WorksheetsAda 67-136
Total questions: 71
Worksheet time: 36mins
Name
Class
Date
1.
Welchen Zweck verfolgen Sie, wenn Sie bestimmte Aufgaben in
Gruppenarbeit lösen lassen? (3)
a)
Die Auszubildenden kommen gemeinsam schneller zu Lösungen
b)
Die Auszubildenden geben sich gegenseitig Impulse
c)
Die Auszubildenden lernen, Konflikte sachlich und konstruktiv zu
d)
Durch den Gruppenführer kommt die Gruppe schnell zur Lösung der Aufgaben
e)
Die Auszubildenden ergänzen gegenseitig ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und können auf diese Weise zu qualitativ besseren Ergebnissen kommen
2.
Sie bereiten sich als Ausbilder auf die Einstellungsgespräche für das kommende Ausbildungsjahr vor.
Welche Aussagen sind richtig? (2) - Das Einstellungsgespräch
a)
muss individuell ablaufen und nicht durch einen Ablaufplan gesteuert werden
b)
kann durch einen Personalfragebogen ersetzt werden, in dem Interessen und Neigungen des Bewerbers erfragt werden
c)
gibt Aufschluss über die Person des Bewerbers
d)
ermöglicht dem Bewerber, Informationen über den Ausbildungsbetrieb und den Ausbildungsverlauf zu erhalten
e)
sollte keine Zeitbegrenzung haben, damit auf jeden Bewerber genügend einge- gangen werden kann
3.
Tilo (18 Jahre) lässt zunehmend in seiner Konzentrationsfähigkeit und seiner Merkfähigkeit nach. Sie planen ein Gespräch mit ihm.
Welche Informationen holen Sie im Vorfeld ein? (3)
a)
Sie kontaktieren den Berufsschullehrer und erfragen Tilos Verhalten gegenüber den anderen Auszubildenden
b)
Sie erfragen bei den Eltern die aktuelle Situation Tilos in der Familie
c)
Sie befragen Ausbildungsbeauftragte, ob sie das auch bemerkt haben
d)
Sie beobachten Tilo bei der Arbeit und begutachten zuletzt durchgeführte Aufgaben
e)
Sie beobachten den Ausbildungsbeauftragten bei einer seiner nächsten Ausbildungssituationen mit Tilo, um ein umfassendes Bild zu erhalten
4.
Mit welchen Argumenten können Sie die Bedeutung des Ausbildungs-nachweises verdeutlichen? (3)
Der vollständig geführte Ausbildungsnachweis
a)
informiert über den zeitlichen und sachlichen Ablauf der Ausbildung
b)
wird gegenüber dem Auszubildenden bei mangelnder Leistung als Erziehungs- mittel eingesetzt
c)
gibt Auskunft über vermittelte Zusatzqualifikationen
d)
wird bei der Abschlussprüfung zur Bewertung der Gesamtleistungen einbezogen
e)
ist Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung
5.
Bastian (19 Jahre) macht bei Ihnen eine Ausbildung zum Industrie-mechaniker (2. Ausbildungsjahr). Sein Bruder hat ein eigenes Unternehmen gegründet. Dort würde er gerne arbeiten und deshalb die Ausbildung kündigen.
Welche Aussagen zur Kündigung des Ausbildungsverhältnisses sind richtig? (2)
a)
Nach der Probezeit ist eine Kündigung seitens des Auszubildenden ausge- schlossen
b)
Bastian kann nur mit Einverständnis des Betriebs kündigen
c)
Bastian muss eine Kündigungsfrist von vier Wochen einhalten
d)
Der Ausbildungsbetrieb muss die Kündigung der zuständigen Stelle anzeigen
e)
Der Ausbildungsbetrieb kann von Bastian Schadenersatz verlangen
6.
Bei der Ausbildungsplanung ist auf didaktische Parallelität zu achten.
Worauf achten Sie bei Ihren Planungen? (1) - Sie achten darauf, dass
a)
zwei Ausbilder ein schwieriges Ausbildungsthema möglichst zeitgleich dem Auszubildenden auf unterschiedliche Art vermitteln
b)
Ausbilder und Ausbildungsbeauftragte jederzeit über die Ausbildungsinhalte informiert sein sollen
c)
Lerninhalte des Betriebs und der Berufsschule möglichst zeitgleich vermittelt werden sollen
d)
Ausbildender und Auszubildender die Ergebnisse der Ausbildung zeitnah zu dokumentieren haben
e)
in größeren Unternehmen zeitgleich mehrere Auszubildende eingestellt werden und diese zu selben Zeit die Ausbildungsstationen durchlaufen
7.
Sie wollen in der Ausbildung ein professionelles Planspiel einsetzen. Da dies sehr kostenintensiv ist, überlegen Sie Argumente, mit denen Sie die Geschäftsleitung überzeugen können:
Die Auszubildenden
1. reflektieren Betriebsabläufe
2. entwickeln im Laufe des Spiels mehrere Kompetenzen gleichzeitig
3. Denken vernetzt
4. Setzen sich situationsgerecht mit komplexen Zusammenhängen auseinander
5. Erfahren unmittelbar die Konsequenzen ihres Handelns
6. Können gefahrlos ihre Entscheidungen treffen und deren Auswirkungen erfahren
Welche Aussagen treffen zu? (1)
a)
alle Aussagen
b)
Aussagen 3 und 4
c)
Aussagen 1 und 6
d)
Aussagen 2 und 5
e)
Keine Aussage
8.
Welche Kriterien sind beim Personalauswahlverfahren nach dem AGG grundsätzlich unzulässig? (3)
a)
Alter
b)
Schulbildung
c)
Zeugnisnoten
d)
Geschlecht
e)
Rasse und ethnische Herkunft f)
9.
