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Total questions: 133

Worksheet time: 1hrs 27mins

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1.

Welche Aussagen zur Kostenrechnung sind korrekt?

a)

Fixkosten - Leerkosten = Nutzkosten

b)

Gesamtkosten - variable Kosten = Fixkosten

c)

Variable Kosten = beschäftigungsunabhängige Kosten

d)

Fixkosten = Leerkosten + Nutzkosten

e)

Fixkosten - Leerkosten + variable Kosten = Gesamtkosten

2.

Welche Aussagen zur Kostenrechnung treffen zu?

a)

Fixkosten sind keine beschäftigungsunabhängige Kosten.

b)

Variable Kosten sind beschäftigungsabhängige Kosten.

c)

Fixkosten sind beschäftigungsunabhängige Kosten.

d)

Fixkosten - Nutzkosten = Leerkosten

e)

Variable Kosten sind beschäftungsunabhängige Kosten.

3.

Ein positiver Deckungsbeitrag in der Kostenrechnung

a)

bedeutet, dass unabhängig von der Höhe der Fixkosten ein Gewinn entsteht

b)

bedeutet, dass die variablen Kosten kleiner als die Umsatzerlöse sind

c)

bedeutet, dass die variablen Kosten kleiner als die Fixkosten sind

d)

bedeutet, dass die Umsatzerlöse größer als die variablen Kosten sind

4.

Was trifft zu?

a)

Fixkosten - Leerkosten = Nutzkosten

b)

Gesamtkosten - variable Kosten = Fixkosten

c)

Leerkosten + Nutzkosten = Fixkosten

d)

Gesamtkosten - Fixkosten = variable Kosten

5.

Ein negativer Deckungsbeitrag in der Kostenrechnung

a)

bedeutet, dass die variablen Kosten größer als die Umsatzerlöse sind

b)

bedeutet, dass die fixen Kosten größer als die Umsatzerlöse sind

c)

bedeutet, dass die variablen Kosten größer als die fixen Kosten sind

d)

bedeutet, dass die Umsatzerlöse kleiner als die variablen Kosten sind

6.

Folgende (aufwandsgleiche) Kosten dürfen, müssen aber nicht in die Herstellungskosten von Anlagevermögen gem. §203 Abs. 3 UGB idF RÄG 2014 eingerechnet werden

a)

Materialkosten

b)

Aufwendungen für freiwillige Sozialleistungen

c)

Kosten des Vertriebs

d)

Kosten der allgemeinen Verwaltung

7.

Folgende (aufwandsgleiche) Kosten müssen nicht in die Herstellungskosten von Anlagevermögen gem. §203 Abs. 3 UGB idF RÄG 2014 eingerechnet werden

a)

Fertigungsgemeinkosten

b)

Aufwendungen für freiwillige Sozialleistungen

c)

Fertigungsmaterialeinzelkosten

d)

Materialgemeinkosten

8.

Folgende (aufwandsgleiche) Kosten dürfen nicht in die Herstellungskosten von Anlagevermögen gem. §203 Abs. 3 UGB idF RÄG 2014 eingerechnet werden

a)

Fertigungsgemeinkosten

b)

Aufwendungen für freiwillige Sozialleistungen

c)

Fertigungsmaterialeinzelkosten

d)

Vertriebskosten

9.

Die Fertigungsgemeinkosten sind in Rahmen einer Kostenrechnung nicht enthalten in den

a)

Verwaltungskosten

b)

Vertriebskosten

c)

Selbstkosten

d)

Fertigungslöhne

10.

Welche Aussagen zu den Grenzkosten in der Kostenrechnung sind richtig?

a)

Grenzkosten sind nicht mit den Fixkosten identisch

b)

Grenzkosten ist der Verkaufspreis, der für eine zusätzliche produzierte Einheit am Markt verlangt werden kann

c)

Grenzkosten minus variable Kosten = Leerkosten

d)

Grenzkosten minus Nutzkosten = Leerkosten

e)

Grenzkosten sind ein Fall der beschäftigungsunabhängigen Kosten

11.

Die Vertriebskosten sind im Rahmen einer Kostenrechnung enthalten in den

a)

Herstellungskosten

b)

Verwaltungskosten

c)

Selbstkosten

d)

Fertigungsgemeinkosten

12.

Welche Aussage(n) zur Jahresabschlussanalyse bzw. Kostenrechnung sind (ist) richtig?

a)

Rohgewinn = Umsatzerlöse minus Abschreibungen

b)

Der Rohgewinn entspricht in der Kostenrechnung dem Umsatzerlös

c)

Die prozentuelle Handelsspanne ergibt sich aus der Division des Rohgewinnes

durch den Umsatzerlös

d)

Bei einem Aufschlag von 50% auf den Einkaufspreis einer Handelsware ist die Handelsspanne 100% vom Umsatzerlös

13.

