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LBS - WL - 05 Tarifrecht

Total questions: 20

Worksheet time: 3600secs

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1.

Welche Aussagen zu Inhalten und Partnern bei Tarifverträgen sind richtig?

a)

Tarifverträge entstehen immer nach Streiks.

b)

Tarifverträge regeln die einheitliche Gestaltung von Arbeitsbedingungen

c)

Tarifverträge gelten in der Regel in einer Region oder Branche

d)

Tarifverträge werden von den Arbeitgebern, deren Verbänden und den Gewerkschaften ausgehandelt

e)

Tarifverträge werden von den Arbeitgebern, deren Verbänden und den Gewerkschaften und der Regierung ausgehandelt

2.

Welche Aussagen zur Entstehung von Gewerkschaften sind richtig?

a)

Gewerkschaften gibt es seit den 1950ern und dem Wirtschaftswunder.

b)

Gewerkschaften gibt es seit den 1850ern und der Industrialisierung.

c)

Gewerkschaften entstanden als Zusammenschluss von Arbeitern, die mehr Urlaub wollten.

d)

Gewerkschaften entstanden als Zusammenschluss von Arbeitern, die miserabel bezahlt wurden und dafür extrem hart arbeiten musst.

e)

Die Arbeit der Gewerkschaften wird durch die Vereinigungsfreiheit im Grundgesetz geschützt.

3.

Was gehört zu den Aufgaben einer Gewerkschaft?

a)

Aushandlung von Tarifverträgen

b)

Mitglieder beim Sozial- oder Arbeitsgericht vertreten

c)

Interessen der Arbeitgeber vertreten

d)

Bildungsangebote machen

e)

Stellungnahmen zu Arbeitsgesetzen abgeben

4.

Welche Aussagen zu den Arbeitgeberverbänden sind richtig?

a)

Die Verbände der Handwerker sind die Innungen

b)

Der Dachverband der Arbeitsgeber ist der DGB

c)

Fachverbände gibt es in allen Wirtschaftszweigen und Branchen

d)

Die Verbände teilen sich in 14 Landesverbände

e)

Die Verbände sind die alleinigen Verhandlungspartner für Tarifverträge

5.

Was gehört zur Tarifautonomie?

a)

Der Staat hat starke Mitbestimmungsrechte bei den Tarifverträgen.

b)

Die Tarifverträge werden allein von den Tarifvertragspartnern ausgehandelt.

c)

Während der Aushandlung von Tarifverträgen gilt die Friedenspflicht.

d)

Die Regierung muss den Tarifverträgen zustimmen.

e)

Das Wirtschaftsministerium kann Tarifverträge als flächendeckend oder branchenbindend erklären.

6.

Welche allgemeinen Bestimmung gelten für Tarifverträge?

a)

Tarifverträge dürfen nicht gegen geltendes Arbeitsrecht verstoßen.

b)

Neue Tarifverträge dürfen keine Verschlechterungen zum bisherigen Tarifvertrag beinhalten.

c)

Tarifverträge können vom Ministerium für allgemein verbindlich erklärt werden.

d)

Tarifverträge dürfen eine Reduktion von Löhnen oder Urlaubsansprüchen enthalten.

e)

Tarifverträge gelten immer für 2 Jahre.

7.

Was gehört zu den Tarifverträgen?

a)

Gehaltstarifvertrag

b)

Branchentarifvertrag

c)

Manteltarifvertrag

d)

Rahmentarifvertrag

e)

Anschlusstarifvertrag

8.

Welche Aussagen zu Lohn- und Gehaltstarifverträgen sind richtig?

a)

Die Lohngruppenzuteilung wird unter anderem nach Arbeitsschwierigkeit oder Beschäftigungsdauer bestimmt.

b)

Die Lohngruppenzuteilung ist immer eine Sache der Bewerbungsgespräche.

c)

Die Anforderungen der Stelle bestimmen, ob es Zuschläge oder Abschläge gibt.

d)

Die Berechnungsgrundlage liefert immer der Branchendurchschnittslohn.

e)

Die Berechnungsgrundlage liefert der Ecklohn eines Facharbeiters in der Firma.

9.

Welche Aussagen gelten für Mantel- und Rahmentarifverträge?

a)

Sollen kurzfristige Regeln enthalten (1-2 Jahre)

b)

Sollen längerfristige Regeln enthalten (3-5 Jahre)

c)

Regeln oft Fragen der Arbeitszeiten

d)

Regeln oft Fragen der Arbeitssicherheit

e)

Regeln oft Fragen von sozialen Einrichtungen (z.B. Mensa)

10.

Welche Aussagen zu Lohn- und Gehaltsrahmentarifverträgen sind richtig?

a)

Enthält Regelungen zu Urlaubsansprüchen

b)

Enthält Regelungen zu Kündigungsbedingungen

c)

Langfristigere Regelung von Geldfragen

d)

Enthält Tarifgruppenbezeichnungen

e)

Enthält Tätigkeitszuordnung zu Tarifgruppen

11.

