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BWL Juristische Wirtschaftskompetenz

Total questions: 28

Worksheet time: 21mins

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1.

Welche der folgenden Vorschriften gelten nur bei de Abschlussprüfung einer börsennotierten Gesellschaft?

a)

Die Abschlussprüfer unterliegen der Pflicht zur externen Rotation

b)

Der Abschlussprüfer muss bei der Abschlussprüferaufsichtsbehörde registriert sein

c)

Der Abschlussprüfer hat seinen Bestätigungsvermerk um die Key Audit Matters zu erweitern

d)

Der Abschlussprüfer muss mindestens eine 10 jähriger Berufserfahrung als Wirtschaftsprüfer aufweisen

2.

Ein negativer Deckungsbeitrag in der Kostenrechnung

a)

Bedeutet, dass bei Fixkosten von Null noch kein Verlust entstehen kann, solange die variablen Kosten niedriger als die Fixkosten liegen.

b)

bedeutet, dass die variablen Kosten kleiner als die Umsatzerlöse sind.

c)

bedeutet, dass auch die Summe aus variablen und fixen Kosten die Höhe der Umsatzerlöse überschreiten wird.

d)

bedeutet, dass die Umsatzerlöse kleiner als die variablen Kosten sind.

3.

Welche Aussagen zum Bereich der Bilanzanalyse sind richtig?

a)

Nach der Goldenen Bilanzregel soll die Höhe des Eigenkapitals mindestens die Höhe des Anlagevermögens erreichen.

b)

Die Eigenkapitalquote entspricht auch dem Verhältnis von Eigenkapital zur Summe des Anlage- und Umlaufvermögens laut Strukturbilanz.

c)

Die Fremdkapitalquote entspricht auch dem Verhältnis von Fremdkapital zur Summe aller Passiva laut der Strukturbilanz

d)

Die Fremdkapitalquote entspricht dem Verhältnis von Fremdkapital zum Eigenkapital der Strukturbilanz

4.

Welche Aussage(n) zur Unternehmensfinanzierung ist (sind) korrekt?

a)

Externe Rating dürfen nur von staatlichen Ratingagenturen erstellt werden

b)

Eine bekannte Rating Agentur heißt Moody's

c)

Rating bedeutet die standardisierte Beurteilung der Bonität eines Unternehmens, nämlich des Risikos des default des Kreditgebers

d)

Das Marktrisiko betrifft negative Entwicklungen am Markt im Zusammenhang mit Zinssätzen, Aktien- und Wechselkursen, Gold- und Rohstoffpreisen

5.

Welche Aussage(n) zu Private Equity ist (sind) falsch?

a)

LBO ist die Abkürzung für Leveraged Buy Out

b)

Target ist die englische Kurzbezeichnung für die zu erwerbende Zielgesellschaft

c)

Trade Sale und Buy Back sind mögliche Exit-Strategien nach einem Buy Out

d)

MBO ist die Abkürzung für Management Buy Off

6.

Welche Aussage(n) in der Kostenrechnung ist (sind) korrekt?

a)

Der Begriff Grenzkosten bezeichnet jene Kosten, die durch die Herstellung einer zusätzlichen Einheit entstehen

b)

Variable Kosten entstehen durch den Verkauf von Maschinen oder durch die Kündigung von Personal

c)

Kostenremanenz bezeichnet das Phönomen, dass bei rückläufiger Beschäftigung einzelne Kosten nicht so schnell anpassbar sind, wie sie ursprünglich bei steigendem Beschäftigungsgrad zugenommen haben

d)

Der Break-Even Punkt ist die benötigte Absatzmenge, bei welcher alle Kosten durch den Deckungsbeitrag gedeckt sind

7.

Die URG Kennzahlen Eigenmittelquote und fiktive Schuldtilgungsdauer

a)

sind immer im Prüfungsbericht des Abschlussprüfers anzugeben.

b)

sind nicht aus einer nach bilanzanalytischen Gesichtspunkten erstellten Strukturbilanz abzuleiten.

c)

sind im Prüfungsbericht des Abschlussprüfers nur im Fall einer Eigenmittelquote unter 8% und (kumulativ) einer fiktiven Schuldtilgungsdauer von über 15 Jahren zwingend anzugeben.

d)

werden nicht auf Basis der Posten der GuV und der Bilanz des Jahresabschlusses nach UGB ermittelt

8.

