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Zeitreise 1 - Zusammenleben in der Schweiz: Schule, Behörden

Total questions: 24

Worksheet time: 36mins

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1.

In welchem Gesetzbuch steht etwas über die Schulpflicht?

a)

im Bundesgesetz

b)

in der Bundesverfassung

c)

in der Sammlung der Menschenrechte

d)

in der Legislative

2.

Wann wurde die Schulpflicht eingeführt? (zwei Antworten)

a)

1874

b)

1830, aber nur in einzelnen Kantonen

c)

1848

d)

1948, mit dem Recht auf Bildung

3.

Warum gab es Widerstand gegen die Einführung der Schulpflicht? (drei Antworten richtig)

a)

Bauern und Fabrikanten wollten die Kinder weiterhin als billige Arbeitskräfte nutzen.

b)

Die Pfarrherren wollten keine Konkurrenz bei Entscheiden über Recht und Unrecht.

c)

Der erste Lehrer, Pestalozzi, unterrichtete schlecht.

d)

Familien befürchteten, dass sie ohne Kinderarbeit zu wenig Geld hätten.

4.

Was war revolutionär an der Pädagogik von Heinrich Pestalozzi?

a)

Er führte die "pädagogisch wertvollen Schläge" ein.

b)

Er baute das erste dreistöckige Schulhaus in der Schweiz.

c)

Er sagte, Lernen solle über das Denken, Emotionen und Handeln stattfinden.

d)

Er erkannte, dass Mathematik wichtiger ist als Latein (Kirche).

5.

Welche Staatsgewalt bestimmt, dass wir in die Schule gehen müssen / können?

a)

Der Bundesrat.

b)

Der Kantonsrat.

c)

Die Legislative.

d)

Die Judikative.

6.

Was bestimmt eine Gemeinde bezüglich der Schule?

a)

Wo / wie ein Schulhaus gebaut wird; Angebot eines Mittagstischs.

b)

Die Auswahl der Schüler, welche in die Schule gehen dürfen.

c)

Den Stoff, welchen die Lehrkräfte vermitteln sollen.

d)

Die Löhne, welche die Lehrkräfte verdienen.

7.

Wie viele Unterschriften braucht es, um eine Volksinitiative zu lancieren?

a)

1'000'000

b)

100'000

c)

Die Unterschriften von BürgerInnen, die über 18 Jahre alt sind.

d)

Die gesammelten Unterschriften von Leuten, die etwas von Schule verstehen.

8.

Welche Privatschule erhält keine Unterrichtsberechtigung?

a)

Tanzen ist neben den im Lehrplan vorgesehenen Fächern obligatorisch.

b)

Diese Schule kostet Fr. 2'150.- pro Monat.

c)

Diese Schule fördert zukünftige Sportprofis, verzichtet aber auf Geschichte.

d)

In dieser Schule sind die Lehrkräfte im Deutsch nur Lernbegleiter. Die SchülerInnen lernen selbständig nach Plan.

9.

Was stimmt bezüglich des Homeschoolings?

a)

Die Kinder müssen auch zu Hause Hausaufgaben machen.

b)

Der Vater oder die Mutter muss LehrerIn von Beruf sein.

c)

Für die Einschätzung des Lernerfolgs sind nur die Eltern zuständig.

d)

Die Eltern müssen beweisen, dass der Unterricht gemäss den kantonalen Vorschriften stattfindet.

10.

Was stimmt bezüglich einer Schulleitung (SL)? (Zwei Antworten richtig)

a)

Die SL muss Weisungen der kantonalen Exekutive übernehmen.

b)

Die SL kann den Lehrkräften Arbeiten zuweisen.

c)

Die SL ist in der Hierarchie die oberste Lehrkraft.

d)

Die SL kennt die Lösungen der Tests und entscheidet im Zweifelsfalle.

11.

Wie wird die Kostenfreiheit der Volksschule begründet?

a)

Ohne Sponsoring könnte die Schule nicht stattfinden.

b)

Sie SchülerInnen arbeiten ja in der Schule, der Unterricht ist der Lohn.

c)

Für das Gedeihen eines Landung ist die Bildung eine Voraussetzung.

d)

Die Privatschulen wären für viele Familien zu teuer.

12.

