Nichts tun
Viel reden.
Palliativmedizin orientiert sich an folgenden Punkten:
Integration der psychischen, sozialen und seelsorgerischen Bedürfnisse der Patienten
Kompetenz in den wichtigen Fragen der Kommunikation und Ethik
Akzeptanz des Todes als ein Teil des Lebens
Exzellente Schmerz- und Symptomkontrolle
Palliative Pflege kann nur im Krankenhaus stattfinden.
ja
nein
weiß nicht
Gibt es in Linz Palliativstationen in Krankenhäusern?
ja
nein
weiß nicht
betrifft mich gar nicht
Die Palliativmedizin soll ermöglichen was die ärztliche Ethik verspricht:
schwerkranken Patienten und Patientinnen die Möglichkeit zu geben, sich mit dem bevorstehenden Lebensende auseinanderzusetzen
schwerkranken Patienten und Patientinnen die Möglichkeit zu nehmen, sich mit dem bevorstehenden Lebensende auseinanderzusetzen
Sich mit der Wahrheit am Krankenbett auseinanderzusetzen und einen Prozess des Abschieds einzuleiten.
Palliative Pflege integriert:
psychische Bedürfnisse der Patient*innen
geistig-seelische Bedürfnisse der Patient*innen
ökonomische Bedürfnisse der Patient*innen
sozialen Bedürfnisse der Patient*innen
Ebenen der Hospizarbeit
philosophische Ebene
Die psychische Ebene
Die soziale Ebene
Die spirituelle Ebene
Warum sind die meisten Palliativstationen in Krankenhäusern?
Da sind die Wege dann kürzer, wenn es schnell gehen muss.
Viele sterbende Patienten haben medizinische und psychosoziale Probleme, die hohe fachliche Kompetenz erfordern.
Die meisten Menschen sterben in Krankenhäusern.
Die Endphase der Erkrankungen kann nur sehr selten vorausgesagt werden.
Welche Spezialisten erweitern das Team auf Palliativstationen bzw. in Hospizen?
Psychologen oder Seelsorgern
Sozialarbeitern
Anwälte
Physiotherapeuten
Palliativstationen versprechen also:
kompetente Schmerztherapie
beste medizinische Möglichkeiten um das Leben zu verlängern
Symptomkontrolle
psychosoziale Unterstützung
Strukturelle Alternative zu aktiver bzw. passiver Euthanasie?
Hospizwesen
Paläontologie
Intensivstation
Palliativmedizin
Unterschied zw. Palliativstation und Hospiz?
Palliativstation ist eine Abteilung im Krankenhaus
Palliativstation ist nicht so gut in der Betreuung von Sterbenden
Hospize sind unabhängige Einrichtungen
Im Hoszip werden auch normal Kranke Personen betreut.
Dürfen in Europa auch Kinder aktive Sterbehilfe erhalten?
nein
ja, wenn Eltern unterschreiben
das ist doch undenkbar!
wenn das Kind das so will
Was versteht man unter Sterbetourismus?
Menschen gehen als Terroristen in ein anders Land.
Menschen gehen auf den Berg um zu sterben.
Menschen gehen in ein Land in welchem aktive Sterbehilfe erlaubt ist um sich töten zu lassen.
Menschen reisen nach Indien um in Varanasi zu sterben.
Was ist eine Patientenverfügung?
In ihr können Menschen für den Fall vorsorgen, dass sie nur in dem Krankenhaus ihrer Wahl Aufnahme finden.
In ihr können Menschen für den Fall vorsorgen, dass sie einmal nicht mehr selbst Entscheidungen treffen können, etwa wenn sie im Koma liegen.
In ihr können Menschen dafür vorsorgen, dass sie ein Einzelzimmer im Krankenhaus erhalten.
In ihr können Menschen dafür Sorge tragen, dass nur die besten medizinischen Geräte im Notfall Anwendung finden.