Die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement sieht die Wahl von zwei aus zehn Wahlqualifikationen vor. Wie wählen Sie die beiden Wahlqualifikationen für den betrieblichen Ausbildungsplan aus? (2)
a)
Sie lassen die künftigen Auszubildenden auswählen, welche der Wahlquali- fikationen sie erlernen möchten
b)
Sie prüfen in Ihrem Betrieb, welche Inhalte der Wahlqualifikationen ausgebildet werden können
c)
Sie besprechen gemeinsam mit der Geschäftsleitung, welche der Wahlquali- fikationen in Zukunft in Ihrem Unternehmen benötigt werden
d)
Sie fragen bei der zuständigen Stelle die in den letzten Jahren am häufigsten geprüften Wahlqualifikationen ab
e)
Sie stimmen mit der Berufsschule ab, welche Wahlqualifikationen diese im kommenden Ausbildungsjahr unterrichten möchten
10.
Sie bereiten sich auf ein Bewerbungsgespräch vor.
Welche Frage dürfen Sie stellen? (1)
a)
Mitgliedschaft in einer Partei
b)
Vermögensverhältnisse
c)
Bereitschaft zur Ausbildung im Ausland
d)
Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft
11.
Ihre Auszubildenden sind nicht mehr so motiviert wie früher. Sie wollen deshalb mehr Wert auf extrinsische Motivation legen. Welches Vorgehen ist hierfür zielführend? (2)
a)
Sie achten bei der Vorbereitung Ihrer Ausbildungseinheiten verstärkt darauf, bei den Auszubildenden Neugierde zu wecken
b)
Sie legen Ausbildungseinheiten mit wichtigen Themen auf die Zeit direkt nach der Mittagspause
c)
Sie veranstalten einen Wettbewerb unter den Auszubildenden, bei dem der Sieger als Auszubildender des Monats im Intranet porträtiert wird
d)
Sie stellen den Auszubildenden bei guten Leistungen in der Abschlussprüfung Teil 1 Ihre Befürwortung eines Antrags auf vorzeitige Abschlussprüfung in Aussicht
12.
Max steht kurz vor der Abschlussprüfung und ist sehr aufgeregt. Er fragt Sie, wie oft er die Prüfung wiederholen könnte. - Welche Aussage ist richtig? (1)
a)
einmal
b)
viermal
c)
zweimal
d)
dreimal
13.
Sie müssen erstmalig eine sachliche und zeitliche Gliederung erstellen und ziehen hierfür den Ausbildungsrahmenplan zu Rate. Was umfasst die zeitliche Gliederung des Ausbildungsrahmenplans? (2)
a)
Richtwerte, wann die Lerninhalte zu vermitteln sind
b)
eine Zusammenfassung der inhaltlich zusammengehörenden Theman
c)
den Ablauf der Lerninhalte individuell für jeden Auszubildenden
d)
eine Empfehlung, wie lange die Vermittlung der Lerninhalte dauern soll
e)
die detaillierte zeitliche Abfolge der zu vermittelnden Feinlernziele
14.
Wie unterstützen betriebliche Beurteilungen bei der Zeugniserstellung? (2)
Betriebliche Beurteilungen
a)
können mit ihren Formulierungen ohne Änderung in das Zeugnis übernommen werden
b)
dokumentieren die gezeigten Leistungen
c)
sind als Beweis für das im Zeugnis aufgeführte Fehlverhalten zulässig
d)
sind eine Hilfestellung für die Beurteilungsformulierungen im Zeugnis
e)
aus dem letzten Ausbildungsjahr ersetzen das betriebliche Ausbildungszeugnis
15.
Sie sind Ausbilder in einem größeren Industriebetrieb. Ein kleinerer
Zulieferbetrieb bittet Sie, dass seine Auszubildende den Abschnitt Rechnungswesen in Ihrem Betrieb absolvieren kann. Sie finden die Aufgabe reizvoll und stimmen zu.
Was beachten Sie bei der Auftragsausbildung in Zusammenarbeit mit dem Kleinbetrieb? (2) Der Zulieferbetrieb
a)
ist Vertragspartner der Auszubildenden im Ausbildungsvertrag
b)
muss im Gegenzug auch Ihre Auszubildenden phasenweise ausbilden
c)
zahlt für den Einsatz bei Ihnen die Ausbildungsvergütung an die Auszubildende und rechnet diese gegen Ihre Kosten auf
d)
führt Ihr Unternehmen im Vertrag der Auszubildenden als Ausbildungs- maßnahme außerhalb der Ausbildungsstätte auf
e)
überlässt Ihnen den Abschluss des Ausbildungsvertrags
16.
Was beachten Sie, wenn Sie ein Beurteilungsgespräch beenden? (2)
a)
Sie schließen das Gespräch positiv ab
b)
Sie geben eine Rückmeldung über den Ist-Zustand
c)
Sie loben nach Lernfortschritten
d)
Sie treffen Zielvereinbarungen und verabreden, was zur Verbesserung der Leistung erforderlich ist
e)
Sie geben dem Auszubildenden einen Hinweis zur Dokumentationspflicht des Gesprächsverlaufs
17.
Um einen Tag der offenen Tür zu veranstalten, führen Sie mit Ihren zwölf Auszubildenden eine Moderation zur Ideenfindung durch.
Welche Aussagen zu den einzelnen Moderationsphasen sind richtig? (3)
a)
In der Auswahlphase werden Prioritäten gesetzt und die zu bearbeitenden Themen bzw. Vorschläge der Auszubildenden ausgewählt
b)
n der Planungsphase wird festgelegt, wer unter den Auszubildenden welche Aufgaben für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung „Tag der offenen Tür" übernimmt
c)
In der Abschlussphase reflektieren die Auszubildenden den gesamten Prozess und finden einen positiven Abschluss
d)
In der Einstiegsphase wird gesammelt, welche Aspekte und Themen insgesamt zu der Veranstaltung „Tag der offenen Tür" bearbeitet werden sollen
e)
In der Phase des Bearbeitens werden die Auszubildenden in das Thema eingeführt
18.