Wie nennt man das typisch schweizerische System mit einer Kombination von theoretischer und praktischer Ausbildung? (2 Wörter)

(a)  

13.

Wie heisst der Zusammenschluss von Arbeitnehmern zur Vertretung ihrer Interessen?

(a)  

14.

In welcher Gesetzessammlung werden die Bestimmungen über Verträge festgehalten?

(a)  

15.

Wie heisst der Vertrag zwischen verschiedenen Arbeitgebern einer Branche (Berufsfeld) und den Gewerkschaften?

(a)  

16.

Inwiefern bedeutet Berufswahl auch Politik? (2 Antworten)

a)

Viele Chefinnen und Chefs sind auch mächtig in der Politik.

b)

Der Bundesrat bestimmt über die Lehrverträge im Parlament.

c)

Wer arbeitet, bezahlt Steuern und finanziert den Betrieb der Schweiz.

d)

Damit ein Staat funktioniert, braucht es viele Berufe. Die Politik fördert diese und schützt die Berufsleute durch Gesetze.

17.

Wie setzt sich der Lohn eines Kellners oder einer Kellnerin zusammen?

a)

Da die Trinkgelder beträchtlich sind, wird der Lohn entsprechend tiefer angesetzt.

b)

Es gibt nur den Lohn.

Der GAV schliesst ausdrücklich aus, dass Trinkgelder einen Teil des Lohns ausmachen.

c)

Wenn die Trinkgelder höher als Fr. 100.- sind, gehören sie hälftig auch dem Restaurantbesitzer.

d)

Von der Lohnsumme können die nicht verkauften Mahlzeiten abgezogen werden.

18.

Das Arbeitsgesetz (Artikel 18.1) sieht ein Arbeitsverbot am Sonntag vor. Allerdings wird ein Vorbehalt erwähnt; was könnte von der Regelung ausgenommen sein (Art. 19)?

a)

Sonntagsarbeit muss bewilligt werden und ist nur bei unentbehrlichen Tätigkeiten vorgesehen.

b)

Ausgenommen sind Arbeitshandlungen, die dem Unternehmen wirtschaftlich zugutekommen.

c)

Der Arbeitgeber darf in der Weihnachtszeit seine Belegschaft am Sonntag aufbieten.

d)

Die Arbeiter dürfen die Sonntagsarbeit verlangen, wenn 50% bezahlt wird.

19.

Wie hoch ist weltweit der Anteil an Jugendlichen, die keine Schule besuchen?

a)

Etwas mehr als ein Viertel.

b)

21,3% weltweit, nur in der Schweiz klar tiefer (12, 1%).

c)

In Europa 14%, in Afrika 56%, weltweit also 40%.

d)

In Europa herrscht Schulpflicht. Sonst gibt es keine Zahlen, da Ungeschulte sich nicht schriftlich melden können.

20.

Mit welchen Problemen kämpfen Schulen in Entwicklungsländern?

a)

Einzelne Bevölkerungsgruppen (sprachl./religös. Minderheiten, Mädchen, ...) werden benachteiligt.

b)

Die schlechte Infrastruktur beeinflusst die Schule (Ausstattung, Klassengrössen, Schulweg, ...)

c)

Afrika und Indien haben keinen Strom und kennen deshalb nur Schulen im Freien.

d)

Die Menschen dort haben gelernt, ohne Schule zu bestehen. Das Bedürfnis ist nicht da.

21.

Wie nennt man eine solche Graphik, die eine Hierarchie erklärt?

(a)  

22.

Wie heisst der Fachausdruck für die Bittschrift, welche auch Jugendliche an politische Organe einreichen können?

a)

Petition.

b)

Initiative.

c)

Referendum.

d)

Appell.

23.

Wie heisst das Volksrecht, mit dem die Regierung den Bürgerinnen und Bürgern eine Verfassungsänderung unterbreitet?

a)

Referendum.

b)

Volksinitiative.

c)

Petition.

d)

Parlamentarische Revolution.

24.

Welches sind die 3 politischen Gewalten in einer kleineren Gemeinde?

a)

Gemeinderat, Regierungsrat, Gemeinde-verwaltung.

b)

FriedensrichterIn; Gemeinde-versammlung; Gemeinderat.

c)

Exekutive, Legislative, Jurislative.

d)

Judikative, Legislative, Exekutive.