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Exphys1_Quiz17

Total questions: 11

Worksheet time: 8mins

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1.

Die freie Schwingung (DGL=Differentialgleichung)

a)

ist die Schwingung (z.B. eines Pendels) ohne Reibung/Dämpfung

b)

ist die Schwingung (z.B. eines Pendels) mit Federkonstante Null

c)

eines Federpendels wird durch die DGL F(t)=mx¨(t)F(t)=mẍ(t) =−D⋅x(t)=-D\cdot x(t) beschrieben

d)

eines Drehpendels wird durch die DGL M(t)=Jφ¨(t)M(t)=Jφ̈(t) =D^⋅φ˙(t)=D̂\cdotφ̇(t) beschrieben

e)

hat dieselbe Form der DGL x¨(t)+ω02x(t)ẍ(t)+ω_0^2x(t) =0=0 für eine lineare und eine Drehschwingung, wenn man x durch φ ersetzt

2.

Die freie Schwingung

a)

hat eine inhomogene, lineare Differentialgleichung 2. Ordnung mit zeitunabhängigen Koeffizienten

b)

wird durch eine Linearkombination aus Sinus- und Cosinusfunktion mit charakteristischer Frequenz ω0 beschrieben

c)

benötigt für ihre Beschreibung nur eine Anfangsbedingung, z.B. die Auslenkung zum Zeitpunkt t0

3.

Bei der gedämpften Schwingung

a)

wirkt zusätzlich zur Federkraft eine Reibungskraft, die in der DGL auftaucht

b)

kann die Reibungskraft nur proportional zur Geschwindigkeit sein

c)

eines Drehpendels dämpft eine Wirbelstrombremse, deren Wirkung von der Geschwindigkeit der Drehscheibe abhängt

d)

ist die Reibungskraft der Bewegung entgegengerichtet und wird deswegen von der Trägheitskraft abgezogen: mx¨(t)−kx˙(t)mẍ(t)-kẋ(t) =−Dx(t)=-Dx(t)

4.

Die Differentialgleichung der Schwingung mit linearer Dämpfung

a)

eines Federpendels mit Federkonstante D und Reibungskoeffizient k lautet: mx¨(t)=mẍ(t)= −Dx(t)−kx˙(t)-Dx(t)-kẋ(t)

b)

hat die allgemeine Form: x¨(t)+Γx˙(t)ẍ(t)+Γẋ(t) +ω02x(t)=0+ω_0^2x(t)=0 , wobei ω0 die Schwingungsfrequenz der ungedämpften Schwingung ist

c)

ist homogen, linear, 1. Ordnung mit zeitunabhängigen Koeffizienten

d)

enthält einen Reibungsfaktor (Γ), der von der Masse des Federpendels bzw. dem Trägheitsmoment des Drehpendels abhängt (indirekt proportional)

5.

Die DGL der Schwingung mit linearer Dämpfung x¨(t)+Γx˙(t)+ω02x(t)=0ẍ(t)+Γẋ(t)+ω_0^2x(t)=0

a)

kann mit dem Ansatz x(t)=Ae−λtx(t)=Ae^{-λt} gelöst werden

b)

kann mit dem Ansatz x(t)=Aeλtx(t)=Ae^{λt} gelöst werden

c)

kann mit dem Ansatz x(t)=Acos⁡ωtx(t)=A\cosωt +Bsin⁡ωt+B\sinωt gelöst werden

d)

führt mit geeignetem Ansatz zu einer quadratischen Gleichung, die abhängig von Γ und ω0, genau 1, 2 reelle oder 2 imaginäre Lösungen hat

e)

hat die Lösung x(t)=0x(t)=0

6.

Die Lösung der DGL der gedämpften Schwingung

a)

kann abhängig von Γ und ω0 in 3 Fälle unterschieden werden

b)

ist bei zu großer Dämpfung gar keine wirkliche Schwingung

c)

ist bei zu großer Dämpfung nur x(t)=0

d)

ist bei geringer Dämpfung eine Schwingung mit der Frequenz ω0 der ungedämpften Schwingung und abnehmender Amplitude

e)

ist bei geringer Dämpfung eine Schwingung mit Frequenz ω<ω0 und gleichbleibender Amplitude

7.

Im Fall der überdämpften Schwingung

a)

bildet sich eine sehr langsame Schwingung aus

b)

kann die Bewegung nicht über die „Null-Auslenkung“ hinaus gehen

c)

kann die Bewegung nicht ihre Richtung ändern

d)

gibt es zwei reelle Lösungen, einen schnell und einen langsam (exponentiell) abfallenden Anteil

e)

benötigt die partikuläre Lösung 2 Anfangsbedingungen

8.

Im aperiodischen Grenzfall (x(t)=(A+B⋅t) e−γt)\left(x(t)=(A+B\cdot t)\ e^{-\gamma t}\right)

a)

nimmt die Auslenkung für lange Zeiten exponentiell mit der Zeit ab, schneller als bei jeder überdämpften Schwingung

b)

kann es einen „Null-Durchgang“ geben

c)

gibt es nur eine Lösung für γ und damit nur einen durch die Anfangsbedingungen bestimmten Parameter

d)

nimmt die Auslenkung exponentiell mit der Zeit ab, wobei die Abklingrate γ = ω0 nur von der Federkonstante und nicht von der Dämpfung abhängt

e)

ist der Grenzwert für t→∞t→∞  aufgrund des Terms B⋅tB\cdot t  nicht Null

9.

Im Schwingfall der gedämpften Schwingung

a)

erhält man mit dem Ansatz x(t)=Aexp⁡(λt)x(t)=A\exp(λt) eine komplexe Lösung, die keine physikalische Bedeutung hat

b)

schwingt das Pendel mit der Frequenz ω0 der ungedämpften Schwingung und die Amplitude nimmt mit der Zeit exponentiell ab

c)

wird aufgrund der exponentiell abnehmenden Amplitude die Schwingung immer langsamer (d.h. die Periode immer länger)

d)

ist die messbare Lösung eine Sinus- oder Cosinusschwingung, die nach einer Abklingzeit τ=2Γ\tau=\frac{2}{\Gamma}  auf 1/e abgefallen ist

10.

Im Schwingfall der gedämpften Schwingung

a)

nimmt die Amplitude der Schwingung exponentiell mit der Zeit ab A(t)=A0e−γtA(t)=A_0e^{-γt}

b)

erhält man nur dann eine eindeutige Lösung, wenn man die Auslenkung und die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt t=0 kennt

c)

nimmt die Schwingungsfrequenz exponentiell mit der Zeit ab

d)

nimmt die Schwingungsfrequenz mit zunehmender Dämpfung ab

e)

nimmt die Schwingungsfrequenz mit zunehmender Federkonstante zu

11.

Die Güte einer gedämpften Schwingung

a)

gibt das Verhältnis von gespeicherter Energie und Energieverlust in der folgenden Schwingungsperiode an

b)

nimmt mit steigender Dämpfung zu

c)

ist unabhängig von der Amplitude der Schwingung

d)

nimmt mit jeder Schwingungsperiode ab