WorksheetsInterpretation eines erzählenden Textes
Total questions: 30
Worksheet time: 30mins
Welches ist das (einzig) richtige Tempus für die Inhaltsangabe?
Futur II
Präsens
simple past
Präteritum
Die Formulierung "In der Novelle geht es um [...]" gehört ...
in den Schluss
mitten in den Hauptteil
in die Deutungshypothese
in die Inhaltsangabe
Die Formulierung "Der Textauszug handelt von [...]" gehört...
in den inhaltsbezogenen Kernsatz der Einleitung
in den Schluss
ans Ende des Hauptteils
in die Deutungshypothese
Der Ich-Erzähler ist...
immer ein personaler Erzähler
ein personaler, ein auktorialer oder ein neutraler Erzähler
immer ein auktorialer Erzähler
niemals ein auktorialer Erzähler
Eine Einordung in die jeweilige Epoche...
sollte man am besten mehrfach wiederholend formulieren
muss grundsätzlich in jeder Interpretation geleistet werden
ist grundsätzlich falsch
muss nur dann geleistet werden, wenn sie in der Aufgabe gefordert wird
Die eigene Meinung zum Text...
sollte man am besten mehrfach wiederholend formulieren
muss grundsätzlich in jeder Interpretation geleistet werden
gehört grundsätzlich nicht in einen Interpretationsaufsatz
muss nur dann geleistet werden, wenn ich sie ausführlich mit Argumenten belegen kann
Sprachrichtigkeit ist
sehr wichtig
nicht so wichtig
Geschmackssache
nur im Abi wichtig
Zeichensetzung ist
manchmal wichtig
nicht so wichtig
Geschmackssache
nicht nur im Abi wichtig
Der richtige Aufbau ist:
Einleitung - Hauptteil - Schluss
Einleitung - Inhaltsangabe - Hauptteil
Einleitung - Inhaltsangabe - Deutungshypothese - Schluss
Einleitung - Inhaltsangabe - Deutungshypothese - Hauptteil - Schluss
richtig ist:
Bei einer durchschnittlichen Fehlerzahl von 5 pro Seite kommt es zu einem Abzug von einem Notenpunkt.
Ab einer durchschnittlichen Fehlerzahl von 7 pro Seite kommt es zu einem Abzug von einem Notenpunkt.
Ab einer durchschnittlichen Fehlerzahl von 15 pro Seite kommt es zu einem Abzug von zwei Notenpunkten.
Bei einer durchschnittlichen Fehlerzahl von 5 pro Seite kommt es zu einem Abzug von zwei Notenpunkten.
richtig ist:
DH bedeutet Diversitäts-Hologramm.
Eine DH muss immmer richtig sein.
Eine DH beginnt immer mit "Der Text handelt von [..]".
Eine DH gehört in jeden Interpretationsaufsatz.
Im Schluss...
sollte ich immer meine eigene Meinung sagen.
muss ich mich deutlich auf meine zuvor formulierte Deutungshypothese beziehen.
kann ich neue Deutungsideen "nachschieben", die mir noch später eingefallen sind.
schreibe ich immer nur einen Satz.
richtig ist:
Das Wichtigste ist eine präzise Wiedergabe des Textinhalts.
Ziel meiner Interpretation ist es, herauszufinden, was der Autor mit dem Text aussagen wollte.
Interpretation ist immer vollkommen subjektiv, jeder kann sich aussuchen, wie er einen Text deutet.
Statt einer oberflächlich-eingleisigen Betrachtung muss ich eine differenzierte, facettenreiche Untersuchung vornehmen.
richtig ist:
Zitate müssen grundsätzlich fachgerecht in den eigenen Text eingebunden werden.
Indem ich besonders lange wörtliche Zitate anführe, zeige ich, dass ich den Text verstanden habe.
Zitate müssen immer unabhängig vom eigenen Text stehen.
Zitate gehören auch in eine Inhaltsangabe.
Erzähltechniken...
sollte man immer in einem ersten Schritt untersuchen.
müssen immer in Bezug auf den Inhalt untersucht und in ihrer Funktion erfasst werden.
gehören nur in einen Interpretationsaufsatz, wenn dies ausdrücklich gefordert ist.
sind Techniken, die ich beim Erzählen meiner Deutung anwende.
richtig ist:
Ein Text muss immer linear (also von Anfang bis Ende) untersucht werden.
Wenn ich einen Text vollständig in eigenen Worten wiedergebe, ist das schon die halbe Miete.
Es ist sinnvoll, in jedem Absatz nur auf die besonders interessanten Aspekte einzugehen.
