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Fach80-Grundlagen des Fluges

Total questions: 91

Worksheet time: 23hrs 45mins

Name
Class
Date
1.
Wie gross ist der ungefähre Wert des Luftdruckes auf 5'500 m Höhe im Vergleich zu demjenigen auf Meereshöhe?
a)
Ein Viertel
b)
Gleich gross
c)
Die Hälfte
d)
Ein Achtel
2.
Die Luftdichte verändert sich mit der Lufttemperatur wie folgt
a)
die Luftdichte ist nicht vom Lufttemperatur abhängig
b)
bei abnehmendem Lufttemperatur wird die Luftdichte kleiner
c)
bei abnehmendem Lufttemperatur wird die Luftdichte grösser
3.
Der Begriff «kritischer Anstellwinkel (αCRIT)» definiert
a)
den Anstellwinkel von NULL Grad
b)
den Punkt des wirtschaftlichsten Fluges
c)
den Begriff «stall»
d)
den Anstellwinkel, bei dem die Auftriebskraft NULL beträgt
4.
Wie verläuft die Flugzeugquerachse (Y-Achse)?
a)
Senkrecht zum Flugzeug durch den Schwerpunkt
b)
Entlang des Rumpfes durch den Schwerpunkt
c)
Entlang der Tragflügel durch den Schwerpunkt
d)
Immer in Flugrichtung
5.
Wie nennt man Drehungen um die Flugzeugquerachse (Y-Achse)?
a)
Gieren
b)
Torsion
c)
Nicken
d)
Rollen
6.
Unterhalb des kritischen Anstellwinkels folgt die Strömung der gekrümmten Oberfläche des Flügelprofils. Dies ist eine Folge des
a)
Bernoulli-Effekts
b)
Impulssatzes
c)
ersten Gesetzes von Newton
d)
Coanda-Effekts
7.
Die Widerstandskraft (FW) verläuft:
a)
Parallel zur Luftkraft FLUFT
b)
Parallel zur Anströmrichtung, resp. zur Flugrichtung
c)
Senkrecht zur Anströmrichtung, resp. zur Flugrichtung
d)
Parallel zur Schubkraft FSCHUB
8.
Was ist der dynamische Druck?
a)
Gesamtdruck und statischer Druck
b)
Verhältnis des Gesamtdruckes zum Luftdruck auf Meereshöhe
c)
Verhältnis des statischen Druckes zum Luftdruck auf Meereshöhe
d)
Gesamtdruck minus statischer Druck
9.
In einer reibungsfreien Strömung in der Strömungsröhre verändert sich im Unterschallbereich (subsonic) der statische Druck wie folgt mit der Strömungsgeschwindigkeit:
a)
Bei zunehmender Strömungsgeschwindigkeit verändert sich der statische Druck nicht
b)
Bei zunehmender Strömungsgeschwindigkeit nimmt der statische Druck zu
c)
Bei zunehmender Strömungsgeschwindigkeit nimmt der statische Druck ab
10.
Im Venturi verändert sich im Unterschallbereich (subsonic) der statische Druck wie folgt mit der Strömungsgeschwindigkeit:
a)
Bei zunehmender Strömungsgeschwindigkeit verändert sich der statische Druck nicht
b)
Bei zunehmender Strömungsgeschwindigkeit nimmt der statische Druck zu
c)
Bei zunehmender Strömungsgeschwindigkeit nimmt der statische Druck ab
11.
In einer reibungsfreien Strömung in der Strömungsröhre verändert sich im Unterschallbereich (subsonic) der totale Druck wie folgt mit der Strömungsgeschwindigkeit:
a)
Bei zunehmender Strömungsgeschwindigkeit verändert sich der totale Druck nicht
b)
Bei abnehmender Strömungsgeschwindigkeit nimmt der totale Druck zu
c)
Bei abnehmender Strömungsgeschwindigkeit nimmt der totale Druck ab
12.
Die «angezeigte Geschwindigkeit (IAS)» ist die am Fahrtmesser abgelesene Geschwindigkeit:
a)
Berichtigt nur um den Kompressibilitätseffekt
b)
Ohne jegliche Korrektur
c)
Berichtigt nur um den Instrumentenfehler und Positionsfehler
d)
Berichtigt um den Instrumentenfehler, Positionsfehler, Kompressibilitätseffekt und für die aktuelle Luftdichte
13.
Die «berichtigte Geschwindigkeit (CAS)» ist die am Fahrtmesser abgelesene Geschwindigkeit:
a)
Berichtigt nur um den Kompressibilitätseffekt
b)
Ohne jegliche Korrektur
c)
Berichtigt nur um den Instrumentenfehler und Positionsfehler
d)
Berichtigt um den Instrumentenfehler, Positionsfehler, Kompressibilitätseffekt und für die aktuelle Luftdichte
14.
Am abgebildeten Flügelprofil ist die maximale Wölbung bezeichnet mit:
a)

