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WISO - Übungsprüfung 3

Total questions: 29

Worksheet time: 2hrs 50mins

Name
Class
Date
1.

Wann endet ein Berufsausbildungsverhältnis, wenn das Vertragsende vor der letzten Prüfungsleistung liegt?

a)

Mit Vertragsende

b)

Mit Bestehen der Kenntnisprüfung

c)

Mit Ablauf des Monats, in dem die Kenntnisprüfung bestanden wurde

d)

Mit Ablauf des Monats, in dem die praktische Prüfung bestanden wurde

e)

Mit Bestehen der praktischen Prüfung

2.

Bei Krankheit eines Arbeitnehmers muss der Arbeitgeber

den Lohn eine gewisse Zeit lang weiter zahlen. Welche Voraussetzung muss gegeben sein?

a)

Die Krankheit muss mindestens drei Tage dauern und ansteckend sein.

b)

Die Krankheit muss ihre Ursache am Arbeitsplatz haben.

c)

Die Krankheit muss spätestens in zehn Wochen beendet sein.

d)

Die Krankheit muss mit Bettlägerigkeit verbunden sein.

e)

Die Krankheit muss zur unverschuldeten Arbeitsunfähigkeit führen.

3.

Ein Arbeitnehmer scheidet nach Ablauf der dreimonatigen

Probezeit zum 31.12. des Jahres aus dem Betrieb wieder

aus. Im Arbeitsvertrag war ein Erholungsurlaub von 28 Werktagen vereinbart. Hat der Arbeitnehmer nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) Anspruch auf Urlaub?

a)

Nein, für die probezeit besteht kein Urlaubsanspruch.

b)

Nein, da das Arbeitsverhältnis weniger als sechs Monate dauerte.

c)

Ja, er hat Anspruch auf die Hälfte des Jahresurlaubs.

d)

Ja, er hat Anspruch auf sieben Werktage Urlaub.

e)

Ja, er hat Anspruch auf drei Werktage Urlaub.

4.

Welche Aussage über die fristlose Kündigung ist richtig?

a)

Die fristlose Kündigung eines Auszubildenden ist

nicht möglich.

b)

Die fristlose Kündigung von Betriebsräten ist verboten.

c)

Die fristlose Kündigung leitender Angestellter ist

nicht möglich.

d)

Die fristlose Kündigung hat an demselben Tag zu erfolgen, an dem dem Arbeitgeber der wichtige Grund bekannt wird.

e)

Die fristlose Kündigung eines Jugend- und Auszubildendenvertreters bedarf der Zustimmung des Betriebsrats.

5.

Eine Arbeitnehmerin hat ein Kind bekommen. Wie lang ist

im Normalfall die gesamte Schutzfrist laut Mutterschutzgesetz (MuSchG)?

a)

18 Wochen

b)

14 Wochen

c)

12 Wochen

d)

8 Wochen

e)

6 Wochen

6.

Welche Aussage über die Interessenverbände der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer ist richtig?

a)

Sie unterstehen der Aufsicht des Bundeswirtschaftsministeriums.

b)

Sie wirken bei der Vorbereitung von Gesetzen durch Stellungnahmen und Vorschläge mit.

c)

Sie müssen über ihre finanziellen Mittel öffentlich Rechenschaft ablegen.

d)

Sie werden durch den Staat finanziert.

e)

Sie sind in ihren Aussagen und in ihrem Handeln dem ganzen Volk gegenüber verantwortlich.

7.

Was gehört zur Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer?

a)

Für eine ausreichende Verpflegung zu sorgen

b)

Allen Arbeitnehmern unbezahlten Urlaub zu gewähren

c)

Für die Bereitstellung eines bewachten Parkplatzes in einem Parkhaus zu sorgen

d)

Den Arbeitsablauf so gefahrlos wie möglich zu gestalten

e)

Allen Arbeitnehmern eine Betriebsrente zuzusagen

8.

Für welche Betriebe sieht das Betriebsverfassungsgesetz

(BetrVG) die Wahl eines Betriebsrats vor?

a)

Für Betriebe mit einem Jahresumsatz von mehr als 1 Million EUR, unabhängig von der Anzahl der Arbeitnehmer

b)

Für Betriebe mit mehr als zwei Arbeitnehmern

c)

Für Betriebe mit mindestens vier wahlberechtigten Arbeitnehmern, von denen zwei wählbar sind

d)

Für Betriebe mit mindestens fünf ständigen wahlberechtigten

Arbeitnehmern, von denen drei wählbar sind

e)

Für Betriebe mit mindestens vier ständigen Arbeitnehmern

und einem Jahresumsatz von mehr als 0,2 Millionen EUR

9.

