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Lernhilfe 3

Total questions: 54

Worksheet time: 2hrs 48mins

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1.

Welches Elektrolyt kann beim Überschreiten des Normwertes bei Dialyse Patienten zum Tod führen?

a)

Natrium

b)

Kalium

c)

Calcium

d)

Glucose

2.

Wie viel Primärharn produziert eine gesunde Niere in ca. 24 Stunden?

a)

80 Liter

b)

120 Liter

c)

180 Liter

d)

220 Liter

3.

Welche Aussage ist korrekt?

a)

Diffusion beschreibt das Bestreben sich vom Ort niedriger Konzentration zum Ort hoher Konzentration zu verteilen.

b)

Bei der Peritonealdialyse wird das physikalische Prinzip der Osmose genutzt, um dem Körper überschüssiges Wasser zu entziehen.

c)

Als Shunt bezeichnet man den Zusammenschluss von Venen.

d)

Ein akutes Nierenversagen geht immer in ein chronisches Nierenversagen über.

4.

Eine Ursache für ein akutes Abdomen ist ...

a)

Glaukomanfall

b)

Ileus

c)

Intracerbrale Blutung

d)

Fraktur des Femurs

5.

Ursache eines paralytischen Ileus.

a)

Tumor

b)

Bride

c)

Gallenblasenperforation

d)

Invagination von Darmschlingen

6.

Was ist kein Pflege- Beobachtungsschwerpunkt bei einer Ösophagusvarizenblutung.

a)

Neurologischer Status

b)

Ein- und Ausfuhrbilanzierung

c)

Körper-, Mund-, Hautpflege

d)

Kontrakturenprophylaxe

7.

Welche Aussage beim Morbus Crohn trifft zu?

a)

Fisteln, Abszesse und Stenosen treten auf.

b)

Entzündung nur der Darmschleimhaut

c)

Betrifft nur den Dickdarm und dem Rectum

d)

Toxisches Megacolon als Komplikation

8.

Welche Ableitung ist keine Typische nach Abdominaloperation

a)

Gummilasche

b)

Easy-Flow-Drain

c)

Monaldi-Drainage

d)

Robinson-Drainage

9.

Welcher Nahrungsaufbau nach einer bariatrischen OP ist korrekt?

a)

Ab 1 post OP Tag flüssige Kost bis dünnflüssige Breiig

b)

Sofort leichte Kost ab OP Tag

c)

3 Tage Nahrungskarenz

d)

Keine Einschränkung sofort Vollkost

10.

Nach Pankreasresektion steht welche pflegerische Überwachungsmaßnahme nicht im Vordergrund?

a)

Haarwäsche

b)

Schmerztherapie

c)

Insulintherapie und BZ Überwachung

d)

Bilanzierung und Ernährungstherapie

11.

Welche Aussage zum abdominellen Kompartmentsyndrom ist richtig?

a)

Liegt vor bei einem abdominalen Druck unter 20 mmHg

b)

Ursachen sind Peritonitis, Pankreatitis und Ileus

c)

Führt nicht zu Leber und Nierenschäden

d)

Wird über den ZVK ermittelt

12.

Welche Ursache führt nicht zu einer Postoperativen Peritonitis?

a)

Nahtinsuffizienz

b)

Perforation

c)

Katarakte OP

d)

Durchwanderung von Bakterien bei Ileus

13.

Der spät einsetzende Diabetes mellitus Typ 1 heißt?

a)

AUDI

b)

FIAT

c)

LADA

d)

BENZ

14.

Beim Typ 1 Diabetes handelt es sich um?

a)

Einen relativen Insulinmangel

b)

Einen absoluten Insulinmangel

c)

Einen Insulinmangel mit Nachweis von C-Peptid

d)

Einen ausgeglichenen Insulinmangel zwischen relativem und absoluten Insulinmangel

15.

Die Behandlung mit Diabetes mellitus Typ 2 beginnt mit?

a)

Metformin

b)

Solfonylharnstoffen

c)

Bewegung, Diät und Gewichtsabnahme

d)

Insulinsensitizer

16.

