WorksheetsGrundkenntnistest Teil 2
Total questions: 56
Worksheet time: 28mins
Name
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1.
Wofür ist der Bundesstaat zuständig?
a)
für die Organisation der Volksschule
b)
für die Aussenpolitik
c)
für den Erlass von Bauordnungen
d)
für die Wahl der Kantonsrichterinnen und Kantonsrichter
2.
Wofür sind die Kantone zuständig?
a)
für die Organisation der Volksschule
b)
für die Aussenpolitik
c)
für die Nutzungsplanung in den Gemeinden
d)
für die nationalen Autobahnen
3.
Wofür sind die Gemeinden zuständig?
a)
für die Organisation von Festanlässen
b)
für die Aussenpolitik
c)
für die Nutzungsplanung und den Erlass einer Bauordnung
d)
für das Militär
4.
Was versteht man unter "Föderalismus"?
a)
Gemeinden, Kantone und Bund übernehmen die gleichen Aufgaben.
b)
Die Kantone fördern und helfen sich gegenseitig.
c)
Alle Staatsaufgaben übernehmen die Kantone und sprechen sich untereinander ab.
d)
Die Kantone sind souverän, soweit ihre Hoheit nicht durch die Bundesverfassung beschränkt ist.
5.
Welche Ebene ist für das Militär zuständig?
a)
Bund
b)
Kanton
c)
Bezirk
d)
Gemeinde
6.
Wer kann vorrangig Gesetze zum Polizeiwesen erlassen?
a)
Bund
b)
Kanton
c)
Bezirk
d)
Gemeinde
7.
Welches sind, gemäss Bundesverfassung, die Landessprachen der Schweiz?
a)
Französisch, Italienisch, Dialekte der Kantone, Rätoromanisch
b)
Französisch, Italienisch, Rätoromanisch, Deutsch
c)
Französisch, Italienisch, Deutsch, Dialekte der Kantone und Rätoromanisch
d)
Deutsch, Französisch, Italienisch
8.
Wie werden die politischen Interessen kleiner Kantone gewahrt?
a)
Kleine und grosse Kantone haben im Ständerat die gleiche Anzahl Sitze.
b)
Kleine Kantone stellen mindestens zwei Bundesräte.
c)
Die kleineren Kantone kriegen von den grösseren Subventionen.
d)
Alle Kantone haben im Nationalrat gleich viele Sitze.
9.
Was ist die Funktion des nationalen Finanzausgleichs?
a)
Der Transfer von Steuergeldern von Kantonen mit hohen Steuersätzen zu Kantonen mit tiefen.
b)
Die Milderung der Unterschiede bei der finanziellen Leistungsfähigkeit der einzelnen Kantone.
c)
Der Ausgleich der Steuerlast zwischen dem Bund, den Kantonen und den Gemeinden.
d)
Die Transferzahlungen an die Nationalbank.
10.
Wer darf - ausser bei Notwehr - in der Schweiz Gewalt gegen Menschen und Sachen ausüben (Gewaltmonopol)?
a)
die betroffenen Bürgerinnen und Bürger
b)
die Parteien
c)
die Medien
d)
der Staat (Polizei, Militär)
11.
Wer hat auf Bundesebene die „richterliche Gewalt“ (Judikative)?
a)
die Parlamentarierinnen und Parlamentarier
b)
das Bundesgericht, das Bundesverwaltungsgericht und das Bundesstrafgericht
c)
die Regierungen
d)
das Militär
12.
Wer hat auf Bundesebene die „gesetzgebende Gewalt“ (Legislative)?
a)
der Bundesrat
b)
der Militärrat
c)
die Bundesversammlung (Bundesparlament)
d)
das Bundesgericht
13.
Wer hat auf Bundesebene die „ausführende Gewalt“ (Exekutive)?
a)
der Bundesrat
b)
die Parteien
c)
die Bundesversammlung (Bundesparlament)
d)
das Bundesverwaltungsgericht
14.
Was wird häufig als „4. Gewalt“ im Staat bezeichnet?
a)
die Kirche
b)
die Verbände und Vereine
c)
die Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen)
d)
die Werbung
15.
Worin besteht die Aufgabe der Richterinnen und Richter?
a)
Sie überwachen die Verwaltung.
b)
Sie fällen Gerichtsurteile.
c)
Sie verteidigen die Angeklagten.
d)
Sie verfassen Gesetze.
16.
Worin besteht die Aufgabe der Polizei?
a)
Sie hilft bei der Steuererklärung.
b)
Sie verfolgt Rechtsverletzungen.
c)
Sie erlässt neue Gesetze.
d)
Sie fällt Gerichtsurteile.