Ihr Auszubildender beantwortet während des Lehrgesprächs eine Frage falsch. Wie reagieren Sie angemessen? (2)
a)
Sie schütteln den Kopf und sagen,So wirst du die Prüfung nie bestehen."
b)
Sie stellen Marco eine Frage zu einem anderen Thema
c)
Sie formulieren die Frage neu
d)
Sie stellen Marco Fragen, die in kleinere Schritte unterteilt sind
e)
Sie nennen die richtige Lösung
19.
Wegen eines Verkehrsunfalls kann die Auszubildende nicht an der
Abschlussprüfung teilnehmen.
Wie wirkt sich dieser Vorfall auf die Ausbildungsdauer aus? (2)
Der Ausbildungsvertrag
a)
endet, wenn die vereinbarte Ausbildungsdauer abgelaufen ist
b)
endet, wenn die Auszubildende die Prüfung auch nach dem dritten Versuch nicht bestanden hat
c)
kann beliebig verlängert werden, wenn Sie und der Betrieb damit einverstanden sind
d)
verlängert sich automatisch, bis die Auszubildende die nächste Kenntnisprüfung abgelegt hat
e)
kann durch vertragliche Vereinbarung verlängert werden
20.
Mit welchen Stellen sollten Sie als Ausbilder einer 16-jährigen
Auszubildenden besonders Kontakt halten? (3)
a)
Berufsschule bzw. Lehrpersonal
b)
zuständige Gewerkschaft
c)
zuständige Stelle (IHK)
d)
Bundesinstitut für Berufsbildung
e)
gesetzliche Vertreter
21.
Welche Aussagen zum Anforderungsprofil sind richtig? (3)
a)
Das Anforderungsprofil ist bei der Berufsausbildung nur für die kaufmännischen Ausbildungsberufe wichtig
b)
Das Anforderungsprofil soll die fachlichen und persönlichen Anforderungen für den Ausbildungsberuf beinhalten
c)
Bei der Personalplanung spielt das Anforderungsprofil eine wichtige Rolle. Hier wird der qualitative Personalbedarf an neuen Auszubildenden (gegenwärtig und zukünftig) überprüft und festgelegt
d)
In der Ausbildungsordnung ist zum Anforderungsprofil nichts vorgeschrieben. Jeder Ausbildungsbetrieb kann hier frei entscheiden
e)
In der Berufsausbildung spielt bei der Einstellung von Auszubildenden das Anforderungsprofil keine wesentliche Rolle
22.
Was müssen Sie beachten, wenn ein Ausbildungsinhalt im Betrieb später als in der Berufsschule behandelt wird? (1)
a)
Sie knüpfen an die in der Berufsschule gelernten Inhalte an und vertiefen sie
b)
Sie lassen die Theorie außer Acht und konzentrieren sich auf die Praxis
c)
Sie fordern den Berufsschullehrer auf, den Lerninhalt noch einmal zu wieder- holen
d)
Sie wissen, dass der Auszubildende das Thema beherrscht und gehen zum nächsten Inhalt weiter
e)
Sie vermitteln den Inhalt komplett, weil der Berufsschulunterricht hier zu lange zurückliegt.
23.
Mit welchen Argumenten können Sie die Bedeutung des Ausbildungs-nachweises verdeutlichen? (3)
Der vollständig geführte Ausbildungsnachweis
a)
informiert über den zeitlichen und sachlichen Ablauf der Ausbildung
b)
wird gegenüber dem Auszubildenden bei mangelnder Leistung als Erziehungs- mittel eingesetzt
c)
gibt Auskunft über vermittelte Zusatzqualifikationen
d)
wird bei der Abschlussprüfung zur Bewertung der Gesamtleistungen einbezogen
e)
ist Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung
24.
Welche der unten aufgeführten Aussagen zur Durchführung eines Beur-teilungsgesprächs sind richtig? (2)
a)
das Beurteilungsgespräch sollte sowohl die Beurteilung der fachlichen Leistung der Auszubildenden als auch die ihres Verhaltens im Betrieb darstellen
b)
Zu Beginn des Gesprächs sollten dem Auszubildenden alle negativen Sachver- halte seines Arbeitsverhaltens dargelegt werden
c)
Zum Abschluss des Gesprächs muss der Auszubildende alles noch einmal zusammenfassen, damit Sie sicher gehen können, dass er auch alles behalten hat
d)
nach der Darstellung der Beurteilungspunkte Ihrerseits sollte die Auszubildende die Möglichkeit bekommen, sich zu den einzelnen Sachverhalten zu äußern
e)
Sie kündigen der Auszubildenden an, dass Sie sie zukünftig intensiv beobachten werden, um sie beim nächsten Gespräch noch besser auf ihre Fehler aufmerksam machen können
25.
Worin unterscheiden sich die verschiedenen Lernzielarten? (3)
a)
Richtlernziele werden sehr offen formuliert und befinden sich im Ausbildungsberufsbild
b)
An Leitlernzielen wird der Erfolg der Ausbildung insgesamt gemessen
c)
Feinlernziele werden in der Ausbildungsverordnung strukturiert und gegliedert vorgegeben
d)
Feinlernziele beschreiben eine ganz konkrete, überprüfbare und beobachtbare Aufgabenstellung
e)
Groblernziele sind im Ausbildungsrahmenplan zu finden und beschreiben die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
26.
