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Tagebuch der Anne Frank

Total questions: 77

Worksheet time: 40mins

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1.

Am 8. Juli 1942 verändert ein Anruf das Leben der Familie Frank. Erläutere!

a)

Miep, eine enge Mitarbeiterin Otto Franks und gute Freundin der Familie möchte kündigen, weil ihr Mann Jan mit ihr nach Amerika auswandern möchte. Mieps Hilfe ist aber für die "Versteckpläne" notwendig!

b)

Die SS kündigt an, Margot werde in den nächsten Tagen abgeholt und in ein Lager für jüdische Mädchen gebracht. Um dies zu verhindern, zieht die komplette Familie in das vorbereitete Versteck.

c)

Otto Frank soll von der SS abgeholt und in ein Arbeitslager für jüdische Männer gebracht werden. Um dies zu verhindern, zieht die komplette Familie in das vorbereitete Versteck.

2.

Was wird aus Moortje?

a)

Ihren geliebten Teddy nimmt Anne selbstverständlich mit.

b)

Ihre Puppe schenkt Anne noch schnell Gabi, der kleinen Schwester ihrer Freundin Hanna.

c)

Die Katze der Familie Frank soll bei Nachbarn ein neues Zuhause bekommen.

3.

Welchem Gebäude ist das Versteck als "Hinterhaus" angeschlossen?

a)

Es handelt sich um das Hinterhaus des Gewürzkontors Otto Franks.

b)

Es handelt sich um das Hinterhaus der Stadtverwaltung, in der Jan Gies arbeitet.

c)

Es handelt sich um das Hinterhaus des jüdischen Lyzeums.

4.

Wir werden zu siebt sein.", schreibt Anne. Welche Personen meint sie mit "wir"?

a)

Damit sind Miep, Jan, Herr Kugler, Anne, Margot, Edith und Otto Frank gemeint.

b)

Damit sind die Familien van Daan und Frank gemeint.

c)

Damit sind die Familien Gosslar und Frank gemeint.

5.

Beschreibe den "Zustand" des Versteckes beim Einzug!

a)

Das Versteck war noch voller alter Gewürze bzw. der Reste und entsprechenden Verpackungsmaterials. Die neuen Bewohner mussten zunächst aufräumen.

b)

Das Versteck stand voller Kisten, in denen sich allerlei Hausrat befand, den Otto Frank und Miep bereits in das Versteck gebracht hatten. Die Kisten mussten sofort ausgeräumt werden, da es sonst zu eng gewesen wäre.

c)

Das Versteck war bereits vollständig möbliert und sehr gemütlich, da eigentlich Jan und Miep hier nach ihrer Hochzeit einziehen wollten.

6.

Familie Frank reagiert sehr unterschiedlich auf den Umzug. Beschreibe!

a)

Anne ist sehr aufgeregt und genießt das neue spannende Leben, läuft hin und her. Margot weint und ängstigt sich, sehnt sich zurück.

b)

Edith Frank beschwert sich die ganze Zeit, ein solches, eingeengtes Leben sei nicht zumutbar. Otto Frank und die Mädchen beruhigen sie

c)

Margot und Edith sind müde und schlapp, haben keine Energie. Otto und Anne räumen alle Sachen ein, bereiten alles vor.

7.

Beschreibe, wie Anne ihr Zimmer gestaltet!

a)

Anne stellt den kleinen Tisch vor das winzige Fenster, damit sie beim Tagebuchschreiben in den Hinterhof schauen kann.

b)

Anne stellt ihr Bett direkt neben Margots Bett, damit sie vor dem Einschlafen noch miteinander flüstern können, ohne dass die Eltern es nebenan hören.

c)

Anne pinselt eine Zimmerwand mit Leim ein und klebt ihre Postkartensammlung mit den Filmstarbildern an.

8.

"Aus dem Fenster schauen oder hinausgehen dürfen wir natürlich nie. Tagsüber müssen wir auch immer sehr leise gehen und leise sprechen..." - so beschreibt Anne die strikten Regeln ihres Versteck- Alltags. Warum sind diese Verhaltensmaßnahmen so wichtig?

a)

Das Hinterhaus ist ja direkt an das Gewürzkontor angeschlossen, in den Nebenhäusern sind ebenfalls Kleinbetriebe untergebracht, in denen tagsüber gearbeitet wird. Die Arbeiter dürfen ja die Untergetauchten nicht bemerken.

b)

Der Arbeitsalltag der umliegenden Betriebe darf nicht gestört werden!

c)

Viele Menschen hätten sich zu dieser Zeit gerne in so ein komfortables Versteck zurückgezogen. Damit andere nicht neidisch werden und die Untergetauchten vertreiben, dürfen diese nicht bemerkt werden.