F

b)

C

c)

D

d)

G

15.
Am abgebildeten Flügelprofil ist die Position der maximalen Wölbung bezeichnet mit:
a)

E

b)

C

c)

D

d)

G

16.
Die Strecke von der Eintritts- zur Austrittskante eines Tragflügelprofils heisst:
a)
Profildicke
b)
Maximale Profilwölbung
c)
Spannweite
d)
Profiltiefe
17.
Bezeichnen Sie den gefragten Winkel
a)

Längsneigungswinkel γ (gamma)

b)

Einstellwinkel

c)

Anstellwinkel

d)

Schränkungswinkel

18.
In der zweidimensionalen Strömung bezeichnet man als «Anstellwinkel» den Winkel zwischen:
a)
Strömung und Profilsehne
b)
Flugzeuglängsachse und Profilsehne
c)
Flugzeuglängsachse und Flughorizont
d)
Strömung und Flugzeuglängsachse
19.
Der Einstellwinkel ist der Winkel zwischen:
a)
Strömung und Profilsehne
b)
Rumpf-Bezugslinie und Profilsehne
c)
Rumpf-Bezugslinie und Flughorizont
d)
Strömung und Rumpf-Bezugslinie
20.
Bei gegebener Tragflügelfläche definiert man den Auftriebskoeffizienten CA: Als
a)
Verhältnis zwischen Auftriebskraft und Staudruck
b)
Verhältnis zwischen Auftriebskraft und Schubkraft
c)
Verhältnis zwischen Auftriebskraft und Widerstandskraft
d)
Verhältnis zwischen Auftriebskraft und Gewichtskraft
21.
Was wird durch die Luftströmung auf der Tragflügeloberseite im normalen Reiseflug erzeugt? Ein
a)
Gebiet höheren Druckes als der Staudruck
b)
Gebiet tieferen Druckes als der statische Druck
c)
Gebiet höheren Druckes als der statische Druck
d)
Vakuum
22.
Wie verschiebt sich der Druckpunkt an einem Tragflügelprofil, wenn der Anstellwinkel vergrössert wird?
a)
Seitlich gegen den Rumpf
b)
Nach vorn
c)
Nach hinten
d)
Seitlich gegen die Flügelenden
23.
Die Luftkraft am Flugzeug wird in zwei Vektoren aufgeteilt, in:
a)
Schubkraft und Gewichtskraft
b)
Widerstandskraft und Schubkraft
c)
Auftriebskraft und Gewichtskraft
d)
Auftriebskraft und Widerstandskraft
24.
Bezeichnen Sie im abgebildeten CA-α Diagramm den Punkt für den Reiseflug:
a)

C

b)

A

c)

B

d)

D

25.
An der laminaren Grenzschicht werden die Luftmoleküle unmittelbar an der Flugzeugoberfläche stark abgebremst (verzögert). Wie verhält sich der statische Druck in dieser Schicht?
a)
Druckabfall, Bernoulli gilt auch in der Grenzschicht.
b)
Kein Druckanstieg, Bernoulli gilt in der Grenzschicht nicht.
c)
Druckanstieg, Bernoulli gilt auch in der Grenzschicht.
26.
Was zeigt folgende Abbildung?
a)

Keine Aussage möglich

b)

Laminarprofil

c)

Normalprofil

27.
Bei der dargestellten Auftriebshilfe handelt es sich um eine:
a)

Spreizklappe (split flap)

b)

Wölbklappe (plain flap)

c)