Welche Aussagen macht das BBIG zu den Zulassungsvoraussetzungen zur Abschlussprüfung? (3)
Zur Abschlussprüfung wird zugelassen,
a)
wer die Ausbildungsdauer zurückgelegt hat oder wessen Vertrag nicht später als zwei Monate nach dem Prüfungstermin endet
b)
wessen Fehlzeiten im Ausbildungsbetrieb nicht mehr als sechs Monate betragen
c)
wer in der Berufsschule in allen Fächer eine Gesamtnote von mindestens befriedigend hat
d)
wessen Berufsausbildungsvertrag in das Verzeichnis der Berufsausbildungs- verhältnisse eingetragen ist
e)
wer an der vorgeschriebenen Zwischenprüfung teilgenommen sowie vorgeschriebene Ausbildungsnachweise regelmäßig geführt hat
27.
Sie haben beschlossen, eine 20jährige alleinerziehende Mutter in Form einer Teilzeitausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel auszubilden. Da Ihr Geschäft keinem Tarif unterliegt, möchten Sie die Urlaubsregelung mit der zukünftigen Auszubildenden frei vereinbaren.
Welche rechtlichen Vorgaben sind dabei zu beachten? (2)
a)
der derzeitige Mindesturlaub von 24 Werktagen ist zu gewähren
b)
Ein Urlaubsanspruch entsteht nur, wenn volle Arbeitstage vorgesehen sind
c)
Bei einer Teilzeitberufsausbildung gelten die freien Tage als Urlaub
d)
Für den Besuch der Berufsschule können keine Urlaubsansprüche geltend gemacht werden
e)
Es gilt das Bundesurlaubsgesetz
28.
Bei der Einführung einer neuen Auszubildenden wollen Sie die Auszubilden- den des dritten Ausbildungsjahrs mit einbeziehen.
Welche Vorteile bringt Ihnen Ihr Vorgehen? (3)
a)
Sie können dadurch die Kreativität und Selbstständigkeit Ihrer Auszubildenden fördern
b)
Ihre Auszubildenden werden dadurch an die berufliche Praxis herangeführt
c)
Sie fördern das Miteinander Ihrer Auszubildenden
d)
Sie erkennen schnell, welche Auszubildenden nicht für eine sofortige Übernahme infrage kommen
e)
Sie werden durch dieses Vorgehen entlastet und können sich wichtigeren Aufgaben widmen
29.
Sie wollen Ihren Auszubildenden während der Ausbildung über die vorgeschriebenen Inhalte hinausgehende Zusatzqualifikationen vermitteln (Technik für Kaufleute).
Wie setzen Sie diese Absicht richtig um? (3) - Sie werden
a)
im individuellen Ausbildungsplan des einzelnen Auszubildenden die Vermittlung der zusätzlichen Qualifikationen inhaltlich benennen und den Zeitraum festlegen
b)
die Berufsschule von der beabsichtigten Vermittlung der zusätzlichen Qualifika- tionen unterrichten
c)
im betrieblichen Ausbildungsplan durch Streichen von Inhalten Zeiträume für die zusätzlichen betriebsspezifischen Qualifikationen schaffen
d)
im betrieblichen Ausbildungsplan die Lernorte der zusätzlichen Qualifikationen benennen und mit den entsprechenden Ausbildungsbeauftragten abstimmen
e)
im betrieblichen Ausbildungsplan die Zeiträume für die zusätzlichen Qualfika- tionen durch die Straffung anderer Inhalte schaffen
30.
Welche Aussagen zur Eignung des Ausbildungsbetriebs und -personals sind richtig? (3)
a)
Die Ausbildungsstätte gilt als geeignet, wenn Sie nach Art und Einrichtung den Anforderungen entspricht
b)
jede ausbildende Unternehmen braucht mindestens einen hauptberuflichen Ausbilder
c)
die Ausbildungsstätte muss gewährleisten, dass die Auszubildenden vor Gefähr- dung von Leben und Gesundheit ausreichend geschützt sind
d)
die Zahl der Auszubildenden muss in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Fachkräfte stehen
e)
Ein Unternehmen kann so viele Auszubildende einstellen, wie es möchte
31.
Mit welchen Argumenten können Sie Ihren Geschäftsführer vom Nutzen einer betrieblichen Ausbildung überzeugen? (2)
a)
durch die Ausbildung können Sie qualifizierte Fachkräfte nachziehen, die Ihre betrieblichen Abläufe genau kennen
b)
durch die Ausbildung verbessert sich das Image des Unternehmens
c)
Auszubildende unterstützen schon in der Ausbildung die Fachkräfte und über- nehmen verantwortlich deren Aufgaben
d)
Sie können den Auszubildenden nur das vermitteln, was sie tatsächlich benötigen; das spart die Zeit der Einarbeitung
e)
je mehr Auszubildende ein Unternehmen hat, desto höher ist die Wettbewerbs- fähigkeit gegenüber den direkten Konkurrenten
32.
Sie haben die Ausbildereignungsprüfung abgelegt und bewerben sich um die Ausbilderstelle.
Mit welchen Argumenten können Sie Ihren Geschäftsführer von Ihrer Eignung überzeugen? (2)
a)
Sie sind über mehrere Jahre im Beruf tätig und haben sich fachlich fortgebildet
b)
Absoluten Vorrang hat für Sie die Qualität Ihrer Arbeitsergebnisse
c)
Ihre Tätigkeit im Beruf füllt Sie voll aus und macht Ihnen viel Freude
d)
Sie verweisen auf bereits erworbene berufspädagogische Kenntnisse
33.
