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Motivationspsychologie (Päd.Psych. Jungclaussen) youtube

Total questions: 86

Worksheet time: 3hrs 50mins

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1.

3.3. Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Wie lauten die beiden entgegengesetzten Graphen im Risiko-Wahl-Modell?

a)

Anreiz eines Erfolges und Wahrscheinlichkeit eines Erfolges

b)

Misserfolg und Erfolg

c)

Wahrscheinlichkeit eines Misserfolges und Anreiz für den Erfolg

d)

Anreiz der Motivation und Wahrscheinlichkeit der Motivation

2.

3.3. Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Wovon geht das Risiko-Wahl-Modell in Bezug auf diese beiden Graphen aus?

a)

Sie verhalten sich in Leistungssituationen parallel

b)

Sie haben keine Auswirkungen aufeinander

c)

Sie verhalten sich in Leistungssituationen linear

d)

Sie verhalten sich in Leistungssituationen komplementär

3.

3.3. Risikowahl-Modell von Atkinson: Wann ist die Motivationsstärke im Modell am höchsten?

a)

Wenn die subjektive Aufgabenschwierigkeit mittel ist

b)

Wenn die subjektive Aufgabenschwierigkeit hoch ist

c)

Wenn die subjektive Aufgabenschwierigkeit niedrig ist

4.

3.3. Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Zu welcher übergeordneten Gruppe an Modellen gehört das Modell von Atkinson?

a)

Erwartungs x Wert Modelle

b)

Wahrscheinlichkeit x Wert Modelle

c)

Erfolg x Wahrscheinlichkeits- Modelle

5.

3.3. Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Welche Art von Niveau ist in diesem Modell von besonderer Bedeutung?

a)

Das Realitätsniveau

b)

Das Anspruchsniveau

c)

Das Wahrscheinlichkeitsniveau

6.

3.3. Risiko-Wahl-Modell nach Atkinson: Was ist das Ziel des Risiko-Wahl-Modells eigentlich?

a)

Es möchte die Motivationsstärke vorhersagen

b)

Es möchte die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns vorhersagen

c)

Es möchte die Motivationsart vorhersagen

d)

Es möchte die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs vorhersagen

7.

3.3. Risiko-Wahl Modell Atkinson: Wir denken an „Erwartung“ und „Wert“: Unter der Berücksichtigung, dass der Wert einer Handlung mit wachsender Erwartung absinkt. Wann ist das Produkt aus beidem am höchsten? (Werte zwischen 0 und 1)

a)

Wenn beide in der Mitte liegen, also bei 0,5

b)

Wenn Erwartung hoch ist (z.B. 0,9) und Anreiz klein (z.B. 0,1)

c)

Wenn Anreiz hoch (z.B. 0,9) ist und Erwartung klein (z.B. 0,1)

d)

Wenn beide hoch sind (also z.B. bei 0,9)

8.

3.3 Risiko-Wahl-Modell Atkinson: Für welche Art von Menschen ist dieses Modell den Forschungen zufolge gültig?

a)

Für Menschen die ein gut ausgeprägtes erfolgszuversichtliches Leistungsmotiv haben

b)

Für Menschen, die ein gut ausgeprägtes misserfolgsmotiviertes Leistungsmotiv haben

c)

Für alle Menschen universal

d)

Nur für westliche Menschen.

e)

Für Menschen die oftmals im Leben Risiken eingehen

9.

1.2: Was ist Motivation: Vervollständige die Definition von Motivation nach Dresel und Lämmle (2011).

„Motivation ist ein psychischer Prozess, der die Initiierung, die (a)   , Aufrechterhaltung und Evaluation zielgerichteten Handelns leistet.“

10.

1.2: Was ist Motivation? Was erklärt die Lernmotivation?

a)

Richtung, Intensität, Ausdauer und Erleben von Verhalten

b)

Richtung, Reflektion, Erleben und Variabilität von Verhalten

c)

Auffälligkeit, Intensität, Erleben und Wiederholung von Verhalten

11.

1.2: Was ist Motivation? Die Aussage: “Ich sitze seit einer Stunde an meiner Hausarbeit” beschriebt die___________ einer Situation.

a)

Ausdauer

b)

Intensität

c)

Erleben

d)

Richtung

12.

1.2: Was ist Motivation? Die Aussage: “Ich habe mich leicht ablenken lassen” beschreibt die_____________einer Situation

a)

Intensität

b)

Ausdauer

c)

Erleben

d)

Richtung

13.

1.2: Was ist Motivation? Aus welchen Faktoren besteht das Grundmodell der Motivation von Rheinberg?

a)

Person, Situation, aktuelle Motivation und Verhalten

b)

Person, Reiz, aktuelle Motivation und Verhalten

c)

Person, Bedürfnis, aktuelle Motivation und Verhalten

14.

