wayground logo

Free Printable Worksheets

Font size

S
M
L
XL
Worksheets

Frieden - was ist das?

Total questions: 29

Worksheet time: 27mins

Name
Class
Date
1.

Der Friedensbegriff kommt aus dem ​ (a)   und bedeutete ursprünglich Schutz, Sicherheit. Seitdem sind im Laufe der Geschichte verschiedene Friedensauffassungen entwickelt worden, von ​ (b)   im 13. Jh., über ​ (c)   im 18. Jh. bis zu ​ (d)   in die Gegenwart. Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg, er ist mehr als Nichtkrieg. Er schließt kulturelle, strukturelle und personelle Gewalt aus. In diesem Sinn kann von ​ (e)   gesprochen werden.

Choose from the below words
Althochdeutschen
THOMAS VON AQUIN
KANT
JOHAN GALTUNG
positivem Frieden
2.

Was ist die erste Antwort auf die Frage: was ist Frieden?

a)

Die Abwesenheit von Krieg

b)

die Anwesenheit von Krieg

c)

Die Vermeidung von Krieg

d)

Die Verhinderung von Krieg

3.

Was meint der norwegische Wissenschaftler Johann Galtung (geb. 1930, Mathematiker, Soziologe, Gründer der Friedens- und Konflikforschung)?

a)

Er unterscheidet zwischen heftigem und sanftem Frieden

b)

Er unterscheidet zwischen richtigem und falschem Frieden

c)

Er unterscheidet zwischen Krieg und Frieden

d)

Er unterscheidet zwischen positivem und negativem Frieden

4.

das passt zu Galtungs Meinung

a)

negativer Friede ist Nicht-Krieg

b)

bei negativem Frieden werden kaum Waffen benützt

c)

negativer Friede ist noch Krieg

d)

bei negativem Frieden werden keine Waffen benützt

5.

sowie...

a)

im positiven Frieden haben beide Seiten gleich starke Waffen

b)

bei positivem Frieden gibt es keine Diskriminierung

c)

positiver Friede ist ein Zustand, in dem Gerechtigkeit herrscht

d)

im positiven Frieden gibt es keine Armut

6.

Was meint der röm. Bischof und Philosoph Augustinus von Hippo (354-430 n. Chr.), der in der Spätantike lebte?

a)

auch Terroristen wollen Frieden, aber halt einen anderen

b)

Menschen müssen überredet werden, dass Frieden besser ist

c)

Menschen möchten grundsätzlich gerne in Frieden leben

d)

auch Menschen, die den Frieden stören, lehnen ihn nicht grundsätzlich ab

e)

einige Menschen wollen eine andere Art von Frieden als andere

7.

Das passt zu Thomas Hobbes (1588-1679, Mathematiker, Staatstheoretiker, Philosoph)

a)

er ist ein britischer Philosoph im 17. Jh.

b)

er ist ein britischer Philosoph im 18. Jh.

c)

er ist geprägt durch den Englischen Bürgerkrieg

d)

Der Mensch ist ein Egoist, der nach seinem eigenen Vorteil strebt

e)

der Krieg ist ein Naturzustand in der Welt

8.

Das meint Hobbes noch

a)

Der Krieg ist ein Naturzustand in der Welt

b)

"Der Mensch ist grundsätzlich gut" und er wird erst durch die Gesellschaft böse

c)

"Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf", also alle gegen alle

d)

ein starker Staat muss Sicherheit und Ordnung schaffen

e)

Es braucht eine Macht, die den Egoismus des Menschen kontrolliert

9.

Das meint der bedeutendste Philosoph der Aufklärung Immanuel Kant (1724-1804)

a)

er veröffentlicht Ende des 18. Jh. ein Buch "Zum ewigen Frieden"

b)

er traut dem Menschen mehr Friedenswillen zu als Hobbes

c)

er schlägt internationale Organisationen vor, die durch Verhandlungen Krieg vermeiden

d)

Staaten sollen Verträge schließen, die Krieg vermeiden

e)

er veröffentlicht Ende des 18. Jh. ein Buch "Zum ewigen Krieg"

10.