9.

Wie erklärten sich die Bekannten und Freunde das plötzliche Verschwinden der Familie Frank?

a)

Sie wussten genau Bescheid, denn guten Freunden sagt man ja, wohin man geht. Es bestand die Verabredung, sich nach dem Krieg wieder zu einem Fest in der Wohnung der Franks zu treffen.

b)

Frau Frank hatte als "falsche Fährte" auf ihrem Schreibtisch einen Zettel mit einer Adresse hinterlassen und Herr van Daan verbreitete das Gerücht, die Franks seinen über Belgien in die Schweiz geflohen.

c)

Eine Nachbarin erzählte, die gesamte Familie sei verhaftet und in ein Arbeitslager gebracht worden.

10.

Wie beschreibt Anne Peter van Daan in den ersten Monaten?

a)

Sie findet ihn langweilig und zimperlich.

b)

Sie ist beeindruckt von seiner Kreativität, denn er zeichnet und tischlert sehr gut.

c)

Sie findet Peter witzig und unterhaltsam.

11.

Anne möchte lernen, damit sie nach der Zeit im Versteck im Vergleich zu Altersgenossen nicht "dumm" ist. Inwiefern ist es ihr möglich, sich weiterzubilden?

a)

Anne fragt Miep und Bep bei ihren Besuchen aus und schreibt dann alles auf, lernt es anschließend auswendig.

b)

Anne, Margot und Peter erzählen sich gegenseitig alles, was sie wissen und lernen so voneinander.

c)

Im Versteck gibt es viele Bücher, auch Schulbücher. Alle lesen viel. Darüber hinaus "unterrichtet" Otto Frank die Kinder auch täglich.

12.

Beschreibe, wie sich Anne gegenüber ihrer Mutter und Margot fühlt?

a)

Sie fühlt sich fremd und "anders" ihnen gegenüber.

b)

Sie fühlt sich ihnen eng verbunden.

c)

Sie empfindet die beiden als Einheit, wäre ihnen gerne näher, fühlt sich von ihnen ausgeschlossen.

13.

Beschreibe die Beziehung zwischen Anne und Frau van Daan!

a)

Die beiden verstehen sich gut, sie sind sich ähnlich und Anne fühlt sich ihr näher als ihrer Mutter.

b)

Anne ist Frau van Daan zu temperamentvoll, zu faul und zu vorlaut, sie versucht immer, Anne "besser zu erziehen".

c)

Frau van Daan mag Anne und möchte gerne, dass sie Peters Freundin wird. Anne lehnt das ab und geht Frau van Daan aus dem Weg.

14.

Welche Entwicklungen verbindet Anne mit dem "Erwachsen werden"?

a)

Anne meint damit, dass sie endlich die Bücher lesen darf, die die Erwachsenen, Margot und Peter lesen, und dass sie dann endlich ihre Periode haben wird.

b)

Für Anne ist damit das Tragen anderer Kleidung, z. B. von Feinstrumpfhosen verbunden.

c)

Für Anne bedeutet "Erwachsen werden" einen Freund zu haben, geküsst zu werden.

15.

Albert Dussel ist erstaunt, als er im Hinterhaus ankommt und seine Mitbewohner erblickt, denn ...

a)

er hatte gedacht, er hätte ein Versteck für sich alleine.

b)

er erwartete nur eine Familie.

c)

er kannte die Gerüchte von der Flucht der Familie Frank in die Schweiz und hatte daran geglaubt.

16.

Die Familien Frank und van Daan erfahren nicht viel über die Schicksale ihrer Freunde und Bekannten. Sie ahnen, dass die Judenverfolgung immer schrecklichere Ausmaße annimmt, wissen aber nichts Genaues. Im November 1942 hören sie Berichte - inwiefern?

a)

Ihr neuer Mitbewohner, Albert Dussel, zieht ein und erzählt ihnen, was in den letzten Monaten alles passiert ist.

b)

Das Radio funktioniert endlich, sodass ein Anschluss an die Außenwelt besteht.

c)

Miep lässt sich endlich erweichen und berichtet, was in Amsterdam und anderswo los ist.

17.