Welche Aussage(n) zur Jahresabschlussanalyse bzw. Kostenrechnung sind (ist) richtig?

a)

Bei einem Aufschlag von 50% auf den Einkaufspreis einer Handelsware ist die Handelsspanne 100% vom Umsatzerlös

b)

Rohgewinn = Umsatzerlöse minus variable Kosten

c)

Rohgewinn entspricht in der Kostenrechnung nicht dem Deckungsbeitrag

d)

Rohgewinn = Umsatzerlöse minus Abschreibungen

14.

Beyond Budgeting im Rahmen von Planung und Controlling

a)

ist nicht gleich bedeutend mit Total Quality Management

b)

benutzt als Instrument beispielsweise Ranglisten

c)

setzt absolute Zielvorgaben ohne Einsatz externer bzw interner Benchmarks fest

d)

ist kein Planungskonzept iSd klassischen Soll-Ist-Vergleichs

15.

Im Rahmen und zur Erfüllung der Reporting Function könnte das Controlling in folgenden Bereichen bzw. mit folgenden Hilfsmitteln arbeiten

a)

Kennzahlen Cockpit

b)

Kennzahlen Systeme

c)

Balanced Shore Cut

d)

Management-Desinformations-Systeme

16.

Im Rahmen und zur Erfüllung der Reporting Function könnte das Controlling in folgenden Bereichen bzw. mit folgenden Hilfsmitteln arbeiten

a)

Management Informations System

b)

Berichtswesen

c)

Balanced Score-Card

d)

Balanced Shore Cut

17.

Welche Aussagen zum Aussagen zum Controlling ist/sind falsch?

a)

Controller koordinieren und vermitteln zwischen den einzelnen

Unternehmensbereichen und der Unternehmensleitung und treffen unternehmerische

Entscheidungen anstelle der Unternehmensleitung

b)

Controller treffen anstelle der Unternehmensleitung die

Unternehmensentscheidungen im Finanzbereich

c)

Controller beschaffen, bereiten auf und analysieren Unternehmensdaten und

treffen die betriebswirtschaftlich notwendigen Unternehmensentscheidungen

d)

Controller treffen in der Abwesenheit der Geschäftsführung anstelle der

Unternehmensleitung die wesentlichen Unternehmensentscheidungen, sofern sie

das Finanz- und Rechnungswesen betreffen

18.

Welche Aussagen zum Aussagen zum Controlling ist/sind falsch?

a)

Controller beschaffen, bereiten auf und analysieren Unternehmensdaten und

treffen die betriebswirtschaftlich notwendigen Unternehmensentscheidungen

b)

Controller treffen in der Abwesenheit der Geschäftsführung anstelle der

Unternehmensleitung die wesentlichen Unternehmensentscheidungen, sofern sie

das Finanz- und Rechnungswesen betreffen

c)

Controller beschaffen, bereiten auf und analysieren Unternehmensdaten zur Vorbereitung von Unternehmensentscheidungen

d)

Controller koordinieren und vermitteln zwischen den einzelnen

Unternehmensbereichen und der Unternehmensleitung und treffen unternehmerische

Entscheidungen anstelle der Unternehmensleitung

19.

Revision

a)

bedeutet eine auf die Zukunft gerichtete Kontrolle der geplanten Unternehmensentwicklung durch Controller

b)

kann in externe und interne Revision unterteilt werden

c)

ist bei Banken und Versicherungen gesetzlich vorgeschrieben

d)

heißt im Fall der externen Revision „Audit“

20.

Revision

a)

bedeutet Bilanzanalyse

b)

bedeutet Kostenkalkulation durch Controller

c)

heißt im Fall der externen Revision „Audit“

d)

ist bei Banken und Versicherungen gesetzlich vorgeschrieben

21.

TQM im Rahmen der Unternehmensführung bedeutet

a)

Total Quality Management

b)

Theory of Quality Management

c)

Total Qualified Management

d)

Target Qualified Management

22.

Bei der indirekten Ermittlung des Cash-Flow ausgehend vom Jahresüberschuss eines Unternehmens

a)

wird der Jahresüberschuss um Abschreibungen erhöht

b)

wird der Jahresüberschuss um unbare Aufwendungen erhöht und um unbare

Erträge vermindert

c)

wird der Jahresüberschuss um die Erhöhung von Rückstellungen erhöht

d)

werden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen vom Jahresüberschuss

abgezogen

23.

Die Kapitalflussrechnung (Cash Flow Rechnung) ist im Bereich der internationalen Rechnungslegung beispielsweise geregelt in

a)

ISA 8

b)

KWF BE 7

c)

KFS BW 7

d)

IAS 7

24.

Die Kennzahl Gearing im Rahmen der Jahresabschlussanalyse

a)

ist unabhängig vom Vorhandensein liquider Mittel betraglich identisch mit der Kennzahl Verschuldungsgrad

b)

ist bei Vorhandensein liquider Mittel niedriger als die Kennzahl Verschuldungsgrad

c)

ist das Verhältnis Eigenkapital zur Nettoverschuldung

d)

ist das Verhältnis zwischen Eigenkapital zuzüglich liquider Mittel einerseits und Fremdkapital andererseits

25.

