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SBF See Fragebogen 8

Total questions: 23

Worksheet time: 23mins

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1.

1. Wann ist das "Manöver des letzten Augenblicks" durchzuführen?

a)

Es muss durchgeführt werden, wenn ein Zusammenstoß durch Manöver des Ausweichpflichtigen allein nicht mehr vermieden werden kann.

b)

Es muss kurz vor der Kollision durchgeführt werden, wenn sonst ein Zusammenstoß durch Manöver des Kurshalters allein nicht mehr vermieden werden kann.

c)

Es muss im letzten Augenblick von jedem durchgeführt werden, wenn ein Zusammenstoß sonst nicht mehr vermieden werden kann.

d)

Es muss durchgeführt werden, wenn ein Zusammenstoß durch Manöver des Kurshalters allein nicht mehr vermieden werden kann.

2.

2. Wann ist ein Fahrzeug manövrierunfähig?

a)

Wenn es wegen seines Tiefgangs im Verhältnis zu der vorhandenen Tiefe und Breite des befahrbaren Gewässers erheblich behindert ist, von seinem zu verfolgenden Kurs abzuweichen.

b)

Wenn es mit Netzen, Leinen, Schleppnetzen oder anderen Fanggeräten fischt, welche die Manövrierfähigkeit einschränken.

c)

Wenn es wegen außergewöhnlicher Umstände, z. B. Ausfall der Ruderoder Maschinenanlage, nicht so wie vorgeschrieben manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann.

d)

Wenn es wegen der Art seines Einsatzes behindert ist und deshalb nicht so wie vorgeschrieben manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann.

3.

3. Welche Lichter führen geschleppte Fahrzeuge?

a)

Seitenlichter rot und grün und zwei rote Rundumlichter senkrecht übereinander.

b)

Seitenlichter rot und grün und ein rotes Rundumlicht senkrecht über einem weißen Rundumlicht.

c)

Seitenlichter rot und grün und ein weißes Hecklicht.

d)

Seitenlichter rot und grün und ein weißes Rundumlicht.

4.

4. Welches Fahrzeug führt diese Lichter?

a)

Ein manövrierunfähiges Fahrzeug in Fahrt.

b)

Ein Grundsitzer von 50 und mehr Meter Länge.

c)

Ein manövrierbehindertes Fahrzeug.

d)

Ein Grundsitzer von weniger als 50 m Länge.

5.

5. Sie hören bei verminderter Sicht mindestens alle zwei Minuten einen langen Ton mit der Pfeife (—). Welches Fahrzeug gibt dieses Signal?

a)

Ein vor Anker liegendes Fahrzeug von 100 und mehr Meter Länge.

b)

Ein geschlepptes Fahrzeug oder das letzte bemannte Fahrzeug eines Schleppverbandes in Fahrt.

c)

Ein Fahrzeug mit gefährlicher Ladung vor Anker von weniger als 100 m Länge.

d)

Ein Maschinenfahrzeug, das Fahrt durchs Wasser macht.

6.

6. Wie hat sich ein Maschinenfahrzeug im freien Seeraum oder außerhalb des Fahrwassers gegenüber einem in Sicht befindlichen manövrierunfähigen Fahrzeug zu verhalten, wenn die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes besteht?

a)

Das Maschinenfahrzeug muss seine Fahrt verringern.

b)

Das Maschinenfahrzeug muss Kurs und Geschwindigkeit beibehalten.

c)

Das Maschinenfahrzeug muss ausweichen.

d)

Das Maschinenfahrzeug muss seinen Kurs nach Steuerbord ändern.

7.

7. Wie hat man sich zu verhalten, wenn man bei verminderter Sicht anscheinend vorlicher als querab das Schallsignal eines anderen Fahrzeugs hört?

a)

Es ist ebenfalls ein Schallsignal abzugeben. Kurs und Geschwindigkeit sind so lange beizubehalten, bis das andere Fahrzeug in Sicht kommt. Dann ist die Ausweichsituation nach KVR zu prüfen und man muss sich entsprechend verhalten.

b)

Es ist ebenfalls ein Schallsignal abzugeben und die Fahrt soweit zu verlangsamen, dass die Steuerfähigkeit noch erhalten bleibt. Erforderlichenfalls ist ganz aufzustoppen. In jedem Fall ist vorsichtig zu manövrieren, bis die Gefahr eines Zusammenstoßes vorüber ist.

c)

Es ist ebenfalls ein Schallsignal abzugeben und frühzeitig, durchgreifend und klar erkennbar auszuweichen.

d)

Es sind mindestens fünf kurze Töne mit der Pfeife abzugeben und das Manöver des letzten Augenblicks durchzuführen. Dabei ist so zu manövrieren, wie es zur Vermeidung eines Zusammenstoßes am dienlichsten ist.

