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Physiologie Unterrichtsfragen

Total questions: 24

Worksheet time: 6hrs 0mins

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1.

Welche Aussagen zu den Bestandteilen und Vorgängen in einer Zelle sind zutreffend?

a)

Zellmembran ist selektiv permeabel

b)

Zytoplasma besteht v.a. aus Wasser, Salzen, Eiweiß, Fett und Glukose

c)

Glattes Endoplasmatisches Retikulum ist Ort der Proteinsynthese

d)

Nucleus enthält Desoxyribonukleinsäure

e)

Lysosomen sind an Transkription beteiligt

2.

Welche Eigenheiten sind für die Skelettmuskulatur zutreffend?

a)

...weist Glanzstreifen zur Erregungsübertragung auf

b)

...hat langgestreckte, dünne Muskelzellen ohne Querstreifung

c)

...weist Muskelfasern auf, die nach dem Alles-oder-Nichts-Gesetz kontrahieren, sprich ganz oder gar nicht

d)

..ist in den Gefäßwänden von Arterien anzutreffen

e)

...weist von allen Muskelgewebsarten die meisten Zellkerne auf

3.

Die Länge welcher Bänder des Sarkomers verändern sich bei Kontraktion und

Dehnung?

a)

A-Band

b)

H-Band

c)

I-Band

d)

M-Band

e)

Z-Band

4.

Welche Rezeptoren und Pumpsysteme sind am Kalzium-Umsatz (Ausschüttung und Wiederaufnahme) des Sarkoplasmatischen Retikulums beteiligt?

a)

Natrium-Kalium-Pumpe

b)

Dihydropyridinrezeptoren

c)

Sarkoplasmatische/endoplasmatische Retikulum Kalzium-ATPase

d)

Ryanodinrezeptoren

e)

Troponin C

5.

Welche Faktoren sind für die Entstehung eines Ruhemembranpotenzials an einem

Motoneuron verantwortlich?

a)

Selektive Durchlässigkeit der Zellmembran

b)

Spannungssensible Enzyme

c)

Aktives Pumpsystem

d)

Unterschiedliche intra-extrazelluläre Verteilung von lonen unterschiedlicher Ladung

e)

Transportionen

6.

Reihung des Ablaufs der Signalweiterleitung vom Gehirn zum Skelettmuskel (1-10)

(a)  

7.

Bring den Ablauf des Querbrückenzyklus in die richtige Reihenfolge (1-9)

(a)  

8.

Welche Aussagen zu den Mechanismen des dosierten Krafteinsatzes sind zutreffend?

a)

Rekrutierungsschwelle ist durch isometrische Kraft definiert, die erbracht werden muss, damit eine motorische Einheit in ausgeruhtem Zustand aktiviert wird

b)

Mit zunehmend größerer Kraft werden motorische Einheiten in zunehmender Größe rekrutiert

c)

Bei explosivkräftiger Ausführung werden motorische Einheiten in abnehmender Größe rekrutiert

d)

In den meisten Muskeln werden Rekrutierung und Frequenzierung bis etwa 80% ihrer Maximalkraft parallel erhöht, dann wird nur mehr die Aktivierungsfrequenz

erhöht.

e)

In den meisten Muskeln werden Rekrutierung und Frequenzierung bis etwa 80% ihrer Maximalkraft parallel erhöht, dann wird nur mehr die Rekrutierung erhöht.

9.

Was versteht man unter "Residual Force Enhancement"?

a)

Kraftabnahme, die ein kontrahierter Skelettmuskel realisiert, wenn er gedehnt wird

b)

Kraftzunahme, die ein entspannter Skelettmuskel realisiert, wenn er gedehnt wird

c)

Kraftzunahme, die ein gedehnter Skelettmuskel realisiert, wenn er kontrahiert wird

d)

Kraftzunahme, die ein entspannter Skelettmuskel realisiert, wenn er kontrahiert wird

e)

Kraftzunahme, die ein kontrahierter Skelettmuskel realisiert, wenn er gedehnt wird

10.