Die URG-Kennzahlen Eigenmittelquote und fiktive Schuldentilgungsdauer

a)

sind niemals im Prüfungsbericht des Abschlussprüfers anzugeben

b)

sind aus der nach bilanzanalytischen Gesichtspunkten erstellten Strukturbilanz abzuleiten

c)

sind im Prüfungsbericht des Abschlussprüfers im Fall einer Eigenmittelquote unter

8% und (kumulativ) einer fiktiven Schuldentilgungsdauer von über 15 Jahren

zwingend anzugeben

d)

werden nicht aus den Posten der Bilanz und der GuV des Jahresabschlusses nach UGB ermittelt

26.

Die Investitionsdeckung (für das Anlagevermögen)

a)

ergibt sich durch Division der Nettoinvestitionen durch die Jahresabschreibungen

des Anlagevermögens

b)

ergibt sich durch Division der Nettoinvestitionen durch die Jahresabschreibungen des Anlage- und Umlaufvermögens

c)

ergibt sich durch Division der Jahresabschreibungen des Anlagevermögens durch den durchschnittlichen Anlagevermögensbestand

d)

ergibt sich aus der Relation der Jahresabschreibungen des Anlagevermögens zur Nutzungsdauer des Anlagevermögen

27.

Folgende Aussagen im Rahmen einer Bilanzanalyse auf Basis einer Strukturbilanz sind korrekt:

a)

Finanzierungsleasingverbindlichkeiten werden in der Strukturbilanz im

Fremdkapital ausgewiesen

b)

Die PRA (Passive Rechnungsabgrenzung) für bereits im Dezember bezahlte Jänner-Miete des Folgejahres wird in der Strukturbilanz dem Anlagevermögen zugerechnet

c)

Anlagegüter aus Finanzierungsleasing sind in der Strukturbilanz im

Anlagevermögen auszuweisen

d)

Anlagegüter aus Finanzierungsleasing sind in der Strukturbilanz nicht im

Eigenkapital auszuweisen

e)

Unversteuerte Rücklagen werden nach Abzug latenter Steuern in der

Strukturbilanz dem Eigenkapital zugerechnet

28.

Welche Kennzahlen gehören zur Finanzierungsanalyse im Rahmen der Jahresabschlussanalyse?

a)

Eigenkapitalquote

b)

Umschlagdauer der Forderungen

c)

Gearing

d)

Investitionsdeckung

e)

Fremdkapitalquote

29.

Welche Kennzahlen gehören zur Finanzierungsanalyse im Rahmen der Jahresabschlussanalyse?

a)

Abschreibungsquote

b)

Investitionsdeckung

c)

Umschlagdauer der Forderungen

d)

Gearing

30.

Welche Aussage(n) zur Jahresabschlussanalyse bzw. Kostenrechnung sind (ist) richtig?

a)

Die prozentuelle Handelsspanne ergibt sich aus der Division des Rohgewinnes

durch den Umsatzerlös

b)

Bei einem Aufschlag von 50% auf den Einkaufspreis einer Handelsware ist die Handelsspanne 100% vom Umsatzerlös

c)

Der Rohgewinn entspricht in der Kostenrechnung dem Umsatzerlös

d)

Rohgewinn entspricht in der Kostenrechnung nicht dem Deckungsbeitrag

31.

Welche Aussagen zu Kennzahlen sind richtig (Annahme: Es gibt keine Zuschreibungen im Jahresabschlusses)?

a)

Das EBIT ist ein Unternehmensergebnis vor Abzug von Zinsen und Steuern

b)

EBITDA = EBIT + Abschreibungen vom Anlagevermögen (inkl. Firmenwert/good will)

c)

EBITDA = EBIT + Abschreibungen vom Umlaufvermögen (inkl. Firmenwert/good will)

d)

EBITDA ist bei Vorhandensein von Abschreibungen vom Anlagevermögen (inkl.

Firmenwert/good will) größer als das EBIT

32.

Welche Aussagen zum Bereich der Bilanzanalyse sind richtig?

a)

Nach der goldenen Bilanzregel soll die Höhe des Eigenkapitals mindestens die

Höhe des Anlagevermögens erreichen.

b)

Die Fremdkapitalquote ist das Verhältnis von Fremdkapital zur Summe aus Eigenkapital und Fremdkapital laut Strukturbilanz

c)

Die Fremdkapitalquote entspricht auch dem Verhältnis von Fremdkapital zur Summe aller Aktiva laut der zugrunde gelegten Strukturbilanz

d)

Working Capital ratio = kurzfristige Passiva dividiert durch kurzfristige Aktiva

33.