Anne fühlt sich als "unerzogener Mittelpunkt einer Versteckerfamilie", denn ...

a)

mittlerweile erwarten alle anderen von ihr, dass sie ständig Witze erzählt und sich Clownereien ausdenkt.

b)

da sie die Jüngste ist, versuchen alle - auch Margot und Peter, die anderen Jugendlichen, ihr ständig etwas vorzuschreiben, oder meinen, ihr etwas erklären zu müssen.

c)

sowohl ihre Mutter als auch Frau van Daan und Herr Dussel kritisieren sie häufig, beklagen und beschweren sich in Gesprächen über Anne.

18.

Anne meint, im Vergleich zu den noch in Amsterdam lebenden Juden gehe es ihr gut. Erkläre!

a)

Anne meint damit, dass sie mit ihrer Familie zusammen sein kann, es warm hat und regelmäßiges Essen bekommt. Das ist längst nicht mehr selbstverständlich für die holländischen Juden. Außerdem fühlt sie sich - trotz aller Einschränkungen - sicher.

b)

Nach wie vor ist die Familie Frank reich. Das meint Anne.

c)

Anne wird streng jüdisch erzogen. Das ist außerhalb des Versteckes längst verboten.

19.

Am 25. März 1943 erleben die Hinterhausbewohner einen Schock, denn ...

a)

Herr van Daan ist schwer erkältet. Mitten in der Nacht jappst er laut und dann können die Mitbewohner seinen Atem nicht mehr hören und glauben, er sei gestorben.

b)

Frau van Daan ist im Verlauf einer Durchfallerkrankung in der Toilette stecken geblieben und schreit so laut um Hilfe, dass alle anderen fürchten, entdeckt zu werden.

c)

jemand versucht, die Tür zum Hinterhaus zu öffnen und die "Versteckfamilie" fürchtet, entdeckt zu werden.

20.

Alle Juden müssen bis zum 1. Juli die Niederlande verlassen haben. Im April und Mai soll die Provinz Utrecht "gesäubert" werden. Anne findet für dieses Vorgehen einen Vergleich, der ihr Albträume bereitet. Erläutere!

a)

Anne kommt es vor, als betrachteten die Deutschen die Juden als Kakerlaken oder ähnliches Ungeziefer.

b)

Anne kommt es vor, als betrachteten die Deutschen die Juden als besonders dreckige Haustiere.

c)

Anne kommt es vor, als betrachteten die Deutschen die Juden als gefährliche, exotische Tiere.

21.

Anne enttäuscht ihre Mutter sehr. Wodurch?

a)

Anne zerbricht aus Unachtsamkeit einer der besten Tassen der Familie - ein Erbstück aus dem Besitz der Großmutter.

b)

Anne weigert sich, gemeinsam mit ihrer Mutter zu beten, denn sie hat nicht so viel Vertrauen zu ihr, dass sie ihre persönlichen Gedanken mit ihr teilen will.

c)

Anne möchte nicht mehr gemeinsam mit Margot und Peter stenografieren - es ist ihr zu langweilig.

22.

Am 1. Mai 1943 feiern die Untergetauchten den Geburtstag Albert Dussels. Anne findet sein Verhalten empörend. Beschreibe!

a)

Seine Freundin Charlotte schickt Herrn Dussel allerlei gute, in diesen Zeiten selten nahrhafte Lebensmittel. Herr Dussel teilt nicht alles und gibt Kranken auch nicht für sie Notwendiges. Das ärgert Anne.

b)

Herr Dussel ist erst bereit, die Glückwünsche seiner Mitbewohner entgegenzunehmen, nachdem Miep ihm gegen Mittag einen Brief seiner Freundin überbracht hat. Sie sollte die erste sein!

c)

Herr Dussel ignoriert die Bemühungen seiner "Versteck-Familie", ihm einen schönen Tag zu bereiten, und verkriecht sich den ganzen Tag in seinem Bett, ist nicht bereit, mit jemandem zu sprechen.

23.

Anne empfindet den Zustand der Untergetauchten zunehmend als "heruntergekommen". Was meint sie damit?

a)

Die Sprache verfällt. Die Mitbewohner geben sich immer weniger Mühe, höflich zueinander zu sein.

b)

Alltagsgegenstände werden verbraucht, gehen kaputt. Es fehlt vieles.

c)

Kleidung wird zu klein, zerschleißt, es wird immer schwieriger, sich selbst einigermaßen ordentlich anzuziehen. In ebenso schlechtem Zustand befinden sich Gebrauchsgegenstände.

24.

Beschreibe, was die Nachtruhe der Untergetauchten im Jahr 1943 immer wieder stört!

a)

Die Nationalsozialisten patrouillieren die Stadt nachts lautstark.

b)

Die Alliierten bombardieren Amsterdam.

c)

Die van Daans streiten lautstark, tagsüber müssen sie sich ja zusammenreißen und leise sein.