Sie planen die Ausbildung für das kommende Jahr. Welche Aussagen
hinsichtlich der Rechte des Betriebsrats müssen Sie beachten? (1)
Der Betriebsrat
1. muss Einsicht in die Ausbildungs- und Versetzungspläne bekommen
2. bestimmt, welche Lehrgänge und Seminare die Auszubildenden absolvieren müssen
3. kann die Zustimmung zu den Ausbildungs- und Versetzungsplänen verweigern
4. darf Vorschläge zur beabsichtigten Durchführung der Berufsausbildung machen
a)
alle Aussagen sind richtig
b)
keine Aussage ist richtig
c)
Aussagen 2 und 4 sind richtig
d)
Aussage 3 ist richtig
e)
Aussagen 1 und 4 sind richtig
34.
Welche Vorteile haben der Ausbildende und der Ausbilder von einer regelmäßigen Beurteilung? (3)
Der Ausbildende und der Ausbilder
a)
erkennen die grundsätzliche Eignung des Auszubildenden für den Beruf
b)
ermitteln die Defizite und können notwendige Fördermaßnahmen einleiten
c)
entscheiden aufgrund der Beurteilungen über die Zulassung zur Abschluss- prüfung
d)
verwenden die Beurteilung als Grundlage für das betriebliche Zeugnis
35.
Welche Rechte hat der Betriebsrat bei der Aufstellung von Kriterien für die Auswahl von Ausbildungsbewerbern? (3)
a)
In Ihrem Betrieb kann der Betriebsrat die Aufstellung von Richtlinien über die personelle Auswahl der Bewerber verlangen
b)
Die Zusammenstellung von Auswahlkriterien für Ausbildungsbewerber bedarf der Zustimmung des Betriebsrats
c)
Kommt keine Einigung über die Richtlinien oder deren Inhalt zustande, so ent- scheidet die Einigungsstelle
d)
Der Betriebsrat kann verlangen, dass in den Richtlinien für die Auswahl der Bewerber zwingend ein Foto berücksichtigt werden muss
e)
Der Betriebsrat hat keinerlei Rechte, bei der Auswahl der Bewerber mitzuwirken
36.
Wie gehen Sie zielführend bei der Selbstreflexion Ihrer Ausbildertätigkeit vor? (3)
a)
wenn Sie als Ausbilder Fehler machen, kann Ihre Autorität Schaden nehmen. Daher ist es am besten, Fehler zu vertuschen.
b)
Sie gestehen Fehler ohne „Wenn“ und „Aber" ein. Nur wenn Sie selbst Verant- wortung übernehmen, sind Sie ein gutes Vorbild für Ihre Auszubildenden
c)
auf regelmäßiges Feedback durch Ihre Auszubildenden verzichten Sie, da diese Ihnen nur schwerlich Rückmeldung über Ihr Führungsverhalten geben können
d)
sofern Sie einen Auszubildenden ungerecht behandelt haben, werden Sie sich bei ihm persönlich entschuldigen
e)
Fehler machen ist menschlich. Dennoch werden Sie sich ganz bewusst die Frage stellen, wie Sie Fehler in Zukunft vermeiden können
37.
Ein Auszubildender beschwert sich zu Recht, dass er nur mit ausbildungs- fremden Tätigkeiten beschäftigt wird. Wie gehen Sie dagegen vor? (3)
a)
Sie verlängern die Verweildauer in dieser Abteilung um zwei Monate
b)
Sie führen alle Ausbildungseinheiten in dieser Abteilung selbst durch
c)
Sie listen fehlende Inhalte auf und besprechen in der Abteilung die Umsetzung
d)
Sie veranlassen, keine ausbildungsfremden Tätigkeiten mehr zu übertragen
e)
Sie führen ein Gespräch mit den ausbildenden Fachkräften
38.
Was kennzeichnet dezentrale Lernorte? – an dezentralen Lernorten(2)
a)
werden alle Auszubildenden beim Lernen zusammengefasst
b)
werden überwiegend theoretische Lerninhalte vermittelt
c)
überwiegt das Mitarbeiten und Lernen an realen Praxissituationen
d)
bearbeiten die Auszubildenden Lernaufgaben abseits vom Betriebsgeschehen
e)
wird die Eingliederung der Auszubildenden in den betrieblichen Ablauf gefördert
39.
Womit können Sie das Interesse von Schülern an einer Ausbildung in Ihrem Betrieb erreichen? (2)
a)
Die Schulen erhalten von Ihnen Informationsmaterial zum Ausbildungsberuf und zur Ausbildung in Ihrem Betrieb
b)
Für die Klasse mit den meisten Bewerbern im laufenden Jahr wird ein Geldpreis für eine Klassenfahrt ausgesetzt
c)
Sie verteilen vor der Schule Werbegeschenke an die Schüler
d)
Sie organisieren für die Schulleitung eine Informationsfahrt in interessante Betriebe der Branche
e)
Sie bieten den Schülern Praktikumsplätze an
40.
Welche Aufgaben übernimmt ein Ausbilder bei einer Projektarbeit? - Er (3)
a)
moderiert die Gespräche in Beratungs- und Entscheidungssituationen
b)
legt bei Arbeitsproblemen eine neue Teamzusammensetzung fest
c)
ermöglicht das selbstständige Arbeiten der Teams
d)
erläutert bei Problemen sein weiteres Vorgehen
e)
beobachtet die Einhaltung der Projektregeln
41.
Welche der folgenden Sachverhalte sind im BBIG geregelt? (2)
a)
Angemessenheit der Ausbildungsvergütung
b)
Erteilung von ausschließlich ausbildungsbezogenen Weisungen
c)
maximale Wochenausbildungszeit von Volljährigen
d)
Prüfungsanforderungen des jeweiligen Berufs
e)
maximale tägliche Ausbildungszeit bei jugendlichen Auszubildenden
42.
