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Wiederholung Hospiz, Palliativ bzw. Euthanasie

Total questions: 28

Worksheet time: 14mins

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1.

Das Wort „Euthanasie“ hat in unserer Gesellschaft mehrere Bedeutungen:

a)

Sterbehilfe, Schmerzlinderung, optimale Pflege

b)

Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen im hoffnungslosen Leidensstadium

c)

Tötung „lebensunwerten Lebens“, wie missgebildete Kinder, Geistesschwache, Geisteskranke, unheilbar Kranke, Juden!

d)

Vorzeitige Abkürzung eines mit Sicherheit zum Tod führenden Leidens

2.

Unter indirekter Euthanasie versteht man:

a)

Sterbehilfe, Schmerzlinderung, optimale Pflege (Hospiz) ohne Lebensverkürzung.

b)

Vorzeitige Abkürzung eines mit Sicherheit zum Tod führenden Leidens

c)

Verzicht auf Wiederbelebung

3.

Unter passiver Euthanasie versteht man:

a)

Tötung auf Verlangen des Sterbenden

b)

Schmerzlinderung

c)

Sterben lassen

d)

Verzicht auf Wiederbelebung

4.

Ist aktive Sterbehilfe in Österreich erlaubt?

a)

ja

b)

nein

c)

unter bestimmten Umständen, ja

d)

nur wenn es ein Ärzteteam entscheidet

5.

Das Wort Euthanasie kommt aus:

a)

dem koptischen und bedeutet: ich will sterben.

b)

kommt aus dem griechischen und bedeutet: einen leichten, schönen Tod haben.

c)

kommt aus dem lateinischen und bedeutet: es ist genug, ich kann nicht mehr.

d)

kommt aus dem kyrillischen und bedeutet: das Leben beenden.

6.

Ist die Hospizbewegung grundsätzlich für die Erlaubnis zur Euthanasie?

a)

Ja

b)

Nein

c)

Weiß nicht

d)

Unter bestimmten Umständen

7.

Warum ist der Begriff Euthanasie in Mitteleuropa mit sehr negativen Gefühlen belegt:

a)

Weil die Mitteleuropäer nicht gern über Gefühle sprechen.

b)

Weil im Zweiten Weltkrieg viele Menschen durch Euthanasie umkamen.

c)

Weil Sterben einfach kein Thema ist über das man spricht.

d)

Weil uns das erst zu befassen hat, wenn es soweit ist.

8.

Argumente für die aktive Sterbehilfe:

a)

Weil kranke Menschen ohnehin eine Belastung für das Sozialsystem darstellen.

b)

Die Aufgabe der Ärzte, das Beste für ihre Patienten und Patientinnen zu tun.

c)

Unerträgliche und ungelinderte Schmerzen und andere physische und psychische Probleme.

d)

Das Recht des Patienten und Patientinnen auf Autonomie.

9.

Argumente, die gegen aktive Sterbehilfe sprechen:

a)

Ein Arzt hat geschworen den Kranken zu helfen.

b)

Aus einer Erlaubnis könnte eine Pflicht (wenn auch unausgesprochen) erwachsen.

c)

Die Kranken könnten es als ihre Pflicht ansehen bei Krankheit zügig aus dem Leben zu scheiden.

d)

Dann wird man nicht auf einem katholischen Friedhof begraben.

10.

Schmerzen, Angst und Not können durch eine gute, und besondere Form der Medizin gelindert werden. Wie nennt sich diese?

a)

Paläontologiemedizin

b)

Hospizmedizin

c)

Palliativmedizin

d)

Pädiatrie

11.

Der Tod gehört zum Leben. Auch im Tod und dem Umgang damit lernen Menschen etwas. Sowohl der Sterbende, als auch die Angehörigen. Die Hospizbewegung steht für:

a)

ein neuer Umgang mit Leben, Sterben und Tod

b)

ein neuer mitmenschlicher Umgang durch Wiedergewinnen von Familienzugehörigkeit und Nachbarschaftshilfe

c)

schnelleres Sterben können durch die ausreichende Gabe von Morphium

d)

das Erhalten von Autonomie und Würde Schwerstkranker und Sterbender

12.

Wer gründete die Hospizbewegung?

a)

Elizabeth Arden

b)

Cicely Saunders

c)

Jane Austen

d)

Elisabeth Kübler-Ross

13.

Wann wurde die Hospizbewegung gegründet?

a)

In den 1960ern

b)

In den 1920ern

c)

In den 1990ern

d)

In den 1860ern

14.

