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WorksheetsNRW Sachkundenachweis Hunde Fragebogen A 2019
Total questions: 49
Worksheet time: 33mins
A1. An welchen Körperteilen ist am schnellsten die Stimmung des Hundes abzulesen?
a) an den Nackenhaaren
b) an den Ohren
c) amSchwanz
d) an den Augen
A6. Sie haben einen kleineren Hund, ein großer fremder Hund kommt Ihnen entgegen. Wie verhalten Sie sich?
a) Hund auf den Arm nehmen, um ihn aus der Gefahrenzone zu bringen
b) Versuchen, den großen Hund zu verscheuche
c Zügig mit Ihrem Hund Ihren Weg fortsetzen
d) Versuchen auszuweichen,ansonsten den Weg zügig fortsetzen.
A9. Ihr Hund läuft frei, nach mehr fachem Rufen kommt er nicht. Wie verhalten Sie sich?
a) Sie laufen ihm nach und fangen ihn ein.
b) Sie bleiben stehen und rufen bis er kommt.
c) SierufenunddrohenihmStrafean
d) Sie drehen sich um und gehen weg
e) Wenn der Hund dann doch kommt, wird er stark ausgeschimpft
A10. Ihr Hund ist in eine Beißerei mit einem gleich großen Hund verwickelt. Wie verhalten Sie sich?
a) Sie packen ihn am Hals und Rückenfell und ziehen ihn aus dem Geschehen.
b) Sie versuchen gemeinsam mit ihm den Gegner zu verjagen.
c) SieziehenanderLeineundschlagennotfallsaufihnein.
d) Sie treten zurück und lassen dem Schicksal seinen Lauf,
alles andere könnte für mich und meinen Hund gefährlich werden
A12. Durch die Leine wird ein aggressiver Hund
a) stärker
b) schwächer
c) ist egal
d) kontrollierbarer
A13. Ein Hund nimmt seine Umgebung wahr, hauptsächlich
a) über das Gehör
b) über die Augen
c) über das Gefühl
d) über die Nase
A14. Ein Hund kann bedingt
a) abstrakt denken
b) verknüpfen
c) im Gedächtnis behalten
d) aus dem Gedächtnis reproduzieren
A15. Ein Kommando wird eingeübt
a) nur über das Gehör
b) nur über Körperkontakt
c) nur über Sichtzeichen
d) über alles zusammen
A16. Wie beruhigen Sie ihren ängstlichen Hund?
a) durch ruhiges Zureden
b) durch striktes Kommando
c) durch an die Leine legen
d) durch Körperkontakt
A17. Ihr Hund sieht ein Objekt, er knurrt und zieht die Lefzen hoch. Wie reagieren Sie?
a) ableinen
b) anleinen und mit Kommando die Richtung wechseln
c) anleinen,begütigendes Zureden
d) durch Vorwarnung an die Umgebung auf die Aggression des Hundes hinweisen
A18. Warum entwickeln sich Hunde zu Problemhunden?
a) durch isolierte Haltung
b) durch falsche Ausbildung
c) durch Haltung an der Kette
d) ist stets bereits angeboren
A19. Wie sollte ein Hund getadelt werden?
a) durch Schläge
b) über Leinenruck
c) über die Stimme
d) durch Schnauzen Griff
A20. Beim Zusammensein von Hund und Kind sollte immer
a) der Hund beobachtet werden
b) Hund und Kind beobachtet werden
c) Keine besondere Beobachtung nötig
A21. Die unerwünschten Aggressionen des Hundes
blank
a) entstehen durch falsche Erziehung
b) sind ausschließlich ererbte Eigenschaften
c) können durch gezielte Ausbildung völlig unterdrückt werden
d) können durch gezielte Ausbildung unter Kontrolle gehalten werden
A22. Sie gehen mit Ihrem freilaufenden Hund spazieren, es kommt ein Spaziergänger mit angeleintem Hund entgegen. Wie verhalten Sie sich?
a) den Hund weiter frei laufen lassen
b) den Hund weiter frei laufen lassen, aber nicht in der Nähe des anderen Hundes
c) den Hund anleinen und den Entgegenkommenden mit Abstand passieren.
