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AEVO Handlungsfeld 1

Total questions: 29

Worksheet time: 15mins

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1.

Was bedeutet das Duale System in der Ausbildung?

a)

Zwei Lernpartner, Ausbilder und Auszubildender

b)

Zwei Lernpartner, Berufsschule und Ausbildungsbetrieb

c)

Zwei Lernorte, Arbeitsplatz und Lehrwerkstatt

d)

Zwei Prüfungen, Zwischenprüfung und Abschlussprüfung

2.

Welche Kosten kommen mit der Ausbildung auf den Ausbildungsbetrieb zu?

a)

Einkommenssteuer der Auszubildenden

b)

Sozialversicherungsbeiträge

c)

Ausbildungsvergütung

d)

Kosten für Ausbildungsmaterialien und Werkzeug

3.

Sie arbeiten in einem Betrieb, der bisher nicht ausbildet. Welches Argument könnte für die Aufnahme von Auszubildenden sprechen?

a)

Sie können eine gelernte Fachkraft einsparen, da ab dem zweiten Lehrjahr der Auszubildende voll eingesetzt werden muss.

b)

Sie bilden Fachkräfte aus, die später - auch im eigenen Betrieb - dringend gebraucht werden und übernehmen somit Verantwortung.

c)

Sie können Fördermittel für die Auszubildenden erhalten, welche die Ausbildungsvergütung übersteigen.

d)

Auszubildende können auch gut zu nicht betrieblichen Zwecken eingesetzt werden.

4.

In der Berufsausbildung sind die Ausbildungsinhalte festgelegt. Wo können Sie diese Inhalte nachlesen?

a)

Im Ausbildungsberufsbild und Ausbildungsrahmenplan

b)

Im Ausbildungsberufsbild und Ausbildungsvertrag

c)

In dem Ausbildungsrahmenplan und den Prüfungsrichtlinien

d)

In der Ausbildereignungsverordnung und dem Rahmenstoffplan

5.

Sie planen einen Ausbildungsplatz neu zu besetzen und erhalten eine Bewerbung von einem jungen Mann ohne Schulabschluss. Dürfen Sie den jungen Mann ohne Schulabschluss ausbilden?

a)

Ja, für die Berufsausbildung im "Dualen System" gibt es keinen vorgeschriebenen

Schulabschluss.

b)

Nein, da er wahrscheinlich den schulischen Teil nicht schaffen wird.

c)

Nein, die Berufsschule nimmt ihn ohne Schulabschluss nicht auf.

d)

Nein, für eine Ausbildung im Dualen System ist ein Schulabschluss Voraussetzung.

6.

Für die Ausbildung des Konditor-Auszubildenden Max Mustermann wird ein betrieblicher Ausbildungsplan erstellt. Welcher Faktor ist bei der zeitlichen Einteilung zu berücksichtigen?

a)

Die Weihnachtsfeier des Betriebes

b)

Eine mögliche Erkältung von Max Mustermann im Winter

c)

Der Urlaub des Ausbilders

d)

Der Urlaub von Max Mustermann

7.

Sie verschicken an die Bewerber/innen für den Beruf Bürokauffrau / Bürokaufmann einen Personalfragebogen. Welche Frage darin ist nicht zulässig?

a)

Welchen Schulabschluss haben Sie?

b)

Liegt eine Schwangerschaft vor?

c)

Welche Zensuren haben Sie in den Fächern Mathematik und Physik?

d)

Haben Sie einen Führerschein?

8.

Wie lange darf die Probezeit im Berufsausbildungsvertrag nach dem Berufsbildungsgesetz dauern?

a)

Die Probezeit beträgt 3 Monate.

b)

Die Probezeit muss zwischen 1 Monat und 4 Monaten liegen.

c)

Die Probezeit liegt zwischen 1 Monat und 6 Monaten.

d)

Die Probezeit beträgt 4 Monate.

9.

Für eine Ausbildungsstätte in Ihrem Betrieb hat sich eine geeignete Bewerberin herausgestellt. Jutta Müller ist 19 Jahre und freut sich auf ihre Ausbildung. Sie wollen mit ihr einen Ausbildungsvertrag abschließen. Welche Aussage ist richtig?

a)

Der Ausbildungsvertrag bedarf der Unterschrift der Eltern von Jutta Müller, da diese sie finanziell unterstützen.

b)

Ein mündlich geschlossener Ausbildungsvertrag zwischen Jutta Müller und dem

Ausbildungsbetrieb wäre unwirksam.

c)

Der Ausbildungsvertrag bedarf einer besonderen Form, da Jutta Müller schon volljährig ist.

d)

Der Ausbildungsvertrag kommt zustande durch die Unterschrift von Jutta Müller und dem Vertreter des Ausbildungsbetriebes.