1.2: Was ist Motivation? Was lautet die Definition von aktueller Motivation?

a)

Die aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzugs auf einen positiv bewerteten Zielzustand

b)

Zeitliche stabile und aktivierende Wertungs- und Verhaltensdispositionen für thematisch abgrenzbare und zugleich allgemeine Klassen von Handlungssituationen

c)

Bezeichnet die aktive Bildung von Motivation insbesondere durch die Anregung der Motive einer Person durch geeignete Merkmale der Situation

15.

1.2: Was ist Motivation? Mit einem hohen Leistungsmotiv...

a)

… nehme ich in Situationen Möglichkeiten wahr, um Leistungen zu zeigen

b)

… nehme ich in Situationen Leistungen wahr, um mich zu motivieren

c)

… nehme ich in Situationen Motivation wahr, um mich zu orientieren

16.

8.2 Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Es gibt bei Kleinkindern eine frühe Form des Selbstkonzepts. Wie heißt der Test, mit dem man diese frühe Form untersuchen kann und wie geht dieser?

a)

Rouge-Test: Hier bekommen Kinder auf die eigene Nase z.B. einen roten Fleck. Wenn diese vor dem Spiegel stehen und ihr Spiegelbild sehen, können die Kinder diesen Fleck sich und ihrem Gesicht selbst zuordnen.

b)

- Rouge-Test: Hier bekommen Kinder auf die eigene Nase z.B. einen roten Fleck. Wenn diese vor dem Spiegel stehen und ihr Spiegelbild sehen, versuchen diese den Fleck im Spiegelbild wegzuwischen.

c)

- Self-Test: Hier bekommen Kinder auf die eigene Nase z.B. einen roten Fleck. Wenn diese vor dem Spiegel stehen und ihr Spiegelbild sehen, können die Kinder diesen Fleck sich und ihrem Gesicht selbst zuordnen.

d)

- Self-Test: Hier bekommen Kinder auf die eigene Nase z.B. einen roten Fleck. Wenn diese vor dem Spiegel stehen und ihr Spiegelbild sehen, versuchen diese den Fleck im Spiegelbild wegzuwischen.

17.

8.2 Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Es gibt bei Kleinkindern eine frühe Form des Selbstkonzepts. Weiterführende Frage zum Test zum frühen Selbstkonzept: Mit welchem Lebensalter entwickeln Kinder diese frühe Form des Selbstkonzepts?

a)

Ab 18 Monaten

b)

Ab 16 Monaten

c)

Ab 20 Monaten

d)

Ab 6 Monaten

18.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Was sind erste Anzeichen für die Entwicklung des Selbstkonzeptes?

a)

Man erkennt sich selbst im Spiegel, reagiert auf eigenen Namen, man nutzt Personalpronomen

b)

Man entwickelt Fähigkeiten zur Objektpermanenz

c)

Man imitiert das Lachen der Bezugspersonen

19.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Welche Selbstkonzeptkompetenzen werden im frühen Jugendalter erworben?

a)

Man vergleicht sich mit anderen, Ausdifferenzierung hierzu nehmen zu

b)

Soziale/physische/psychische Eigenschaften

c)

Entwicklung innerer Widersprüche

20.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Welche Arten von Informationen kann man nutzen, um sich selbst mit anderen oder mit etwas zu vergleichen (in Bezug auf das eigene Selbstkonzept?)

a)

Sozial, Temporal, Dimensional, Kriterial

b)

Sozial, Kategorial, Verbal, Kriterial

c)

Sozial, Emotional, Körperlich, Verbal

21.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Mit wachsendem Alter wird das Selbstkonzept immer …

a)

… komplexer

b)

… stabiler

c)

… brüchiger

d)

....kohärenter

22.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Was beschreibt das „Cocktailparty-Phänomen“?

a)

Wir können unseren Namen aus einem anderen Gespräch auditiv aufschnappen, selbst wenn wir nicht aktiv zuhören

b)

Wir können anhand der Kleidung die Persönlichkeit der Partygäste vorhersagen

c)

Auf Partys erfolgen besonders viele komparative Prädikatenzuweisungen, wegen der vielen Menschen, mit denen man interagiert.

23.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: 4 Gruppen des Selbstwertes (empirische Forschungen Zimmermann et al. 1997): Schüler, deren Selbstwert sich von der 6. zur 10. Klasse vermindert, zeichnen sich durch bestimmte Eigenschaften aus. Welche Eigenschaft gehört hier nicht dazu?

a)

Vermehrt Vergleiche mit schlechteren Gleichaltrigen

b)

Vermehrt anfällig für negative Gruppeneinflüsse

c)

Vermehrter Alkoholkonsum

d)

Vermehr deviantes Verhalten

24.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Wie heißt das Phänomen, dass wir Menschen in der Lage sind in vielfältigen Situationen selbstkonzept-relevante Informationen über uns aufzuschnappen, ohne dass uns das bewusst ist?

a)

Cocktail-Party-Phänomen

b)

Barkeeper-Phänomen

c)

Kellner-Phänomen

d)

Party-Phänomen

e)