17.
Wer darf Kriminelle verhaften?
a)
Zeuginnen und Zeugen eines Verbrechens
b)
der Gemeinderat
c)
die Polizei
d)
die Bürgerwehr
18.
Was ist eine „Landsgemeinde“?
a)
der Rat einer Landgemeinde
b)
die Versammlung aller Stimmberechtigten einer ländlichen Gemeinde
c)
die Versammlung aller Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in den Kantonen Glarus und Appenzell-Innerrhoden
d)
die Generalversammlung einer landwirtschaftlichen Genossenschaft
19.
In welcher Stadt hat das Bundesgericht seinen Hauptsitz?
a)
Genf
b)
Lausanne
c)
Luzern
d)
Bellinzona
20.
Können Entscheide des Bundesgerichts angefochten werden?
a)
Nein. Das Bundesgericht ist in jedem Fall die oberste Instanz für Gerichtsurteile.
b)
Ja. Kantonale Gerichte können Entscheide des Bundesgerichts rückgängig machen.
c)
Zum Teil. Entscheide zu Menschenrechtsverletzungen können am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte beurteilt werden.
d)
Ja. Die meisten Entscheide können am Europäischen Gerichtshof in Brüssel beurteilt werden.
21.
Was versteht man unter Gewaltenteilung?
a)
Polizei und Militär dürfen beide Gewalt anwenden.
b)
Die Verteilung der Macht auf den Staat und die Kirche.
c)
Die Verteilung der Staatsgewalt auf verschiedene Staatsorgane.
d)
Die Verteilung der Macht auf den Bundesstaat und die Kantone.
22.
Die personelle Gewaltenteilung verlangt, dass ...
a)
eine Person nur entweder in der Armee oder in einer Polizei tätig sein darf.
b)
eine Person nur entweder einem Kantonsparlament oder dem Nationalrat angehören darf.
c)
eine Person nur entweder eine Tätigkeit in einer privaten Firma haben oder im Parlament tätig sein darf.
d)
eine Person nur entweder der Exekutive oder der Legislative oder der Judikative angehören darf.
23.
Was bedeutet die Aussage: Die Schweiz ist ein Rechtsstaat?
a)
Auch der Staat muss sich an die Gesetze halten.
b)
Die Gesetze gelten nur für die Personen, die diesen Gesetzen zugestimmt haben.
c)
Die Gesetze gelten nur für Schweizer Bürgerinnen und Bürger.
d)
Die Gesetze gelten nicht für Politikerinnen und Politiker.
24.
Welches Grundrecht ist in der schweizerischen Bundesverfassung verankert?
a)
der Waffenbesitz
b)
die Glaubens- und Gewissensfreiheit
c)
die persönliche Rache
d)
das Recht auf ein eigenes Auto
25.
Welches Grundrecht garantiert die schweizerische Bundesverfassung?
a)
die Meinungsfreiheit
b)
das Recht auf ein eigenes Auto
c)
das Recht auf kostenlose Aus- und Weiterbildung
d)
das Halten von Haustieren
26.
Was wird durch die Glaubens- und Gewissensfreiheit garantiert?
a)
freie Schulwahl
b)
Freizeit
c)
Versammlungsfreiheit
d)
Religionsfreiheit
27.
Frauen und Männer sind laut Verfassung und Gesetz in der Schweiz gleichberechtigt. Dies bedeutet …
a)
Kochen ist Männersache.
b)
Frauen und Männer haben grundsätzlich die gleichen Rechte.
c)
In politischen Gremien müssen gleich viele Männer wie Frauen vertreten sein.
d)
Kindererziehung ist Frauensache.
28.
Welche Verbote gelten in der Schweiz?
a)
Es dürfen keine falschen Behauptungen über einzelne Personen oder Gruppen verbreitet werden.
b)
Man darf die Regierung nicht öffentlich kritisieren.
c)
Man darf eine geschlossene Ehe nicht auflösen.
d)
Man darf nicht an Demonstrationen teilnehmen.
29.
Jemand bekommt wegen seiner Hautfarbe oder seinem Geschlecht eine Arbeitsstelle nicht. Welches Grundrecht wird damit verletzt?
a)
das Recht auf freie Meinungsäusserung
b)
die Niederlassungsfreiheit
c)
das Recht auf rechtsgleiche Behandlung (Diskriminierungsverbot)
d)
das Recht auf Bildung
30.
