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Literatur der Aufklärung #2

Total questions: 22

Worksheet time: 15mins

Name
Class
Date
1.

Wann spricht man von der Epoche der Aufklärung?

a)

ca. 1620-1700

b)

1618-1648

c)

ca. 1720-1800

d)

ca. 1600-1720

2.

In der Aufklärung... (2)

a)

entstand nur Literatur für den Adel

b)

entstand viel Literatur für das Bürgertum

c)

konnten Bürgerliche kaum lesen und schreiben

d)

interessierten sich die Bürgerlichen für Literatur und Theater

3.

Welche Medien und literarischen Formen waren für das aufgeklärte Bürgertum interessant? (2)

a)

Minnesang

b)

Theater

c)

Schwänke und Fastnachtsspiele

d)

Zeitschriften und Broschüren

4.

Die bürgerlichen Schriftsteller der Aufklärung... (2)

a)

konnten bereits vom Schreiben leben

b)

konnten damals noch nicht vom Schreiben leben

c)

wollten am liebsten Hofdichter für einen Fürsten sein

d)

wollten am liebsten freie Schriftsteller sein

5.

Zu den ersten Schriftstellern der Aufklärung, die versuchten, als freie Schriftsteller zu leben, gehörten... (2)

a)

Andreas Gryphius

b)

Klopstock

c)

Lessing

d)

Martin Opitz

6.

Die Theaterschauspieler des 18. Jahrhunderts... (3)

a)

gewannen an sozialem Ansehen

b)

wurden zu Vaganten

c)

wurden bürgerlich

d)

wurden sesshaft

7.

Die Dichtung in der Aufklärung... (2)

a)

befreite sich von bisherigen Normen und Regeln

b)

richtete sich weiterhin nach Regelpoetiken

c)

galt als lehr- und lernbar

d)

galt als Schöpfung eines angeborenen Genies

8.

Welche der folgenden Verfasser von Regelpoetiken sind zur Epoche der Aufklärung zu zählen? (3)

a)

Johann Christoph Gottsched

b)

Martin Opitz

c)

Johann-Jakob Bodmer

d)

Johann-Jakob Breitinger

9.

Wer schrieb die Regelpoetik "Versuch einer kritischen Dichtkunst vor die Deutschen"?

a)

Johann Christoph Gottsched

b)

Martin Opitz

c)

Johann-Jakob Bodmer

d)

Johann-Jakob Breitinger

10.

Was forderte Gottsched in seinem "Versuch einer kritischen Dichtkunst vor die Deutschen"? (3)

a)

Aufhebung der Ständeklausel

b)

Kampf gegen den schwülstigen barocken Sprachstil

c)

prodesse et delectare (Nutzen & Vergnügen)

d)

Orientierung am französischen Regeldrama

11.

Was ist das Neue beim Drama in Gottscheds "Versuch einer kritischen Dichtkunst vor die Deutschen"? (2)

a)

neue Themen: Vernunft, Nützlichkeit, Humanität

b)

Form und Sprache sind nicht mehr reglementiert

c)

es soll nichts Unmoralisches mehr dargestellt werden

d)

keine 3 Einheiten mehr

12.

Was sind weitere Merkmale des Dramas in Gottscheds "Versuch einer kritischen Dichtkunst vor die Deutschen"? (2)

a)

Dramen in Versform, am besten Alexandriner

b)

gehobene Sprache, kein Dialekt, keine vulgären Wörter

c)

die Figur "Hanswurst" wird wichtig für das Drama

d)

komische und lustige Elemente auch in der Tragödie

13.

Woran orientierte sich Gottsched in seinem "Versuch einer kritischen Dichtkunst vor die Deutschen"?

a)

an dem französischen Regeldrama

b)

an Shakespeare

c)

an dem bürgerlichen Fastnachtsspiel

d)

an dem Jesuitendrama

14.

Was versteht man unter der "doctrine classique"?

a)

die Abwendung vom klassischen Drama seit der französischen Revolution

b)

die normative Poetik der französischen Klassik

c)

die normative Poetik der Weimarer Klassik

d)

die Einflüsse des spanischen Dramas auf das deutschsprachige Theater

15.

Was forderten die Vertreter der "doctrine classique", allen voran Racine und Corneille? (3)

a)

3 Einheiten

b)

Ständeklausel

c)

hônneteté (Anständigkeit)

d)

immoralité (Unsittlichkeit)

16.

Was forderten die Vertreter der "doctrine classique", allen voran Racine und Corneille? Das Drama soll... (3)

a)

den Verstand ansprechen

b)

Vergnügen bereiten

c)

den Zuschauer sittlich bessern

d)

die Gefühle ansprechen

17.

Was versteht man unter den 3 Einheiten? Die Einheit...

a)

des Ortes

b)

der Zeit

c)

der Darstellung

d)

der Handlung

18.

Was versteht man unter der "Ständeklausel"? (2)

a)

In der Tragödie sind die Hauptfiguren adelig.

b)

In der Tragödie ist der Held von niederem Stand.

c)

In der Komödie sind die Hauptpersonen bürgerlich.

d)

In der Komödie macht man sich über Adelige lustig.

19.

Was ist ein klassisches Drama?

a)

Ein Drama, das sich an die Dramentheorie des Aristoteles hält.

b)

Die Passionsspiele im Mittelalter.

c)

Das moderne Theater, wie z.B. das epische Theater Bertolt Brechts.

d)

Ein Drama, das sich an Shakespeare orientiert.

20.

Was zählt alles zum klassischen Drama? (3)

a)

Racine und Corneille in der französischen Klassik

b)

das absurde Theater von Samuel Beckett

c)

die antiken Dramen von Aischylos, Sophokles und Euripides

d)

die Dramen von Goethe und Schiller der Weimarer Klassik

21.

Wie hießen die Gegner Gottscheds, die ebenfalls Poetiken verfassten? (2)

a)

Andreas Gryphius

b)

Johann-Jakob Breitinger

c)

Johann-Jakob Bodmer

d)

Angelus Silesius

22.

Was forderten die Schweizer Bodmer und Breitinger? (2)

a)

mehr Raum für Phantasie und Kreativität

b)

Orientierung an der französischen Literatur, wie Racine und Corneille

c)

Orientierung an der englischen Literatur, v.a. Shakespeare

d)

Dichtung soll in erster Linie belehren und nicht unterhalten