Projektions-Phänomen

25.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: 4 Gruppen des Selbstwertes (empirische Forschungen Zimmermann et al. 1997): Wieviel Prozent der Schüler erfahren zwischen der 6. und 10. Klasse einen Abfall des eigenen Selbstwerts?

a)

Ca. 30%

b)

Ca. 50%

c)

Ca. 15%

26.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: 4 Gruppen des Selbstwertes (empirische Forschungen Zimmermann et al. 1997): Zwischen der 6. und 10. Klasse verändert sich bei den Schüler das Selbstwerterleben. Welche 4 Gruppen können wir unterscheiden?

a)

1 Gruppe auf hohem Niveau fast gleichbleibend; 1 Gruppe von hohem Niveau stark abfallend; 1 Gruppe von mittlerem Niveau abfallend, 1 Gruppe von mittleren Niveau aufsteigend

b)

1 Gruppe auf hohem Niveau stark abfallend; 1 Gruppe von mittlerem Niveau gleichbleibend; 1 Gruppe von mittlerem Niveau abfallend, 1 Gruppe von mittleren Niveau aufsteigend

27.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: 4 Gruppen des Selbstwertes (empirische Forschungen Zimmermann et al. 1997): In welchem Lehrbuch der Pädagogischen Psychologie kann ich diese Studie von Zimmermann et al. 1997 zur Veränderung des Selbstwerts (zwischen der 6. und 10. Klasse) nachlesen? Name/Quelle wurde im Video gezeigt.

a)

Im Lehrbuch von Lohaus & Vierhaus

b)

Im Lehrbuch von Wild & Möller

c)

Im Lehrbuch Hasselhorn & Gold

28.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung:

Was meint „Prädikatenzuweisung“ im Kontext der Selbstkonzept-Entwicklung?

a)

Das sind Eigenschaften, die man über sich erfährt und dann sich selbst zuweist/zuspricht

b)

Das sind Vorhersagen (wegen Prädiktor), die man von sich hört und dann selbst entwickelt

c)

Das sind Schul-Noten, die in das Selbstkonzept einbezogen werden

29.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Es gibt drei unterschiedliche Prädikatenzuweisungen. Einmal direkte Zuweisungen (z.B. „Du bist ein wirklich guter Spieler“) und indirekte Zuweisungen (z.B. man beobachtet, dass man immer als letzter gewählt wird) und es gibt Vergleiche mit Anderen, entweder dann abwärts (mit schlechteren) und aufwärts (mit besseren). Wie nennt man die letzte Form der Prädikatenzuweisung?

a)

- Komparativ

b)

- Komplementär

c)

- Konvergent

d)

- konsekutiv

30.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: In der späteren Kindheit verändert sich die Art der Prädikatenzuweisung, im Vergleich zu früheren Kindheit? Welche Eigenschaften-Zusprechung gehört nicht zur späten Kindheit?

a)

- Reflexiv: Man beobachtet und interpretiert das eigene Verhalten

b)

- Ideotional: man beobachtet und denkt je über vergangenes und zukünftige Selbsterfahrungen nach

c)

- Komparativ: Man ist stark von Vergleichen mit anderen abhängig.

31.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Von wem ist das „globale Modell des Selbstkonzepts“ (hier werden verschiedene Arten des Selbstkonzepts unterschieden)?

a)

Von Shavelson et al.

b)

Von Shaker et al.

c)

Von Zimmermann et al.

d)

Von Zimmer und Mann et al.

32.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Im Modell zum globalen Selbstkonzept werden mehrere Selbstkonzepte unterschieden: Schulisches Selbstkonzept, Soziales Selbstkonzept, emotionales Selbstkonzept und welches noch..? Das….

(a)  

33.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: Shavelson et al (1976) hat ein hierarchisches Selbstkonzept-Modell entwickelt. Hier bauen unterschiedliche Selbstkonzepte aufeinander auf zu einem globalen Selbstkonzept. Welches gehört nicht dazu:

a)

Schulisches Selbstkonzept

b)

Soziales Selbstkonzept

c)

Emotionales Selbstkonzept

d)

Körperliches Selbstkonzept

e)

Kognitives Selbstkonzept

34.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung: In einer neueren Fassung wird das Modell zum schulischen Selbstkonzept von Shavelson präziser beschrieben. Was wurde hier präzisiert?

a)

Dass es zwei Facetten des schulischen Selbstkonzepts der Begabung gibt: das mathematische Selbstkonzept und das verbale Selbstkonzept. Diese beiden Facetten sind unabhängig voneinander.

b)

Dass es zwei Facetten des schulischen Selbstkonzepts der Begabung gibt: das kognitive Selbstkonzept und das emotionale Selbstkonzept. Diese beiden Facetten sind unabhängig voneinander.

c)

Dass es zwei Facetten des schulischen Selbstkonzepts der Begabung gibt: das kognitive Selbstkonzept und das emotionale Selbstkonzept. Diese beiden Facetten sind abhängig voneinander.

d)

Dass es zwei Facetten des schulischen Selbstkonzepts der Begabung gibt: das mathematische Selbstkonzept und das verbale Selbstkonzept. Diese beiden Facetten sind abhängig voneinander.