Welche Anforderungen an eine Prüfertätigkeit schreibt der Gesetzgeber vor?
Prüfer müssen (2)
a)
die Ausbildereignungsprüfung abgelegt haben
b)
mindestens 24 Jahre alt sein
c)
für das Prüfungsgebiet sachkundig sein
d)
momentan aktiv als Ausbilder tätig sein
e)
für die Mitwirkung im Prüfungswesen geeignet sein
43.
Ihr 17jähriger Armin, Auszubildender im ersten Ausbildungsjahr (Probezeit), verletzt seinen Ausbildungskollegen durch einen Messerstich schwer. Welche Kündigungsmöglichkeiten haben Sie? - Sie kündigen Armin (1)
a)
unter Einhaltung der Vier-Wochen-Frist
b)
nicht fristlos, da er noch minderjährig ist
c)
fristlos ohne Angabe von Gründen
d)
fristlos mit Zustimmung seiner Eltern
44.
Ihr Auszubildender erreicht in der Teil-1-Prüfung ein sehr schlechtes Ergebnis. Durch welche Maßnahmen versuchen Sie die Ursachen der Mängel konkret zu ermitteln? (2)
a)
Sie nehmen alleine und in Ruhe Einsicht in die Prüfungsunterlagen
b)
Sie suchen in Gesprächen mit dem Auszubildenden nach Ursachen
c)
Sie sehen in den Zeugnissen seiner Bewerbungsunterlagen nach
d)
Sie besprechen die Prüfungsergebnisse mit den jeweiligen Berufsschullehrern
45.
Welche Aussagen zum Arbeitsrecht sind richtig? (2)
a)
das Arbeitsrecht umfasst alle Gesetze, Verordnungen und sonstige verbindliche Bestimmungen zur unselbstständigen, abhängigen Erwerbstätigkeit
b)
Das Kollektivarbeitsrecht regelt das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Gruppen von Arbeitnehmern
c)
Arbeitsschutzrecht ist kein Bestandteil des Arbeitsrechts
d)
das Individualarbeitsrecht regelt die Verhandlung von Tarifverträgen
46.
Welche Aussagen zum Arbeitsrecht sind richtig? (2)
a)
das Arbeitsrecht umfasst alle Gesetze, Verordnungen und sonstige verbindliche Bestimmungen zur unselbstständigen, abhängigen Erwerbstätigkeit
b)
Das Kollektivarbeitsrecht regelt das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Gruppen von Arbeitnehmern
c)
Arbeitsschutzrecht ist kein Bestandteil des Arbeitsrechts
d)
das Individualarbeitsrecht regelt die Verhandlung von Tarifverträgen
47.
Worauf ist bei Konfliktlösungen zu achten (3)
a)
durch genaue Beobachtung der Gruppendynamik lassen sich Konflikte auf jeden Fall verhindern
b)
auch wenn Konflikte grundsätzlich etwas Negatives sind, so entstehen jedoch auch Chancen auf Veränderung
c)
Beim Schlichten von Konflikten setzen Sie auf Empathie und versetzen sich in die Lage der beteiligten Auszubildenden
d)
Konflikte müssen auf jeden Fall unterbunden werden
e)
Kommunikation ist ein wertvolles Mittel zur Konfliktlösung. Sie sollten auf jeden Fall Gespräche mit den Konfliktparteien führen
48.
Wie können Verstöße gemäß BBIG geahndet werden, wenn ein absolutes Fehlverhalten nachzuweisen ist?
Die Verstöße werden geahndet als (1)
a)
Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld bis zu 300 €
b)
Straftatbestand mit mehr als 90 Tagessätzen
c)
Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld bis zu 5.000 €
d)
Verbrechen mit Entzug der Eignung zum Ausbilden
e)
vorsätzliche Straftat mit einer Freiheitsstrafe
49.
Sie planen die Vorbereitung auf die praktische Abschlussprüfung für Ihre Auszubildenden. Welche Maßnahmen ergreifen Sie? (3)
a)
mit der Vier-Stufen-Methode verstärkt praktische Inhalte vermitteln
b)
Prüfungssimulation durchführen
c)
Gestaltung von handlungs- und prozessorientierten Aufgaben zur Übung
d)
schriftliche Prüfungsaufgaben der vergangenen Jahre üben lassen
e)
individuellen Leistungsstand ermitteln, um gezielt Fördermaßnahmen einzuleiten
50.
Welche Aufgaben haben Ausbildungsbetriebe im Dualen System?
Ausbildungsbetriebe haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass
a)
die im Rahmenlehrplan enthaltenen Lernziele erreicht werden
b)
allen Auszubildenden ein Auslandsaufenthalt ermöglicht wird
c)
die Inhalte des Ausbildungsrahmenplans umgesetzt werden
d)
eine handlungsorientierte Berufsausbildung durchgeführt wird
e)
eventuelle Defizite der Berufsschule hinsichtlich des beruflichen Wissens ausgeglichen werden
51.
Welche Aussagen zur Berufsausbildung Behinderter sind richtig? (2)
a)
Die Ausbildung Behinderter kann nur in besonderen Einrichtungen stattfinden
b)
Gemäß BBIG gibt es besondere Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderung
c)
eine Förderung der Ausbildungsbetriebe ist möglich
d)
Personen mit Behinderung dürfen nicht in allen Berufen ausgebildet werden
52.
Welche Merkmale sind der intrinsischen Motivation zuzuordnen? (3)
a)
Anerkennung
b)
Interesse, Neugier
c)
Ehrgeiz
d)
Lob
e)
Freude, Spaß
53.
Finn (16 Jahre) hat sich bei Ihrem Unternehmen mit guten Schulnoten zur kaufmännischen Ausbildung beworben. Jetzt zeigt er sich allerdings als lernschwach und unkonzentriert.