Welche Aussagen zum Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus treffen zu?

a)

Die erhöhte Schnellkraft ist auf die Nutzung elastischer Energie zurückzuführen

b)

ca. 85% der in der Skelettmuskulatur gespeicherten Energie steht im besten Fall in der konzentrischen Phase zur Verfügung

c)

ca. 60% der in der Sehne gespeicherten Energie steht im besten Fall in der konzentrischen Phase zur Verfügung

d)

Die Vorinnervation der Skelettmuskulatur ist Voraussetzung dafür, dass unter Ausnutzung der Eigenschaft der PEVK-Region des Titins viel elastische Energie in der Sehne gespeichert werden kann

e)

Die Vorinnervation der Skelettmuskulatur ist Voraussetzung zur Auslösung der Muskeldehnreflexe

11.

Welche Aussagen zur Energiebereitstellung der Skelettmuskulatur sind zutreffend?

a)

ATP-Resynthese mittels Kreatinphosphat erfolgt in den Mitochondrien

b)

Glukose kann mittels anaerob laktazider und aerober Energiebereitstellung zur ATP-Resynthese beitragen

c)

Intramuskuläre Speicherformen von Glukose und Fettsäuren sind Muskelglykogen und intramuskuläre Triglyzeride

d)

ATP-Resynthese mittels Fetten erfolgt im Sarkoplasma

e)

Oxidative Phosphorylierung von Glukose wird als aerob laktazide Energiebereitstellung bezeichnet

12.

Welche Aussagen bezüglich der limitierenden Faktoren der jeweiligen Teilbereiche der Energiebereitstellung sind korrekt?

a)

Für den Abbau der energiereichen Phosphate wirkt v.a. die Größe der ATP-und KrP-Speicher limitierend

b)

Die intramuskuläre Laktatakkumulation wirkt auf die Glykolyse limitierend

c)

Für den aeroben Abbau der Kohlenhydrate ist u.a. die Größe der Muskelglykogenspeicher limitierend

d)

Für den aeroben Abbau der Kohlenhydrate ist u.a. die Größe der Leberglykogenspeicher limitierend

e)

Für den Fettstoffwechsel ist v.a. die Größe der intramuskulären Triglyzeridspeicher limitierend

13.

Welche Behauptungen zu den peripheren Nerven des Animalischen Nervensystems sind korrekt?

a)

Alpha-Motoneuronen leiten Informationen vom Rückenmark zu Golgi-Sehnen- Organen

b)

Gamma-Motoneuronen leiten Informationen vom Rückenmark zu Muskelspindeln

c)

ll-Afferenzen informieren über das Ausmaß der statischen Muskeldehnung

d)

ll-Afferenzen informieren über das Ausmaß der dynamischen Muskeldehnung

e)

IV-Afferenzen informieren über metabolische Vorgänge in der Skelettmuskulatur

14.

Sympathikus wirkt aktivierend auf..

a)

Herzfrequenz

b)

Blutdruck

c)

Atemfrequenz

d)

Stoffwechsel

e)

Verdauung

15.

Wo werden Hormone gebildet?

a)

Endokrinen Drüsen

b)

Einzelzellen eines Organs

c)

Neuronen des sensorischen Nervensystems

d)

Neuronen des motorischen Nervensystems

e)

Neuronen des vegetativen Nervensystems

16.

Welche der nachstehenden Funktionen werden tatsächlich von den angeführten Hormonen ausgeübt?

a)

Wiederherstellung von Muskel, Knochen und Sehnen nach Verletzung: HGH, IGF-1 und MGF

b)

Erhöhung des Kohlenhydratstoffwechsel und des Glykogen-Abbaus: Testosteron und HGH

c)

Fördern Proteinsynthese und fördern so Skelettmuskelhypertrophie: Insulin, Testosteron, IGF-1 und MGF

d)

Fördern Zunahme der Mitochondrienmasse in der Skelettmuskulatur: T3 und T4

e)

Senken Herzfrequenz:

Katecholamine (Adrenalin und Noradrenalin)

17.

Welche Aussagen zu den vier Phasen des Herzzyklus treffen zu?

a)

Anspannungs- und Austreibungsphase sind der Systole zuzuordnen

b)

Während der Anspannungsphase bleibt das Blutvolumen in der Kammer gleich

c)

Die Austreibungsphase wird dadurch eingeleitet, dass der Druck im Ventrikel den Druck in den Venen übersteigt

d)

In der Entspannungsphase fällt der Druck im Ventrikel unter den Druck in den Arterien und die Taschenklappen schließen

e)

In der Füllungsphase fällt der Druck im Ventrikel unter den Druck in den Arterien und die Taschenklappen öffnen sich

18.