A26. Sie gehen mit Ihrem frei laufenden Hund spazieren. Es kommt ein Spaziergänger entgegen, der bei Ihrem Auftauchen seinen Hund auf den Arm nimmt.
a) den Hund weiter frei laufen lassen
b) den Hund zu sich rufen und im großen Bogen vorbeigehen
c) den Hund anleinen und die andere Person darauf hinweisen, daß sie den Hund am
Boden vorbeiführen kann
A23. Kann man Hunde miteinander spielen lassen?
a) jederzeit
b) wenn sie sich kennen
c) wenn es gut sozialisierte Tiere sind
A24. Sie sind mit ihrem freilaufenden Hund unterwegs. Ein Jogger kommt Ihnen entgegen. Wie verhalten Sie sich?
a) Ich lasse den Hund weiter laufen
b) Ich bitte den Jogger, nicht so dicht vorbeizulaufen und sage, daß mein Hund nicht
beißt.
c) Ich leine den Hund an und führe ihn am Jogger vorbei
A25. Sie starten mit Ihrem Hund einen Spaziergang vom Auto aus.
a) Hund aus dem Auto lassen und dann anleinen
b) Hund anleinen und dann aus dem Auto lassen
c) Hund aus dem Auto lassen und freilaufen lassen
A27. Sie gehen mit Ihrem freilaufenden Hund spazieren. Ein Spaziergänger bleibt zögernd und verängstigt stehen.
a) mit Kommando „Fuß“ zügig vorbeigehen
b) den Hund weiter frei laufen lassen und selbst normal weitergehen
c) den Hund anleinen
A28. Eine entgegenkommende Person möchte Ihren Hund streicheln
a) Ich lasse es in jedem Fall zu
b) Ich ziehe den Hund weg
c) Ich bitte die Person dies zu unterlassen und Abstand zuhalten
A29. Das Führen von zwei Hunden gleichzeitig ist
a) gefahrlos, wenn beide angeleint sind
b) gefahrlos, wenn ein Hund angeleint ist
c) immer gefährlicher als das Führen eines einzelnen Hundes
A30. Was sind die wichtigsten Dinge im Umgang mit dem Hund?
a) Geduld, Lob und Konsequenz
b) Ständige Unterdrückung
c) Der tägliche häufige Kontakt
A31. Wann entwickelt ein Hund Jagdverhalten?
a) 8. – 14. Lebenswoche
b) 6. – 12. Lebensmonat
c) 2Jahre
A32. Wie beeinflussen „Zerr“- und „Rauf“-Spiele zwischen Mensch und Hund das Selbstbewußtsein des Hundes, wenn er als Sieger aus diesen Spielen hervorgeht?
a) Minderung
b) Steigerung
c) Keinen Einfluß
A33. Wie kann ein Welpenbesitzer die Beißhemmung anerziehen?
a) die Beißhemmung ist genetisch festgelegt und kann nicht beeinflusst werden
b) beißt ein Hund im Spiel zu fest zu, wird das Spiel unverzüglich unterbrochen
c) beißt der Hund im Spiel zu fest zu, wird dem Hund erklärt, dass sein Verhalten
nicht in Ordnung ist
A34. Kann die Dauer der täglichen Bewegungsmöglichkeit im Freien das Verhalten des Hundes beeinflussen?
ja
nein
A35. Wie wirkt sich die Kastration eines Rüden auf sein Aggressionsverhalten aus?
a) gar nicht
b) oft mäßigend
c) steigernd
A36. Die Kastration von Hündinnen beeinflußt das Aggressionsverhalten
a) mäßigend
b) steigernd
c) gar nicht
A37. Welche Erziehungsmethoden sind beim Hund anzuwenden
a) autoritär
b) antiautoritär
c) konsequent
d) je nach eigener Lebensauffassung
A39. Wie kann ich meinen Hund loben?
a) ausgiebiges Streicheln
b) lobende Worte
c) Nichtbeachtung
d) Leckerlis (Futter)
A40. Die mütterliche Aggression
a) ist bei der Hündin unbekannt
b) tritt besonders in den ersten 3 Wochen der Welpenaufzucht auf (neonatale Phase)
c) kommt auch bei der Scheintächtigkeit vor
A42. Warum verhalten sich Hunde häufig gegenüber Kindern anders als gegenüber erwachsenen Personen?
