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Einführung Schriftspracherwerb I

Total questions: 10

Worksheet time: 8mins

Name
Class
Date
1.

Saskia (6 Jahre) schreibt zu Beginn der 1. Klasse: "ManefroidinesmschBasmidio". Saskia

a)

erkennt bereits Wortgrenzen

b)

entwickelt vermutlich eine LRS

c)

zeigt kognitive Entwicklungsdefizite

d)

kennt bereits erste Laut-Buchstaben-Beziehungen

2.

Wenn Kinder bei Schuleintritt das Alphabet aufsagen können, ist das

a)

uneingeschränkt positiv, da das Aufsagen des Alphabets Voraussetzung des Schriftspracherwerbs ist.

b)

uneingeschränkt negativ, da Schriftspracherwerb Aufgabe der Schule ist.

c)

tendenziell negativ, da nicht die Buchstabennamen, sondern die repräsentierten Laute entscheidend sind.

d)

tendenziell positiv, da dann der Umfang des Lernstoffs in der 1. Klasse geringer ist.

3.

Kinder, die Anfang der 2. Klasse das Wort "niesen" als "nisn" schreiben, befinden sich vermutlich in der

a)

logographischen Phase des Schriftspracherwerbs

b)

alphabetischen Phase des Schriftspracherwerbs

c)

orthographischen Phase des Schriftspracherwerbs

d)

morphematischen Phase des Schriftspracherwerbs

4.

Beim Übergang vom Sprechen zur Schrift müssen Kinder lernen...

a)

... dass sich semantische Ähnlichkeiten nicht in einem ähnlichen Schriftbild widerspiegeln.

b)

... dass Sprechen und Schreiben grundsätzlich gleich funktionieren

c)

... dass man Sprache inhaltlich (bedeutungsmäßig) und formal (klanglich) beschreiben kann.

d)

... dass im Deutschen jedes Schriftzeichen genau einen Laut repräsentiert.

5.

Wenn Kinder Schreiben lernen verwenden Sie zunächst vorrangig

a)

Großbuchstaben und Vokale

b)

Großbuchstaben und Konsonanten

c)

Kleinbuchstaben und Vokale

d)

Kleinbuchstaben und Konsonanten

6.

Beim Übergang vom Elementar- in den Primarbereich lernen Kinder, Wörter in Silben zu segmentieren. Oft klatschen sie die Silben. Welches der folgenden Wörter fällt ihnen hierbei im Mittel am schwersten?

a)

Haus

b)

Na-se

c)

To-ma-te

d)

Ba-na-nen-brot

7.

Der Begriff "Literalität" bedeutet

a)

Lesen von Literatur

b)

schriftbezogene Handlungsfähigkeit

c)

basale Lese- und Schreibfertigkeiten

d)

Alphabetisierung

8.

Ein Phonem ist

a)

ein Laut

b)

die kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit der Lautsprache

c)

die kleinste bedeutungstragende Einheit einer Sprache

d)

ein Schriftzeichen

9.

Das Zungen-R und das Rachen-R sind Beispiele für

a)

eine Phonem-Graphem-Korresondenz

b)

Alveolare

c)

Allophone

d)

Grapheme

10.

Schreibt ein Kind zu Beginn der 3. Klasse "Fahrad" statt "Fahrrad" befindet es sich wahrscheinlich in der

a)

logographischen Phase des Schriftspracherwerbs

b)

alphabetischen Phase des Schriftspracherwerbs

c)

orthographischen Phase des Schriftspracherwerbs

d)

mophematischen Phase des Schriftspracherwerbs