Welche Ursachen könnten seine Lernschwierigkeiten haben? (4)
a)
Die Lernschwierigkeiten sind nur auf lückenhaftes Vorwissen zurückzuführen
b)
Ihre methodische Vorgehensweise könnte für Finn nicht schlüssig und nachvoll ziehbar sein
c)
Finn erkennt womöglich den Sinn und Zweck der ihm übertragenen Aufgaben nicht, sodass er diese oberflächlich bearbeitet
d)
der Lernstoff könnte für Finn zu komplex und undurchsichtig sein, sodass er Zusammenhänge nicht erkennt
e)
Finn könnte durch Ihr Führungsverhalten eingeschüchtert sein
54.
Sie wollen in Ihren Ausbildungseinheiten Theorie und Praxis durch den Einsatz von Lern- und Arbeitsaufträgen verknüpfen.
Sie werden Ihren Auszubildenden dann einen Lern- und Arbeitsauftrag übertragen, wenn (3)
a)
die Auszubildenden ihr fehlendes Wissen überwiegend selbstständig erwerben können
b)
Sie den Lernprozess begleiten können
c)
Sie zur Vorbereitung und Durchführung von Ausbildungseinheiten keine Zeit finden
d)
vorhandene Qualifikationen der Auszubildenden selbstständiges Arbeiten ermöglichen
e)
die Tätigkeit kein selbstständiges Planen und Kontrollieren erfordert
55.
Sie möchten Ihren Auszubildenden während der Ausbildung Zusatz-
qualifikationen vermitteln, die über die in den Ausbildungsordnungen vorgeschriebenen Inhalte hinausgehen. In Ihrem Unternehmen ist ein Betriebsrat vorhanden
Was müssen Sie tun, damit Sie die Zusatzqualifikationen planen und vermitteln können? (3)
a)
im individuellen Ausbildungsplan die Vermittlung der Zusatzqualifikationen inhaltlich benennen und den Zeitraum festlegen
b)
die Zustimmung der zuständigen Stelle einholen
c)
im betrieblichen Ausbildungsplan auf das beabsichtigte Vermitteln zusätzlicher betriebsspezifischer Qualifikationen hinweisen
d)
im betrieblichen Ausbildungsplan die Vermittlung der Zusatzqualifikationen inhaltlich benennen und den Zeitrahmen dafür vorsehen
e)
den Betriebsrat von Ihrer Absicht unterrichten, ihm das Vermittlungskonzept vorlegen und seine Zustimmung zur Durchführung beantragen
56.
Welche der folgenden Sachverhalte sind im Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt? (2)
a)
Mindesturlaub von minderjährigen Auszubildenden
b)
Erteilung von ausschließlich ausbildungsbezogenen Weisungen
c)
maximale Wochenausbildungszeit von Volljährigen
d)
Prüfungsanforderungen des jeweiligen Berufs
e)
maximale tägliche Ausbildungszeit bei jugendlichen Auszubildenden
57.
Welche Regeln sind für ein erfolgreiches und wirksames Feedback zu beachten?
Ihr Feedback (2)
a)
nehmen Sie in der gesamten Gruppe der Auszubildenden vor
b)
erfolgt als Angebot und wird nicht aufgezwungen
c)
lässt Negatives außer Acht
d)
erfolgt unmittelbar statt zeitlich verzögert
58.
Was ist eine Jugend- und Auszubildendenvertretung? (2)
a)
eine Vertretung der jeweiligen Gewerkschaft gegenüber dem Arbeitgeber
b)
Keine innerbetriebliche Interessenvertretung jugendlicher Arbeitnehmer und Auszubildender
c)
ein Überwachungsorgan zur Leistungsfähigkeit der Auszubildenden
d)
eine selbstständige Interessenvertretung der Betriebsverfassung
e)
kein selbstständiges Organ der Betriebsverfassung
59.
Welche Aussagen zur Schulpflicht sind richtig? (2)
a)
In allen Bundesländern besteht grundsätzlich Berufsschulpflicht, die jeweils in den Landesschulgesetzen geregelt ist
b)
Berufsschulpflicht besteht nicht nur für Auszubildende, sondern in den meisten Bundesländern auch für Jugendliche, die ohne Ausbildung erwerbstätig werden
c)
Für Auszubildende besteht grundsätzlich Vollzeitschulpflicht, da der Unterricht in den Berufsschulen ganztägig stattfindet
d)
Auszubildende mit allgemeiner Hochschulreife und einer Ausbildungsverkürzung von maximal zwölf Monaten können bei guten Ausbildungsleistungen unabhängig vom Lebensalter von der Berufsschulpflicht befreit werden.
e)
Nach Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht sind Auszubildende grundsätzlich nicht mehr berufsschulpflichtig
60.
Welche Ziele verfolgen Sie mit einem Beurteilungsgespräch? (4)
a)
Die Auszubildenden sollen eine Rückmeldung über ihre Lernfortschritte erhalten
b)
die Auszubildenden sollen im Gespräch nur ihre Defizite aufgezeigt bekommen
c)
die Auszubildenden sollen ihre Stärken und Schwächen erkennen
d)
die Auszubildenden sollen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden
e)
die Auszubildenden sollen gegebenenfalls zu einer Verhaltensänderung geführt werden
61.
Worauf achten Sie bei der Formulierung von Feinlernzielen? (2)
Ein Feinlernziel
a)
enthält keine Zeitvorgabe
b)
definiert ein beobachtbares Endverhalten
c)
darf nicht zu streng verfolgt werden, um den Auszubildenden nicht zu entmutigen
d)
muss stets der zuständigen Stelle übermittelt werden, um eine fachgerechte Ausbildung sicherzustellen
e)
ist der jeweiligen Ausbildungseinheit anzupassen
62.
