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Personalbemessung im Krankenhaus

Total questions: 10

Worksheet time: 10mins

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1.

Welche Auswirkungen kann eine dauerhafte in ungleichem Verhältnis stehende Patienten-Pflegendkraft-Rate haben?

a)

Eine Verringerung der Versorgungsqualität, steigende Belastung der Pflegekräfte und eine implizite Rationierung von Pflegeleistungen

b)

Eine Verbesserung der Versorgungsqualität

c)

Die Anzahl der Stürze von Patienten und die dadurch entstehende Belastung der Pflegekräfte sinkt

d)

Aufgaben können dadurch sinnvoll priorisiert werden

2.

Welche Zielsetzung wird unter anderem mit der Einführung der PPR 2.0 verfolgt?

a)

Die Einführung der PPR 2.0 soll den Qualitätsmix in den Einrichtungen an den Bedarf anpassen

b)

Krankenhäuser können mit verschiedenen Maßnahmen, wie etwas der Umverteilung pflegerischer Vorbehaltsaufgaben auf andere Berufsgruppen, auf die Zielvorgaben reagieren

c)

Die PPR 2.0 wird mit der verbindlichen Einführung von Pflegediagnosen einhergehen. Anhand dessen der tatsächliche Bedarf genau gerechtfertigt werden kann

d)

Die Minutenwerte erlauben eine rückblickende Auswertung der Personalbedarfs. Durch ihre regelmäßige Auswertung lassen sich auch prognostische Annahmen entwickeln

3.

Welche Leistungsbereiche lassen sich der "Allgemeinen Pflege" zuordnen?

a)

Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung, Mobilisation und Positionswechsel

b)

Beratung, Information von Patienten und Angehörigen

c)

Das Verabreichen von Infusionen, Wund- und Hautbehandlungen

d)

Körperpflege, Ausscheidung sowie Aufnahme und Entlassung von Patienten

4.

Welche Aussagen zur Ursprungsversion der PPR ist korrekt?

a)

Die Einführung der PPR in den Neunzigern ergab, das mehrere tausend angestellte Pflegekräfte tatsächlich nicht benötigt wurden

b)

Die Einführung der PPR in den neunziger Jahren führte zu einem zusätzlichen Bedarf von mehreren tausend Pflegekräften im Verhältnis zum damaligen Stand

c)

In Intensivpflegebereich war nur eine wöchentliche Erhebung nötig

d)

Für die Pädiatrie bestanden eigene Einschätzungskritierien

5.

Aus den Anwendungsvorschriften der PPR 2.0 ergeben sich verschiedene Prinzipien. Was ist eines davon?

a)

Es werden nur Werte aus dem Frühdienst (6 bis 14h) berücksichtigt

b)

Die Dokumentation der PPR 2.0 ersetzt den Pflegebericht

c)

Mit der Einführung der PPR 2.0 wird keine Dokumentation mehr nötig sein

d)

Alle Patienten werden einmal am Tag in die vorgegebenen Pflegekategorien eingestuft

6.

Bei der speziellen Pflege wird in verschiedene Leistungsbereiche untergliedert. In diese Bereiche fallen Leistungen im Zusammenhang mit...

a)

...Beratung, Information und Schulungen von Patienten

b)

...Operationen, invasive Maßnahmen und akute Krankheitsphasen, medikamentöser Versorgung sowie Wund- und Hautbehandlungen

c)

...Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit am Arbeitsplatz

d)

...Wegezeiten und Patiententransport

7.

Wie heißen die Pflegekategorien der PPR 2.0, denen Patienten täglich zugeteilt werden?

a)

A1 bis A3 und S1 bis S3

b)

S1 bis S8

c)

A1 bis A4 und S1 bis S4

d)

X1 bis X5 und Y1 bis Y3

8.

Aus der Dokumentation der PPR 2.0 lassen sich indirekt Aussagen zur konkreten Patientenversorgung entnehmen. Welche Sorgfaltspflichten ergeben sich daraus?

a)

Neben den üblichen Sorgfaltspflichten, sollte die dokumentierende Pflegekraft sicherstellen, dass das Ergebnis der Einstufung plausibel und nicht der eigenen fachlichen Einschätzung widerspricht

b)

Da alle Dokumentationsaufwände im Rahmen der PPR 2.0 nur durch den Ärztlichen Dienst durchgeführt werden dürfen, entstehen bei der Pflege keinerlei Sorgfaltspflichten

9.

Welche grundlegenden Elemente charakterisieren die PPR 2.0?

a)

Berechnungsgrenzen, Ausfallkonzepte und Patientenpauschalen

b)

Leistungs- und Fallbezug, Minutenwerten, Grund- und Fallwerte sowie Pflegekategorien

10.

Im Rahmen der PPR 2.0 werden Patienten anhand der Leistungen, die sie erhalten, in sogenannte Pflegekategorien eingeteilt. Welche Aussagen zur Einstufung stimmt?

a)

Eingestuft werden nur Patienten, die gesetzliche versichert sind

b)

Die Einstufung darf nur durch die Stationsleitung erfolgen

c)

Je höher der (zeitliche) Aufwand der erhaltenen Tätigkeiten war, desto höher die Leistungsstufe, der ein Patient zugewisen wird