8.

8. Was ist bei der Benutzung eines Verkehrstrennungsgebietes zu beachten?

a)

Auf den entsprechenden Einbahnwegen in der allgemeinen Verkehrsrichtung fahrende Fahrzeuge müssen sich soweit wie möglich von der Trennzone/Trennlinie klar halten und haben Vorfahrt gegenüber allen Fahrzeugen, die in ein Verkehrstrennungsgebiet einlaufen oder ein solches queren.

b)

Auf dem entsprechenden Einbahnweg in der allgemeinen Verkehrsrichtung fahren, soweit wie möglich von der Trennzone/Trennlinie klar halten, in der Regel an den Enden des Einbahnweges ein- oder auslaufen, seitliches Ein- oder Auslaufen in möglichst kleinem Winkel zur allgemeinen Verkehrsrichtung.

c)

Auf dem entsprechenden Einbahnweg in Verkehrsrichtung links von der Trennzone fahren, so nah wie möglich an der Trennzone/Trennlinie fahren, in der Regel an den Enden des Einbahnweges ein- oder auslaufen, seitliches Ein- oder Auslaufen in möglichst rechtem Winkel zur allgemeinen Verkehrsrichtung.

d)

Die Benutzung von Verkehrstrennungsgebieten ist für Segelfahrzeuge sowie für Maschinenfahrzeuge unter 20 m Länge nicht gestattet. Diese Fahrzeuge haben sich soweit wie möglich von Verkehrstrennungsgebieten klar zu halten und müssen durch ihren Kurs klar zu erkennen geben, dass sie ein Verkehrstrennungsgebiet nicht benutzen.

9.

9. Wie haben sich Fahrzeuge von weniger als 20 m Länge oder Segelfahrzeuge in Verkehrstrennungsgebieten zu verhalten?

a)

Sie gelten als Kleinfahrzeuge und dürfen Verkehrstrennungsgebiete nur am Tage und bei guter Sicht befahren.

b)

Sie dürfen die sichere Durchfahrt eines dem Einbahnweg folgenden Maschinenfahrzeugs nicht behindern.

c)

Sie dürfen die Trennzone befahren, damit der durchgehende Verkehr nicht behindert wird.

d)

Sie gelten als Kleinfahrzeuge und dürfen Verkehrstrennungsgebiete nicht befahren.

10.

10. Was ist das für ein Fahrzeug und was ist zu beachten?

a)

Lotsenfahrzeug mit Sonderrechten im Einsatz. Es darf vom Rechtsfahrgebot abweichen.

b)

Fahrzeug der Bundesmarine im Einsatz. Es hat Munition oder andere Gefahrgüter an Bord.

c)

Fahrzeug des öffentlichen Dienstes im Einsatz. Es darf von den Verkehrsvorschriften abweichen.

d)

Tiefgangbehindertes Fahrzeug. Es darf nicht behindert werden.

11.

11. Welche Ausweichregeln gelten außerhalb des Fahrwassers?

a)

Die Regeln der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung.

b)

Die Regeln der Schifffahrtsordnung Emsmündung.

c)

Die Regeln der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.

d)

Die Regeln der KVR.

12.

12. Bei welchem Signal dürfen Sportfahrzeuge in die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals einfahren?

a)

Wenn ein weißes unterbrochenes Licht gezeigt wird.

b)

Wenn ein weißes Funkellicht gezeigt wird.

c)

Wenn ein grünes Gleichtaktlicht gezeigt wird.

d)

Wenn zwei grüne Lichter nebeneinander gezeigt werden.

13.

13. Welche Bedeutung hat folgendes Schifffahrtszeichen?

a)

Höchstgeschwindigkeit von 4,3 Knoten Fahrt durch das Wasser, die innerhalb von 500 m von der jeweiligen Uferlinie wegen Badebetriebs nicht überschritten werden darf.

b)

Kennzeichnung besonderer Gebiete und Stellen, z. B. Warngebiet.

c)

Gesperrt für alle Maschinenfahrzeuge und Wassermotorräder wegen Badebetriebs.

d)

Einzelgefahrenstelle, erkennbar an ihrer Farbgebung, die an allen Seiten mit einer maximalen Geschwindigkeit von 4,3 Knoten passiert werden kann.

14.

14. Welche Bedeutung hat folgende Tonne?

a)

Kennzeichnung einer Reede.

b)

Kennzeichnung der Backbordseite eines Fahrwassers.

c)

Kennzeichnung der Mitte von Schifffahrtswegen.

d)

Kennzeichnung von Einzelgefahrenstellen.

15.

15. Welche Bedeutung hat folgendes Schifffahrtszeichen?

a)

Die Steuerbordseite des Fahrwassers.

b)

Die Kennzeichnung eines Hindernisses im Wattfahrwasser.

c)

Die Mitte eines Wattfahrwassers.

d)

Die Backbordseite des Fahrwassers.