35.

8.2: Entwicklung des Selbstkonzepts & Prädikatenzuweisung- Wie nennt man das schulische Selbstkonzept sonst noch?

a)

Fähigkeits-Selbstkonzept

b)

Leistungs-Selbstkonzept

c)

Kognitions-Selbstkonzept

d)

Performance-Self-Concept

36.

8.3 Der Big-Fish-Little-Pond-Effekt: Was besagt der Big-Fish-Little-Pond-Effekt?

a)

ein Schüler mit mittleren Leistungen: das Selbstkonzept steigt, wenn dieser in einer leistungsschwachen Klasse ist und das Selbstkonzept sinkt, wenn dieser in einer leistungsstarken Klasse ist

b)

ein Schüler mit mittleren Leistungen: das Selbstkonzept steigt, wenn dieser in einer leistungsstarken Klasse ist und das Selbstkonzept sinkt, wenn dieser in einer leistungsschwachen Klasse ist

c)

Egal welche Leistungen: das Selbstkonzept steigt immer in einer Klasse mit leistungsstarken Schülern

d)

Egal welche Leistungen: das Selbstkonzept sinkt immer in leistungsschwachen Klassen

37.

8.3 Der Big-Fish-Little-Pond-Effekt: Wie wir der Big-Fish-Little Pond- Effekt auch genannt?

a)

Bezugsgruppeneffekt

b)

Selbstkonzeptseäquivalenz

c)

Anpassungseffekt

38.

8.3 Der Big-Fish-Little-Pond-Effekt: Wo taucht dieser Effekt in der Regel auf?

a)

bei Schulübergängen und Klassenwechsel

b)

in Freundesgruppen beim Spielen

c)

in der frühen Kindheit, wenn man sich mit sich selbst vergleicht

39.

8.3 Der Big-Fish-Little-Pond-Effekt: Welchen Effekt können wir noch beobachten, wenn wir in eine besonders leistungsstarke Klasse geworfen werden, wenn wir mittlere Leistungen haben?

a)

Unser Leistungsniveau steigt, unser Selbstkonzept sinkt

b)

Unser Leistungsniveau sinkt, unser Selbstkonzept steigt

c)

Beides steigt: Leistungsniveau und Selbstkonzept

d)

Beides sinkt: Leistungsniveau und Selbstkonzept

40.

8.3 Der Big-Fish-Little-Pond-Effekt: Zusammenfassung zum Block: Was ist der Unterschied zwischen Selbstkonzept und Selbstwert?

a)

Selbstkonzept ist das Bild, das wir von uns haben (eine kognitive Repräsentation) und der Selbstwert ist die affektive Bewertung, von diesem Bild

b)

Selbstkonzept ist das affektive Bild, das wir von uns haben (eine emotionale Repräsentation) und der Selbstwert ist die kognitive Bewertung von diesem Bild

c)

Es gibt keinen echten Unterschied. Die Autoren benutzen die Begriffe synonym.

41.

8.1 Fähigkeitsselbstkonzept & Growth vs. Fixed Mindset: Was ist der Unterschied zwischen Selbstkonzept und Selbstwert?

a)

Selbstkonzept ist eine vor allem kognitive Selbstbeschreibung Selbstwert eine affektive Selbstbewertung der Beschreibung

b)

Selbstkonzept ist abhängig von der Umwelt, Selbstwert ist nur von der eigenen inneren Einstellung abhängig

c)

Das Selbstkonzept ist abhängig vom Selbstwert

42.

8.1 Fähigkeitsselbstkonzept & Growth vs. Fixed Mindset: Was beschreibt das Fähigkeitsselbstkonzept?

a)

Die kognitive Repräsentation der eigenen Fähigkeiten

b)

Ein Modell, wie Menschen ihre Fähigkeiten verbessern können.

c)

Die Fähigkeiten des Selbstkonzepts

43.

8.1 Fähigkeitsselbstkonzept & Growth vs. Fixed Mindset: Beim „Growth-Mindset“ spricht man davon, dass Fähigkeiten …

a)

durch Lernanstrengungen veränderbar sind

b)

nicht veränderbar sind

c)

Mit der Zeit von selbst entstehen

44.

8.1 Fähigkeitsselbstkonzept & Growth vs. Fixed Mindset: Beim „Fixed-Mindset“ geht man davon aus, dass Fähigkeiten …

a)

angeboren und nicht veränderbar sind

b)

durch permanente Anstrengung bestehen bleiben

c)

nichts mit Talent zu tun haben

45.

8.1 Fähigkeitsselbstkonzept & Growth vs. Fixed Mindset: Wie wird das „Growth-Mindset“ auch bezeichnet?

a)

Modifizierbarkeitstheorie

b)

Modifikationstheorie

c)

Modifizierungstheorie

46.

8.1 Fähigkeitsselbstkonzept & Growth vs. Fixed Mindset: Wie wird das „Fixed-Mindset“ auch bezeichnet?

a)

Entitätstheorie

b)

Einheitstheorie

c)

Inkrementelle Theorie

47.