Welche Aussagen zum Sinn von Tarifverträgen sind geeignet?

a)

Stabilisierung der Arbeitsverhältnisse auch in wirtschaftlich problematischen Zeiten

b)

Können helfen, zwischen den Arbeitnehmern für Gerechtigkeit zu sorgen.

c)

Erspart Zeit für die Aushandlung aller Arbeitsbedingungen im Einstellungsverfahren.

d)

Begrenzen die Willkür der Arbeitgeber besonders in Gehaltsfragen.

e)

Blockieren zielgerichtet die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen

12.

Was gilt für die Aushandlung von Tarifverträgen?

a)

Durch begrenzte Laufzeiten sind regelmäßige Verhandlungen notwendig.

b)

Durch lange Laufzeiten sind nur selten Verhandlungen notwendig.

c)

Da Arbeitnehmer und Arbeitgeber meistens das Gleiche wollen, ist man sich schnell einig.

d)

Da Arbeitnehmer und Arbeitgeber meistens unterschiedliche Ziele haben, muss man Kompromisse finden.

13.

Was gilt für die Aushandlung von Tarifverträgen?

a)

Die Stärke der der Verhandlungspositionen hängt besonders mit der Anzahl der Mitglieder zusammen.

b)

In der Tarifkommission zur Aushandlung sitzen Mitglieder der Bundesregierung.

c)

In der Tarifkommission zur Aushandlung sitzen Vertreter der Gewerkschaften und der Arbeitgeber oder Arbeitgeberverbände.

d)

Ein Schlichtungsverfahren wird von einem Unabhängigen geleitet.

e)

Grundsätzlich gilt während der Verhandlungen die Friedenspflicht.

14.

Welche Voraussetzungen müssen Streiks erüllen, um rechtens zu sein?

a)

EinStreik muss in der Gewerkschaft mit einer Urabstimmung festgelegt werden.

b)

75% der Mitglieder müssen einem Streik zustimmen.

c)

Ein wilder Streik kann die fristlose Entlassung für die Streikenden bedeuten.

d)

75% der Mitglieder müssen einem Streikabbruch zustimmen.

e)

Ein Arbeitgeber muss den Streikenden den Lohn weiter bezahlen.

15.

Welche Erklärung passt zum Generalstreik?

a)

Alle Arbeitnehmer streiken und legen die Wirtschaft lahm.

b)

Die Arbeitnehmer eines ganzen Wirtschaftszweiges legen die Arbeit nieder.

c)

Die Arbeiter der wichtigsten betriebe einer Branche legen die Arbeit nieder.

d)

Die Arbeiter legen für sehr kurze Zeit einmalig die Arbeit nieder.

e)

Die Arbeiter verrichten ihre Arbeit nur noch nach Vorschrift.

16.

Welche Erklärung passt zum Fächenstreik (Totaler Streik)?

a)

Alle Arbeitnehmer streiken und legen die Wirtschaft lahm.

b)

Die Arbeitnehmer eines ganzen Wirtschaftszweiges legen die Arbeit nieder.

c)

Die Arbeiter der wichtigsten betriebe einer Branche legen die Arbeit nieder.

d)

Die Arbeiter legen für sehr kurze Zeit einmalig die Arbeit nieder.

e)

Die Arbeiter verrichten ihre Arbeit nur noch nach Vorschrift.

17.

Welche Erklärung passt zum Schwerpunktstreik?

a)

Alle Arbeitnehmer streiken und legen die Wirtschaft lahm.

b)

Die Arbeitnehmer eines ganzen Wirtschaftszweiges legen die Arbeit nieder.

c)

Die Arbeiter der wichtigsten betriebe einer Branche legen die Arbeit nieder.

d)

Die Arbeiter legen für sehr kurze Zeit einmalig die Arbeit nieder.

e)

Die Arbeiter verrichten ihre Arbeit nur noch nach Vorschrift.

18.

Welche Erklärung passt zum Warnstreik?

a)

Alle Arbeitnehmer streiken und legen die Wirtschaft lahm.

b)

Die Arbeitnehmer eines ganzen Wirtschaftszweiges legen die Arbeit nieder.

c)

Die Arbeiter der wichtigsten betriebe einer Branche legen die Arbeit nieder.

d)

Die Arbeiter legen für sehr kurze Zeit einmalig die Arbeit nieder.

e)

Die Arbeiter verrichten ihre Arbeit nur noch nach Vorschrift.

19.

Welche Erklärung passt zum Bummelstreik?

a)

Alle Arbeitnehmer streiken und legen die Wirtschaft lahm.

b)

Die Arbeitnehmer eines ganzen Wirtschaftszweiges legen die Arbeit nieder.

c)

Die Arbeiter der wichtigsten betriebe einer Branche legen die Arbeit nieder.

d)

Die Arbeiter legen für sehr kurze Zeit einmalig die Arbeit nieder.

e)

Die Arbeiter verrichten ihre Arbeit nur noch nach Vorschrift.

20.

Welche "Kampfmaßnahmen" können die Arbeitgeber wählen?

a)

Mitarbeitern wird der Streikzeitraum vom Urlaub abgezogen.

b)

Mitarbeitern wird kein Lohn gezahlt für die Streikzeit.

c)

Mitarbeitern wird die Streikzeit auf ihrem Zeitkonto abgezogen.

d)

Mitarbeiter können ausgesperrt werden, wenn der Arbeitskampf läuft.

e)

Aussperrungen müssen nicht vorher angekündigt werden.