Welcher Pathomechanismus liegt dem Diabetes mellitus Typ 1 zugrunde?

a)

Auslöser ist das Übergewicht und der relative Insulinmangel

b)

Auslöser ist die Infektion der Bauchspeicheldrüse

c)

Auslöser sind Autoantikörper gegen die ß-Zellen des Pankreas oder gegen Insulinrezeptoren oder das Insulin

d)

Auslöser sind rezidivierende Pankreatitiden mit Gewebsnekrosen

17.

Ursache des Diabetes mellitus Typ 2 sind?

a)

Ein relativer Insulinmangel bei Übergewicht

b)

Ein absoluter Insulinmangel bei Übergewicht

c)

Relativer Insulinmangel, Insulinresistenz und Apoptose der ß-Zellen

d)

Ein zu hoher Triglyceridspiegel der zur Pankreatitis führt mit Zerstörung der ß-Zellen

18.

Vererbbar sind folgende Diabetesformen

a)

Typ 1

b)

Typ 1 und Typ 2

c)

Typ 3

d)

Typ 3 und Typ 4

19.

Der Gestationsdiabetes?

a)

Tritt nur während der ersten Schwangerschaft auf

b)

Kann bei allen Schwangerschaften auftreten

c)

Ist nur für die Mutter problematisch

d)

Hat nur für das neugeborene gravierende Folgen

20.

Die Klinik des Diabetes mellitus Typ 1?

a)

Beginnt eher schleichend

b)

Beginnt eher rasch

c)

Zeichnet sich initial durch einen Infekt mit Übelkeit und Erbrechen aus

d)

Wird begleitet durch eine anfängliche stetige Gewichtszunahme

21.

Als Komplikation des Diabetes mellitus gelten die Makro- und Mikroangiopathie. Zur Mikroangiopathie zählen?

a)

KHK

b)

Rezidivierende Angina pectoris

c)

Retinopathie, Neuropathie, Nephropathie

d)

Periphere arterielle Verschlusskrankheit

22.

Ist bei der Behandlung eines Typ 2 Diabetes eine medikamentöse Therapie notwendig, dann beginnen wir mit?

a)

Repagliniden

b)

Sulfonylharnstoffen

c)

Glifozinen

d)

Biguaniden / Metformin

23.

Welches Insulin wird heute ausschließlich zur Diabetes Behandlung angewandt?

a)

Alt-/Normalinsulin

b)

Gentechnisch hergestelltes Humaninsulin

c)

CS Insulin (Schweineinsulin)

d)

CR-Insulin (Rinderinsulin)

24.

Welche Symptome kennzeichnen das Coma diabeticum?

a)

Feuchte Haut

b)

Entwicklung über Tage und hypotone Muskulatur

c)

Hunger

d)

Feinschlägiger Tremor

25.

Eine Insulinpumpe?

a)

Misst eigenständig den Blutzucker

b)

Passt die Insulindosis den jeweiligen Blutzucker an

c)

Wird mit Mischinsulin befüllt (Basis-/Bolusinsulin)

d)

Wird nur mit kurzwirksamen Insulin gefüllt

26.

Die Aufnahme bei Intoxikation ist hauptsächlich?

a)

Peroral

b)

Inhalativ

c)

Intravenös

d)

Trankutan

27.

Leitsymptome bei Intoxikation sind?

a)

Ständiges Erbrechen

b)

Fortwährender Rededrang

c)

Foeter ex ore, z.B. Alkoholgeruch, Bittermandelgeruch bei Zyaniden

d)

Es gibt keine Leitsymptome aufgrund der unterschiedlichen Intoxikationen

28.

Zur primären Giftelemination gehört?

a)

Die Magenspülung am Ort des Geschehens

b)

Die Magenspülung bei Säuren- und Laugenverätzungen

c)

Die Vermeidung einer weiteren Resorption

d)

Die sofortige, blinde Gabe von einem Antidot

29.

Die Schilddrüse produziert folgende Hormone:

a)

TSH

b)

TRH

c)

Prolaktin

d)

T3 und T4

30.