​ (a)   (1588–1679) betrachtet die Einhaltung des Friedens als erstes und wichtigstes, ohne das es keinen Staat geben kann. Dass der Staat zur Sicherung eines Rechts- und Friedenszustandes dient, darüber besteht bei allen Theoretikern Konsens. Mit der Schrift von ​ (b)   (1724–1804) ​ (c)   (1795) trat eine Wende in der ​ (d)   ein. Der Krieg wurde moralisch geächtet und Rechtsgrundsätze für zwischenstaatliche Sicherheitsmaßnahmen und allgemeine Bedingungen für eine umfassende ​ (e)   begründet.

Choose from the below words
THOMAS HOBBES
IMMANUEL KANT
„Zum ewigen Frieden“
Rechts- und Friedensordnung
völkerrechtlichen Bewertung des Friedens
11.

Ordnen Sie diese Optionen in die richtigen Kategorien ein

Categorize the following

Friede durch Hegemonie einer Großmacht

durch Gemein-schaftsbildung

Herrschaft des Rechts

Sicherheit vor Krieg

Sicherheit vor Gewalt

negativer Friede

positiver Friede

Weltbürger-gemeinschaft

Friede nach Hobbes
Friede nach Kant
12.

Das passt zum ältesten bekannten Friedensvertrag der Geschichte

a)

Er wurde 1259 v. Chr. verfasst

b)

verfasst zwischen dem Hethiterkönig Hattusili III. und dem ägyptischen Pharao Ramses III.

c)

verfasst zwischebn dem Hetiterkönig Hattusili III. und Alexander dem Großen

d)

Die Verhandlungen dauerten monatelang

e)

die Verhandlungen dauerten eine Woche

13.

Konflikt endet - Frieden wird geschlossen

a)

Eine Partei ist stärker, der Gegner ist ausgelaugt

b)

Frieden durch Drängen von Außen

c)

Niemand kann gewinnen, die Schäden sind enorm - es beginnen Verhandlungen

d)

Der Stärkere verzichtet, der Schwächere siegt

14.

Das passt zum Westphälischen Frieden 1648

a)

Er beendet den 30jährigen Krieg

b)

Die Verhandlungen dauern 5 Monate lang

c)

Die Verhandlungen dauern 5 Jahre lang

d)

Die Beteiligten verhandeln miteinander

e)

Er beendet den 100jährigen Krieg

15.

Das ist das Besondere an diesem Frieden

a)

Danach herrscht 150 Jahre lang Frieden

b)

Es ist kein Frieden durch Erschöpfung

c)

Es ist ein Frieden durch Erschöpfung

d)

Es ist ein Frieden durch Diplomatie

e)

Er berücksichtigt die Interessen aller Beteiligten

16.

Das ist noch besonders

a)

Diplomaten können völlig unabhängig von den Interessen ihrer Regierungen agieren

b)

Ausschnitte des Vertrags hängen im Hauptgebäude der UNO in New York

c)

Diplomaten wissen, welche Zugeständnisse sie nur im äußersten Fall machen dürfen

d)

Diplomaten können verbindliche Zusagen im Namen ihrer Regierungen machen

17.

Gleich wie im Westphälischen Frieden 1648 beschließen auch nach dem 1. Weltkrieg alle Konfliktparteien gemeinsam über einen neuen Frieden

a)

Das ist richtig

b)

das ist falsch

c)

Das besiegte Deutschland wird von den Friedensverhandlungen ausgeschlossen

d)

Österreich wird von den Friedensverhandlungen ausgeschlossen

e)

Deutschland und Österreich werden in die Friedensverhandlungen mit einbezogen

18.

Das passt zum Friedensschluss 1918

a)

Deutschland muss viele Gebiete abgeben

b)

Deutschland muss hohe Reparations-zahlungen leisten

c)

Für Deutschland wird er in Berlin geschlossen

d)

Für Deutschland wird er in Versailles geschlossen

e)

Der "Friedensvertrag" ist der Nährboden für die spätere Nazi-Propaganda

19.

Das passiert nach dem 2. Weltkrieg

a)

Es gibt einen neuerlichen Friedensvertrag für Deutschland und Österreich

b)

Es gibt vorerst keine Friedensverträge für die beiden Länder

c)

Deutschland und Österreich werden von den vier Besatzungs-mächten besetzt

d)

Frieden passiert nicht einfach, es ist ein Prozess

20.