16.

16. Welche Bedeutung hat folgendes Schifffahrtszeichen?-

a)

Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Ostquadrant.

b)

Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Südquadrant.

c)

Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Nordquadrant.

d)

Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Westquadrant.

17.

17. Was versteht man unter einem Leitfeuer?

a)

Sektorenfeuer, das auf eine Kursänderung im Fahrwasser hinweist.

b)

Sektorenfeuer, das ein Fahrwasser bezeichnet.

c)

Ober- und Unterfeuer, die in Deckung zu bringen sind.

d)

Ober- und Unterfeuer mit unterschiedlichen Farbsektoren.

18.

18. Was versteht man unter einem Funkelfeuer?

a)

50 bis 60 aufeinanderfolgende Lichterscheinungen pro Minute.

b)

100 bis 120 aufeinanderfolgende Lichterscheinungen pro Minute.

c)

130 bis 150 aufeinanderfolgende Lichterscheinungen pro Minute.

d)

30 bis 40 aufeinanderfolgende Lichterscheinungen pro Minute.

19.

19. Welche amtlichen nautischen Veröffentlichungen geben Aufschluss über das Fahrtgebiet?

a)

Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, Leuchtfeuerverzeichnis, Seehandbücher, Gezeitentafeln oder -kalender, Bekanntmachungen der Wasserund Schifffahrtsdirektionen.

b)

Seekarten, Leuchtfeuerverzeichnis, Seehandbücher, Gezeitentafeln oder -kalender, Jachtfunkdienst, Nachrichten für Seefahrer (NfS), Bekanntmachungen für Seefahrer (BfS).

c)

Seekarten, Broschüre "Sicherheit auf dem Wasser", Seehandbücher, Gezeitentafeln oder -kalender, Jachtfunkdienst, Nachrichten für Seefahrer (NfS).

d)

Schifffahrtspolizeiliche Anordnungen, Gezeitentafeln oder -kalender, Jachtfunkdienst, Nachrichten für Seefahrer (NfS), Bekanntmachungen für Seefahrer (BfS).

20.

20. Was versteht man unter dem Geschwindigkeitsbegriff "Knoten"?

a)

Das sind die an einem Tag zurückgelegten Seemeilen.

b)

Das sind die in einer Stunde zurückgelegten Kilometer.

c)

Das sind die von Mittag bis Mittag zurückgelegten Seemeilen.

d)

Das sind die in einer Stunde zurückgelegten Seemeilen.

21.

21. Was versteht man unter einem Koppelort?

a)

Schiffsort, der ermittelt wird durch Peilung zweier feststehender und bekannter Objekte, die in einem möglichst rechten Winkel (90 Grad) zueinander stehen.

b)

Schiffsort, der unter Berücksichtigung der gesteuerten Kurse und zurückgelegten Distanzen infolge mehrerer Peilungen ermittelt wird.

c)

Schiffsort, der durch Eintragung der rechtweisenden Peilungen zweier feststehender und bekannter Objekte als Standlinien in die Seekarte ermittelt wird; ihr Schnittpunkt ist der Standort.

d)

Schiffsort, der unter Berücksichtigung der gesteuerten Kurse und zurückgelegten Distanzen und aller vorhersehbaren Einflüsse rechnerisch und zeichnerisch ermittelt wird.

22.

22. Was versteht man unter "Tidenhub"?

a)

Unterschied zwischen den Höhen zweier aufeinander folgender Hochwasser.

b)

Unterschied zwischen den Höhen des Hoch- und des Niedrigwassers.

c)

Der Zeitraum zwischen einem Niedrigwasser und dem nächstfolgenden Hochwasser.

d)

Der Zeitraum zwischen einem Niedrigwasser und dem nächstfolgenden Niedrigwasser.

23.

23. Was zeigt die folgende Abbildung?

a)

Abbildung eines Tiefdruckgebietes auf der Südhalbkugel mit Warmfront vor der Kaltfront, Angabe des Luftdrucks in hPa, Darstellung des Kalt- und Warmluftstroms.

b)

Abbildung eines Tiefdruckgebietes auf der Nordhalbkugel mit Kaltfront vor der Warmfront, Angabe des Luftdrucks in hPa, Warmfront südlich, Kaltfront nördlich des Zentrums.

c)

Abbildung eines Tiefdruckgebietes auf der Südhalbkugel mit Kalt- und Warmfront, Isobaren mit Angabe des Luftdrucks in hPa, kalte und warme Luftströmung.

d)

Abbildung eines Tiefdruckgebietes auf der Nordhalbkugel mit Warm- und Kaltfront, Isobaren mit Angabe des Luftdrucks in hPa, warme und kalte Luftströmung.