25.

Am Tag ihres vierzehnten Geburtstages nimmt Anne deutlich wahr, dass ihre Rolle als "Benjamin der Untertaucher-Familie" durchaus auch Vorteile mit sich bringt. Inwiefern?

a)

Anne ist im Vergleich zu den Möglichkeiten ihrer Familie und ihrer Freunde sehr reich beschenkt worden. Sie hat deutlich mehr bekommen als andere an ihren Geburtstagen.

b)

Anne muss an diesem Tag nicht helfen, darf sich bedienen lassen.

c)

Anne darf den ganzen Tag Wünsche äußern. Alle sind besonders nett, unterhalten sich mit ihr oder spielen etwas mit ihr. Das war an anderen Geburtstagen nicht so.

26.

Wie gehen die Untergetauchten mit der deutschen Sprache, der deutschen Kultur um, die sie ja von Geburt an kennen?

a)

Sie fühlen sich nach wie vor "deutsch".

b)

Sie sprechen niederländisch, meiden die deutsche Sprache mündlich und lesen nur noch deutsche Klassiker wie Goethe oder Schiller, die mit den Nazis eindeutig nichts zu tun haben.

c)

Sie lehnen alles ab, was deutsch ist.

27.

Welche Medien sind für die Untergetauchten besonders wichtig?

a)

Die Zeitung, die Herr Kugler jeden Morgen bringt, ist sehr wichtig, denn sie informiert die Versteckten über das Weltgeschehen.

b)

Die kleinen Musikinstrumente, die Bep den Versteckten zu Chanukka schenkt, sind wichtig, denn sie strukturieren durch Übungsphasen und kleine Konzerte den Tag und spenden viel Freude.

c)

Das kleine Radio ist sehr wichtig, es informiert die Eingesperrten über das Weltgeschehen, und die Bücher, die Miep jeden Samstag bringt, sind wichtig, denn sie ermöglichen das Kennenlernen anderer Welten und Zeiten, das Abtauchen in Geschichten.

28.

Amsterdam wird immer heftiger bombardiert. Die Untergetauchten freut das. Erläutere!

a)

Sie bewerten das als Stärke der Gegner Deutschlands und erhoffen sich, dass die Alliierten den Krieg möglichst schnell gewinnen und sie dann endlich frei sind.

b)

Sie hoffen, dass diese Stadt, in der ihnen so viel Leid zugefügt worden ist, möglichst stark zerstört wird.

c)

Sie warten einfach auf das Ende, denn sie haben keine Hoffnung mehr.

29.

Familie Frank ist mit der Auswahl der anderen Mitglieder der "Versteck-Familie" im Verlauf des Jahres 1943 nicht mehr so richtig zufrieden. Woran liegt das?

a)

Otto Frank hat als einziger noch Geld und muss für alle anderen die notwendigen Anschaffungen mitbezahlen.

b)

Herr Dussel und die van Daans denken in erster Linie an sich, teilen ungern und streiten sehr häufig. Das belastet das Leben im Hinterhaus sehr.

c)

Herr Dussel und die van Daans möchten das Versteck aufgeben, denn sie denken, Amsterdam sei inzwischen wieder sicher. Otto Frank findet dies zu riskant.

30.

Für die Gruppe der Helfer wird die Versorgung der Untergetauchten zunehmend schwieriger. Beschreibe!

a)

Die Bedürfnisse der Untergetauchten sind immer schwerer zu befriedigen. Ihnen fehlt immer mehr. Nicht alles kann besorgt werden.

b)

Die Lebensumstände werden auch für die Helfer schwieriger. Sie haben private Probleme wie z. B. Krankheiten. Es ist schon schwer, das eigene Leben in Kriegszeiten zu organisieren, noch schwerer ist es, außerdem andere zu versorgen.

c)

Die Helfer sind sich nicht mehr einig, dass sie diese Verantwortung noch tragen möchten/können. Das führt zu Streit und schwächt den Zusammenhalt.

31.

Anne erträumt sich ihre Zukunft. Was möchte sie werden?

a)

Anne möchte gerne Menschen helfen, am liebsten als Krankenschwester.

b)

Anne möchte auf jeden Fall schreiben - als Journalistin oder Schriftstellerin.

c)

Anne möchte heiraten und Kinder bekommen - und eine bessere Mutter werden als ihre eigene Mutter und Frau van Daan.