Oft ist es sinnvoll, einen Text nicht linear, sondern anhand verschiedener Untersuchungsaspakte zu erschließen.
Besonders ergiebige und wichtige Untersuchungsaspekte zur Figurenkonzeption sind:
Aussehen, Alter, Beruf
Emotionen, Handlungsmotive, Eigenschaften
Wohnort, Familienstand
Hobbies
Zur Darstellungsleistung gehören:
nur Rechtschreibung und Zeichensetzung
nur äußere Form (Schrift, Rand usw.)
nur äußere Form, Zitateinbindung, präzise und fehlerfreie Sprache, erläuternde und begründende Darstellung
nur Zitateinbindung
Man sollte...
nicht zu ausführlich schreiben, sondern sich eher kurz fassen.
die eigenen Deutungen so ausführlich wie nötig erläutern und begründen.
möglichst viel schreiben, weil das positiv bewertet wird.
immer eigene Ideen formulieren, auch wenn sie sich etwas vom Text entfernen.
"Deuten" bedeutet...
"erklären" oder "auslegen"
"nacherzählen"
"differenzieren"
"spekulieren"
Zum Deuten gehört, ...
möglichst viel zu schreiben.
alle Textsignale für ein umfassendes Verständnis heranzuziehen.
immer die eigene Meinung zu schreiben.
Informationen über den Autor und über die Epoche auzuzählen.
richtig ist:
Figurenrede und wörtliche Rede sind dasselbe.
Ein innerer Monolog enthält nur Gefühle der Figur.
Erlebte Rede wird immer in der 3. Person verfasst.
Erzählerbericht und Erzählerkommentar gibt es nur beim auktorialen Erzähler.
Man sollte immer...
mit der Untersuchung der Erzähltechniken beginnen.
mit der Untersuchung des Inhalts beginnen.
mit der Untersuchung der Sprache beginnen.
mit dem Schluss beginnen.
Die Erschließung des Inhalts...
bildet die Grundlage für meine weiteren Spekulationen.
folgt auf die Untersuchung der Sprache und der Erzähltechniken.
erfolgt in der Inhaltsangabe.
bildet die Grundlage für die funktionale Einbeziehung von Sprache und Erzähltechniken.
"Linear interpretieren" bedeutet, ...
dass der Gedankengang der Deutung dem Lesegang, also der Chronologie des Textes folgt.
dass der Gedankengang der Deutung sich an verschiedenen selbstgewählten Aspekten ausrichtet.
dass der Gedankengang der Deutung sich an den in der Aufgabenstellung enthaltenen Aspekten ausrichtet.
dass der Gedankengang der Deutung frei wählbar ist.
"Aspektorientiert interpretieren" bedeutet, ...
dass der Gedankengang der Deutung dem Lesegang, also der Chronologie des Textes folgt.
dass der Gedankengang der Deutung sich an inhaltlich-systematischen Gesichtspunkten ausrichtet.
dass der Gedankengang der Deutung sich an der Biografie des Autors ausrichtet.
dass der Gedankengang der Deutung völlig flexibel ist.
richtig ist:
Inhaltliche, nicht aber sprachlich-formale Aspekte gehören zur werkübergreifenden Interpretation.
Gattung, Autor und Epoche werden für die textimmanente Interpretation herangezogen.
Inhaltliche und sprachliche Aspekte gehören zur werkübergreifenden Interpretation.
Inhaltliche und sprachliche Aspekte gehören zur werkimmantenen (textimmanenten) Interpretation.
Analyse & Deutung...
folgen streng getrennt voeinander, am besten in zwei Absätzen des Hauptteils.
kommen niemals beide in einem Aufsatz vor.
kann man auch mit "Nacherzählung & Spekulation" übersetzen.
gehen von der Untersuchung der Textmerkmale (Analyse: Was steht wie im Text?) zum vertiefenden Erläutern der Textaussage und der Textwirkung (Deutung: Wie deute ich das? Wie wirkt das?).
Der Erzähler in epischen Texten...
ist nicht mit dem Autor identisch.
ist mit dem Autor identisch.
ist eine fiktive Figur, die man der Einfachheit halber mit dem Autor gleichsetzen kann.
ist identisch mit dem lyrischen Ich.
Mithilfe des Erzählers...
präsentiert der Autor dem Leser seine eigene Geschichte, in der er den Protagonisten darstellt.
erhält der Leser ein neutrales Bild der äußeren und inneren Handlung.
präsentiert der Autor dem Leser die fiktive Geschichte mit ihren Figuren, dem Raum und der Zeit.
begibt sich der Autor in die Position des allwissenden Vermittlers.