8.1 Fähigkeitsselbstkonzept & Growth vs. Fixed Mindset: Wie sollte das Feedback eines Lehrers gegenüber seinen Schülern bestenfalls aussehen?

a)

anstrengungsorientiert (Growth-Mindset)

b)

Talentorientiert (Fixed-Mindset)

c)

Das ist von Schüler zu Schüler unterschiedlich

48.

1.3 Einführung- Wie kann man Motivation verändern? (auch Rahmenmodell)

Es gibt ein hilfreiches Rahmenmodell der Lernmotivation von 2011, das mehr oder weniger alles zum Thema zusammenfasst. Fragen: Von welchen Autoren ist dieses Modell?

a)

Dresel & Lämmle

b)

Bresel & Dämmle

c)

Dresel & Dämmle

d)

Lesel und Lämmdre

e)

Weder noch; Fangfrage, heißt ganz anders

49.

1.3 Einführung- Wie kann man Motivation verändern? (Rahmenmodell)

Im Rahmenmodell der Lernmotivation von Dresel & Lämmle (2011) werden auf der rechten Seite verschiedene überdauernde Merkmale des Lehr-Lern-Kontextes beschrieben: Welches Merkmal gehört nicht dazu?

a)

Bezugsnormorientierung der Lehrkräfte

b)

Zielstruktur

c)

Beziehungsqualität

d)

Erwartungen und Werte der Bezugspersonen

e)

Motive und Bedürfnisse des Lernenden

50.

1.3 Einführung- Wie kann man Motivation verändern? (Rahmenmodell)

Im Rahmenmodell der Lernmotivation von Dresel & Lämmle (2011) werden auf der rechten Seite verschiedene spezifische Merkmale des Lehr-Lern-Kontextes beschrieben: Welches Merkmal gehört nicht dazu?

a)

Interessantheit und Schwierigkeit der Aufgabe

b)

Gelegenheit zur Selbstbestimmung

c)

Rückmeldungen durch die Lehrkräfte

d)

Handlungsmöglichkeiten

e)

Bezugsnormorientierung der Lehrkräfte

51.

1.3 Einführung- Wie kann man Motivation verändern? (Rahmenmodell)

Woraus erwächst im Rahmenmodell der Lernmotivation von Dresel & Lämmle (2011) die aktuelle Motivation für spezifische Lern- und Leistungshandlungen?

a)

Aus den überdauernden und spezifischen Merkmalen des Lernkontext und aus den motivationalen Aspekten, die die Person mitbringt, erwächst abhängig vom Wert der Leistungshandlung und abhängig wie realistisch die Leistungshandlung umsetzbar ist (Erwartung) eine aktuelle Motivation in einer spezifischen Situation

b)

Aus den überdauernden und spezifischen Merkmalen des Lernperson und aus den motivationalen Aspekten des Lernkontextes, erwächst abhängig vom Wert der Leistungshandlung und abhängig wie realistisch die Leistungshandlung umsetzbar ist (Erwartung) eine aktuelle Motivation in einer spezifischen Situation

52.

1.3 Einführung- Wie kann man Motivation verändern? - (auch Rahmenmodell)

Welche Merkmale gehören/gehört zur spezifischen Lehr-Lern Situation?

a)

Zielstruktur

b)

Handlungsvorgaben & Möglichkeiten

c)

Beziehungsqualität

53.

1.3 Einführung- Wie kann man Motivation verändern? (Rahmenmodell)

Welche Prozesse laufen bei der Bewertung des Handlungsergebnisses ab (nach der Handlung)?

a)

Motivklärung

b)

Analyse von Erwartung und Wert der Handlung

c)

Ursachenerklärung für Erfolg/Misserfolg (Attribution)

54.

1.3 Einführung- Wie kann man Motivation verändern? (Rahmenmodell)

Aus welchen Faktoren entsteht das Rahmenmodell für Lernmotivation, nach

Dresel & Lämmle?

a)

Person – Person in Lehr-Lern Situation – Lehr-Lern Umwelt

b)

Intelligenz – Umweltfaktoren – Alter

c)

Talent – Klassenklima – Private Umwelt

55.

1.3 Einführung- Wie kann man Motivation verändern? (Rahmenmodell)

Was ist bei der Ausführung von Lern und Leistungshandlungen zu beachten?

a)

Handlung sofort beginnen

b)

Planen vor der Handlung

c)

Hohe Ziele setzen

56.

1.3 Einführung- Wie kann man Motivation verändern? (Rahmenmodell)

Was ist für die Entstehung von Motivation in der spezifischen Lehr-Lern Situation zu

beachten?

a)

Erwartung und Wert der geplanten Handlung zu analysieren

b)

Die Bezugsnormorientierung der Lehrperson zu kennen

c)

Die eigene Motivlage zu kennen (Anschluss-, Leistungs- oder Machtmotiv)

57.