Welcher Fall gehört in den Bereich der beruflichen Fortbildung nach dem Berufsbildungsgesetz?

a)

Frau Werner besucht nach dem Studium der Lebensmitteltechnologie ein Seminar der Gewerkschaft Verdi für Betriebsräte.

b)

Frau Schulz nimmt nach der Ausbildung als Chemielaborantin

an einem Fernlehrgang über technisches Englisch teil.

c)

Frau Wagner besucht bei der Volkshochschule einen Nähkurs.

d)

Herr Müller studiert nach dem Abitur an der Fachhochschule

Maschinenbau.

e)

Herr Franz nimmt als Auszubildender in einer überbetrieblichen Ausbildungsstätte an einem Lehrgang in der Kunststoffbearbeitung teil.

10.

Auf welchem der genannten Gebiete ist die Einigung der

EU-Staaten am weitesten fortgeschritten?

a)

Schulsystem

b)

Soziale Sicherung

c)

Kultur

d)

Sprache

e)

Wirtschaft

11.

Welche Aussage über die Finanzierung der gesetzlichen

Unfallversicherung ist richtig?

a)

Die Finanzierung erfolgt je zur Hälfte durch die Beiträge der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer.

b)

Die Finanzierung erfolgt allein durch die Beiträge der Arbeitgeber.

c)

Die Finanzierung erfolgt allein durch den Staat.

d)

Die Finanzierung erfolgt durch die gesetzlichen Krankenkassen.

e)

Die Finanzierung erfolgt durch die Bundesagentur für Arbeit.

12.

Welche Aussage trifft für die gesetzliche Rentenversicherung zu?

a)

AIle Leistungen der Rentenversicherung sind unabhängig von der Dauer der Beitragszahlung.

b)

Altersruhegeld wird nach dem 63. Lebensjahr automatisch gewährt.

c)

Die spätere Rentenhöhe richtet sich vor allem nach Dauer und Höhe der Beitragszahlungen.

d)

Kindererziehungszeiten werden nicht angerechnet.

e)

Arbeitnehmer sind grundsätzlich freiwillig versichert.

13.

Was bedeutet der Begriff ,,Dynamisierung" der Rente?

a)

Die Höhe der Rente richtet sich allein nach der Höhe der insgesamt gezahlten Beiträge.

b)

Das Altersruhegeld kann zwischen dem 63. und 67. Lebensjahr beantragt werden.

c)

Die Renten werden der Entwicklung der Löhne und Gehälter angepasst.

d)

Die Renten werden mit den Beiträgen der zur Zeit beitragspflichtigen Arbeitnehmer finanziert.

e)

Die Renten sind einkommensteuerfrei.

14.

Zu welchem Zweck erhebt der Staat Steuern?

a)

Um gleiche Vermögensverhältnisse zwischen den Bürgern herzustellen

b)

Um Staatsausgaben zu finanzieren

c)

Um gesetzeswidriges Handeln zu bestrafen

d)

Um große Vermögenswerte zu enteignen

e)

Um die Kaufkraft zu stärken

15.

Welche der genannten Steuern sieht Vergünstigungen für Familien mit Kindern vor?

a)

Mineralölsteuer

b)

Lohnsteuer

c)

Tabaksteuer

d)

Hundesteuer

e)

Mehrwertsteuer

16.

ln welcher Zeile der Tabelle sind beide Gleichungen für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit bzw. der Rentabilität richtig?

a)

Zeile 1

b)

Zeile 2

c)

Zeile 3

d)

Zeile 4

e)

Zeile 5

17.

Welche der genannten Abkürzungen bezeichnet ein Einzelunternehmen?

a)

e.G.

b)

e.K.

c)

KG

d)

OHG

e)

AG

18.

Welche Aussage über die Rechtsfähigkeit ist richtig?

a)

Natürliche Personen erlangen die Rechtsfähigkeit mit Vollendung des 7. Lebensjahrs.

b)

Natürliche Personen erlangen die Rechtsfähigkeit mit Vollendung des 18. Lebensjahrs.

c)

Natürliche Personen erlangen die Rechtsfähigkeit mit Eintragung in ein öffentliches Register.

d)

Juristische Personen erlangen die Rechtsfähigkeit mit Zustimmung des Justizministeriums.

e)

Juristische Personen erlangen die Rechtsfähigkeit mit Eintragung in ein öffentliches Register.

19.