In den Eigenmitteln iSd URG für die Beurteilung der Vermutung des Reorganisationsbedarfs sind folgende Posten gem. UGB zu addieren

a)

Eigenkapital und Kassa bzw Guthaben bei Kreditinstituten

b)

Kassa und Guthaben bei Kreditinstituten saldiert mit kurzfristigem Fremdkapital

c)

Eigenkapital und unversteuerte Rücklagen

d)

Eigenkapital und Umlaufvermögen

34.

Der Kapitialisierungszinssatz im Rahmen der Discounted Cash Flow Bruttomethode

a)

heißt abgekürzt Weighted Accumulated Costs of Capital

b)

gewichtet Eigen- und Fremdkapitalkosten im Verhältnis deren Marktwerte

c)

berücksichtigt die steuerliche Abzugsfähigkeit der Fremdkapitalzinsen

d)

berücksichtigt insgesamt nur das Risiko einer langfristigen österreichischen (oder deutschen) Staatsanleihe

e)

ist nicht mit der Rendite einer kurzfristigen (deutschen) Staatsanleihe identisch

35.

Zu den Multiplikatormethoden der Unternehmensbewertung gehört beispielsweise

a)

die Similiar Private Company Methode

b)

die Recent Transaction/Acquisition Methode

c)

die Similar Personal Company Methode

d)

die Discounting Free Cash Flow Methode

36.

Welche exit-strategies bestehen beispielsweise im Rahmen von Private Equity nach einem Buy-Out?

a)

Buy Back

b)

IBOH

c)

Primary Sale

d)

Trade Sale

e)

Primary Purchase

37.

Welche exit-strategies bestehen beispielsweise im Rahmen von Private Equity nach einem Buy-Out?

a)

By Pack

b)

Primary Sale

c)

IBOH

d)

Trade Sale

38.

Bei einem Umsatzmultiplikator von 1 und einem zu Grunde zu legenden Jahresumsatz von 8 Mio €, sowie bei Vorhandensein von verzinslichen Fremdkapital (net debt) iHv 2 Mio € unter Zugrundelegung der Umsatzmultiplikatormethode der Unternehmensbewertung

a)

ist der Unternehmenswert (equity value) nach dieser Methode 6 Mio €

b)

ist der enterprise value durch Abzug des konkreten verzinslichen Fremdkapital (net dept) vom Wert 8 Mio € zu errechnen

c)

ist der equity value nach dieser Methode 8 Mio €

d)

ist der enterprise value nach dieser Methode 6 Mio €

39.

Eine Unternehmensbewertung nach der DCF Nettomethode (equity approach)

a)

Verwendet als Diskontierungszinssatz den WACC, bei welchem die Eigen- und Fremdkapitalquote gewichtet werden

b)

ist in der Bewertungspraxis seltener als die DCF-Bruttomethode

c)

berücksichtigt bei der Ermittlung des Cash Flow keine Zinsen und Fremdkapitaltilgungen

d)

basiert hinsichtlich der zugrundeliegenden Plandaten auf dem geplanten Free Cash Flow, der vor Abzug der Zinsen berechnet wird

40.

Eine Unternehmensbewertung nach der DCF Bruttomethode

a)

basiert hinsichtlich des Diskontierungszinssatzes auf dem WACC, bei welchem die Eigen- und Fremdkapitalkosten im Verhältnis der Buchwerte von Eigen- und Fremdkapital gewichtet sind

b)

berücksichtigt im Beta- Faktor das sogenannte systematische Risiko

c)

berücksichtigt nicht das Branchenrisiko

d)

basiert hinsichtlich der zugrundeliegenden Plandaten auf dem geplanten Free Cash Flow, der nach Abzug von Zinsen, Steuern und Investitionen berechnet wird.

41.

Laut Fachgutachten der Kammer der Wirtschaftstreuhänder zur Unternehmensbewertung gehören zu den möglichen Funktionen eines Bewertungsgutachters jene als

a)

Schiedsrichter

b)

subjektiver Gutachter

c)

Wirtschaftsprüfer

d)

neutraler Gutachter

42.

Das Fachgutachten der Kammer der Wirtschaftstreuhänder zur Unternehmensbewertung heißt abgekürzt:

a)

GAAP 95

b)

KWS S 1

c)

KFS BW 1

d)

KWS 7

43.

Zur net-income Multiplikatormethode der Unternehmensbewertung: Bei einem Net-Income (dh Jahresüberschuss) Multiplikator 10 und einem Zugrunde zu legenden Jahresüberschuss von 3 Mio € und bei einem Unternehmen vorhandenen verzinslichen Fremdkapital (net debt) von 5 Mio €

a)

ist der Unternehmenswert (equity value) nach dieser Methode 30 Mio €

b)

ist der Unternehmenswert durch Subtraktion des verzinslichen Fremdkapital vom enterprise value iHv 30 € zu errechnen

c)

ist der equity value (dh nach Berücksichtigung der net debt) 25 Mio €

d)

wäre der enterprise value höher als 30 Mio €

44.