1.3 Einführung- Wie kann man Motivation verändern? (Rahmenmodell)

Was führt zu Veränderung von Motivation in einer Lern-Situation?

a)

Intelligenz & Talent

b)

Gestaltung der Lernumgebung

c)

Neue Lernstrategien

58.

6.3: Der Korrumpierungseffekt: Nicht jede extrinsische Motivation/äußere Belohnung ist schädlich – Es gibt Merkmale von Belohnungen die wichtig sind, dass hierdruch das Verhalten gefördert wird. Kreuze alle richtigen Merkmale an (Mehrfachantwort)

a)

Belohnung darf nicht als kontrollierend erlebt werden

b)

Belohnung darf nicht zur Anerkennung der eigenen Kompetenz vom Kind erlebt werden

c)

Belohnung sollte zur Anerkennung der eigenen Kompetenz vom Kind erlebt werden

d)

Belohnung sollte zur Anerkennung des Verhaltensergebnis erlebt werden

e)

Belohnung sollte als kontrollierend erlebt werden

59.

6.3: Der Korrumpierungseffekt: Von wem wurde das Experiment 1972 zum Korrumpierungseffekt durchgeführt?

a)

Lepper et al.

b)

Pepper et al.

c)

Schepper et al.

d)

Repper et al.

60.

6.3: Der Korrumpierungseffekt: Es ging bei dem Experiment um bestimmte Maßnahmen vor oder nach dem Malen von Kindern. Wie war das Experiment aufgebaut?

a)

Gruppe 1 erwarteten die Kinder eine Belohnung nach dem Malen; Gruppe 2 bekamen die Kinder nach dem Malen eine unerwartete Belohnung; in Gruppe 3 bekamen die Kinder keine Belohnung

b)

Gruppe 1 wusste, dass es nach dem Malen keine Belohnung bekommt; Gruppe 2 wusste, dass es nach dem Malen eine große Belohnung bekam; Gruppe 3 wusste, dass es eine kleine Belohnung nach dem Malen bekommt.

c)

Gruppe 1 erwartete eine Belohnung nach dem Malen diese wurde aber größer als erwartet; Gruppe 2 erwartete eine Belohnung nach dem Malen diese wurde aber kleiner als erwartet; Gruppe 3 bekam genau die Belohnung, die sie erwartete.

61.

6.3: Der Korrumpierungseffekt: Welches Ergebnis stellte sich zwei Wochen später bei den Kindern der ersten Gruppe heraus?

a)

Die Kinder beschäftigten sich weniger lang mit dem Malen und fertigten schlechtere Bilder an, als die anderen 2 Gruppen

b)

Die Kinder beschäftigten sich kurz mit dem Malen und fertigten schönere Bilder an, als die anderen 2 Gruppen.

c)

Die Kinder beschäftigten sich lange und intensiv mit dem Malen, fertigten jedoch schlechtere Bilder an, als die anderen 2 Gruppe

62.

6.3: Der Korrumpierungseffekt: Wie kann man den Effekt attributionstheoretisch erklären?

a)

Dass zuerst intrinsisch motiviertes Verhalten der Kinder wird durch die Belohnung nachträglich auf etwas Extrinsisches attribuiert (=Belohnung)

b)

Dass zuerst extrinsisch motiviertes Verhalten der Kinder wird durch die Belohnung nachträglich auf etwas Intrinsisches attribuiert (=Belohnung)

63.

6.3: Der Korrumpierungseffekt: Es gibt auch individuelles positives Feedback. Wozu gehört das?

a)

Extrinsische Belohnung

b)

Intrinsische Belohnung

c)

Garkeine Belohnung

64.

6.3: Der Korrumpierungseffekt: Lisa ließt ein Buch. Welche äußere Belohnung würde das Lese-Verhalten fördern?

a)

Lisa ein neues Buch schenken

b)

Lisa Geld geben

c)

Lisa Geld geben, um sich ein neues Buch zu kaufen

65.

6.3: Der Korrumpierungseffekt: Wie heißt der Korrumpierungseffekt im Englischen?

a)

Overjustification Effect

b)

Underjustification Effect

c)

Corruption Effect

66.

6.3: Der Korrumpierungseffekt: Was bedeutet der Korrumpierungseffekt aus dem Englischen übersetzt?

a)

Überrechtfertigung (des eigenen Tuns)

b)

Überforderung (nach dem eigenen Tun)

c)

Starrköpfigkeit (nach dem eigenen Tung)

67.