Welches Recht erhalten Personen erst mit der Einbürgerung?
a)
Sie dürfen einem Verein beitreten.
b)
Sie dürfen an politischen Wahlen und Abstimmungen teilnehmen.
c)
Sie dürfen eine Wohnung kaufen.
d)
Sie dürfen den Arbeitsplatz frei wählen.
31.
Wodurch wird der Persönlichkeits- oder Datenschutz verletzt?
a)
wenn der persönliche Computer nicht genügend geschützt ist
b)
wenn eine Person auf einer öffentlichen Strasse fotografiert wird
c)
wenn eine Zeitung über eine Person berichtet
d)
wenn private Angaben über einzelne Personen ohne gesetzliche Grundlage oder ohne Zustimmung der Person veröffentlicht werden
32.
Welche Pflicht gilt für Männer, die in der Schweiz eingebürgert wurden?
a)
Sie müssen mehr Steuern bezahlen.
b)
Sie müssen an politischen Versammlungen teilnehmen.
c)
Sie müssen Militär- oder Zivilschutzdienst leisten.
d)
Sie müssen in der Gemeindeverwaltung mitarbeiten.
33.
Was verbietet die schweizerische Bundesverfassung?
a)
Im öffentlichen Raum dürfen keine religiösen Zeichen getragen werden.
b)
Man darf keine Sammelaktionen für notleidende Menschen durchführen.
c)
Es darf nicht gefoltert werden.
d)
Man darf keine unbezahlte Arbeit ausführen.
34.
Welches Recht ist in der schweizerischen Bundesverfassung verankert?
a)
Alle Menschen haben ein Recht auf gesunde und kostenlose Ernährung.
b)
Das persönliche Eigentum ist geschützt.
c)
Man darf Haustiere halten.
d)
Man darf kostenlos das Internet benutzen.
35.
Was ist in der Schweiz verboten? Es ist verboten …
a)
die Arbeit des Bundesrats zu kritisieren.
b)
ohne Bewilligung Velo zu fahren.
c)
im öffentlichen Raum ein religiöses Zeichen zu tragen.
d)
andere Menschen wegen ihrer Herkunft oder Religion öffentlich zu beschimpfen.
36.
Wer muss in der Schweiz Militär- oder Zivilschutzdienst leisten?
a)
junge Männer, die das Schweizer Bürgerrecht besitzen
b)
alle Jugendliche, wenn sie 20jährig sind und mindestens 10 Jahre in der Schweiz gelebt haben
c)
Militärdienst ist für alle freiwillig
d)
junge Frauen und Männer mit einem technischen oder medizinischen Beruf
37.
Zwei Jugendliche mit dunkler Hautfarbe werden wegen ihrer Hautfarbe nicht ins Schwimmbad hineingelassen. Gegen welchen Verfassungsgrundsatz verstösst diese Massnahme?
a)
gegen die freie Sportbetätigung
b)
gegen das Diskriminierungsverbot
c)
gegen die Meinungsfreiheit
d)
gegen die Versammlungsfreiheit
38.
Welche Pflicht gilt in der Schweiz nur für Männer?
a)
Männer müssen bis zu einem bestimmten Alter Militär- oder Zivilschutzdienst leisten.
b)
Männer müssen bei Bedarf ein politisches Amt übernehmen.
c)
Männer müssen für den Unterhalt der Familie sorgen.
d)
Männer müssen mehr Steuern und Krankenkassenprämien bezahlen.
39.
Was ist in einem Rechtsstaat verboten? Es ist verboten …
a)
Gesetze zu kritisieren.
b)
die Arbeit von demokratisch gewählten Behörden in Frage zu stellen.
c)
Personen grundlos zu verhaften und einzusperren.
d)
einer religiösen Gruppierung beizutreten.
40.
Was geschieht in der Schweiz, wenn jemand eine Straftat begeht?
a)
Wer gegen ein Gesetz verstossen hat, wird bestraft.
b)
Wer Opfer eines Verbrechens geworden ist, darf sich selber rächen.
c)
Wer sich selbst anzeigt, bleibt straffrei.
d)
Die Opfer eines Verbrechens können zwischen verschiedenen Strafen wählen.
41.
Welche Strafe ist nach der Bundesverfassung verboten?
a)
eine Gefängnisstrafe
b)
eine Geldstrafe
c)
die Todesstrafe
d)
gemeinnützige Arbeit
42.