Spaltklappe (slotted flap)

d)

Fowlerklappe

28.
Welchen Einfluss haben voll ausgefahrene Hinterkantenklappen (z.B. Spaltklappen / slotted flaps) auf den Gleitwinkel?
a)
Sie haben keinen Einfluss auf den Gleitwinkel
b)
Der Gleitwinkel wird steiler
c)
Der Gleitwinkel flacher
29.
Welche Momentenänderung verursacht das Ausfahren der Hinterkantenklappen (z.B. Spaltklappen / slotted flaps) bei den meisten Schulflugzeugen?
a)
keine Momentenänderung
b)
ein kopflastiges Moment (nose down)
c)
ein schwanzlastiges Moment (nose up)
30.
Der Seitengleitflug (Glissade) wird angewendet: Um
a)
den «stall»-Zustand zu beenden.
b)
im Landeanflug den Widerstand (FWIDERSTAND) zu verringern.
c)
den Anflugwinkel zu steuern.
d)
ein Ablösen der Luftströmung am Tragflügel zu vermeiden.
31.
Wie wird die angezeigte Mindestfluggeschwindigkeit (VSTALL) durch ein höheres Lastvielfaches beeinflusst?
a)
hat praktisch keinen Einfluss auf VSTALL
b)
VSTALL erhöht sich
c)
VSTALL verringert sich
32.
Wie wird die angezeigte Mindestfluggeschwindigkeit (VSTALL) durch eine höhere Triebwerkleistung beeinflusst?
a)
VSTALL erhöht sich
b)
hat praktisch keinen Einfluss auf VSTALL
c)
VSTALL verringert sich
33.
Wie wird die angezeigte Mindestfluggeschwindigkeit (VSTALL) durch eine geringere Luftdichte beeinflusst?
a)
hat praktisch keinen Einfluss auf VSTALL
b)
VSTALL erhöht sich
c)
VSTALL verringert sich
34.
Die angezeigte Mindestfluggeschwindigkeit (VSTALL) ist in einer koordinierten Kurve
a)
gleich wie im Geradeausflug
b)
tiefer als im Geradeausflug
c)
höher als im Geradeausflug
35.
Welches aerodynamische Phänomen kann für die Steuerung der akustischen Überziehwarnung (stall warning) angewendet werden?
a)
Stolperkanten
b)
Geometrische Schränkung
c)
Aerodynamische Schränkung
d)
Staupunktverschiebung am Profil bei Anstellwinkeländerungen
36.
Was versteht man unter dem Begriff «aerodynamische Schränkung»?
a)
Die Veränderung des Flügeleinstellwinkels vom Rumpf gegen die Flügelenden.
b)
Die Pfeilung der Tragflügel.
c)
Die gleichmässige Abnahme der Flügeltiefe vom Rumpf gegen die Flügelenden.
d)
Die Veränderung des Flügelprofils vom Rumpf gegen die Flügelenden.
37.
Berechnen Sie VSTALL bei einem Lastvielfachen (load factor) von n = 4. VS (n=1) = 80 kt.
a)
120 kt
b)
160 kt
c)
80 kt
d)
84 kt
38.
Aus welcher Kombination kann sich Trudeln (spin) entwickeln?
a)
Langsamflug, ohne Schieben
b)
Schnellflug, ohne Schieben
c)
Schnellflug, mit Schieben
d)
Langsamflug, mit Schieben
39.
Wie erkennen Sie ein Trudeln (spin)?
a)
Keine Aussage möglich
b)
Rotation des Flugzeuges nach unten, Zunahme der Fluggeschwindigkeit
c)
Rotation des Flugzeuges nach unten, konstante Fluggeschwindigkeit
40.
Das Mass «Y» definiert:
a)

Die Tragflügeltiefe

b)

Die Spannweite des Tragflügels

c)

Die Tragflügelstreckung

d)

Die Tragflügelbreite

41.
Das Mass «X» definiert:
a)

Die Tragflügeltiefe

b)

Die Spannweite des Tragflügels

c)

Die halbe Spannweite des Tragflügels

d)

Die halbe Tragflügeltiefe

42.
Mit dem Symbol «Λ» definiert man:
a)

Die V-Form der Tragflügel

b)

