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Q1 Demokratie im Mehrebenensystem

Total questions: 30

Worksheet time: 12mins

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1.

Was sind Wesensmerkmale des Grundgesetzes?

a)

Das Grundgesetz regelt vor allem, wie die Gewaltenteilung funktioniert

b)

Die Menschenwürde, das Demokratieprinzip und die Staatsstrukturprinzipien.

c)

Wahlrecht, Zusammensetzung des Bundestags und die Wahl der Exekutive

2.

Man kann sagen, dass Artikel 1 des Grundgesetzes Grundlage der meisten anderen Grundgesetze ist

a)

Wahr - vieles gründet auf der Würde des Menschen.

b)

Falsch - es hat eher symbolischen Charakter.

3.

Welcher Satz trifft zu?

a)

Es gibt eine klare Gewaltentrennung in Deutschland.

b)

Es gibt fast eine perfekte Gewaltentrennung - nur die Kanzlerin ist sowohl Teil der Exekutive wie der Legislative.

c)

In Deutschland gibt es eine Gewaltenverschränkung, da manche Gewalten überlappen.

4.

"Republik" bedeutet folgendes:

a)

Das Volk wählt die Repräsentanten

b)

Deutschland ist keine Monarchie; es gibt also kein Thronfolge.

c)

Deutschland ist ein Bundesstaat.

5.

Das "Demokratieprinzip" besagt, dass die Regierenden vom Volk gewählt werden.

a)

Korrekt.

b)

Falsch

c)

Teilweise korrekt; es gehört jedoch mehr dazu.

6.

Artikel 79 GG besagt unter anderem was?

a)

Es präzisiert, welche Aussagen unter die "Meinungsfreiheit" fallen.

b)

Es schützt die Artikel 1-20 des Grundgesetzes vor Änderungen.

c)

Es besagt, dass sich die Demokratie gegen Feinde der Demokratie wehren kann ("wehrhafte Demokratie").

7.

Was gehört NICHT zu den Staatsstrukturprinzipien?

a)

Staatsform

b)

Gerechtigkeitsdefinition

c)

Rechtsstaatlichkeit

d)

Föderalismus

8.

Was bedeutet "vertikale Gewaltenteilung"?

a)

Die Aufteilung von Aufgaben auf Länder- und Bundesebene

b)

Die Aufteilung von Aufgaben in Exekutive, Legislative und Judikative

c)

Die hierarchische Verteilung von Aufgaben innerhalb des Parlaments.

9.

Der deutsche "Rechtsstaat" garantiert Rechtssicherheit, Rechtsgleichheit und Rechtsschutz.

a)

Korrekt.

b)

Falsch.

10.

Der Verfassungsschutz ...

a)

... ist ein Organ, das sehr hohes Ansehen innerhalb des Volkes genießt.

b)

... ist ein Organ, das in den letzten Jahren vor allem negativ aufgefallen ist.

c)

... ist ein Organ, das zur Judikative gehört.

11.

Welche dieser Regierungen hätte am meisten Probleme, Gesetze erfolgreich zu verabschieden?

a)

Eine Minderheitsregierung

b)

Eine große Koalition

c)

Eine Regierung zu Krisenzeiten

12.

Welches Regierungsprinzip gibt es NICHT?

a)

Kanzlerprinzip (Kanzlerin bestimmt Richtlinien & trägt Verantwortung)

b)

Ressortprinzip (Minister leiten ihre Ressorts selbstständig)

c)

Gesetzesprinzip (Regierung darf alleinig Gesetzesinitiativen einbringen)

d)

Kollegialprinzip (Regierung berät und beschließt in Zusammenarbeit mit den Ministern)

13.

Diskussionen im Bundestag dienen vor allem als Öffentlichkeitsarbeit

a)

Korrekt: Viele Entscheidungen finden in Ausschüssen statt.

b)

Falsch: Viele Entscheidungen werden im Bundestag gefällt.

14.

Was stimmt NICHT? Der Bundesrat ...

a)

... ist die Vertretung der Länder.

b)

... ist, wie der Bundestag, Teil der Legislative.

c)

... wird direkt gewählt.