Welche Aussagen zur DCF-Bruttomethode hinsichtlich des im WACC berücksichtigten Beta-Faktors (ceteris paribus, dh bei gleichbleiben aller übrigen Bedingungen) sind korrekt:

a)

Je höher der beta-Faktor des Bewertungsobjektes ist, desto niedriger ist der

Unternehmenswert

b)

je höher der beta-Faktor des Bewertungsobjektes ist, desto niedriger ist der WACC

c)

je niedriger der beta-Faktor des Bewertungsobjektes ist, desto niedriger ist der

WACC

d)

je niedriger der beta-Faktor des Bewertungsobjektes ist, desto niedriger ist der Unternehmenswert

45.

Eine subjektive Unternehmensbewertung

a)

kann Synergieeffekte des Unternehmenserwerbers berücksichtigen

b)

kann beispielsweise durch einen Bewertungsgutachter in seiner Funktion als

Berater des Käufers erfolgen

c)

gilt immer für einen Dreijahreszeitraum, in dem der ermittelte Unternehmenswert unverändert bleiben muss

d)

darf das bilanzielle Vorsichtsprinzip bei der Unternehmensplanung als Planungsmaxime nicht berücksichtigen

46.

Welche Aussagen zum Private Equity sind korrekt?

a)

MBO ist die Abkürzung für Management By Operations

b)

LBO ist die Abkürzung für Leveraged Buy Out

c)

Das Zielunternehmen eines Buy Out heißt in der Fachsprache „target“

d)

MBI ist die Abkürzung für Management Buy In

47.

Typische Merkmale von Mezzanin Kapital sind beispielsweise

a)

Gewinnunabhängige Gegenleistung

b)

ohne Sicherheiten

c)

nachrangig

d)

kurzfristig

48.

LIBOR

a)

ist die Abkürzung für London Interest Offered Rate

b)

ist die Abkürzung für London Interbank Offered Rate

c)

ist die Abkürzung für London International Offered Rate

d)

ist die definiert als der Zinssatz für Termingelder, die zwischen englischen Banken und Geschäftskunden im Pfund Sterling gehandelt werden

49.

Ein performance bond in Kreditgeschäft

a)

ist nicht eine Anleihe (bond), deren performance (Zinsen) vom zugrunde liegenden

Kreditgeschäft abhängig gemacht wird

b)

ist eine Bankgarantie

c)

kann nicht an der Wiener Börse gehandelt werden

d)

ist ein gewinnabhängiges verbrieftes Darlehen

50.

Welche Aussagen zur Finanzierung eines Unternehmens sind korrekt

a)

Nullkupon Anleihen (zero bonds) haben einen höheren Ausgabekurs und einen von vornherein festgelegten niederen Tilgungskurs

b)

für die Ausgabe von Gewinnschuldverschreibungen ist nach AktG ein

Hauptversammlungsbeschluss mit 3⁄4 Mehrheit erforderlich

c)

factoring ist der Verkauf von bereits fälligen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Bank

d)

Nullkupon Anleihen sind keine Schuldverschreibungen

51.

Welche Fälle gehören zur Innenfinanzierung eines Unternehmens

a)

Finanzierung aus nicht ausgeschütteten Gewinnen

b)

Ausgabe von Gewinnschuldverschreibungen

c)

Finanzierung aus Vermögensumschichtungen

d)

Aufwandsfinanzierung (aus Rückstellungen und Abschreibungen)

52.

IPO im Bereich der Finanzierung

a)

ist die Abkürzung für Initial Private Offering

b)

ist eine mögliche exit strategie nach einem Buy Out

c)

ist mit einem Delisting (Streichung) von der Börse verbunden

d)

ist die Abkürzung für Initial Public Offering

53.

Zu den typischen Bankgeschäften im Wertpapierbereich zählen

a)

Investmentgeschäft (Vermögensverwaltung)

b)

Wertpapierkommissionsgeschäft

c)

Depotgeschäft

d)

Emmissionsgeschäft

e)

Auslagegeschäft

54.

Zu den typischen Bankgeschäften im Wertpapierbereich zählen

a)

Auslagegeschäft

b)

Einlagegeschäft

c)

Deputategeschäft

d)

Wertpapierpermisionsgeschäft

e)

Wertpapierkommissionsgeschäft

55.

Bei einer Aktienanleihe (Cash or Share Anleihe) wird der Emittent es bevorzugen, die im Vorhinein festgelegte Stückzahl an Aktien zu liefern, wenn

a)

der Wert der Aktien höher ist als der Nominalwert der zu tilgenden Anleihe

b)

der Wert der Aktien niedriger ist als der Nominalwert der zu tilgenden Anleihe

c)

die Tilgung zur Nominale für den Emittenten wirtschaftlich von Vorteil ist

d)

es der Anleiheinhaber verlangt

56.

Unabhängige Ratingagentur, welche externe Ratingsf von Gesellschaften erstellen, sind beispielsweise

a)

Moody’s

b)

Fitch

c)

Österreichische Nationalbank

d)

Standard & Poor’s

57.