Die Schränkung des Tragflügels

c)

Die Tragflügelstreckung

d)

Die Tragflügelpfeilung

43.
Mit dem Symbol «Ψ» definiert man:
a)

Die V-Form der Tragflügel

b)

Die Schränkung des Tragflügels

c)

Die Tragflügelstreckung

d)

Die Tragflügelpfeilung

44.
Ein grosser Anstellwinkel verursacht am Tragflügel eine Strömungsrichtung:
a)
Keine Änderung der Strömungsrichtung
b)
Von der Tragflügeloberseite zur Tragflügelunterseite
c)
Von der Tragflügelunterseite zur Tragflügeloberseite
45.
Der induzierte Widerstand
a)
bleibt im ganzen Geschwindigkeitsbereich konstant
b)
nimmt bei zunehmender Fluggeschwindigkeit zu
c)
nimmt bei abnehmender Fluggeschwindigkeit zu
d)
nimmt erst bei hohen Fluggeschwindigkeiten zu
46.
Im stationären Reiseflug ist der induzierte Widerstand
a)
unabhängig von der Flugmasse
b)
bei einer grösseren Flugmasse kleiner
c)
bei einer grösseren Flugmasse grösser
47.
Wie ändern sich die Randwirbel durch den Bodeneffekt? Sie werden
a)
reduziert
b)
nicht beeinflusst
c)
verstärkt
48.
Der Formwiderstand (Druckwiderstand) entsteht:
a)
Durch die Wirbelbildung an Körpern
b)
Bei grossen Anstellwinkeln
c)
Bei kleinen Anstellwinkeln
d)
Durch die strömungsbedingte gegenseitige Beeinflussung der einzelnen Flugzeugteile
49.
Der Formwiderstand (Druckwiderstand) kann durch folgende Massnahme verringert werden:
a)
Durch Reinigen und Polieren der Flugzeugoberfläche
b)
Fliegen mit hohen Geschwindigkeiten
c)
Fliegen mit kleinem Anstellwinkel
d)
Durch eine strömungstechnisch günstige Formgebung
50.
Die gefragte Widerstandskraft bezeichnet man als
a)

Schädlicher Widerstand

b)

Gesamtwiderstand

c)

Induzierter Widerstand

d)