Welche Aussage(n) zum Controlling ist (sind) falsch?

a)

Controller koordinieren und vermitteln zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen und der Unternehmensleitung und treffen unternehmerische Entscheidungen anstelle der Unternehmensleitung

b)

Controller treffen anstelle der Unternehmensleitung die Unternehmensentscheidungen im Finanzbereich

c)

Es ist zwischen internem und externem Controlling (im Wege der gesetzlichen Abschlussprüfung; sog. Audit) zu unterscheiden

d)

Controller treffen bei Abwesenheit der Geschäftsführung anstelle der Unternehmensleitung Unternehmensentscheidungen, wenn sie das Finanz- und Rechnungswesen betreffen

9.

Welche Aussage(n) zum WACC ist (sind) richtig?

a)

Der risikolose Basiszinssatz für die Ermittlung des WACC wird nicht anhand der Entwicklung langfristiger Zinsen im Bereich der festverzinslichen Sparbücher geschätzt

b)

Der Beta-Faktor ist Ausdruck für das unsystematische Risiko des Unternehmens

c)

Der Beta-Faktor berücksichtigt auch das Geschäftsrisiko

d)

Der WACC bei objektivierten und subjektivierten Unternehmensbewertungen darf nur durch einen vom Gericht bestellten, neutralen Gutachter ermittelt werden

10.

Welche Aussage(n) zur Unternehmensbewertung ist (sind) richtig?

a)

Der WACC ist jener Kapitalisierungszinssatz, welcher die Eigen- und Fremdkapitalkosten im Verhältnis der konkreten Marktwerte des Eigen- und Fremdkapital gewichtet

b)

Die Fremdkapitalkosten im WACC werden wegen der steuerlichen Abzugsfähigkeit des Zinsaufwandes um 20 % Umsatzsteuer reduziert

c)

Der abgezinste Free Cash Flow ergibt in der Barwertsumme den Equity Value, das heißt den fiktiven Wert des Unternehmens, wenn das verzinsliche Fremdkapital abgezogen wäre

d)

Bei endlicher Lebensdauer des Bewertungsobjekts sind die Zukunftserfolge bis zum Unternehmensende zu kapitalisieren und der Liquidationsüberschuss (abgeznist) vom Ertragswert zu subtrahieren

11.

Folgende (aufwandsgleiche Kosten) müssen in die Herstellungskosten gem. § 203 Abs 3 UGB idF RÄG 2014 eingerechnet werden

a)

Materialgemeinkosten, soweit sie Leerkosten sind

b)

Aufwendungen für freiwillige Sozialleistungen

c)

Einzelkosten wie etwa Fertigungslöhne und Fertigungsmaterial

d)

Fertigungsgemeinkosten, soweit sie Leerkosten sind

12.

Welche Fälle bzw. welcher Fall gehören/gehört zur Innenfinanzierung eines Unternehmens?

a)

Finanzierung aus der Aufnahme von Bankkrediten

b)

Erhöhung der Kapitalrücklage durch Einzahlungen der Aktionäre

c)

Finanzierung aus nicht ausgeschütteten Gewinnen

d)

Aufwandsfinanzierung (aus Abschreibungen)

13.

Folgende Aussage(n) im Rahmen einer Bilanzanalyse auf Basis einer Strukturbilanz ist (sind) korrekt

a)

Finanzierungsleasingverbindlichkeiten werden in der Strukturbilanz im Fremdkapital ausgewiesen

b)

Die PRA (Passive Rechnungsabgrenzung) für eine bereits im Dezember erhaltene Jännermiete des Folgejahres wird in der Strukturbilanz dem Fremdkapital zugerechnet

c)

Durch Finanzierungsleasing finanzierte Anlagegüter sind Inder Strukturbilanz nicht im Anlagevermögen zu aktivieren

d)

Ohne Berücksichtigung der Finanzierungsleasingverbindlichkeiten in der Strukturbilanz würde sich für die Bilanzanalyse eine zu hohe Eigenkapitalquote ergeben

14.