Palliativmedizin zielt ganz klar auf:

a)

Schnelles Beendend des Leidens

b)

Linderung des Leidens

c)

Nichts tun

d)

Viel reden.

15.

Palliativmedizin orientiert sich an folgenden Punkten:

a)

Integration der psychischen, sozialen und seelsorgerischen Bedürfnisse der Patienten

b)

Kompetenz in den wichtigen Fragen der Kommunikation und Ethik

c)

Akzeptanz des Todes als ein Teil des Lebens

d)

Exzellente Schmerz- und Symptomkontrolle

16.

Palliative Pflege kann nur im Krankenhaus stattfinden.

a)

ja

b)

nein

c)

weiß nicht

17.

Gibt es in Linz Palliativstationen in Krankenhäusern?

a)

ja

b)

nein

c)

weiß nicht

d)

betrifft mich gar nicht

18.

Die Palliativmedizin soll ermöglichen was die ärztliche Ethik verspricht:

a)

schwerkranken Patienten und Patientinnen die Möglichkeit zu geben, sich mit dem bevorstehenden Lebensende auseinanderzusetzen

b)

schwerkranken Patienten und Patientinnen die Möglichkeit zu nehmen, sich mit dem bevorstehenden Lebensende auseinanderzusetzen

c)

Sich mit der Wahrheit am Krankenbett auseinanderzusetzen und einen Prozess des Abschieds einzuleiten.

19.

Palliative Pflege integriert:

a)

psychische Bedürfnisse der Patient*innen

b)

geistig-seelische Bedürfnisse der Patient*innen

c)

ökonomische Bedürfnisse der Patient*innen

d)

sozialen Bedürfnisse der Patient*innen

20.

Ebenen der Hospizarbeit

a)

philosophische Ebene

b)

Die psychische Ebene

c)

Die soziale Ebene

d)

Die spirituelle Ebene

21.

Warum sind die meisten Palliativstationen in Krankenhäusern?

a)

Da sind die Wege dann kürzer, wenn es schnell gehen muss.

b)

Viele sterbende Patienten haben medizinische und psychosoziale Probleme, die hohe fachliche Kompetenz erfordern.

c)

Die meisten Menschen sterben in Krankenhäusern.

d)

Die Endphase der Erkrankungen kann nur sehr selten vorausgesagt werden.

22.

Welche Spezialisten erweitern das Team auf Palliativstationen bzw. in Hospizen?

a)

Psychologen oder Seelsorgern

b)

Sozialarbeitern

c)

Anwälte

d)

Physiotherapeuten

23.

Palliativstationen versprechen also:

a)

kompetente Schmerztherapie

b)

beste medizinische Möglichkeiten um das Leben zu verlängern

c)

Symptomkontrolle

d)

psychosoziale Unterstützung

24.

Strukturelle Alternative zu aktiver bzw. passiver Euthanasie?

a)

Hospizwesen

b)

Paläontologie

c)

Intensivstation

d)

Palliativmedizin

25.

Unterschied zw. Palliativstation und Hospiz?

a)

Palliativstation ist eine Abteilung im Krankenhaus

b)

Palliativstation ist nicht so gut in der Betreuung von Sterbenden

c)

Hospize sind unabhängige Einrichtungen

d)

Im Hoszip werden auch normal Kranke Personen betreut.

26.

Dürfen in Europa auch Kinder aktive Sterbehilfe erhalten?

a)

nein

b)

ja, wenn Eltern unterschreiben

c)

das ist doch undenkbar!

d)

wenn das Kind das so will

27.

Was versteht man unter Sterbetourismus?

a)

Menschen gehen als Terroristen in ein anders Land.

b)

Menschen gehen auf den Berg um zu sterben.

c)

Menschen gehen in ein Land in welchem aktive Sterbehilfe erlaubt ist um sich töten zu lassen.

d)

Menschen reisen nach Indien um in Varanasi zu sterben.

28.

Was ist eine Patientenverfügung?

a)

In ihr können Menschen für den Fall vorsorgen, dass sie nur in dem Krankenhaus ihrer Wahl Aufnahme finden.

b)

In ihr können Menschen für den Fall vorsorgen, dass sie einmal nicht mehr selbst Entscheidungen treffen können, etwa wenn sie im Koma liegen.

c)

In ihr können Menschen dafür vorsorgen, dass sie ein Einzelzimmer im Krankenhaus erhalten.

d)

In ihr können Menschen dafür Sorge tragen, dass nur die besten medizinischen Geräte im Notfall Anwendung finden.