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WorksheetsProsoziales Verhalten und Oxytocin
Total questions: 10
Worksheet time: 10mins
Welche Wirkweisen werden dem Hormon Oxytocin NICHT nachgesagt?
Bei einer Geburt hilft Oxytocin Wehen auszulösen. Somit wird es im Rahmen der klinischen Geburtshilfe als Medikament verabreicht.
Intranasal verabreichtes Oxytocin wird mit defensiv-aggressiven Reaktion in Verbindung gebracht und soll unter anderem Neid und Schadenfreude erhöhen.
Intranasal verabreicht bewirkt Oxytocin eine schnelle Energiebereitstellung durch Fettabbau (Lipolyse) sowie die Freisetzung von Glucose.
Intranasal verabreichtes Oxytocin hat eine modulatorische Wirkung auf die soziale Wahrnehmung des Menschen. Diese Veränderungen werden als Tendenzen zu mehr Vertrauen, Empathie und Altruismus beschrieben.
Studien mit bildgebenden Verfahren berichten, dass Oxytocin auf belohnungs- und angstbezogene Neurokreise abzielt. Oxytocin wird insbesondere in der Behandlung von folgenden Störungsbildern diskutiert:
Angststörungen
Autismus-Spektrum-Störungen
Schizophrenie
A, B und C sind richtig.
Die modulatorische Wirkung von intranasal verabreichtem Oxytocin auf die soziale Wahrnehmung und das soziale Verhalten des Menschen ist besonders anfällig für folgende Variablen:
Dosierung
Persönlichkeitsvariablen
Kontextvariablen
A, B und C sind richtig
Die Oxytocin-Forschung hat mit verschiedenen Schwierigkeiten zu kämpfen. Welches ist KEINE davon?
Weil die Verabreichung von Oxytocin meist intravenös geschieht, ist es schwierig Probanden zu rekrutieren.
Beim Menschen sind die intrazellulären Signalwege von Oxytocin noch wenig bekannt.
In Oxytocin-Studien mit Menschen fehlt häufig eine umfassende Berichterstattung über die Populationsmerkmale.
Ob und wie im Blut zirkulierendes Oxytocin das Zentralnervensystem beeinflusst, ist nicht eindeutig.
Welche Aussage über Oxytocin ist korrekt?
Oxytocin kommt exklusiv in Säugetieren vor.
Oxytocin kommt exklusiv in Weibchen vor.
Die Oxytocin Konzentration kann nicht verändert werden.
Oxytocin ist ein Steroidhormon und somit fettlöslich.
Die Studie von Kosfeld et al. (2005) ist mittlerweile ein Klassiker in der Oxytocin Literatur. Welche Aussagen zu dieser Studie ist falsch?
Die intranasale Verabreichung von Oxytocin erhöhte die von den Investoren im Trust Game getätigten Transfers. Das weist darauf hin, dass OXT das Vertrauen in Fremde erhöht.
Auch wenn das Trust Game nicht mit einem menschlichen Partner sondern mit dem Computer gespielt wurde, zeigten sich signifikant höhere Transfers.
Oxytocin erhöhte NICHT allgemein die Neigung, sich prosozial zu verhalten sondern beeinflusste spezifisch das Vertrauensverhalten von Investoren.
Die Investoren vertreten KEINE signifikant unterschiedlichen Ansichten über die Vertrauenswürdigkeit anderer.
In der klassischen Studie von Kosfeld et al. (2005) wird Vertrauen mit dem Trust Game erhoben. Welche Aussage zum Trust Game in diesem Kontext ist korrekt?
Die zwei Spieler sitzen einander gegenüber und können sich absprechen.
Der Investor und der Trustee spielen mehrmals hintereinander und können so einschätzen, ob es sich um einen egoistischen oder einen vertrauensvollen Gegenspieler handelt.
Der Trustee hat keine Möglichkeit, das Vertrauen des Investors zu missbrauchen.
Wenn der Investor dem Trustee Geld überweist und dieser eine Rücküberweisung tätigt, erhalten beide eine höhere Geldauszahlung, als wenn der Investor alles für sich behalten würde.
Welche Verhaltensweisen werden typischerweise NICHT in der prosozialen Oxytocin-Forschung untersucht?
Kooperation
Vertrauen
Neid und Schadenfreude
Spendeverhalten
Die Salienz-Hypothese besagt Folgendes: Durch die Interaktion mit dem dopaminergen System spielt OT eine wichtige Rolle bei der Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf....
...die Nahrungssuche
...soziale Signale
...die Partnersuche
...lauernde Gefahren
Welches sind «populäre» negative Wirkweisen in der Oxytocin-Forschung?
Neid, Schadenfreude, Aggression, Misstrauen
Arroganz, Überheblichkeit, Aufdringlichkeit
Distanziertheit, Affektiertheit, Unaufrichtigkeit
Ignoranz, Egoismus, Dominanz, Eitelkeit