Zur Diagnostik von Schilddrüsenerkrankungen zählen:

a)

Sonographie und Szintigraphie

b)

Schädel-CT

c)

Grundsätzlich die Feinnadelaspirationspunktion

d)

Bestimmung der Nieren- und Leberwerte

31.

Eine Hypothyreose:

a)

Ist immer erworben

b)

Hat beim Ungeborenen und Säugling keine Auswirkung

c)

Führt unbehandelt beim Säugling zur Intelligenzminderung und Kleinwuchs

d)

Führt unbehandelt zur malignen Entartung

32.

Die erworbene Hypothyreose:

a)

Ist meist Folge einer Autoimmunkrankheit (Hashimoto-Thyreoiditis)

b)

Geht einher mit Heißhunger

c)

Führt zur Gewichtsabnahme

d)

Führt zur psychomotorischer Unruhe

33.

Die Hypothyreose:

a)

Ist häufiger bei Männern als bei Frauen

b)

Kann sowohl mit, als auch ohne eine Struma einhergehen

c)

Zeigt bei ausgeprägter Hyperthyreose eine Sinusbradykardie

d)

Führt, wegen dem gesteigerten Grundumsatz zu einer Gewichtszunahme

34.

Bei der Hyperthyreose:

a)

Ist der TSH-Wert basal deutlich erhöht

b)

Ist der FT3-Wert nie erhöht

c)

Ist der TSH-Wert basal erniedrigt

d)

Ist der FT4-Wert erniedrigt

35.

Bei der Therapie der Hyperthyreose:

a)

Sollte bei jungen Frauen als Therapie der 1 Wahl immer eine Radiojodtherapie durchgeführt werden

b)

Setzt man zunächst eine thyreostatische Therapie (Carbimazol) ein

c)

Braucht man keine intensivstationäre Behandlung bei der thyreotoxischen Krise

d)

Werden bei großer Struma keine OP´s durchgeführt, wegen der Gefahr einer Recurrensparese

36.

in der Nebennierenrinde werden:

a)

Glucokortikoide (Cortisol) und Mineralokortikoide (Aldosteron) gebildet

b)

Werden Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin) gebildet

c)

Werden keine Hormone gebildet

d)

Wird das Parathormon gebildet

37.

Der primäre Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom):

a)

Ist die Hauptursache für die primäre Hypertonie

b)

Wird durch einen aldosteronproduzierenden Tumor hervorgerufen

c)

Weist immer eine schwer beherrschbare Hypotonie auf

d)

Zeigt eine schwer einstellbare Hypertonie, eine Hypokaliämie

38.

Der primäre Hypoaldosteronismus:

a)

Führt unter Umständen zu einer Braunfärbung der Haut

b)

Zeigt eine Hypokaliämie und eine Hypernatriämie

c)

Zeigt eine schwer einstellbare Hypertonie

d)

Sollte so lange wie möglich unbehandelt bleiben

39.

Bei der Regulation des Natrium- und Wasserhaushaltes

a)

Spielen Hormone nur eine Untergeordnete Rolle

b)

Ist das Durstgefühl der entscheidende Faktor

c)

Spielen der Renin-Angiotensin-Mechanismus sowie das ANP und BNP wie auch das ADH eine entscheidende Rolle

d)

Spielt das zirkulierende Blutvolumen keine Rolle

40.

Eine Hypovolämie im Intravasalraum:

a)

Führt zu keinen klinischen Veränderungen

b)

Führt im ausgeprägten Fall zu einem hypovolämischen Schock

c)

Zeigt einen erhöhten ZVD

d)

Sollte initial mit 2 Erythrozytenkonzentraten behandelt werden

41.

Bei einer isotonen Dehydration ist:

a)

Das Serumnatrium erhöht

b)

Der Hämatokritwert und der Hämoglobinwert erhöht

c)

Das Serumnatrium erniedrigt

d)

Das mittlere Erythrozytenvolumen (MCV) erniedrigt

42.

Bei der hypotonen Dehydration

a)

Haben wir einen kleinen Wasserverlust

b)

Entsteht, bei intravenöser Gabe von zu viel kochsalzfreiem Wasser

c)

Weißt eine cerebralen Symptome auf

d)

Spielt der Salzverlust keine entscheidende Rolle

43.