Welche rechtlichen Vorgaben regeln die vorzeitige Zulassung zur Abschluss-prüfung? (2)
a)
Ausbildungsordnungen
b)
Berufsbildungsgesetz
c)
Jugendarbeitsschutzgesetz
d)
Prüfungsordnungen der zuständigen Stelle
e)
Betriebsverfassungsgesetz
63.
Tim bekommt fünf Monate vor Ausbildungsende einen unbefristeten Arbeitsvertrag angeboten. Was gilt in diesem Fall? (2)
Erhält Tim dieses Angebot
a)
vom Ausbildenden und willigt ein, ist er daran gebunden
b)
vom Ausbilder und willigt ein, ist er daran gebunden
c)
vom Ausbildenden und willigt ein, ist das Unternehmen nicht daran gebunden
d)
vom Ausbildenden und willigt ein, ist das Unternehmen daran gebunden
e)
von der JAV und willigt ein, ist das Unternehmen daran gebunden
64.
Welche Form der beruflichen Erstausbildung bietet sich an, wenn die Auszubildende alleinerziehende Mutter ist? (1)
a)
duales Studium
b)
Ausbildungsgang in der dualen Berufsausbildung
c)
schulische Ausbildung
d)
Ausbildung in Teilzeit
e)
Sonderausbildung (doppelt qualifizierende Berufsausbildung)
65.
Welche Vorteile haben Auszubildende aus Zusatzqualifikationen? (2) Zusatzqualifikationen
a)
befreien im Lauf der Ausbildung von Routinetätigkeiten
b)
werden gemäß BBIG mit einer zusätzlichen Bezahlung zur Ausbildungsvergütung entlohnt
c)
vertiefen und ergänzen die Handlungskompetenz
d)
verschaffen gute Übernahmemöglichkeiten im Ausbildungsbetrieb
e)
führen automatisch zur vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung
66.
Was berücksichtigen Sie bei der zeitlichen Planung im betrieblichen Ausbildungsplan? (3)
a)
die Planung muss detailliert in Ausbildungsstunden durchgeführt werden
b)
Grundlage für die Planung bildet die zeitliche Gliederung im Ausbildungs- rahmenplan
c)
Bei der Planung sind die Prüfungstermine zu beachten
d)
die Probezeit darf bei Jugendlichen höchstens drei Monate betragen
e)
von der Bruttoausbildungsdauer müssen Berufsschultage, Feiertage und Urlaubstage abgezogen werden
67.
Welche Inhalte müssen It. BBIG im Ausbildungsvertrag enthalten sein? (3)
a)
Name des Ausbildungsberufs
b)
Name und Ort der Berufsschule
c)
Name und Beruf der Erziehungsberechtigten
d)
Dauer des Urlaubs für die jeweiligen Kalenderjahre
e)
sachliche und zeitliche Gliederung der Ausbildung
68.
Welche Aspekte beachten Sie beim Abschluss einer Ausbildungseinheit? (2)
a)
Sie führen mit den Auszubildenden eine Lernerfolgskontrolle nach zuvor definierten Kriterien durch
b)
Sie veranlassen die Auszubildenden, immer einen umfassenden Bericht zu verfassen
c)
Sie fordern die Auszubildenden auf, das Erlernte im Ausbildungsnachweis zu dokumentieren
d)
Sie bestimmen einen Auszubildenden, der die anderen nun beim Üben beobachten soll
e)
Sie fordern die Auszubildenden auf, die nächste Ausbildungseinheit zu planen
69.
Nach zwei erfolglosen Prüfungen arbeitet Jason als Hilfskraft in seinem Aus- bildungsbetrieb. Kurz vor Ablauf der Zweijahresfrist entschließt er sich, doch noch eine Wiederholungsprüfung wahrzunehmen. Janus weiß noch, dass der Ausbildende die Pflicht hat, Materialien und Werkzeuge für die Prüfung zur Verfügung zu stellen.
Welche Aussage trifft für den Ausbildenden für diese Prüfung zu? (2) Diese Pflicht gilt,
a)
weil Jason die Ausbildung noch nicht abgeschlossen hat
b)
nur für die Dauer des Berufsausbildungsverhältnisses
c)
weil sie erst nach bestandener Prüfung endet
d)
weil Jens noch weiterhin in dem Autohaus tätig ist
e)
nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses nicht mehr
70.
Maurice entschließt sich nach einem halben Jahr Praktikum, bei Ihnen eine Ausbildung zu beginnen.
Welche Aussage zur Probezeit ist hier richtig? (1)
a)
Bei Beginn der Ausbildung muss eine Probezeit vereinbart werden
b)
Bei Maurice's Sachlage ist keine Probezeit erforderlich
c)
Aufgrund des Praktikums muss eine Probezeit von einem Monat vereinbart werden
d)
Mit Maurice muss eine Probezeit von vier Monaten vereinbart werden
e)
Maurice kennt das Unternehmen bereits, weshalb keine Probezeit erforderlich ist
71.
Wie können Sie bei einem Auszubildenden Methodenkompetenz entwickeln? (2)
Sie organisieren die Arbeitsaufgaben so, dass die Auszubildenden
a)
die logischen Arbeitsschrittfolgen als effektive Vorgehensweise umsetzen können
b)
von Ihnen stets demonstrativ gezeigt bekommen, wie die Arbeitsaufgaben zu lösen sind
c)
unterschiedliche Handlungsmuster zur Lösung von Arbeitsaufgaben entwickeln
d)
von Ihnen immer neue Lösungswege für denselben Arbeitsauftrag gezeigt bekommen
e)
die gestellten Arbeitsaufgaben mit möglichst vielen Arbeitsschritten angehen
100 %