Interferenzwiderstand

51.
Wie ändert sich die Propellersteigung am Propellerblatt?
a)
Sie verkleinert sich von der Nabe zu den Propellerspitzen.
b)
Sie verändert sich nicht.
c)
Sie vergrössert sich von der Nabe zu den Propellerspitzen.
52.
Wie ändert sich der Propeller-Steigungswinkel am Propellerblatt?
a)
Er verkleinert sich von der Nabe zu den Propellerspitzen.
b)
Er verändert sich nicht.
c)
Er vergrössert sich von der Nabe zu den Propellerspitzen.
53.
Bei einem Festpropeller ist der Propeller-Anstellwinkel im Gleitflug:
a)
Negativ
b)
Gross
c)
Klein
54.
Durch welchen Faktor wird der Anstellwinkel eines Festpropellers beeinflusst?
a)
Durch den Propellerdurchmesser
b)
Durch die Fluggeschwindigkeit
c)
Durch einen verschmutzten Propeller
d)
Er kann nicht beeinflusst werden
55.
Wodurch wird das Propeller-Giermoment im Reiseflug ausgeglichen (einmotoriges Flugzeug mit vornliegendem Triebwerk)? Durch
a)
Verstellung des Propellers auf grosse Steigung
b)
Differentialquerruder
c)
die Seitenleitwerkkraft
d)
die Quersteuerung
56.
Um welche Flugzeugachse wirkt das Propeller-Drehmoment (torque effect)? Um
a)
die Flugzeughochachse (Z-Achse)
b)
die Flugzeuglängsachse (X-Achse)
c)
die Flugzeugquerachse (Y-Achse)
57.
Wie ist das Verhältnis zwischen der Schub- und Widerstandskraft im stationären (horizontalen, geradlinigen und unbeschleunigten) Reiseflug?
a)
Schubkraft und Widerstandskraft sind gleich gross.
b)
Die Schubkraft ist grösser als die Widerstandskraft.
c)
Die Schubkraft ist kleiner als die Widerstandskraft.
d)
Der Unterschied zwischen Schubkraft und Widerstandskraft ist gleich der Auftriebskraft.
58.
Wodurch wird die Schubkraft im stationären (geradlinigen, unbeschleunigten) Gleitflug mit gedrosseltem Triebwerk ersetzt? Durch
a)
eine gute aerodynamische Formgebung
b)
den negativen Anstellwinkel des Tragflügels
c)
eine Komponente der Gewichtskraft
d)
die gegenüber dem Druckpunkt nach vorne versetzte Lage des Schwerpunktes
59.
Wie ist das Verhältnis zwischen der Schub- und Widerstandskraft im stationären (geradlinigen, unbeschleunigten) Steigflug?
a)
Schubkraft und Widerstandskraft sind gleich gross.
b)
Die Schubkraft ist grösser als die Widerstandskraft.
c)
Die Schubkraft ist kleiner als die Widerstandskraft.
d)
Der Unterschied zwischen Schubkraft und Widerstandskraft ist gleich der Auftriebskraft.
60.
Warum muss bei einer koordinierten Kurve ohne Höhenverlust auch das Höhensteuer leicht gezogen werden? Um
a)
ein Schieben nach der Kurveninnenseite zu vermeiden.
b)
die Geschwindigkeit und damit die Zentrifugalkraft zu verringern.
c)
ein Schieben nach der Kurvenaussenseite zu vermeiden.
d)
die Auftriebskraft zu vergrössern und damit die Wirkung der Zentripetalkraft auszugleichen.
61.
Sie leiten eine koordinierte Kurve ein und beabsichtigen auf der gleichen Flughöhe zu bleiben. Verändert sich die erforderliche Auftriebskraft?
a)
Ja, sie muss kleiner werden
b)
Nein
c)
Ja, sie muss grösser werden
62.
Mit dem Höhensteuer erzeugt der Pilot primär:
a)
Bewegungen um die Flugzeughochachse (Z-Achse)
b)
Bewegungen um die Flugzeuglängsachse (X-Achse)
c)
Bewegungen um die Flugzeugquerachse (Y-Achse)
d)
Bewegungen um die Flugzeuglängsachse (X-Achse) und Flugzeughochachse (Z-Achse)
63.
Mit dem Quersteuer erzeugt der Pilot:
a)
Nur Bewegungen um die Flugzeughochachse (Z-Achse)
b)
Nur Bewegungen um die Flugzeuglängsachse (X-Achse)
c)
Nur Bewegungen um die Flugzeugquerachse (Y-Achse)
d)
Bewegungen um die Flugzeuglängsachse (X-Achse) und Flugzeughochachse (Z-Achse)
64.
Mit dem Seitensteuer erzeugt der Pilot:
a)
Nur Bewegungen um die Flugzeughochachse (Z-Achse)
b)
Nur Bewegungen um die Flugzeuglängsachse (X-Achse)
c)
Nur Bewegungen um die Flugzeugquerachse (Y-Achse)
d)
Bewegungen um die Flugzeughochachse (Z-Achse) und Flugzeuglängsachse (X-Achse)
65.
Wie heisst das sekundäre Moment, welches das Seitensteuer bewirkt?