10.

Aufgrund eines Personalfragebogens kommen 8 Bewerber/innen in die engere Auswahl. Welche Aufgabe wäre für einen weiteren Test geeignet?

a)

Sie prüfen mit verschiedenen Tests die naturwissenschaftlichen Kenntnisse.

b)

Sie prüfen mit einem Deutschtest die Sprachkenntnisse.

c)

Sie prüfen mit einem Sporttest die körperliche Belastbarkeit.

d)

Für die Ausbildung als Bürokaufmann / Bürokauffrau ist hauptsächlich technisches

Verständnis erforderlich, das geprüft werden muss.

11.

Ist eine Verlängerung der Probezeit möglich? Welche Aussage ist zutreffend?

a)

Eine Verlängerung ist nicht vorgesehen, da der Auszubildende besonderen Schutz genießt.

b)

Eine Verlängerung ist möglich, wenn noch nicht absehbar ist, ob der Auszubildende geeignet

ist.

c)

Eine Verlängerung ist möglich, wenn beide Parteien dies möchten.

d)

Eine Verlängerung ist möglich, wenn der Auszubildende 1/3 der Ausbildungszeit ausfällt,

z. B. durch Krankheit. Dies muss vorher vereinbart worden sein.

12.

Sie möchten Hannelore Haase einen Ausbildungsplatz als Kauffrau im Einzelhandel anbieten. Sie ist am 26. April 17 Jahre alt geworden. Wie hoch ist ihr Urlaubsanspruch?

a)

Mindestens 30 Werktage

b)

Mindestens 25 Werktage

c)

Mindestens 27 Werktage

d)

Mindestens 23 Werktage

13.

Ein Bewerber möchte seine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation verkürzen. In welchem Fall wäre das möglich?

a)

Mit Abitur wäre eine Kürzung um 12 Monate möglich.

b)

Mit einem guten Hauptschulabschluss ist eine Kürzung um 9 Monate anzustreben.

c)

Eine Kürzung der Ausbildungszeit ist generell nicht möglich.

d)

Eine Kürzung ist nur innerhalb der Ausbildung durch gute Leistungen nach § 45

Berufsbildungsgesetz möglich.

14.

Für die Berufsausbildung ist eine „sachliche und zeitliche Gliederung“ zu erstellen. Welches ist die Rechtsgrundlage dafür?

a)

Der Rahmenlehrplan

b)

Das Berufsbildungsgesetz

c)

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB)

d)

Das Tarifvertragsgesetz

15.

Sie sind neu in einem größeren Betrieb mit Betriebsrat und Jugend- und Auszubildendenvertretung und werden dort auch als Ausbilder/in eingesetzt. Kann der Betriebsrat auf Ihre Ausbildungsmethoden Einfluß nehmen?

a)

Der Betriebsrat hat ein Mitspracherecht.

b)

Der Betriebsrat muss vor der Ausbildung gehört werden.

c)

Der Betriebsrat kann Vorschläge unterbreiten, auf die ein/e Ausbilder/in eingehen kann, aber

nicht muss.

d)

Der Betriebsrat muss Ihren Ausbildungsmethoden zustimmen.

16.

Welche Regelung steht im Betriebsverfassungsgesetz?

a)

Der Betriebsrat ist vor jeder Kündigung zu hören.

b)

Die Vereinbarung von Vertragsstrafen im Ausbildungsverhältnis ist verboten.

c)

Der Mindesturlaubsanspruch für Jugendliche

d)

Pausenregelung für volljährige Auszubildende

17.

Welche Aufgaben hat die Berufsschule im Dualen System? (2 richtige Antworten)

a)

Vermittlung von beruflichen Fachwissen

b)

Vermittlung von Fertigkeiten im Beruf

c)

Planung der betrieblichen Ausbildung

d)

Erweiterung der allgemeinen Bildung

18.

Welche Aussagen zur Ausbildungsordnung sind richtig? (2 richtige Antworten)

a)

Die Ausbildungsordnung sichert bundeseinheitliche Ausbildungsstandards.

b)

Die Ausbildungsordnung regelt den Schutz der Jugend in der Berufsausbildung.

c)

Die Ausbildungsordnung führt zu verschiedenen Ausbildungsstandards der Bundesländer.

d)

In der Ausbildungsordnung ist die Ausbildungsdauer des Berufes geregelt.