32.

Am 11. April 1944 erlebt die Versteck-Familie Schreckliches. Welche Aussage darüber stimmt NICHT?

a)

Es ist in das Lagerhaus eingebrochen worden.

b)

Die Polizei untersucht das Lager, bemerkt den Durchgang zum Versteck aber nicht.

c)

Der Nachtwächter entdeckt die Versteckten und schließt sich den Helfern an.

33.

Anne denkt über die Geschichte des Judentums nach. Welche der folgenden Aussagen stammt aus Annes Tagebuch?

a)

"Wenn wir all dieses Leid ertragen und noch immer Juden übrig bleiben, werden sie einmal von Verdammten zu Vorbildern werden."

b)

"Gott will es so. Das muss uns immer klar sein, auch wenn wir es nicht verstehen können."

c)

"Die Geschichte der Juden ist schrecklich. Ich verstehe nicht, warum immer die Juden leiden müssen."

34.

Nach dem Einbruch ist es Peters neue Aufgabe, das Lager durch den Innenriegel an der Tür zu sichern. Morgens muss er den Riegel dann natürlich wieder zurückschieben. Eines Morgens vergisst Peter seine Pflicht und ...

a)

geht zu spät hinunter, er wird entdeckt und verhaftet.

b)

die Arbeiter kommen nicht in das Lager und geben Kugler die Schuld. Dieser ist wütend.

c)

überlässt von diesem Tag an Herrn Dussel diese Verantwortung.

35.

Wohin bekommt Anne ihren ersten Kuss von einem Jungen, also von Peter?

a)

Auf die Wange

b)

Auf den Mund

c)

Auf die Haare

36.

Wie reagieren Annes Eltern auf Annes ersten Kuss?

a)

Sie wissen gar nichts davon, also können sie nicht reagieren.

b)

Sie sind entsetzt, denn für sie gehören der erste Kuss, Verlobung und beginnende Hochzeitsvorbereitungen zusammen - alles andere ist unehrenhaft!

c)

Sie sind ganz zufrieden, denn sie mögen Peter gerne.

37.

8. April 1944 - Anne beschreibt, was Peter ihr bedeutet. Welche Aussage stimmt?

a)

"Bei ihm komme ich zur Ruhe, nur bei ihm muss ich nicht laut und launisch sein."

b)

"Peter ist so wie ich. Er versteht mich immer. Er fühlt wie ich. Er ist mein Seelen-Zwilling."

c)

"Er hat mich tiefer berührt, als ich je in meinem Leben berührt wurde. (...) Er hat mein Innerstes nach Außen gekehrt."

38.

Anne erzählt ihrem Vater von Peter und sich. Wie verhält Otto Frank sich?

a)

Annes Vater verlangt, dass die Beziehung sofort beendet wird. Er findet die Bedingungen zu schwierig.

b)

Otto Frank ist grundsätzlich einverstanden, möchte aber, dass Anne und Peter möglichst zurückhaltend miteinander umgehen.

c)

Otto Frank fragt alle anderen Mitbewohner um ihre Meinung - und stellt Anne und Peter damit bloß, missbraucht ihr Vertrauen.

39.

Anne denkt über den Krieg und die Menschen und ihre Veranlagungen nach und kommt zu der Auffassung, dass ...

a)

die Menschen an sich gut sind, aber so schwach, dass sie ganz leicht zum Bösen verleitet werden können.

b)

in den Menschen ein Drang zur Vernichtung vorliegt.

c)

alle Menschen gut sind, dass das Gute für die einen, aber nicht unbedingt das Gute für die anderen sein muss.

40.

Anne schreibt ihrem Vater einen Brief. Was wirft Anne ihren Eltern vor?

a)

Sie meint, die Eltern hätten Margot immer bevorzugt.

b)

Sie wirft ihnen vor, sie hätten die ganze Situation verschuldet, weil sie Anne nicht zu ihrer Tante geschickt haben, als man noch auswandern konnte.

c)

Sie wirft ihnen vor, sie hätten sie nicht unterstützt!

41.

Wie fühlt sich Anne nach dem Gespräch mit ihrem Vater?

a)

e schämt sich, weil sie wieder nur ihre eigenen Gedanken und Gefühle in den Mittelpunkt gestellt hat und nie darüber nachgedacht hat, wie ihre Eltern die Situation erleben.

b)

Sie ist traurig, dass ihr Vater ihr Vorwürfe macht, sie aber wieder nicht versteht, ihre Gedanken nicht nachvollziehen kann.

c)

Sie ist wütend darüber, dass ihr Vater so stark über sie bestimmen will.