6.3: Der Korrumpierungseffekt: Es gibt 2 Autoren, die mit ihrer Theorie den Korrumpierungseffekt gut erklären können. Wie heißen die 2 Autoren, womit beschäftigen die 2 sich wissenschaftlich und wie heißt ihre Theorie zur Erklärung des Korrumpierungseffekt?

a)

Deci & Ryan beschäftigen sich mit Fragen der Selbstbestimmng; ihre Theorie zur Erklärung des Korrumpierungseffekts heißt „kognitive Evaluationstheorie“

b)

Reci & Dyan beschäftigen sich mit Fragen der Selbstbestimmng; ihre Theorie zur Erklärung des Korrumpierungseffekts heißt „kognitive Evaluationstheorie“

c)

Deci & Ryan beschäftigen sich mit Fragen der Fremdbestimmung; ihre Theorie zur Erklärung des Korrumpierungseffekts heißt „kognitive Evaluationstheorie“

d)

Deci & Ryan beschäftigen sich mit Fragen der Selbstbestimmng; ihre Theorie zur Erklärung des Korrumpierungseffekts heißt „kognitive Evolutionsheorie“

e)

Reci & Dyan beschäftigen sich mit Fragen der Fremdbestimmung; ihre Theorie zur Erklärung des Korrumpierungseffekts heißt „kognitive Evaluationstheorie“

68.

6.3: Der Korrumpierungseffekt: Was sagt die kognitive Evaluationstheorie von Deci & Ryan über den wahrgenommenen Ort aus, also wohin man etwas attribuiert, sprich den internen & externen Kausalitätsort aus? (=„perceived locus of causality“)

a)

Der externe Kausalitätsort verringert die intrinisische Motivation und der interne Kausalitätsort fördert die intrinsische Motivation

b)

Der externe Kausalitätsort verringert die intrinische Motivation und der interne Kausalitätsort fördert die extrinische Motivation

c)

Beide Kausalitätsorte ergänzen sich

69.

Zusammenfassung: Ein Kind spielt gerne mit Bauklötzen, danach wird es mit etwas Geld belohnt. Die Eltern merken, dass das Kind immer weniger gerne mit Bauklötzen spielt. Mit welchem psychologischen Begriff oder Theorie kann man das erklären?

a)

Mit dem Korrumpierungseffekt

b)

Mit der Erwartungs- mal-Wert Theorie

c)

Mit dem Risiko-Wahl-Modell von Atkinson

d)

Mit dem Underjustification-Effekt

70.

3.3: Das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Was ist eigentlich das Ziel des Risiko-Wahl-Modells? Was möchte das Modell?

a)

Es möchte die Motivationsstärke vorhersagen

b)

Es möchte die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns vorhersagen

c)

Es möchte die Motivationsart vorhersagen

d)

Es möchte die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs vorhersagen

71.

3.3: Das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Hier stehen die Faktoren „Anreiz“ (Wert) der Handlung und „Wahrscheinlichkeit (=Erwartung)“ der Handlung im Mittelpunkt. Wie sind die beiden Faktoren im Modell verknüpft?

a)

Als Produkt: Erwartung x Wert

b)

Als Summe: Erwartung plus Wert

c)

Als exponentielle Funktion in der Form: Erwartung steigt exponentiell mit Wert

d)

Als exponentielle Funktion in der Form: Wert steigt exponentiell mit Anreiz

72.

3.3: Das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Wie lauten die beiden entgegengesetzten Graphen im Risiko-Wahl-Modell?

a)

Wahrscheinlichkeit eines Misserfolges und Anreiz für den Erfolg

b)

Anreiz eines Erfolges und Wahrscheinlichkeit eines Erfolges

c)

Attribution eines Misserfolges und Anreiz für den Erfolg

d)

Misserfolg und Erfolg der Handlung

e)

Belohnung durch den Erfolg und Wahrscheinlichkeit für die Belohnung

73.

3.3: Das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Wovon geht das Risiko-Wahl-Modell in Bezug auf diese beiden Graphen aus?

a)

Sie verhalten sich in Leistungssituationen parallel

b)

Sie haben keine Auswirkungen aufeinander

c)

Sie verhalten sich in Leistungssituationen linear

74.

3.3: Das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Wann ist die Motivationsstärke am höchsten?

a)

Wenn die subjektive Aufgabenschwierigkeit mittel ist

b)

Wenn die subjektive Aufgabenschwierigkeit hoch ist

c)

Wenn die subjektive Aufgabenschwierigkeit niedrig ist

75.

3.3: Das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Welches häufig in der Psychologie verwendete Modell ist das vorliegende Risiko-Wahl-Modell?

a)

Erfolg x Wahrscheinlichkeits- Modelle

b)

Wahrscheinlichkeit x Wert Modelle

c)

Erwartungs x Wert Modelle

76.

3.3: Das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Welche Art von Niveau ist in diesem Modell von besonderer Bedeutung?

a)

Das eigene Realitätsniveau des Handelnden

b)

Das eigene Anspruchsniveau des Handelnden

c)

Das Wahrscheinlichkeitsniveau der Aufgabe

d)

Der eigene Attributionsstil des Handelnden

77.

3.3: Das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Wir denken an „Erwartung“ und „Wert“: Unter der Berücksichtigung, dass der Wert einer Handlung mit wachsender Erwartung absinkt. Wann ist das Produkt aus beidem am höchsten? (bei Werten zwischen 0 und 1)

a)

Wenn beide in der Mitte liegen, also bei 0,5

b)

Wenn Erwartung hoch ist (z.B. 0,9) und Anreiz klein (z.B. 0,1)

c)

Wenn Anreiz hoch (z.B. 0,9) ist und Erwartung klein (z.B. 0,1)

d)

Wenn beide hoch sind (also z.B. bei 0,9)

78.