Welche Aussage(n) im Rahmen von Planung/Controlling ist (sind) richtig?

a)

Bei der Abweichungsanalyse im Bereich der controlling function werden für die Bestimmung der Beschäftigungsabweichung Leerkosten berücksichtigt

b)

Beyond Budgeting benutzt als Instrument beispielsweise benchmarks

c)

Bei der Abweichungsanalyse im Bereich der controlling function werden für die Bestimmung der Verbrauchsabweichung die Nutzkosten im Verhältnis zu den Leerkosten gesetzt

d)

Das Konzept des Beyond Budgeting entspricht nicht dem klassischen Soll-Ist-Vergleich

15.

Welche Aussagen zur Kostenrechnung sind korrekt?

a)

Fixkosten minus Nutzkosten = Leerkosten

b)

Gesamtkosten minus Fixkosten = variable Kosten

c)

Variable Kosten sind beschäftigungsunabhängige Kosten

d)

Gesamtkosten können in Einzelkosten einerseits und Gemeinkosten andererseits eingeteilt werden

16.

Zur net-income Multiplikatormethode der Unternehmensbewertung: Bei einem net-income (d.h. Jahresüberschuss) Multiplikator von 7 und einem zugrunde zulegenden Jahresüberschuss von EUR 1 Mio und im Unternehmen vorhandenem verzinslichen Fremdkapital (net debt) von EUR 4 Mio

a)

Ist der Unternehmenswert (equity value) nach dieser Methode EUR 3 Mio

b)

Ist der Unternehmenswert durch Subtraktion des verzinslichen Fremdkapitals vom enterprise value iHv. EUR 7 Mio zu rechnen

c)

Ist der equity value (das heißt nach Berücksichtigung der net debt) EUR 7 Mio

d)

wäre der enterprise value EUR 11 Mio

17.

Welche Aussagen zum derivativen Firmenwert sind nach den Vorschriften des UGB richtig?

a)

Der derivative Firmenwert fällt unter das Aktiviertungsverbot des § 197 Abs 2 UGB

b)

Der derivative Firmenwert ist zu aktivieren und zwingend über 15 Jahre abzuschreiben

c)

Für den derivativen Firmenwert gibt es eine Aktivierungspflicht. Er ist auf die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abzuschreiben

d)

Würde auf den derivativen Firmenwert eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen, dann ist eine Zuschreibung vorzunehmen, wenn die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung in späteren Jahren wieder weggefallen sind

18.

Zero bonds

a)

gehören nicht zur Gruppe der unverzinsten Wandelschuldverschreibungen

b)

sind Schuldverschreibungen

c)

haben von vornherein festgelegt einen höheren Ausgabekurs und einen niedrigeren Tilgungskurs

d)

haben von vornherein festgelegt eine niedrigere laufende Verzinsung und einen höheren Ausagekurs

19.

Welche Aussage(n) im Bereich der Finanzierung ist (sind) falsch?

a)

Der LIBOR ist ein Referenzzinssatz im Interbankengeschäft

b)

Der LIBOR kann nicht unter das Niveau des EURIBOR sinken

c)

Der LIBOR kann nicht über das Niveau des EURIBOR steigen

d)

Der LIBOR wird von den wichtigsten US-amerikanischen Banken festgelegt

20.

Ein positiver Deckungsbeitrag in der Kostenrechnung

a)

bedeutet, dass auch bei Fixkosten von Null ein Verlust entstehen kann, wenn die variablen Kosten entsprechend hoch sind

b)

bedeutet, dass die variablen Kosten kleiner als die Umsatzerlöse sind

c)

bedeutet, dass die Summe aus variablen Kosten und fixen Kosten die Höhe der Umsatzerlöse überschreitet

d)

bedeutet, dass die Umsatzerlöse unter den variablen Kosten liegen

21.

Welche Aussage(n) zum Bereich der Bilanzanalyse ist (sind) richtig?

a)

Nach der Goldenen Bilanzregel soll die Höhe des Eigenkapitals mindestens die Höhe des Anlagevermögens erreichen

b)

Die Eigenkapitalquote entspricht auch dem Verhältnis von Eigenkapital zur Summe des Anlage- und Umlaufvermögens laut Strukturbilanz

c)

Die Fremdkapitalquote entspricht auch dem Verhältnis vom Fremdkapital zur Summe aller Aktiva laut der Strukturbilanz

d)

Die Fremdkapitalquote entspricht dem Verhältnis von Fremdkapital zur Bilanzsumme der Strukturbilanz

22.