42.

Peter macht sich über seine Mutter lustig, provoziert sie vor der Familie Frank und führt sie vor. Welche Adjektive beschreiben die Reaktion seiner Mutter?

a)

Aufgeregt, überfordert, verlegen

b)

Amüsiert, gelassen, stolz

c)

Wütend, leidenschaftlich, übertrieben

43.

Anne verarbeitet in ihrem Romanentwurf das Leben ihres Vaters. Inwiefern?

a)

Die Hauptpersonen sind Juden, die im Krieg alles verlieren und ihr Leben neu organisieren müssen.

b)

Die Hauptperson heiratet einen netten Mann, ist glücklich mit ihm - und liebt doch eigentlich immer einen anderen.

c)

Die Hauptperson entstammt einer reichen Familie, zerstreitet sich aber mit den Eltern, wandert aus und erarbeitet sich selbst neuen Wohlstand.

44.

Die Untergetauchten lesen und lernen viel. Welchen Sinn hat das?

a)

Es ist eine Art Wettbewerb zwischen ihnen.

b)

Sie erhalten von Herrn Kleimann Aufträge, arbeiten für seinen Betrieb und müssen sich fortbilden, um diese Arbeiten erledigen zu können.

c)

Das Lernen und Lesen strukturiert ihren Tagesablauf, es gibt ihnen eine Aufgabe und vertreibt so die Langeweile. Außerdem lässt es sie an der Außenwelt teilhaben bzw. bereitet sie auf ein Leben "danach" vor.

45.

nne kritisiert Peter zunehmend. So wählte sie Adjektive und Verhaltensweisen, um ihn zu beschreiben, welche könnten es sein?

a)

Friedliebend, langweilig, ungebildet

b)

Zurückhaltend, verlässt sich zu sehr auf andere, traut sich zu wenig zu

c)

Tierlieb, kocht gerne, bastelt gerne

46.

Nenne den Grund für Annes Versuche, Peter van Daan näherzukommen!

a)

Margot hat sich in Peter verliebt, traut sich aber nicht, ihm das zu sagen. Die Mädchen haben verabredet, dass Anne die Botin spielt.

b)

Anne hat mit Margot gewettet, dass die es schafft, dass Peter sich in sie verliebt.

c)

Anne möchte einfach einen Freund/eine Freundin haben, mit dem/der sie sich austauschen kann. Von den Untergetauchten scheint ihr nur Peter geeignet zu sein.

47.

Anne meint zu Beginn ihrer Freundschaft mit Peter van Daan immer noch, sie sei in Peter Schiff verliebt. Wer ist dieser Peter Schiff eigentlich?

a)

Peter Schiff ist ein amerikanischer Filmstar, den Anne auch schon im Kino gesehen hat.

b)

Peter Schiff ist der Cousin eines früheren Kindergartenfreundes. Peter Schiff und Anne waren während Annes Grundschulzeit eng miteinander befreundet.

c)

Peter Schiff war ein Klassenkamerad Margots, den Anne während einer Schulfeier kennenlernte und seitdem anhimmelt.

48.

Anne lernt durch Peter eine neue, positive Seite der van Daans kennen, sie ...

a)

können großartige Gute-Nacht-Geschichten erzählen. Dabei wechseln sie einander ab und sprechen mit verstellten Stimmen.

b)

ehen sehr offen mit dem Thema "Sexualität" um und haben ihren Sohn umfassend aufgeklärt. Ihr Verhältnis ist so offen, dass Peter sie jederzeit etwas fragen kann.

c)

diskutieren die aktuelle politische Situation jeden Abend mit ihrem Sohn und erklären Peter alle neuen Vorkommnisse.

49.

Vervollständige diesen Tagebucheintrag Annes: "Andere beweisen ihren Heldenmut im Krieg (...), aber unsere Helfer beweisen ihren Heldenmut ...

a)

gegenüber den Deutschen."

b)

in ihrer Fröhlichkeit und Liebe."

c)

im Bestehen ihres schwierigen Alltags."

50.

Die Hinterhaus-Bewohner haben Angst, dass die Deutschen bei einem Rückzug aus dem anderen Kriegsgebiet in Amsterdam einfallen und die Bevölkerung evakuieren oder umbringen. Welches ist der Plan der Hinterhaus-Bewohner?

a)

Sie wollen, soweit dies möglich ist, weiter Vorräte ansammeln und so lange im Versteck bleiben, bis der Krieg endgültig vorbei ist, bis die Deutschen endgültig besiegt sind.

b)

Sie wollen sich so gut wie möglich vermummen, sich unter die Bevölkerung Amsterdams mischen und mit allen anderen Menschen weggehen.

c)

Sie wollen Herrn Kleimanns Kontakte in die Schweiz nutzen und doch noch das Land verlassen.

