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WorksheetsMgmt Acc Klausuren P1
Total questions: 25
Worksheet time: 28mins
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1.
Welches ist das zentrale Kostenrechnungsprinzip der relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung?
a)
Identitätsprinzip
b)
Verursachungsprinzip
c)
Durchschnittsprinzip
2.
Die Zurechnung welcher Kosten unterscheidet sich nicht zwischen der Grenzplankos-tenrechnung und der Relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung?
a)
Die Zurechnung von Lohnkosten und Abschreibungen.
b)
Die Zurechnung von Fertigungsmaterial.
c)
Die Zurechnung von variablen echten Gemeinkosten.
3.
Welche der folgenden Aussagen ist richtig?
a)
Die Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung verteilt Investio-nen in langlebige Anlagegüter mithilfe von Abschreibungen auf die Nutzungs-dauer.
b)
Zur Aufstellung von monatlichen Deckungsbudgets werden in der Rela-tiven Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung Bereitschaftskos-ten mit mehrmonatiger Kündigungsfrist auf einzelne Monate verteilt.
c)
Ein Vorteil der Relativen Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung ist ihre hohe Ausbaufähigkeit durch die Zweckneutralität der Auswertungsrech-nung.
4.
Ein Unternehmen produziert nur ein Produkt. Die fixen Herstellkosten betragen 100.000 €, die fixen Vertriebskosten 50.000 €. Es werden 500 Stück zu einem Preis von 200 € verkauft und 1.000 Stück produziert. Um welchen Betrag unterscheidet sich das Ergebnis eines Gesamtkostenverfahrens auf Vollkostenbasis von dem Ergebnis eines Umsatzkostenverfahrens auf Vollkostenbasis?
a)
0
b)
50000
c)
75000
5.
Welche der folgenden Aussagen zum Abschreibungsverfahren nach Bain ist falsch?
a)
Wenn die Planbeschäftigung kleiner als die kritische Beschäftigung ist, dann ist die Abschreibung nach Bain fix, also von der tatsächlichen Beschäftigung unabhängig.
b)
Die Abschreibung nach Bain kann dem tatsächlichen Wertverlust auch dann entsprechen, wenn die tatsächliche Beschäftigung nicht der geplanten Be-schäftigung entspricht.
c)
Das Abschreibungsverfahren nach Bain dient dazu, den tatsächlichen Kostenverlauf eines Investitionsguts darzustellen.
6.
Alternativen-identische Fixkosten sind bei Unsicherheit entscheidungsrelevant, wenn der Entscheider die Nutzenfunktion … aufweist.
a)
U(x)=x
b)
U(x)=√x
c)
𝑈(𝑥)=1−𝑒^(−𝑥)
7.
Wie lässt sich in der Analyse der Erlösabweichung nach Albers die intern beeinfluss-bare Komponente berechnen?
a)
Preis∙Absatzmenge
b)
Relativer Preis∙Marktanteil
c)
Branchenpreis∙Marktvolumen
8.
Welche Modifikation ist nicht nötig, damit die Zinsen im traditionellen Verfahren mit den Zinsen in einer Endwertbetrachtung übereinstimmen?
a)
Berücksichtigung von Habenzinsen auf Gewinne
b)
Berechnung von Debitorenzinsen auf Basis der Selbstkosten
c)
Bewertung von Fertigerzeugnissen zu Stückerlösen
9.
Was ist keine Annahme der Berechnung von Anlagenabschreibungen im investitions-theoretischen Ansatz der Kostenrechnung?
a)
Es herrschen sichere Erwartungen bzw. Entscheider haben risikoneutrale Nutzenfunktionen.
b)
Der Liquidationserlös einer Anlage hängt nur von der kumulierten Be-schäftigung ab.
c)
Es gibt keinen technischen Fortschritt.
10.
Wie werden die Kosten des Gütereinsatzes im investitionstheoretischen Ansatz der Kostenrechnung definiert?
a)
Als Veränderung der Kapitalwertfunktion bei Veränderung von Einfluss-größen.
b)
Als bewerteter, sachzielbezogener Güterverbrauch.
c)
Als kostenträgerorientierte Auszahlungen.
11.
Sie verantworten die Kostenrechnung in einer regionalen Krankenhauskette mit meh-reren Kliniken, in denen verschiedene Behandlungstypen durchgeführt werden. Nach-dem bisherige Kostensenkungsinitiativen aufgrund von Widerständen in der Beleg-schaft fehlgeschlagen sind, erwägen Sie die Einführung einer Prozesskostenrechnung. Welche Konstellation Klinik / Behandlungstyp eignet sich basierend auf den Erkennt-nissen der Fallstudie zur Schön Klinik am besten als Pilotprojekt zur Durchführung der Prozesskostenrechnung?
a)
Eine wenig erfolgreiche Klinik / ein häufig durchgeführter Behandlungstyp.
b)
Eine erfolgreiche Klinik / ein häufig durchgeführter Behandlungstyp.
c)
Eine wenig erfolgreiche Klinik / ein selten durchgeführter Behandlungstyp.
12.
Welche der folgenden Aussagen ist falsch?
a)
Wichtig bei der Durchführung des Target Costing ist eine möglichst genaue Ermittlung und Zurechnung der Kosten.
b)
Das Target Costing setzt am geplanten Produktgewinn und an den Anfor-derungen der Kunden und des Marktes an.
c)
Das Target Costing setzt bereits in der Produktentwicklung an.