Das können Vertreter der Zivilgesellschaft sein, die Friedensverhandlungen auch beeinflussen können

a)

berühmte Musiker

b)

Prominente Künstler

c)

Kirchenoberste, z.B. Papst Johannes Paul II. im Kalten Krieg

d)

Eine Gewerkschafts-bewegung, z.B. die polnische Soliradnosc

21.

Friedensverhandler auf institutionelle Ebene

a)

Vereinte Nationen, 1945 gegründet

b)

Vereinte Nationen, 1935 gegründet

c)

Uno stützt sich auf die Grundsätze der UNO-Charta,

d)

Uno stützt sich auf die Kraft der Diplomatie

e)

Forum der Gespräche = Generalver-sammlung der 193 Mitgliedsstaaten

22.

Das passt zum mächtigsten Organ der UNO

a)

Das Veto-Recht verhindert oft schnelle Entscheidungen

b)

er ist in seiner Handlungsfähigkeit begrenzt

c)

Er hat unbegrenzte Handlungsfährigkeit

d)

Es ist der UN-Sicherheitsrat

e)

Es ist der UN-Schlichtungsrat

23.

Das darf der UN-Sicherheitsrat

a)

Er muss von den Streitparteien um Hilfe gebeten werden

b)

Er kann zwischen Streitparteien vermitteln

c)

Er kann Vorschläge zur Konfliktlösung machen

d)

Er braucht von den Streitparteien nicht um Hilfe gebeten werden

24.

So heißt der oberste UNO-Beamte

a)

Generalsekretär

b)

Generaloberst

c)

General-prokurator

d)

Antonio Guterres

e)

Antonio Rüdiger

25.

Das passt zu Friedensverhandlungen

a)

Zu viele und verworrene Interressen können Frieden verhindern

b)

Staaten müssen bereit sein, ihren Konflikt gewaltfrei zu beenden

c)

... sie können nur auf freiwilliger Basis geführt werden

d)

... sie können von unbeteiligten Staaten oder Institutionen erzwungen werden

26.

Was müssen Konfliktparteien tun, um Frieden zu erlangen?

a)

Waffen niederlegen

b)

miteinander sprechen und verhandeln

c)

ehemalige "Feinde" müssen aufeinander zugehen und sich versöhnen

d)

nach dem Friedensvertrag braucht der wirkliche Frieden noch Zeit, bis er eintritt

e)

Mit einem Friedensvertrag ist ein dauerhafter Friede erreicht

27.

Die neuere Friedensforschung begreift Frieden als ​ (a)   , also nicht mehr nur als ​ (b)   . Dieser muss dadurch gekennzeichnet sein, dass er sowohl in innerstaatlicher wie in zwischenstaatlicher Hinsicht auf die ​ (c)   von Gewaltanwendung, die Verminderung von ​ (d)   und soziale Ungerechtigkeit gerichtet ist. Grundlegendes Ziel ist die Austragung von Konflikten ohne Einsatz militärischer, kultureller und ​ (e)   .

Choose from the below words
Prozess
Zustand
Verhütung
struktureller Gewalt
Unfreiheit
28.

Das ist nicht gleichbedeutend mit der ​ (a)   von Konflikten. Sie werden als notwendig und ​ (b)   in der Gesellschaft betrachtet. Es geht aber um eine zivile, um eine ​ (c)   Konfliktaustragung. Die Erfahrungen Europas zeigen, dass dauerhafter Frieden mit gelungener Vergemeinschaftung innerhalb von Gesellschaften und zwischen den Staaten zusammenhängt. Sie sichert eine ​ (d)   , in der Konflikte in vereinbarten Formen – durch ​ (e)   – ausgetragen werden.

Choose from the below words
Abschaffung
unvermeidlich
gewaltfreie
Verträge und anerkannte Regelungen
Koexistenz
29.

Rechtstaatlichkeit, Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Toleranz und ​ (a)   sind grundlegende Bedingungen dafür, Frieden als ​ (b)   zu gestalten. Der Friedensforscher (c)   (geb. 1940) entwickelte in Analyse des weltpolitischen Umbruchs 1989/90 das ​ (d)   und begründete den engen Zusammenhang dieser Faktoren für einen ​ (e)  

Choose from the below words
DIETER SENGHAAS
Dialogfähigkeit
„zivilisatorische Hexagon“
dauerhaften Frieden
Zivilisierungsprozess