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Rep AT II - Formvorschriften und Stellvertretung

Total questions: 10

Worksheet time: 8mins

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1.

Welche der folgenden Antworten sind Beispiele für vom Gesetz verfolgte Formzwecke?

a)

Auslösen einer Gebührenpflicht

b)

Beweiszwecke

c)

Schutz vor Übereilung

d)

Schutz besonders hilfsbedürftiger Personen

e)

Verhinderung der Vornahme eines Rechtsgeschäfts durch Minderjährige

2.

Welche der folgenden sind Beispiele für formpflichtige Rechtsgeschäfte?

a)

Schenkung

b)

Notariatsakt

c)

Vorvertrag für Bürgschaft

d)

Pfandbestellung

e)

Kaufvertrag zwischen Ehegatten

3.

Welche der folgenden Aussagen zu den Rechtsfolgen formungültiger Rechtsgeschäfte ist/sind zutreffend?

a)

Formungültige Rechtsgeschäfte sind grds nichtig.

b)

Wenn der Formzweck nicht entgegensteht, besteht trotz Formungültigkeit eine Naturalobligation.

c)

Ob ein formungültiges Rechtsgeschäft wirksam ist, richtet sich nach dem Parteiwillen.

d)

Aufgrund eines formungültigen Rechtsgeschäfts Geleistetes kann immer zurückgefordert werden.

4.

Welche der folgenden ist/sind Voraussetzung(en) für eine wirksame rechtsgeschäftliche Stellvertretung?

a)

vertretungstaugliches Rechtsgeschäft

b)

Handeln im fremden Namen (Offenlegung)

c)

Handeln im eigenen Namen (Offenlegung)

d)

volle Geschäftsfähigkeit des Vertreters

e)

Mindestalter des Vertreters von 7 Jahren

5.

Welche der folgenden Aussagen trifft/treffen auf den Auftrag zu?

a)

Der Auftragnehmer ist zum Handeln verpflichtet.

b)

Der Auftragnehmer darf nach Belieben für den Auftraggeber handeln.

c)

Der Auftrag bedarf einer Annahme durch den Auftragnehmer.

d)

Der Auftrag ist mit einer Vollmacht verbunden.

e)

Auftrag und Vollmacht müssen nicht deckungsgleich sein.

6.

Welche der folgenden Aussagen trifft/treffen auf die Bevollmächtigung zu?

a)

Wird die Vollmacht gegenüber dem Vertreter erklärt, heißt sie Innenvollmacht.

b)

Die Bevollmächtigung muss schriftlich nachgewiesen werden.

c)

Eine sog Außenvollmacht wird gegenüber dem Dritten erklärt.

d)

Die Vollmacht begründet eine Verpflichtung des Vertreters, für den Vollmachtgeber zu handeln.

e)

Die Bevollmächtigung ist eine einseitige, empfangsbedürftige Willenserklärung.

7.

Wie kann eine unwirksame Stellvertretung geheilt werden?

a)

Vorteilszuwendung durch den Vertretenen

b)

Nachträgliche Genehmigung durch Vertretenen

c)

Offenlegung der mangelnden Vertretungsmacht

d)

Nachträgliche Genehmigung durch Dritten

8.

Bei welchen der folgenden handelt es sich nicht um vertretungstaugliche Rechtsgeschäfte?

a)

Erteilung einer Vorsorgevollmacht

b)

Errichtung einer letztwilligen Verfügung

c)

Adoption

d)

Kauf einer Liegenschaft

e)

Abschluss eines Mietvertrags

9.

Bei welchen der folgenden wird der Offenlegungsgrundsatz durchbrochen?

a)

Anscheinsvollmacht

b)

Schlüsselgewalt

c)

Geschäft für den, den es angeht

d)

Scheinvertretung

10.

Welche der folgenden Aussagen treffen auf sog Insichgeschäfte zu?

a)

Insichgeschäfte sind grds unwirksam.

b)

Doppelvertretungen sind grds zulässig.

c)

Ein Insichgeschäft kann durch die nachträgliche Genehmigung aller Vertretenen geheilt werden.

d)

Insichgeschäfte, die zum Markt- oder Börsepreis abgeschlossen werden, sind zulässig.

e)

Insichgeschäfte heilen, wenn zumindest ein Vertretener dem Geschäft zustimmt.