15.

Was ist das "Parteienprivileg in der BRD"?

a)

Es besagt, dass Parteien besonders vom Grundgesetz geschützt sind.

b)

Es besagt, dass Parteimitglieder besonderen Schutz der Exekutive genießen.

c)

Es besagt, dass Parteien nicht aufgelöst werden können.

16.

In Deutschland werden Parteien auch vom Staat finanziert.

a)

Korrekt.

b)

Falsch.

17.

Welches Wahlrecht herrscht in Deutschland?

a)

Verhältniswahlrecht

b)

personalisiertes Verhältniswahlrecht

c)

Absolute Mehrheitswahl

18.

Kleine Parteien möchten mit welcher Stimme vor allem gewählt werden?

a)

Erststimme

b)

Zweitstimme

19.

Was ist die "Sperrklausel" bei der Bundestagswahl?

a)

Sie legt fest, welche Parteien in den Bundestag einziehen. Sie liegt bei 3%.

b)

Sie legt fest, welche Parlamentarier nicht noch einmal in den Bundestag einziehen dürfen.

c)

Sie legt fest, welche Parteien in den Bundestag einziehen. Sie liegt bei 5%.

20.

Wenn man das Wahlverhalten eines Volks betrachtet, spielen die "cleavages" einer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Was ist das?

a)

Klassen einer Gesellschaft

b)

Konfliktlinien einer Gesellschaft

c)

Konsumpräferenzen einer Gesellschaft.

21.

Je niedriger eine Sperrklausel, desto weniger Stimmen "verfallen" bei der Sitzplatzvergabe im Bundestag.

a)

Korrekt.

b)

Falsch

22.

Die Vertrauensfrage ...

a)

... wird von der Kanzlerin gestellt.

b)

... wird vom Parlament initiiert.

c)

... ist ein anderes Wort für das "Misstrauensvotum".

23.

In Deutschland gibt es NUR ein ... Misstrauensvotum.

a)

kooperatives

b)

kritisierendes

c)

konstruktives

d)

kollidierendes

24.

Was ist ein "Quorum"?

a)

Ein anderes Wort für Sperrklausel.

b)

Ein bestimmter Volksentscheid

c)

Die notwendige Anzahl an Teilnahmen einer Wahl

25.

Die Aussage "Deutschland ist eine direkte Demokratie" ist ...

a)

korrekt, da in Deutschland die Regierung direkt vom Volk gewählt wird.

b)

falsch, weil die Regierung nicht direkt vom Volk gewählt wird.

c)

falsch, weil Deutschland keinerlei direktdemokratische Elemente anbietet.

26.

Es gibt in Deutschland Volksentscheide.

a)

Korrekt.

b)

Falsch

27.

Organisationen spielen eine wichtige Rolle in der deutschen Demokratie.

a)

Korrekt: Sie bündeln Interessen und wirken auf Politik in vielen Bereichen ein.

b)

Falsch: In Deutschland entscheiden vor allem Bundestag, Bundesrat und die Bundesregierung.

c)

Korrekt: Insbesondere "Lobbyismus" ist eine wichtige, transparente Art der Einflussausübung.

28.

"Transparenz" bezeichnet ...

a)

regelmäßige Pressekonferenzen, in denen Politiker:innen Frage und Antwort stehen.

b)

einen Wert, der in der Politik keine große Rolle spielt.

c)

die Nachvollziehbarkeit und "Durchsichtigkeit" von politischen Vorgängen und Entscheidungen.

29.

Welche Rolle spielen Medien in einer Demokratie?

a)

Eine große: Sie werden sogar als "4. Gewalt" bezeichnet

b)

Eine mittelgroße: Sie dienen vor allem dem Informationsweitergabe von politischen Entscheidungen

c)

Eine kleine: Medien werden immer weniger konsumiert und verlieren an Einfluss

30.

Was ist KEIN Merkmal von Populismus?

a)

Misstrauen in etablierte Politiker

b)

Emotionalisierung von Debatten

c)

Komplexitätsreduktion von Sachproblemen

d)

Verstärkte Rekrutierung von neuen Parteimitgliedern