13.
Welche Aussage bzgl. der Kosten- und Konzernplanung bei der BayernLB ist richtig?
a)
Externe Faktoren wir das BIP-Wachstum oder die Zinsen am Kapitalmarkt sind keine wesentlichen Prämissen für die Planung.
b)
Risk-Weighted Assets (RWA), Return on Equity (RoE) vor Steuern und Cost-Income-Ratio (CIR) sind drei Spitzenkennzahlen für die Planung.
c)
Die Planung erfolgt ausschließlich aus Bottom-Up-Erhebungen
14.
Welche der folgenden Eigenschaften ist nicht typisch für den Kostenverlauf und die Kostenstruktur eines Unternehmens im Gase-Geschäft wie Linde?
a)
Es gibt einen hohen Anteil an Fixkosten.
b)
Die Kostenfunktionen haben nicht-lineare Verläufe.
c)
Die Kostenstruktur wird von einer Kostenart dominiert.
15.
Welches ist das zentrale Kostenrechnungsprinzip der Grenzplankostenrechnung?
a)
Verursachungsprinzip
b)
Identitätsprinzip
c)
Durchschnittsprinzip
16.
Welche der folgenden Abweichungen, die Sie mithilfe der Erlösabweichung nach Albers<br />berechnen können, ist ausschließlich intern verursacht?
a)
Die Abweichung des wertmäßigen Marktanteils.
b)
Die Abweichung des wertmäßigen Marktvolumens.
c)
Die Interaktionsabweichung aus wertmäßigem Marktanteil und wertmäßigem<br />Marktvolumen.
17.
Alternativen-identische Fixkosten sind bei Unsicherheit entscheidungsrelevant, wenn der Entscheider die Nutzenfunktion … aufweist.
a)
𝑈(𝑥) = 2𝑥
b)
𝑈(𝑥) = √2𝑥
c)
𝑈(𝑥) = 1 − 𝑒^(−2𝑥)
18.
Ein Unternehmen produziert nur ein Produkt. Die fixen Herstellkosten betragen 100.000 €, die fixen Vertriebskosten 50.000 €. Es werden 500 Stück zu einem Preis von 200 € verkauft und 1.000 Stück produziert. Um welchen Betrag unterscheidet sich das Ergebnis eines Gesamtkostenverfahrens auf Vollkostenbasis von dem Ergebnis eines Umsatzkostenverfahrens auf Teilkostenbasis?
a)
0
b)
50000
c)
75000
19.
Was ist typischerweise kein Schritt bei der Durchführung einer Prozesskostenrechnung?
a)
Zuordnung von Kosten: Zuordnung der Gemeinkosten je Kostenstelle zu den Teilprozessen.
b)
Innerbetriebliche Leistungsverrechnung: Verrechnung von Kosten der Vorkostenstellen auf Endkostenstellen als sekundäre Gemeinkosten.
c)
Kostenverrechnung: Kosten der Hauptprozesse werden auf Produkte oder Varianten verrechnet.
20.
Im Rahmen einer Prozesskostenrechnung wurde festgestellt, dass für den Prozess „Lieferlogistik“ Gemeinkosten in Höhe von insgesamt 30.000 € anfallen. 15.000 € davon sind ausbringungsmengenabhängig und 15.000 € fallen in Abhängigkeit der Anzahl der Absatzmärkte an. Das Unternehmen vertreibt aktuell auf drei Absatzmärkten (D, A und CH). In D werden 300 Stück, in A 200 Stück und in CH 100 Stück verkauft.<br />Wie hoch sind die absatzmarktabhängigen Kosten pro Stück im Markt CH?
a)
16,67 €
b)
25
c)
50
21.
Wie hoch wären die gesamten absatzmarktabhängigen Kosten für den Prozess Lieferlogistik, wenn das Unternehmen aus Aufgabe 1.6 einen weiteren Absatzmarkt erschließen würde und dort 200 Stück verkaufen würde?
a)
15000
b)
20000
c)
24000
22.
Was ist keine Annahme der Berechnung von Anlagenabschreibungen im investitionstheoretischen Ansatz der Kostenrechnung?
a)
Es herrschen sichere Erwartungen bzw. Entscheider haben risikoneutrale Nutzenfunktionen.
b)
Der Liquidationserlös einer Anlage hängt vom Anlagenalter und der Beschäftigung der Anlage ab.
c)
Es gibt keine Inflation.
23.
Im Gegensatz zur einstufigen Deckungsbeitragsrechnung werden in der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung die fixen Kosten…
a)
…als Block betrachtet.
b)
…nach einer festen Bezugsgrößenhierarchie verteilt.
c)
…entsprechend der Einzelkosten auf die Kostenträger verrechnet.
24.
Welches der folgenden Kostenrechnungssysteme verwendet einen kalkulatorischen Kostenbegriff?
a)
Investitionstheoretischer Ansatz der Kostenrechnung
b)
Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung
c)
Prozesskostenrechnung
25.
Welche Aussage bzgl. der Kostenstruktur und der Planung bei der BayernLB ist falsch?
a)
Externe Faktoren wir das BIP-Wachstum oder die Zinsen am Kapitalmarkt sind wesentliche Prämissen für die Planung.
b)
Personal und IT gehören zu den größten Kostentreibern der Bank.
c)
Die BayernLB vermeidet es, Overheadkosten auf die operativen Geschäftsfelder als Kostenträger zu verteilen.
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