19.

Welche rechtlichen Anforderungen werden an den Ausbildenden gestellt? (1 richtige Antwort)

a)

Der Ausbildende muss persönlich geeignet sein.

b)

Der Ausbildende muss das 22. Lebensjahr vollendet haben.

c)

Der Ausbildende muss die Ausbildung persönlich vornehmen.

d)

Der Ausbildende übernimmt die Ausbildung im theoretischen Bereich.

20.

Welche Anforderungen werden an den Ausbilder gestellt? (3 richtige Antworten)

a)

Der Ausbilder muss fachlich kompetent sein.

b)

Er soll Erfahrung im Umgang mit jungen Menschen haben.

c)

Er sollte gezielt die passenden Ausbildungsmethoden einsetzen.

d)

Er muss Mitglied im Prüfungsausschuss der zuständigen Stelle sein.

21.

Welche Aufgaben hat der Ausbildungsberater der zuständigen Stelle? (2 richtige Antworten)

a)

Überwachung der Berufsschule

b)

Beratung von Auszubildenden

c)

Bereitstellung von Informationen für Ausbildenden, z. B. Einführung neuer Berufe

d)

Überwachung des Prüfungsausschusses

22.

Von welcher Stelle werden die Rahmenlehrpläne der Berufsschule erlassen? (1 richtige Antwort)

a)

Industrie- und Handelskammer

b)

Berufsbildungsausschuss

c)

Bundeswirtschaftsministerium

d)

Kultusministerium des Bundeslandes

23.

Welche Aussagen zum Ausbildungsrahmenplan sind richtig? (2 richtige Antworten)

a)

Der Ausbildungsrahmenplan ist Bestandteil der Ausbildungsordnung.

b)

Im Ausbildungsrahmenplan werden die Lernziele für den Unterricht der Berufsschulen

festgelegt.

c)

Im Ausbildungsrahmenplan wird der Ablauf der Zwischen- und Abschlussprüfung geregelt.

d)

Der Ausbildungsrahmenplan bildet die Grundlage für die sachliche und zeitliche Gliederung,

die für einen Ausbildungsvertrag vorgeschrieben ist.

24.

Welche Kennzeichen treffen für einen „Monoberuf“ zu? (2 richtige Antworten)

a)

Es gibt eine Spezialisierung nach Fachrichtungen.

b)

Es erfolgt eine Spezialisierung nach Schwerpunkten.

c)

Es erfolgt eine einheitliche Abschlussprüfung

d)

Die Ausbildung ist für alle in allen Ausbildungsjahren gleich.

25.

Was ist die Besonderheit an „Dualen Studiengängen“? (2 richtige Antworten)

a)

Beim dualen Studium werden zwei Studiengänge gleichzeitig belegt.

b)

Ein duales Studium hat meist einen hohen Praxisbezug.

c)

Es werden die Lernorte Hochschule / Akademie und Betrieb verbunden.

d)

Nach Abschuss des dualen Studienganges werden nur sehr wenige Studenten vom Betrieb

übernommen.

26.

Bei einem Ausbildungsberuf erfolgt nach 2-jähriger Ausbildung eine Abschlussprüfung. Darauf aufbauend kann nach einem Jahr ein weiterer Berufsabschluss erworben werden. Wie nennt sich diese Ausbildung? (1 richtige Antwort)

a)

Beruf mit Spezialisierung nach Schwerpunkten

b)

Monoberuf

c)

Stufenausbildung

d)

Ausbildung mit Spezialisierung nach Fachrichtung

27.

Wer ist für die Überwachung der Eignung des Ausbildungsbetriebes zuständig? (1 richtige Antwort)

a)

Gewerkschaft

b)

Kultusministerium

c)

Zuständige Stelle

d)

Berufsschule

28.

Verstöße gegen Eignungsvoraussetzungen können laut § 102 des BBiG mit Geldstrafen belegt werden. Wie hoch kann diese Geldstrafe sein? (1 richtige Antwort)

a)

bis zu 500,00 €

b)

bis zu 2500,00 €

c)

bis zu 5000,00 €

d)

bis zu 10.000,00 €

29.

Welche Aufgaben hat das Bundesinstitut für Berufsbildung? (2 richtige Antworten)

a)

Neue Wege der Aus- und Weiterbildung zu erproben

b)

Abnahme der Ausbildereignungsprüfung

c)

Begutachtung der Qualität des beruflichen Fernlehrangebots

d)

Überwachung der zuständigen Stellen