Dürfen die Grundrechte eingeschränkt werden?
a)
Ja, weil Grundrechte nirgends festgeschrieben sind.
b)
Nein, Grundrechte sind grundsätzlich unantastbar.
c)
Nein, Grundrechte sind Menschenrechte und dürfen nicht angetastet werden.
d)
Ja, auf einer gesetzlichen Grundlage, zum Wohl der Allgemeinheit und verhältnismässig angewendet.
43.
Was bedeutet das Grundrecht der Niederlassungsfreiheit?
a)
Schweizerinnen und Schweizer können sich überall in der Schweiz niederlassen.
b)
Personen ohne Schweizer Pass können sich in der ganzen Schweiz niederlassen.
c)
EU-Bürgerinnen und EU-Bürger dürfen in die Schweiz einreisen.
d)
Man darf überall in der Schweiz ein Haus bauen und sich darin niederlassen.
44.
Darf eine Initiative bestehenden Gesetzen oder der Bundesverfassung wiedersprechen?
a)
Nein, die Verfassung darf nicht durch eine Initiative verändert werden.
b)
Nein, das Bundesgericht erklärt solche Initiativen für ungültig.
c)
Ja, ausser die Initiative verletzt zwingendes Völkerrecht.
d)
Ja, dies ist grundsätzlich erlaubt.
45.
In der Schweiz gibt es verschiedene Gesetzestexte. In welchem ist das Mieten von Wohnungen geregelt?
a)
Obligationenrecht (OR)
b)
Zivilgesetzbuch (ZGB)
c)
Strafgesetzbuch (StGB)
d)
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG)
46.
In der Schweiz gibt es verschiedene Gesetzestexte. Das Zivilgesetzbuch (ZGB) regelt ...
a)
Eheschliessungen und Scheidungen.
b)
Firmengründungen.
c)
Strafen bei Mord und Totschlag.
d)
Staatsverträge.
47.
In der Schweiz gibt es verschiedene Gesetzestexte. In welchem ist der Aufenthalt in Gefängnissen geregelt?
a)
Obligationenrecht (OR)
b)
Zivilgesetzbuch (ZGB)
c)
Strafgesetzbuch (StGB)
d)
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG)
48.
Wie werden Richter am Bundesgericht ernannt?
a)
Durch die Kantonsparlamente. Jeder Kanton kann einen Richter stellen.
b)
Durch ein normales Bewerbungsverfahren mit Vorstellungsgespräch.
c)
Durch Wahl von der Vereinigten Bundesversammlung.
d)
Der Bundesrat hat das Recht, Richter einzusetzen.
49.
Dürfen Schweizer Bürger an andere Länder ausgeliefert werden?
a)
Nein. Dies ist unter keinen Umständen erlaubt.
b)
Ja, aber nur an Länder welche demokratisch organisiert sind.
c)
Ja, aber nur wenn die Straftat auch in der Schweiz strafbar ist.
d)
Grundsätzlich nicht. Ausgenommen für Prozesse vor internationalen Gerichten.
50.
Was bedeutet AHV?
a)
Alters- und Hinterlassenenversicherung
b)
Auto- und Heimreiseversicherung
c)
Arbeits- und Haushaltsversicherung
d)
Amt für Hausverwaltung
51.
Welche staatliche Unterstützungsleistung bekommen alle Familien in der Schweiz?
a)
keine Unterstützung
b)
kostenlose Zug- und Busfahrten
c)
Stipendien für Jugendliche in Ausbildung
d)
Kinderzulagen
52.
Welche Versicherung ist in der Schweiz obligatorisch?
a)
die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)
b)
die Jugendversicherung (JV)
c)
die Lebensversicherung (LV)
d)
die Geburtenversicherung (GV)
53.
Wenn man mit der Steuerrechnung nicht einverstanden ist, …
a)
bezahlt man vorläufig nur die Hälfte des Betrags.
b)
muss man sie an die Steuerbehörden zurück schicken.
c)
muss man sich bei der Polizei melden.
d)
kann man bei der Steuerbehörde schriftlich seine Einwände dagegen mitteilen.
54.
Wie unterstützt der Staat in der Schweiz die Familien?
a)
keine zusätzliche Unterstützung
b)
mit kostenlosem Internet
c)
mit kostengünstigen Lebensmitteln
d)
mit Steuerabzügen
55.
Welche Einrichtungen finanziert der Staat mit Steuergeldern?
a)
Arztpraxen
b)
Kinos
c)
Schulen
d)
Internet
56.
Für welche sozialen Leistungen kommen die Gemeinden auf?
a)
Sozialhilfe in einer Notsituation
b)
Altersrente
c)
Kosten für die Fahrprüfung
d)
Reisekosten in der Freizeit
100 %
