Font size
WorksheetsHumanevolution 1: Allgemeine Trends
Total questions: 11
Worksheet time: 11mins
Welche Trends lassen sich während der Evolution der Hominiden beobachten?
Die Verbindungsstelle zwischen Rückenmark und Gehirn befindet sich von unten betrachtet zunehmend in zentraler Position.
Das Hinterhauptsloch verändert seinen Querschnitt von oval zu rund.
Die Wirbelsäule trifft anfangs von unten, später aber immer mehr von hinten auf die Schädelkapsel.
Die Eintrittsstelle des verlängerten Rückenmarks in die Schädelkapsel wird immer kleiner.
Das ursprüngliche Gelenk zwischen Wirbelsäule und Schädelkapsel verschwindet allmählich.
Findet man einen fossilien Hominidenfuß, so deuten folgende Merkmale auf eine vorwiegend zweibeinige Fortbewegung hin:
Die große Zehe ist besonders lang.
Das Mittelfußknochen bilden eine flache Ebene.
Das Sprunggelenk ist vor allem seitlich außerordentlich beweglich.
Die große Zehe ist im Vergleich zu allen anderen Zehen stark verdickt.
Die Mittelfußknochen bilden ein nach oben stehendes Gewölbe.
Folgende Merkmale des Beinskeletts deuten auf eine überwiegend kletternde Fortbewegungsweise hin:
Die Oberschenkelknochen sind deutlich länger als die Unterschenkelknochen.
Die Oberschenkelknochen stehen in einem leichten Außenknick zu den Unterschenkelknochen.
Die Oberschenkelknochen stehen mit einem leichten Innenknick zu den Unterschenkelknochen.
Das Beinskelett ist deutlich kürzer als das Armskelett.
Das Armskelett ist deutlich kürzer als das Beinskelett.
Auf welche Ernährungsweise deuten die folgenden Schädelmerkmale hin: Große Öffnung zwischen Jochbein und Schädelkapsel und von vorne nach hinten auf der Schädeldecke verlaufender Knochenkamm?
Überwiegend fleischliche Ernährung.
Gebrauch von Werkzeugen zur Nahrungszubereitung.
Einsatz des Feuers zur Nahrungszubereitung.
Ernährung überwiegend aus harten Lebensmitteln, z.B. Nüsse, Wurzeln und hartfaserige Pflanzen.
Kannibalismus.
Im Laufe der Humanevolution wurde ein anfangs vorhandener schnauzenförmig vorstehender Kieferbogen immer weiter reduziert. Dies steht mit folgenden Vorgängen in Verbindung:
Sprachentwicklung: Die Lautbildung wird dadurch erleichtert.
Ernährung: Große Kiefer verlieren durch den Einsatz des Feuers und von Werkzeugen bei der Nahrungszubereitung ihre Bedeutung bei der Zerkleinerung der Nahrung.
Gehirnentwicklung: Durch die Zunahme des Gehirnvolumens weitet sich die Schädelkapsel nach vorne aus und überdeckt die ehemalige Schnauze.
Fortbewegung: Bei der permanent aufrechten Fortbewegung würde eine Schnauze den Schwerpunkt ungünstig von der Körpermitte nach vorne verlagern.
Kulturelle Entwicklung: Die Entwicklung von technischen Waffen macht große Kiefer als biologische Waffen überflüssig.
Im Bereich der Zähne sind folgende Trends zu beobachten:
Die Anzahl und Größe der Zähne wird reduziert.
Die Anzahl und Größe der Zähne wird erhöht.
Verlängerte und spitz zulaufende Eckzähne werden reduziert.
Die Anzahl der Zähne wird reduziert und ihre Größe erhöht.
Die Anzahl der Zähne wird erhöht und ihre Größe reduziert.
Die Entwicklung eines präzisen Pinzettengriffs ermöglicht es, zunehmend kompliziertere Werkzeuge herzustellen und zu gebrauchen. Dies beruht auf folgendem Vorgang:
Das Daumengrundgelenk wird zu einem Scharniergelenk.
Das Daumengrundgelenk wird zu einem Kugelgelenk.
Das Daumengrundgelenk wird zu einem Sattelgelenk.
Das Daumengrundgelenk wird zu einem Drehgelenk.
Das Daumengrundgelenk wird zu einem Eigelenk.
Eine S-förmige Wirbelsäule deutet auf eine überwiegend aufrechte Fortbewegungsweise hin, weil ...
... sie federn kann und so einen langfristig schmerzfreien Gang ermöglicht.
... sie sich seitlich drehen kann und so durch Ausgleichsbewegungen ein schnelles Laufen ermöglicht.
... sie die inneren Organe in die Körpermitte verlagert und so den Schwerpunkt optimiert.
... sie auf diese Weise die knorpeligen Bandscheiben optimal entlasten kann.
... sie dadurch optimal mit den schüsselartigen Beckenknochen verbunden ist.
Die anfangs fliehende Stirn wird zunehmen steiler, weil ...
... sich die Ansatzstellen für die Kiefermuskulatur vergrößern.
... die Überaugenwülste immer weiter reduziert werden.
... Knochenmaterial von der ehemaligen Schnauze verlagert werden muss.
... sich die Ansatzstellen für die Kiefermuskulatur verkleinern.
... sich die Schädelkapsel auf Grund des zunehmenden Volumens des Großhirns nach oben aufstellt.
Das zunehmende Großhirnvolumen ist die Folge ...
... der Herstellung von zunehmend komplexeren Werkzeugen und Waffen.
... der Entwicklung einer differenzierten Lautsprache.
... der Erschließung besonders lipid- und proteinreicher Nahrungsquellen.
... der körperlichen Belastung durch das tägliche lange Laufen.
... der Einrichtung erster Schulen.
Welche der folgenden Aussagen über Homo sapiens sapiens ist nicht korrekt?
Er nutzte als erster Hominide aktiv das Feuer.
Er ist der direkte Nachfahre des Homo habilis.
Er ist aus N-Amerika über die während der letzten Eiszeit zugefrorene Behringstraße durch Asien nach Europa eingewandert.
Er hat als erster Hominide Metallwerkzeuge hergestellt.
Er ist fossil bis vor etwa 5 Mio. Jahren nachgewiesen.