Welche Aussagen zur Regulation der Herzarbeit bei Belastung sind zutreffend?

a)

Das Herzminutenvolumen ist das Produkt aus Herzfrequenz und Schlagvolumen

b)

Die Herzfrequenz weist eine extrinsische Frequenz auf, die durch Kortisol an den situativen Bedarf angepasst wird

c)

Die Kontraktionskraft des Herzmuskels ist proportional zur Vordehnung des Herzmuskels

d)

Die Herzfrequenz weist eine intrinsische Frequenz auf, die durch das vegetative Nervensystem an den situativen Bedarf angepasst wird

e)

Das Herzminutenvolumen ist das Produkt aus Herzfrequenzvariabilität und Enddiastolischen Volumen

19.

Was führt zwingend zu einer höheren Herzfrequenzvariabilität (HRV)?

a)

Eine um 5 Schläge höhere Herzfrequenz

b)

Eine erhöhte Sympathikus-Aktivität

c)

Eine erhöhte Parasympathikus-zu-Sympathikus-Aktivität

d)

Eine erhöhte Parasympathikus-Aktivität

e)

Eine um 5 Schläge niedrigere Herzfrequenz

20.

Was trifft für ein sog. „Sportherz" als Anpassung an ein langfristiges Ausdauertraining zu?

a)

Hypertrophie des Herzmuskels und Abnahme des Ventrikel-Durchmessers

b)

Hypertrophie des Herzmuskels und Zunahme des Ventrikel-Durchmessers

c)

Erhöht das Schlagvolumen

d)

Erhöht das maximale Herzminutenvolumen

e)

Senkt die maximale Herzfrequenz

21.

Welche Aussagen zum Blutdruck und seinen physiologischen Aufgaben sind korrekt?

a)

Der Blutdruck ergibt sich aus dem Widerstand, der aus der Reibung der Blutzellen aneinander und an den Gefäßwänden resultiert

b)

Der Blutdruck nimmt von der Aorta bis zu Hohlvene kontinuierlich ab

c)

Die größte Druckbelastung resultiert aus den sogenannten Widerstandsgefäßen (Arteriolen und Kapillaren)

d)

Die Widerstandsgefäße sind für eine bedarfsgerechte Blutverteilung verantwortlich

e)

Bei Gesundheitsuntersuchungen wird mittels Blutdruckmanschette der venöse Blutdruck gemessen

22.

Welche Aussagen zur Anforderung an das Herzkreislauf-System während akuter Belastung sind zutreffend?

a)

Krafttraining führt zu einer starken Zunahme des Herzminutenvolumens

b)

Krafttraining führt zu keiner Zunahme des peripheren Widerstands

c)

Krafttraining führt zu einer starken Zunahme des systolischen Blutdrucks

d)

Krafttraining führt zu einer starken Zunahme des diastolischen Blutdrucks

e)

Krafttraining stellt eine Volumen-Belastung für das Herzkreislaufsystem dar

23.

Welche Aussagen zu Erythrozyten treffen zu?

a)

Bestehen aus Zellmembran und Hämoglobin

b)

Hämoglobinmangel behindert die Erythrozyten-Produktion

c)

Eisenmangel behindert die Erythrozyten-Produktion

d)

Myoglobin behindert die Erythrozyten-Produktion

e)

Bestehen aus Zellmembran und Myoglobin

24.

Welche Aussagen zum Transport von Kohlendioxid (CO2) im Blut sind zutreffend?

a)

Die Reaktion zu Bikarbonat-Ionen erfolgt im Erythrozyten

b)

Das im Blut transportierte CO2 kommt aus der Energiebereitstellung im Sarkoplasma

c)

Die Reaktion zu Bikarbonat-Ionen erfolgt in der Erythrozyten-Membran

d)

Das im Blut transportierte CO2 kommt aus der Energiebereitstellung in den Mitochondrien

e)

Die Reaktion zu Bikarbonat-Ionen erfolgt im Blutplasma