a)
Slipstream-Effekt
b)
Positives Wendemoment
c)
Schieberollmoment
d)
Es erzeugt kein sekundäres Moment
66.
Wie kann der Pilot das negative Wendemoment beim Einleiten einer Kurve ausgleichen?
a)
Durch einen angemessenen Seitensteuerausschlag gegen die Kurvenrichtung.
b)
Durch eine Verringerung des Lastvielfachen.
c)
Durch einen angemessenen Seitensteuerausschlag in die Kurvenrichtung.
d)
Durch einen grösseren Quersteuerausschlag in die Kurvenrichtung.
67.
Wozu dienen «Bügelkanten»? Um
a)
im Flug das Flugzeug auszutrimmen.
b)
den Reibungswiderstand zu verringern.
c)
Unebenheiten des Tragflügels zu korrigieren.
d)
einen gewünschten Trimmzustand einzustellen.
68.
Die Höhensteuerung ist mit einer Trimmklappe versehen. Wie wird das gewünschte Trimm-Moment erzeugt?
a)
Die Trimmklappe erzeugt durch das Verlagern des Schwerpunktes das gewünschte Trimm-Moment.
b)
Die Trimmklappe erzeugt durch das Umlenken der Luftströmung das gewünschte Trimm-Moment.
c)
Die Trimmklappe erzeugt durch das Verändern des Einstellwinkels der Flosse das gewünschte Trimm-Moment.
d)
Mit der Trimmklappe kann kein Trimm-Moment erzeugt werden.
69.
Bei der Längsstabilität handelt es sich um die Stabilität des Flugzeuges um die:
a)
Flugzeughochachse (Z-Achse)
b)
Flugzeuglängsachse (X-Achse)
c)
Flugzeugquerachse (Y-Achse)
d)
Flugzeuglängsachse (X-Achse) und Flugzeughochachse (Z-Achse)
70.
Bei der Seitenstabilität handelt es sich um die Stabilität des Flugzeuges um die:
a)
Flugzeughochachse (Z-Achse)
b)
Flugzeuglängsachse (X-Achse)
c)
Flugzeugquerachse (Y-Achse)
d)
Flugzeuglängsachse (X-Achse) und Flugzeughochachse (Z-Achse)
71.
Bei der Richtungsstabilität handelt es sich um die Stabilität des Flugzeuges um die:
a)
Flugzeughochachse (Z-Achse)
b)
Flugzeuglängsachse (X-Achse)
c)
Flugzeugquerachse (Y-Achse)
d)
Flugzeuglängsachse (X-Achse) und Flugzeughochachse (Z-Achse)
72.
Welche Aussage ist richtig?
a)
Der Neutralpunkt verändert seine Position bei Anstellwinkeländerungen nicht.
b)
Bei einer Anstellwinkelvergrösserung wandert der Neutralpunkt des Flugzeug nach vorne.
c)
Bei einer Anstellwinkelvergrösserung wandert der Neutralpunkt des Flugzeug nach hinten.
73.
Welche Aussage ist richtig?
a)
Der Schwerpunkt verändert seine Position bei Anstellwinkeländerungen nicht.
b)
Bei einer Anstellwinkelvergrösserung wandert der Schwerpunkt des Flugzeug nach vorne.
c)
Bei einer Anstellwinkelvergrösserung wandert der Schwerpunkt es Flugzeug nach hinten.
74.
Welchen Einfluss hat eine vordere Schwerpunktlage auf die Längsstabilität eines Flugzeuges?
a)
Verschlechtert die Längsstabilität
b)
Keinen Einfluss
c)
Verstärkt die Längsstabilität
75.
Welches sind u.a. die Auswirkungen einer schlechten Längsstabilität?
a)
Grosse Steuerkräfte und grosse Steuerbewegungen für Geschwindigkeitsänderungen.
b)
Das Flugzeug kippt nicht mehr ab.
c)
Es können keine grossen Lastvielfache erzeugt werden.
d)
Kleine Steuerkräfte und kleine Steuerbewegungen für Geschwindigkeitsänderungen.
76.
Aus welcher Kombination kann der instabile Zustand «Spiralsturz» entstehen?
a)
Schwache Querstabilität / hohe Richtungsstabilität
b)
Hohe Stabilität um die Querachse / schwache Stabilität um die Z-Achse
c)
Schwache Stabilität um die Querachse / hohe Stabilität um die Z-Achse
d)
Hohe Querstabilität / schwache Richtungsstabilität
77.
Warum erzeugt eine Querneigung ohne Steuerkoordination einen Schiebewinkel?
a)
Infolge Slipstream-Effekt
b)
Weil das Flugzeug seitlich rutscht
c)
Infolge Schieberollmoment
d)
Infolge Kreiselpräzession
78.
Welche Auswirkungen können hohe Lastvielfache haben?
a)
«Flattern» des Flugzeuges erregen.
b)
Das Triebwerk überbeanspruchen.
c)
Die Festigkeit des Flugzeuges überbeanspruchen.
d)
Eine Schwerpunktwanderung ausserhalb der zulässigen Grenzen erzeugen.
79.
Bei welchem Punkt der dargestellten Manöver-Enveloppe besteht die Gefahr von Flattern?
a)