51.

Anne denkt über die Ehe ihrer Eltern nach und merkt, dass sie ihre Mutter bemitleidet, aber auch bewundert. Erkläre!

a)

Edith Frank liebt ihren Mann. Otto hat sie aber geheiratet, weil er sie "passend" fand, er respektiert sie und empfindet auch Zuneigung, erwidert ihre Liebe aber nicht.

b)

Edith Frank war einmal eine Ballerina und stand am Anfang einer großen Karriere. Weil Otto sich aber eine Hausfrau und Mutter wünschte, gab Edith aus Liebe ihren beruflichen Lebenstraum auf.

c)

Edith Frank gehörte einer der reichsten Familien der Stadt Aachen an und hatte viele Heiratschancen. Sie nahm an vielen gesellschaftlichen Veranstaltungen teil und hatte Einfluss. Das alles gab sie bei der Heirat mit Otto auf, denn sie musste erst nach Frankfurt umziehen und dann sogar nach Amsterdam fliehen.

52.

Anne schreibt: "Was bei anderen Leuten in der Woche passiert, passiert im Hinterhaus sonntags." Was meint sie damit?

a)

Sie meint damit, dass andere Menschen sich sonntags Zeit für die Familie nehmen und in der Woche ihrer Wege gehen. Das ist im Hinterhaus umgekehrt, denn sonntags kann das Büro und das Lager mitgenutzt werden und alle haben mehr Platz, sich auch einmal zurückzuziehen.

b)

Sie meint damit, dass andere Menschen in der Woche putzen und aufräumen und sich waschen. Im Hinterhaus muss dies am Sonntag erledigt werden, da es Geräusche macht, die man hören könnte.

c)

Da sonntags kein Besuch der Helfer kommt, gibt es besonders wenig zu essen. Das ist anders als bei anderen, die einen besonderen "Sonntagsschmaus" genießen.

53.

Am Montag, dem 28. Februar 1944 schreibt Anne einen bemerkenswerten Satz in ihr Tagebuch, der eine Veränderung ihrer Beziehung zu Peter beschreibt. Welchen?

a)

"Peter Schiff und Peter van Daan sind zusammengeflossen zu einem Peter, der gut und lieb ist und nach dem ich mich schrecklich sehne."

b)

"Peter Schiff ist und bleibt der Mann meiner Träume, aber Träume helfen mir hier nicht dabei, zu überleben, deshalb muss Peter van Daan der Mann meiner wachen Stunden werden."

c)

"Peter van Daan ist nicht so hübsch wie Peter Schiff, aber er hat zweifelsohne den tiefsinnigeren Charakter - und das ist es doch, was in Liebesdingen letztlich zählt."

54.

Anne äußert sich am 2. März 1944 zur Meinungsfreiheit. Welche Überzeugung vertritt sie?

a)

"Man kann jemandem sagen, er soll den Mund halten. Aber kein Urteil haben, das gibt es nicht. Niemand kann einem anderen sein Urteil verbieten, auch wenn der andere noch so jung ist!"

b)

"Meinungsfreiheit ist Luxus. Wir haben auch eine Meinung, aber die will die Welt nicht hören. Unsere Meinung ist genauso gefangen wie wir."

c)

"Nur Erwachsene dürfen eine Meinung zu allem haben, denn sie haben ja schon viel mehr Lebenserfahrung und wissen einfach mehr. Kinder können da noch nicht mitreden."

55.

Was ist für Anne das Wichtigste in der Liebe?

a)

Anne möchte immer jemanden haben, mit dem sie sich gut unterhalten kann.

b)

Anne möchte jemanden finden, der eine Familie gut versorgen kann, aber auch gebildet und witzig ist.

c)

Anne findet es am wichtigsten, dass man sich so gut versteht, dass man das ganze Leben alles miteinander teilen kann.

56.

Welchen Tipp würde Anne einem Menschen geben, der unglücklich ist?

a)

"Denke an all das Elend in der Welt und sei froh, dass du das nicht erlebst!"

b)

"Such dir einen Menschen, dem du vertraust und sprich dich aus!"

c)

"Geh hinaus in die Felder, die Natur und die Sonne. Geh hinaus und versuche, das Glück in dir selbst zurückzufinden. Denke an all das Schöne, das noch in dir und um dich ist und sei glücklich!"