Die Umschlagdauer der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 4 Monate wenn

a)

die Umschlaghäufigkeit der Kreditoren im Kalenderjahr 3 beträgt

b)

die Umschlaghäufigkeit der Kreditoren im Kalenderjahr 120 beträgt (Annahme: 30 Tage im Monat)

c)

die Umschlaghäufigkeit der Debitoren im Kalenderjahr 3 beträgt

d)

die Umschlaghäufigkeit der Debitoren im Kalenderjahr 120 beträgt (Annahme: 30 Tage im Monat)

58.

EURIBOR

a)

ist die Abkürzung für European Interbank Offered Rate

b)

ist die Abkürzung für European Interest Bank Online Rate

c)

ist die Abkürzung für European Interbank Order Rate

d)

ist definiert als Zinssatz für jene Kredite, die europäische Banken an europäische Staaten vergeben

59.

Welche Schriftstücke können bei einer Auktion zum Zwecke des Verkaufs eines Unternehmens vorkommen

a)

LOI

b)

LIO

c)

confidentiality agreement

d)

MUO

60.

Zu den möglichen Funktionen des Factoring für den die Forderungen abtretenden Unternehmer gehört / gehören

a)

Investitionsfunktion

b)

Dienstleistungsfunktion (z.B. Übernahme des Mahnwesens)

c)

Finanzierungsfunktion

d)

Versicherungsfunktion (gegen Delkredere-Gebühr)

61.

Ein MOU im Bereich Private Equity

a)

ist ein Management Offer Utility

b)

ist ein Memorandum of Understanding

c)

ist eine Marginal Order Unification

d)

ist ein Schriftstück, das dem Käufer nach dem Closing einer Private Equity- Transaktion ausgehändigt wird

62.
  1. Die Materialgemeinkosten sind im Rahmen einer Kostenrechnung enthalten in den

a)
  1. Herstellkosten

b)
  1. Vertriebskosten

c)
  1. Selbstkosten

d)
  1. Fertigungsgemeinkosten

63.
  1. Folgende (aufwandsgleiche) Kosten dürfen nicht in die Herstellungskosten gemäß § 203 Abs 3 UGB eingerechnet werden:

a)
  1. angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten

b)
  1. Aufwendungen für freiwillige Sozialleistungen

c)
  1. Kosten der allgemeinen Verwaltung

d)
  1. angemessene Teile der Materialgemeinkosten

64.
  1. Eine Unternehmensbewertung nach der DCF-Bruttomethode

a)

basiert hinsichtlich des Diskontierungszinssatzes auf dem WACC, bei welchem die Eigen- und Fremdkapitalkosten im Verhältnis der Marktwerte von Anlage- und Umlaufvermögen zu gewichten sind.

b)

berücksichtigt im Beta-Faktor das sogenannte systematische Risiko

c)

berücksichtigt nicht das Kapitalstrukturrisiko, wohl aber das Geschäftsrisiko des Bewertungsobjektes

d)

basiert hinsichtlich der zugrunde liegenden Plandaten auf dem geplanten Free Cash Flow, der vor Abzug von Zinsen berechnet wird.

65.
  1. ROI im Bereich der Kennzahlenanalyse ist die Abkürzung für

a)
  1. Return on Interest

b)
  1. Return on Output of Investment

c)
  1. Return on Investment

d)
  1. Return for Operations and Investment

66.
  1. IPO im Bereich der Finanzierung

a)

ist die Abkürzung für Initial Public Offering

b)

ist eine mögliche exit strategy nach einem Buy Out

c)

ist mit einem „Delisting“ (Streichung) von der Börse verbunden

d)

bedeutet Initial Private Offering

67.

Welche Aussagen zur Kostenrechnung sind korrekt?

a)
  1. Variable Kosten sind beschäftigungsunabhängige Kosten

b)
  1. Nutzkosten = Fixkosten minus Leerkosten

c)
  1. Gesamtkosten minus Fixkosten = variable Kosten

d)
  1. Variable Kosten minus Leerkosten = Nutzkosten

68.
  1. Welche Aussage(n) zu den Grenzkosten in der Kostenrechnung ist (sind) richtig:

a)
  1. Fixkosten abzüglich Grenzkosten sind Nutzkosten

b)
  1. Grenzkosten sind jene Kosten, die durch das teuerste verkaufte Produkt in einer Abrechnungsperiode

  1. entstehen

c)
  1. Grenzkosten minus Nutzkosten = Leerkosten

d)
  1. Grenzkosten sind in der Regel ein Fall der beschäftigungsabhängigen Kosten