Punkt D

b)

Punkt A

c)

Punkt C

d)

Punkt B

80.
VFE ist die höchste Geschwindigkeit
a)
für das Betätigen der Flügelklappen
b)
mit ausgefahrenem Fahrwerk
c)
mit ausgefahrenen Flügelklappen
d)
für das Betätigen des Fahrwerkes
81.
VLE ist die höchste Geschwindigkeit
a)
für das Betätigen der Flügelklappen
b)
mit ausgefahrenem Fahrwerk
c)
mit ausgefahrenen Flügelklappen
d)
für das Betätigen des Fahrwerkes
82.
VA ist die
a)
höchstzulässige Geschwindigkeit
b)
Überziehgeschwindigkeit (VSTALL)
c)
Bemessungs-Manövergeschwindigkeit
d)
Überziehgeschwindigkeit (VSTALL) in der Landekonfiguration
83.
Die wahre Fluggeschwindigkeit TAS (True Air Speed), ist die am ASI angezeigte Geschwindigkeit
a)
korrigiert um Positions- und Instrumentenfehler sowie angepasst an die Luftdichte.
b)
ohne jegliche Korrekturen.
c)
angepasst an die Luftdichte.
d)
korrigiert um den Positionsfehler und den Instrumentenfehler.
84.
Das negative Wendemoment entsteht durch
a)
den erhöhten induzierten Widerstand des Querruders am aufsteigenden Flügel.
b)
den Kreiseleffekt beim Einleiten einer Kurve.
c)
den erhöhten induzierten Widerstand des Querruders am absinkenden Flügel.
d)
das seitliche Abfliessen der Strömung über den Tragflügel nach dem Einleiten der Kurve.
85.
Der Winkel zwischen der Profilsehne und der Längsachse des Flugzeuges heisst:
a)
Einstellwinkel
b)
Dihedralwinkel
c)
Anstellwinkel
d)
V-Winkel
86.
Die geometrische oder die aerodynamische Schränkung eines Tragflügels bewirkt…
a)
eine höhere Fluggeschwindigkeit im Reiseflug.
b)
eine teilweise Kompensation des negativen Wendemoments bei niedrigen Fluggeschwindigkeiten.
c)
ein gleichmässiges Ablöseverhalten der Luftströmung im Langsamflug über die ganze Spannweite.
d)
ein unterschiedliches Ablöseverhalten der Strömung entlang der Spannweite.
87.
Wie heisst der Punkt am Flugzeug, bei dem sich bei Anstellwinkeländerungen das Moment um die Querachse nicht ändert?
a)
Neutralpunkt
b)
Symmetriemittelpunkt
c)
Druckpunkt
d)
Schwerpunkt
88.
Der induzierte Widerstand nimmt zu…
a)
bei einer gleichzeitigen Zunahme des schädlichen Widerstandes.
b)
bei Vergrösserung des Anstellwinkels.
c)
mit einer Vergrösserung der Fluggeschwindigkeit.
d)
bei Verkleinerung des Anstellwinkels.
89.
Welche Tangente berührt die Polare im Punkt des geringsten Sinkens?
a)

Tangente (D)

b)

Tangente (A)

c)

Tangente (C)

d)

Tangente (B)

90.
Wie ändert sich die Minimalgeschwindigkeit eines Flugzeuges in einer Kurve im Horizontalflug mit 45° Querlage gegenüber derjenigen im Geradeausflug?
a)
Diese Änderung ist typenabhängig.
b)
Sie liegt tiefer.
c)
Sie liegt höher.
d)
Sie bleibt gleich.
91.
Das Verhalten des Flugzeuges wird als dynamisch stabil bezeichnet, wenn…
a)
das zulässige Lastvielfache bei eingefahrenen Landeklappen (Flügelklappen) mindestens 4 g und das negative mindestens 2 g beträgt.
b)
es nach einer Störung seiner Fluglage selbständig in diese zurückkehrt.
c)
ein Moment um die Querachse automatisch durch die Höhenleitwerkskraft ausgeglichen wird.
d)
es sich nach einer Störung der Fluglage selbständig in der neuen Lage stabilisiert.