Welche Aussage(n) zur Unternehmensfinanzierung ist (sind) falsch?

a)

Externe ratings dürfen nur von staatlichen Ratingagenturen erstellt werden

b)

Eine bekannte Ratingagentur heißt Fitch

c)

Rating bedeutet die standardisierte Beurteilung der Bonität des Unternehmens, das heißt des Risikos des default des Kreditgebers

d)

Das Marktrisiko betrifft negative Entwicklungen am Markt im Zusammenhang mit Zinssätzen, Aktien- und Wechselkursen, Gold- und Rohstoffpreisen

23.

Welche Aussage(n) zu Private Equity ist (sind) falsch?

a)

LBO ist die Abkürzung für Loose Buy Off

b)

Target ist die englische Kurzbezeichnung für den Käufer des Unternehmens

c)

IPO und secondary Purchase sind keine möglichen Exit-Strategien nach einem Buy Out

d)

MBO ist die Abkürzung für Management Buy Out

24.

Welche Aussage(n) in der Kostenrechnung ist (sind) korrekt?

a)

Der Begriff Grenzkosten bezeichnet jene Kosten, die durch den Verkauf einer zusätzlichen Einheit entstehen

b)

Sprungfixe Kosten entstehen nicht durch den Verkauf von Maschinen oder durch die Kündigung von Personal

c)

Kostenremanenz bezeichnet das Phänomen, dass bei rückläufiger Beschäftigung einzelne Kosten nicht so schnell anpassbar sind, wie sie ursprünglich bei steigendem Beschäftigungsgrad zugenommen haben

d)

Der Break-Even-Punkt ist die benötigte Absatzmenge, bei welcher alle Kosten durch den Deckungsbeitrag gedeckt sind

25.

Die URG-Eigenmittelquote und fiktive Schuldtilgungsdauer

a)

sind immer im Prüfungsbericht des Abschlussprüfers anzugeben

b)

sind nicht aus einer nach bilanzanalytischen Gesichtspunkten erstellten Strukturbilanz abzuleiten

c)

sind im Prüfungsbericht des Abschlussprüfers nur dann zwingend anzugeben, wenn die Eigenmittelquote unter 8 % und die fiktive Schuldtilgungsdauer über 15 Jahre ist

d)

werden nicht auf Basis der Posten der GuV und der Bilanz des Jahresüberschusses nach UGB ermittelt

26.

Folgende Aussage(n) im Rahmen der Bilanzanalyse auf Basis einer Strukturbilanz ist (sind) korrekt

a)

Finanzierungsverbindlichkeiten werden in der Strukturbilanz als Anlagevermögen ausgewiesen

b)

Die PRA (Passive Rechnungsabgrenzung) für eine bereits im Dezember erhaltene Jännermiete des Folgejahres wird in der Strukturbilanz dem Eigenkapital zugewiesen

c)

Durch Finanzierungsleasing finanzierte Anlagegüter sind in der Strukturbilanz im Anlagevermögen zu aktivieren

d)

Ohne Berücksichtigung der Finanzierungsleasingverbindlichkeiten in der Strukturbilanz würde sich für die Bilanzanalyse eine zu niedrige Fremdkapitalquote ergeben

27.

Welche Aussage(n) im Rahmen von Planung und Controlling ist (sind) richtig?

a)

Bei der Abweichungsanalyse im Bereich der controlling function werden für die Bestimmung der Beschäftigungsabweichung Leerkosten vernachlässigt

b)

Beyond Budgeting benutzt als Instrument beispielsweise Ranglisten (rankings)

c)

Bei der Abweichungsanalyse im Bereich der Controlling Function werden für die Bestimmung der Verbrauchsabweichung die Nutzkosten im Verhältnis zu den Leerkosten ermittelt.

d)

Das Konzept des Beyond Budgeting entspricht nicht dem klassischen Ist-Soll-Vergleich

28.

Welche Aussage(n) zur Kostenrechnung ist (sind) korrekt?

a)

Fixkosten minus Leerkosten = Nutzkosten

b)

Gesamtkosten minus variable Kosten = fixe Kosten

c)

Variable Kosten sind beschäftigungsabhängige Kosten

d)

Gesamtkosten werden in fixe Kosten einerseits und Gemeinkosten andererseits eingeteilt