3.3: Das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson: Für welche Art von Menschen ist dieses Modell den Forschungen zufolge gültig?

a)

Für Menschen die einem gut ausgeprägten Leistungsmotiv haben

b)

Für Menschen, die ein gering ausgeprägtes Leistungsmotiv haben

c)

Für alle Menschen universal

d)

Nur für westliche Menschen.

79.

3.2 Messung: Wie misst man Leistungsmotivation?

Was ist das Problem bei der Messung von Leistungs-Motiven im Kontext der Leistungsmotivation?

a)

Motive sind implizit

b)

Motive unterliegen dem Datenschutz

c)

Motive sind explizit erfassbar, aber die Messungen sind nicht sehr reliabel

d)

Motive sind explizit erfassbar, aber die Messungen sind nicht sehr valide

80.

3.2 Messung: Wie misst man Leistungsmotivation?

Was ist der Grundgedanke beim Versuch Motive zu messen?

a)

Motive drücken sich nur indirekt aus, z.B. über die subjektiven Interpretationen von Bildern oder über den Ausdruck von subjektiven Fantasien zu etwas (Projektion)

b)

Motive drücken sich direkt aus, z.B. über die subjektiven Interpretationen von Bildern oder über den Ausdruck von subjektiven Fantasien zu etwas (Projektion)

c)

Motive drücken sich nur indirekt aus, z.B. über die objektiven Interpretationen von Bildern oder über den Ausdruck von objektiven Fantasien zu etwas (objektive Deduktion)

81.

3.2 Messung: Wie misst man Leistungsmotivation?

Was ist die Idee des thematischen Apperzeptionstest (TAT)? Welche dieser Stichpunkte trifft zu?

a)

Motive drücken sich eher in Interpretationen und Phantasien aus

b)

Bei der Beschreibung von mehrdeutigen Bildern drückt sich indirekt die Bevorzugung bestimmter Motivklassen aus

c)

Bei der Beschreibung von mehrdeutigen Bildern drückt sich indirekt die Abneigung bestimmter Motivklassen aus

82.

3.2 Messung: Wie misst man Leistungsmotivation?

Was ist beim Bildmaterial wichtig für den TAT?

a)

Das Bild muss mehrdeutig sein

b)

Das Bild muss eindeutig sein

c)

Das Bild muss doppeldeutig sein

83.

3.2 Messung: Wie misst man Leistungsmotivation?

Was ist ein spezielles Problem bei den Geschichten, die man im TAT sich ausdenken muss, zur Messung der Motive?

a)

Man neigt als Antwortender ggf. dazu die ausgedachten Geschichten in sich schlüssig und kohärent zu erzählen, dann misst man irrtümlich eher die Fähigkeit kohärente Geschichten sich auszudenken

b)

Man neigt als Antwortender ggf. eher dazu sich Geschichten auszudenken, in denen man gut dasteht, dann misst man nur irrtümlich den Wunsch gut dastehen zu wollen

c)

Man neigt als Antwortender ggf. dazu besonders kreative Geschichten auszudenken, dann misst man nur die Kreativität

84.

3.2 Messung: Wie misst man Leistungsmotivation?

Welche Art von Tests hat man sich ausgedacht, um die Fehler von projektiven Tests wie dem TAT zu minimieren?

a)

Man denkt sich halbprojektive Tests aus, wo man nur Fragen beantworten muss zum Bildmaterial, wie dem Test „Multi Motiv Gitter“

b)

Man denkt sich Verhaltensbeobachtungen aus, nach denen man dem Kind Fragen stellt, mit dem „Multi Motiv Gitter“

c)

Man legt den Kinder Farbkleckse vor, um den projektiven Anteil in die richtige Richtung zu maximieren

85.

3.2 Messung: Wie misst man Leistungsmotivation?

Welche Motive unterscheidet der Test „Multi-Motiv-Gitter“ und wie wird jedes der Motive diagnostisch beschrieben?

a)

Es gibt 3 Motiv-Arten (Anschluss-, Leistungs- und Machtmotiv) und als Beschreibung je ein Annäherungs- und ein Vermeidungsmotiv

b)

Es gibt 2 Motiv-Arten (Annäherungs- und Vermeidungsmotiv) und als Beschreibungen je ein Erfolgs – und Misserfolgsmotiv

c)

Es gibt 3 Motiv-Arten (Anschluss-, Leistungs- und Machtmotiv) und als Beschreibung je ein Misserfolgs- und Erfolgsmotiv

86.

3.2 Messung: Wie misst man Leistungsmotivation?

Welcher Motiv beschreibt "Man traut sich den Erfolg zu"?

a)

Annäherung Machtmotiv

b)

Annäherung Leistungsmotiv

c)

Vermeidung Angstmotiv