57.

In ihrem Eintrag vom 7. März 1944 nimmt Anne ihr bisheriges Leben "unter die Lupe". Welches Adjektiv würde sie wohl für die Anne "von früher" wählen?

a)

Glücklich

b)

Oberflächlich

c)

Neidisch

58.

Anne möchte in ihr Tagebuch eigentlich nur ihre ganz persönlichen Gedanken und Gefühle schreiben, aber manchmal dreht sich dann doch alles um ein ganz banales Thema, zum Beispiel "Essen". Erkläre!

a)

Nun ja, der Grund ist, dass sich beim Thema "Essen" die Charaktere der "Versteck-Familie" gut beschreiben lassen, denn hier werden Vorlieben und Macken ganz deutlich!

b)

Anne ist eben ein kleines Leckermaul. Deshalb ist auch das Essen ein wichtiges Thema für sie.

c)

"Essen" ist einfach lebensnotwendig, daher lässt sich in dieser Situation das Thema nicht ausklammern: Viele Helfer sind krank, Menschen, die unterstützt haben, teilweise verhaftet, und es wird ein Problem, eine ausreichende Menge bzw. qualitativ gute Nahrung zu bekommen.

59.

Wie steht Margot zu der beginnenden Liebe zwischen Anne und Peter?

a)

Sie ist eifersüchtig auf beide, denn sie hätte Peter auch gerne als Freund und wäre auch gerne Annes engste Vertraute.

b)

Sie gönnt Anne und Peter diese Freude, ist aber ein bisschen traurig, selbst nichts Vergleichbares zu erleben.

c)

Sie findet es nicht gut, sich in der Versteck-Situation zu verlieben, und warnt Anne vor unnötigem Stress und Streit.

60.

Wer ist Moortje?

a)

Annes Katze

b)

Annes Hund

c)

Annes Meerschweinchen

d)

Annes Wellensittich

61.

In welchem Jahr starb der Vater von Anne?

a)

1945

b)

1944

c)

1978

d)

1980

62.

Wie heisst der Vater von Anne Frank

(a)  

63.

Wie heisst die Mutter von Anne Frank

(a)  

64.

Wie heisst die Schwester von Anne Frank

(a)  

65.

Wann hat Anne ihr Tagebuch bekommen?

a)

zu ihrem 12. Geburtstag

b)

zu ihrem 13. Geburtstag

c)

zu ihrem 14. Geburtstag

d)

zu ihrem 15. Geburtstag

66.

Wie alt ist Anne Frank im Jahr 1942

a)

12

b)

13

c)

14

d)

15

67.

Wann hat Anne Frank Geburtstag ?

a)

12. Juni 1929

b)

9. September 1930

c)

14. Dezember 1933

d)

2. Februar 1923

68.

Mit wem teilt sich Anne ein Zimmer?

a)

Herr Van Daan

b)

Fritz Dussel

c)

Peter

d)

Frau van Daan

69.

Was war vor dem Eingang vom Versteck?

a)

Eine Waschmaschine

b)

Ein Schrank

c)

Eine Statue

d)

Ein Bücherregal

70.

Wo befindet sich das Versteck/das Hinterhaus?

a)

Frankfurt

b)

Zürich

c)

Amsterdam

d)

New York

71.

Wie beschreibt Anne Sam Salomon?

a)

Ein Rabauke aus der Gosse, ein Mistjunge

b)

Sie ist in ihn verliebt

c)

Stabil!

d)

korrekt

72.

Wie heisst der Club den Anne Frank mit fünf Mädchen gegründet hat?

a)

Der kleine Bär minus 2

b)

Die Pingpongspielerinnen

c)

Sie hatten keinen Namen

d)

Die Giraffen

73.

Wie heisst der Mathematiklehrer?

a)

Herr Weder

b)

Herr Alfredo

c)

Herr Keesing

d)

Herr Albrecht

74.

Wie viele Angestellte hat Otto?

a)

5 Angestellte

b)

4 Angestellte

c)

10 Angestellte

d)

8 Angestellte

75.

Wo wurde Margot geboren?

a)

Frankfurt

b)

Seefeld

c)

Stockholm

d)

Frankfurt am Main

76.

Wo starb Anne Frank?

a)

In Frankfurt

b)

in Amsterdam

c)

in Auschwitz

d)

in Bergen-Belsen

77.

Wie heisst Anne Frank mit vollem Namen?

(a)