a) weil sie Kinder als Respektspersonen ansehen
b) weil Kinder ihr Verhalten plötzlich ändern, sich schnell und zum Teil unkontrolliert
bewegen
c) weil Kinder häufig plötzlich laut schreien
d) weil sich Kinder häufig falsch verhalten
A43. In der Familie sollte der Hund
a) ein gleichberechtigtes Familienmitglied sein
b) die Chefposition einnehmen
c) die unterste Rangstellung einnehmen
A44. Der Welpe sollte
a) möglichst wenig Kontakt zur Umwelt bekommen, weil er sonst verunsichert wird
b) Viel Kontakt zu Menschen, Artgenossen und Umweltreizen haben, damit er später in allen Situationen gut zurecht kommt
c) Überwiegend im Zwinger gehalten werden
A45. Der Welpe schnappt heftig im Spiel nach einem Menschen
a) normales Verhalten
b) sollte geduldet werden, da er noch so klein ist
c) sollte gemaßregelt werden
A46. Wie sollte ein Hund bestraft werden
a) durch ein scharf ausgesprochenes Kommando, z. B. „Pfui“, „Aus“
b) durch Schicken auf seinen Platz
c) durch Schläge mit einem Stock, bis er sich unterwirft
d) durch Wegnahme des Spielzeugs
e) durch Streichen des Spaziergangs
A47. Welche Grundkommandos sollte ein Hund beherrschen?
a) Sitz oder Platz
b) Aus
c) Pfötchen geben
d) Komm oder Hier
e) Türe öffnen
A48. Wann sollte ein Hund nach einer guten Aktion belohnt werden?
a) nach 5 Minuten
b) nach 1-2 Sekunden
c) Zeit spielt keine Rolle
A49. Wie gehe ich mit einem zur Dominanz neigendem Hund um?
f) Der Hund darf neben mir auf dem Sofa sitzen.
a) Der Hund bekommt erst etwas zu Fressen wenn er ein Kommando, z.B. Sitz oder Platz, ausgeführt hat.
b) Der Hund geht immer als erster durch die Tür.
c) Ich spiele häufig mit meinem Hund und lasse ihn öfters gewinnen.
d) Wenn der Hund im Weg ist, muss er aufstehen und mich vorbeilassen.
e) Wenn der Hund knurrt, lasse ich ihn gewähren, weil er seine Ruhe haben will.
A50. Der Urahn des Hundes ist …
dingo
wolf
fuchs
schakal
A51. Der Hund ist …
a) Einzelgänger
b) lebt als gemischtgeschlechtliches Paar
c) Rudeltier
d) ein Jagdraubtier
f) ein Aasfresser
A52. Im Zusammenleben zwischen Mensch und Hund ist zu beachten:
a) Hunde sollen gleichberechtigte Partner für Menschen sein.
b) Hunde müssen sich frei und ohne Regeln entfalten können.
c) Hunde brauchen feste Regeln und einen Rudelführer.
A53. Aggressive Verhaltensweisen bei Hunden
a) gehören zum normalen Ausdrucksverhalten, bedürfen aber der Reglementierung
b) sind eine Verhaltensstörung
A54. Welche Erziehungs-Hilfsmittel sind tierschutzrechtlich bedenklich?
a) Das Stachelhalsband
b) Ein Draht-Maulkorb
c) Ein Hundehalfter
d) Reizstromgeräte (Teletakt)
e) Clicker
A55. Der Hund sitzt im Sessel und knurrt, wenn sich jemand dazu setzen will. Das ist
a) normales Verhalten
b) unterwürfiges Verhalten
c) dominierendes Verhalten
A56. Wie klärt man die Rangordnung zwischen Mensch und Hund?
a) Man wartet, bis der Hund sich falsch verhält und unterwirft ihn dann, indem man ihn mit Schwung auf den Rücken dreht und dort einen Moment festhält.
b) Spiele werden durch den Menschen begonnen und beendet.
c) Man ignoriert aufdringliches und forderndes Verhalten.
d) Man isst immer zuerst seine Mahlzeit, bevor der Hund Futter bekommt
A57. Der Hund knurrt Gäste an, die die Wohnung betreten. Wie verhalten Sie sich?
a) Gäste auffordern den Hund zu begrüßen
c) Hund gut zureden und mit Streicheln oder Leckerchen beruhigen
b) Hund mit deutlichem Befehl auf seinen Platz schicken
d) den Gästen Leckerchen in die Hand geben, damit sie sich den Hund freundlich stimmen können
A58. Welche Aussagen über die Grundsätze bei Kommandos in der Hundeausbildung sind richtig?
a) Kommandos können auch in ganze Sätze eingebaut werden.
b) Der Hund lernt am leichtesten einfache Worte als Kommandos.
c) Für dieselben Übungen sollten immer dieselben Ausdrücke verwendet werden.
d) Kommandos werden freundlich, aber bestimmt in normaler Lautstärke gegeben.
e) Kommandos müssen laut und scharf sein, damit der Hund weiß, dass er gemeint ist