69.
  1. Die externe Revision

a)
  1. untersucht primär die Wirtschaftlichkeit der Führung eines Unternehmens

b)
  1. ist Teil vom „externen Controlling“

c)
  1. ist nicht gleichbedeutend mit externer Bilanzanalyse

d)
  1. erfolgt durch einen unabhängigen Abschlussprüfer

70.
  1. Das Fachgutachten der österreichischen Kammer der Wirtschaftstreuhänder zur Unternehmensbewertung heißt abgekürzt

a)
  1. SFAS 95

b)
  1. KWS B 1

c)
  1. IAS BW 1

d)
  1. KFS BW 1

71.
  1. Der Kapitalisierungszinssatz im Rahmen der Discounted Cash Flow-Bruttomethode

a)
  1. heißt abgekürzt Weighted Accumulated Cost of Capital

b)
  1. gewichtet Eigen- und Fremdkapitalkosten im Verhältnis der Marktwerte von Eigen- und Fremdkapital

c)

berücksichtigt die steuerliche Abzugsfähigkeit der Fremdkapitalzinsen

d)

entspricht in seiner Gesamthöhe der Rendite einer langfristigen Staatsanleihe

72.

Die Umschlagdauer der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 6 Monate, wenn

a)
  1. die Umschlaghäufigkeit der Kreditoren im Kalenderjahr 2 beträgt.

b)
  1. die Umschlaghäufigkeit der Kreditoren im Kalenderjahr 180 beträgt (Annahme: 30 Tage je Monat).

c)

die Umschlaghäufigkeit der Debitoren im Kalenderjahr 2 beträgt.

d)

die Umschlaghäufigkeit der Debitoren im Kalenderjahr 6 beträgt.

73.

Bei der indirekten Ermittlung des Cashflow ausgehend vom Jahresüberschuss eines Unternehmens

a)
  1. werden Abschreibungen vom Jahresüberschuss abgezogen

b)
  1. wird der Jahresüberschuss um unbare Aufwendungen vermindert und um unbare Erträge erhöht

c)
  1. wird der Jahresüberschuss um die Verminderung von Rückstellungen vermindert

d)
  1. werden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen vom Jahresüberschuss abgezogen

74.
  1. Ein positiver Deckungsbeitrag in der Kostenrechnung

a)
  1. bedeutet, dass die fixen Kosten kleiner sein müssen als die Umsatzerlöse

b)
  1. bedeutet, dass die variablen Kosten kleiner als die Umsatzerlöse sind

c)
  1. bedeutet, dass die fixen Kosten kleiner als die variablen Kosten sind

d)
  1. bedeutet, dass die Umsatzerlöse die Höhe der Nutzkosten überschreiten

75.

LIBOR

a)
  1. ist die Abkürzung für London Interbank Order Rate

b)
  1. ist die Abkürzung für London Interest Bank Offered Rate

c)
  1. ist die Abkürzung für London Interbank Offered Rate

d)
  1. ist der Zinssatz nur für jene Termingelder, die zwischen europäischen Banken in britischer Währung

  1. (Pfund) gehandelt werden

76.
  1. Welche Aussage(n) zu Kennzahlen ist (sind) richtig? (Annahme: es gibt keine Zuschreibungen im Jahresabschluss)

a)
  1. Das EBIT ist ein Unternehmensergebnis vor Abzug von Zinsen und nach Abzug von Steuern

b)
  1. Das EBITDA ist ein Unternehmensergebnis vor Abzug von Zinsen, Steuern und Abschreibungen vom Anlagevermögen (inkl. Firmenwert/Goodwill)

c)

EBITDA = EBIT plus Abschreibungen vom Anlagevermögen (inkl. Firmenwert/Goodwill)

d)

Das EBITDA ist bei Vorhandensein von Abschreibungen vom Anlagevermögen (inkl. Firmenwert/Goodwill) kleiner als das EBIT

77.
  1. Bei einem net income- (dh Jahresüberschuss-) Multiplikator von 10 und einem zugrunde zu legenden Jahresüberschuss von EUR 1 Mio und im Unternehmen vorhandenem verzinslichen Fremdkapital (net debt) von EUR 5 Mio

a)
  1. ist der Unternehmenswert (equity value) nach dieser Methode EUR 10 Mio

b)
  1. st der Unternehmenswert durch Subtraktion des verzinslichen Fremdkapitals vom enterprise value in

  1. Höhe von EUR 10 Mio zu errechnen

c)
  1. ist der equity value (dh nach Abzug der net debt) EUR 5 Mio

d)
  1. wäre der enterprise value EUR 15 Mio.

78.
  1. Bei einem Umsatz-Multiplikator von 1 und einem zugrunde zu legenden Jahresumsatz von EUR 7 Mio sowie bei Vorhandensein von verzinslichem Fremdkapital (net debt) in Höhe von EUR 4 Mio unter Zugrundelegung der Umsatz-Multiplikator-Methode

a)
  1. ist der Unternehmenswert (equity value) nach dieser Methode EUR 3 Mio

b)
  1. ist der enterprise value durch Abzug des konkreten verzinslichen Fremdkapitals (net debt) vom Wert

  1. EUR 7 Mio zu errechnen

c)
  1. ist der equity value nach dieser Methode EUR 7 Mio

d)
  1. ist der enterprise value nach dieser Methode EUR 7 Mio

79.