Bei der Hyponatriämie:

a)

Ist definiert durch einen Natriumwert kleiner 3,5 mmol/l

b)

Sollte so schnell wie möglich mit hochprozentiger Kochsalzlösung ausgeglichen werden

c)

Hier ist die klinische Symptomatik abhängig vom Ausmaß der Geschwindigkeit ihrer Entwicklung

d)

Zeigt immer gravierende cerebrale Symptome

44.

Die Hypokaliämie:

a)

Führt zu Diarrhoen

b)

Führt zu Rhythmusstörungen insbesondere unter bestehende Digitalistherapie

c)

Sollte immer durch intravenöse Kaliumgaben ausgeglichen

d)

Zeigt keinen Einfluss auf den Stromkurvenverlauf im EKG

45.

Die Hyperkaliämie:

a)

Ist definiert durch einen Kaliumwert > 145mmol/l

b)

Zeigt immer eine vielfältige Symptomenpalette

c)

Hat keine zuverlässigen Symptome die auf eine Hyperkaliämie hinweist

d)

Kann nicht bei der Blutentnahme entstehen

46.

Hyperkalziämie

a)

Bei den meisten der Pat. finden sich eindeutige Hyperkalziämiesymptome

b)

Sind endokrine Störungen die Hauptursache

c)

Muss immer intensivstationär behandelt werden

d)

Hier spielt der Hyperparathyreoidismus eine untergeordnete Rolle

47.

Welche Aussage zur Letalität bei Polytrauma ist falsch?

a)

Davon 60-80% Frauen

b)

Letalitätsgipfel liegt in den ersten 2 Tagen

c)

Später auftretender Letalitätsgipfel bedingt durch das Multiorganversagen

d)

Bei Menschen unter 40 J. die häufigste Todesursache ca. 50%

48.

Das SHT durch Polytraume wird begünstigt durch ... .

Welche Aussage trifft zu?

a)

Hypoxie, Hypertension, Anämie, Hyperglykämie, Hyperkapnie

b)

Hypoxie, Hyperkapnie, Hypotension, Anämie, Hyperglykämie

c)

Hypoxie, Hyperkapnie, Anämie, Hypoglykämie, Hypertension

d)

Hypokapnie, Hypotension, Anämie, Hyperglykämie

49.

Keine pflegerischen Beobachtungsschwerpunkte beim Polytrauma sind:

a)

Herz-Kreislauf, seine Parameter und angewandte Apparate

b)

Wunden, OP-Schnitte, Punktionen, Gipse, Sonden

c)

Urlaubsplanung, Reiseverlauf, Flugroute

d)

Bewusstsein, Pupillen, Hirndrucksonde

50.

Welche Zeichen deuten nicht auf ein SIRS hin?

a)

Hypotonie oder normaler Blutdruck

b)

Warme und rosige, später kalte, feuchte und marmorierte Haut

c)

Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Unwohlsein, Vigilanzminderung

d)

Appetit und Hunger

51.

Die Stabilität einer Osteosynthese unterliegt welchen Kriterien? Welche Aussage ist falsch?

a)

Lagerungsstabil

b)

Übungsstabil

c)

Haltungsstabil

d)

Belastungsstabil

52.

Wie lautet die häufigste Ursache des chronischen Nierenversagens?

a)

Diabetische Nephropathie

b)

Hypertensive Nephropathie

c)

Analgetikanephropathie

d)

Autoimmunerkrankungen der Niere

53.

Welches ist das führende Symptom bei einem Patienten mit einen Nierenbeckentumor?

a)

Flankenschmerzen

b)

Müdigkeit / Leistungsknick

c)

Dysurie

d)

Schmerzlose Makrohämaturie

54.

Wie lautet die häufigste histologische Klassifikation eines Nierenzellcarzinom?

a)

Chromophobes Nierenzellcarzinom

b)

Klarzelliges Nierenzellcarzinom

c)

Onkozytom der Niere

d)

Sarkomatoides Nierenzellcarcinom

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