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Geschichte des Klassenmusizierens

Total questions: 15

Worksheet time: 15mins

Name
Class
Date
1.

Warum werden Vokalensembles nicht mit in die Darstellung der Ensemblearbeit per Definition nach Pfeffer einbezogen?

a)

Singen spielt nur geringfügig eine Rolle im Musikunterricht.

b)

Chorarbeit im engen Verständnis sind keine "organisierte Musikvermittlung".

c)

Klassenmusizieren beinhaltet nur Instrumentalpraxis.

d)

Chorsingen ist nur etwas für die Kirche.

2.

Aus welchem Jahrhundert stammen erste Aufzeichnungen über Ensemblearbeit an Schulen?

a)

15. Jahrhundert

b)

16. Jahrhundert

c)

17. Jahrhundert

d)

18. Jahrhundert

3.

Welche Art von Publikation veröffentlichte Michael Praetorius 1619?

a)

eine Anleitung zum Singen mit Schüler*innen

b)

eine Handreichung zum Arrangieren für schulische Besetzungen

c)

einen Appell für mehr Instrumentalunterricht an Schulen

d)

einen ersten curricularen Liederkanon für Kinder

4.

Welche Aussagen für das 19. und 20. Jahrhundert sind korrekt?

a)

In der Schule dominiert zunächst das Singen.

b)

Instrumentalunterricht findet an (privaten) Musikschulen und z. B. Konservatorien statt.

c)

Lehrer*innen sollten Kurse für Klavier oder Gitarre belegen, um den Gesang an Schulen zu begleiten.

d)

Leo Kestenbers Reform ermöglicht instrumentales Ensemblespiel an Schulen.

5.

Welche Besonderheit trifft auf die musikalische Arbeit an Landerziehungsheimen zu?

a)

Es gibt Einzelunterricht im Gesang mit geringen Lehrkosten.

b)

Neben Gesang- und Instrumentalunterricht werden auch Ensembles angeboten.

c)

Schüler*innen können Instrumentalprüfungen ablegen.

d)

Es gibt Werkstätten zum Instrumentenbau als Berufsvorbereitung.

6.

Welcher Komponist veröffentlichte das "Schulwerk des Instrumental-Zusammenspiels", ein erster Ansatz zum Arrangieren für Schulklassen.

a)

Paul Hindemith

b)

Carl Orff

c)

Leo Kestenberg

d)

Fritz Jade

7.

Welche Begriffe nannte Antholz 1984 im Kontext des Arrangierens für Schulklassen?

a)

Konzentration auf das Einfache

b)

pädagogische Musik

c)

didaktische Reduktion

d)

pädagogische Trivialität

8.

Welche Besonderheiten nennt der Autor explizit als Lernziele für Ensembles populärer Musik?

a)

aktuelle Musik kennenlernen

b)

Improvisation lernen

c)

Tonarten besser verstehen

d)

Satzspiel lernen

9.

Welcher Wunsch von Schüler*innen wurde in einer Studie von Bastian von 1985 deutlich?

a)

mehr Praxis im Musikunterricht

b)

Instrumente spielen und Experimentieren

c)

Popularmusik als Schwerpunkt

d)

emotionales Musiklernen

10.

Warum galt Otto Lange als "Außenseiter" (19. Jahrhundert) mit Blick auf die schulische Musikpraxis?

a)

Alle Kinder sollten Gesangunterricht (einzeln) bekommen.

b)

Klavierunterricht sollte als Grundlage für Musiktheorie flächendeckend eingeführt werden.

c)

Gesangunterricht sollte durch umfassenden Musikunterricht erweitert werden.

d)

Musiklehrer*innen sollten von professionellen Musiker*innen unterstützt werden.

11.

Wann wurde die Blockflöte das Instrument der Wahl im Musikunterricht?

a)

1900er

b)

1910er

c)

1920er

d)

1930er

12.

Was kritisierte bzw. forderte W. Scheuer mit Blick auf die Blockflötenpraxis?

a)

Forderung: Orff-Instrumentarium als Alternative für vielfältiges Percussionspiel

b)

Kritik: Intonationsschwierigkeiten bei Ensemblearbeit mit Blockflöten

c)

Kritik: Blockflöte sei ein unhygienisches Instrument (Krankheiten, Reinigung)

d)

Forderung: Einsatz von Saxofonen als populäre Weiterentwicklung der Blockflöte.

13.

Wofür sensibilisiert das Improvisieren im Klassenverband?

a)

Hören auf sich selbst

b)

Unterschiede zwischen Neuer Musik und Improvisation kenntlich zu machen

c)

Freiheitsgedanken im Musikunterricht

d)

Wertschätzung notierter Kompositionen und Arrangements

14.

Welche Vorteile von Keyboards nennt Pfeffer?

a)

niedrige Kosten (Anschaffung)

b)

konstante Tonhöhe/-dauer

c)

Reduzierung der Lautstärke beim Klassenmusizieren

d)

neue Möglichkeiten des (computer-)vernetzten Musizierens

e)

Kopfhörer zum individuellen Hören

15.

Welcher Herausforderung benennt Pfeffer explizit im Resümee, die auch zum Seminarangebot (mum001) in Vechta passen könnte?

a)

Wichtiger als Stilkunde und das das Arrangieren selbst ist Instrumentenkunde.

b)

Stimmbildung ist nicht nur für eine gesunde Singstimme, sondern auch für Autorität wichtig.

c)

Heterogenität erfordert viel Arrangierpraxis, um für Klassen anpassen zu können.

d)

Im Studium sollte man weniger Fachdidaktik, sondern viel mehr zur Allgemeindidaktik lernen.