Welches Ziel hat die Preisangabenverordnung (PAngV)?

a)

lnformation und Schutz der Verbraucher

b)

Schutz des Anbieters

c)

Senkung der Preise

d)

Stabilität der Preise

e)

lnformation und Schutz des Lieferanten

20.

ln welchem der genannten Fälle ist ein einseitiges Rechtsgeschäft genannt?

a)

Kauf eines Fahrrads

b)

Anmietung einer Wohnung

c)

Kündigung eines Arbeitsvertrags

d)

Abschluss eines Arbeitsvertrags

e)

Abschluss eines Mietvertrags

21.

Um welche besondere Art von Kaufvertrag handelt es sich bei Einkäufen im lnternet?

a)

Dienstvertrag

b)

Fernabsatzvertrag

c)

Darlehensvertrag

d)

lnternetvertrag

e)

Haustürgeschäft

22.

Welchen Vorteil hat die Rechtsform der Einzelunternehmung für den Inhaber eines kleinen lndustriebetriebs?

a)

Er bekommt in wiftschaftlich schlechten Zeiten schneller staatliche Unterstützung als eine Kapitalgesellschaft.

b)

Er haftet für Verbindlichkeiten nur mit dem Geschäftsvermögen.

c)

Er kann schnell entscheiden, ohne sich mit anderen Miteigentümern abstimmen zu müssen.

d)

Er braucht keine Beiträge an die lndustrie- und Handelskammer (lHK) zu entrichten.

e)

Er trägt ein geringeres Risiko als bei einer Kapitalgesellschaft.

23.

Welche Aussage über die GmbH ist richtig?

a)

Die GmbH ist eine Personengesellschaft.

b)

Die Gesellschafter der GmbH haften auch mit ihrem Privatvermögen.

c)

Das Stammkapital der GmbH muss mindestens 25.000 EUR betragen.

d)

Eine GmbH hat einen Komplementär und einen Kommanditisten.

e)

Die Geschäfte der GmbH werden vom Komplementär

geführt.

24.

Eine Großunternehmung ist mit einer ganzen Reihe anderer Unternehmungen so verbunden, dass man von der

Muttergeseilschaft und den Tochtergesellschaften spricht.

Wie wird ein solcher Unternehmenszusammenschluss

bezeichnet?

a)

Kartell

b)

Syndikat

c)

Trust

d)

Konzern

e)

Aktiengesellschaft

25.

In den Medien wird häufig das Bruttoinlandsprodukt (BIP) erwähnt. Was versteht man darunter?

a)

Das Bruttoinlandsprodukt zeigt den Wert der Produkte an, die in einem Land für den Konsum durch die Bevölkerung produziert werden.

b)

Das Bruttoinlandsprodukt entspricht dem Wert aller inländischen Güter und Dienstleistungen, die von privaten, nicht staatlichen Unternehmen produziert werden.

c)

Die Höhe des Bruttoinlandsprodukts ist ein lndikator für den Auslastungsgrad der Unternehmen eines Landes und für das Konsuminteresse der Bevölkerung.

d)

Das Bruttoinlandsprodukt entspricht dem Wert aller Güter und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres in einem Land zu gültigen Marktpreisen erwirtschaftet werden.

e)

Das Bruttoinlandsprodukt zeigt den Wert der Produkte an, die in einem Land für den Export produziert werden.

26.

Frau Kuhlmann möchte bei der Computer GmbH einen PC kaufen.


1. Wodurch kommt der Vertrag zustande?


2. Welche Pflichten übernehmen die Vertragspartner? Nennen Sie je zwei für Käuferin und Verkäufer.


Nach Lieferung des PCs stellt sich heraus, dass er defekt ist.


3. Welche Möglichkeiten der Reklamation bestehen generell? Nennen Sie zwei Möglichkeiten.


4. Auf welche rechtliche Grundlage kann sich Frau Kuhlmann beziehen?

(a)  

27.

ln der gesetzlichen Sozialversicherung spricht man von fünf Säulen. Nennen Sie diese fünf Säulen der sozialen Sicherung in der Bundesrepublik.

(a)  

28.

Die Schmidt GmbH will einen Betriebsteil stilllegen. Über einen Sozialplan sollen die wirtschaftlichen Nachteile gemildert und die Chancen der Betroffenen auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden.


1. Wer verhandelt über den Sozialplan?


2. Nennen Sie zwei Bereiche, die zu regeln sind.

(a)  

29.

Der Kellner Wolfgang B. weigert sich mehrfach, die Gäste auf der Gartenterrasse zu bedienen, obwohl diese Arbeitsleistung vertraglich vereinbart ist.


Nennen Sie zwei mögliche arbeitsrechtliche Folgen.

(a)