Folgende Aussagen im Rahmen einer Bilanzanalyse auf Basis einer Strukturbilanz sind korrekt:

a)

Finanzierungsleasingverbindlichkeiten werden in der Strukturbilanz im Fremdkapital ausgewiesen

b)

Die ARA (Aktive Rechnungsabgrenzung) für eine bereits im Dezember vorausbezahlte Jännermiete des Folgejahres wird in der Strukturbilanz dem Umlaufvermögen zugerechnet

c)

Unversteuerte Rücklagen werden nach Abzug latenter Steuern in der Strukturbilanz dem Fremdkapital zugerechnet

d)

Anlagegüter aus Finanzierungsleasing sind in der Strukturbilanz im Eigenkapital zu berücksichtigen

80.

Ein performance bond im Kreditgeschäft

a)

ist eine Anleihe (bond), deren Performance (Zinsen) vom zugrunde liegenden Kreditgeschäft abhängig gemacht wird

b)

ist keine Bankgarantie

c)

kann an der Wiener Börse gehandelt werden

d)

ist kein gewinnabhängiges, verbrieftes Darlehen

81.

Welche Fälle gehören zur Innenfinanzierung eines Unternehmens?

a)

Finanzierung aus nicht ausgeschütteten Gewinnen

b)

Ausgabe von Gewinnschuldverschreibungen

c)

Ausgabe von neuen Aktien im Rahmen einer ordentlichen Kapitalerhöhung

d)

Aufwandsfinanzierung (aus Rückstellungen und Abschreibungen)

82.

Welche Aussagen zum Bereich der Bilanzanalyse sind richtig?

a)

Nach der Goldenen Bilanzregel soll die Höhe des Eigenkapitals mindestens die Höhe des Anlagevermögens erreichen.

b)

Die Fremdkapitalquote entspricht auch dem Verhältnis von Fremdkapital zur Summe aus Anlage- und Umlaufvermögen laut Strukturbilanz

c)

Die Fremdkapitalquote entspricht nicht dem Verhältnis von Fremdkapital zur Summe aller Passiva laut der zugrunde gelegten Strukturbilanz

d)

Die Fremdkapitalquote ist das Verhältnis von Fremdkapital zum Gesamtkapital laut Strukturbilanz

83.

Welche Aussage(n) zur Finanzierung eines Unternehmens ist (sind) korrekt?

a)

Nullkuponanleihen (Zero bonds) haben einen von vornherein festgelegten höheren Ausgabekurs und einen entsprechend niedrigeren Tilgungskurs

b)

Für die Ausgabe von Gewinnschuldverschreibungen ist nach AktG ein Hauptversammlungsbeschluss mit Zweidrittelmehrheit erforderlich

c)

Factoring ist der Verkauf von bereits fälligen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an einen Factor (Bank).

d)

Nullkuponanleihen zählen zur Gruppe der Schuldverschreibungen

84.
  1. Welche(s) Schriftstück(e) kann (können) bei einer Auktion zum Zwecke des Verkaufs eines Unternehmens vorkommen:

a)
  1. Letter of Intent

b)
  1. LOU

c)
  1. confidentiality agreement

d)
  1. MUO

85.
  1. Welche Aussagen zur DCF-Bruttomethode hinsichtlich des im WACC berücksichtigten Beta-Faktors (ceteris paribus, dh bei Gleichbleiben aller übrigen Bedingungen) sind korrekt?

a)

Je niedriger der Beta-Faktor des Bewertungsobjektes ist, desto niedriger ist der WACC

b)

Je niedriger der Beta-Faktor des Bewertungsobjektes ist, desto niedriger ist der Unternehmenswert

c)

Je höher der Beta-Faktor des Bewertungsobjektes ist, desto niedriger ist der Unternehmenswert

d)

Je höher der Beta-Faktor des Bewertungsobjektes ist, desto höher ist der WACC

86.

Welche Aussage(n) zu Private Equity ist (sind) korrekt?

a)

MBO ist die Abkürzung für Management Buy Out

b)

LBO ist die Abkürzung für Long Buy Out

c)

Der Verkäufer des zu verkaufenden Zielunternehmens eines Buy Out hießt in der Fachsprache kurz "target".

d)

MBI ist die Abkürzung für Management By Inn

87.
  1. Zu den juristischen Personen, welche im Bereich der staatlichen Exportförderung tätig sind, gehören:

a)
  1. Österreichische Exportförderungs AG

b)
  1. AWF Austria Wirtschaftsförderungs GmbH

c)
  1. Österreichische Kontrollbank

d)
  1. AWS Austria Wirtschaftsservice GmbH

88.
  1. Welche Aussagen zum Bereich „Planung und Controlling“ sind richtig:

a)

Eine Planungsrechnung ist bei aufsichtsratspflichtigen Gesellschaften zwingend erforderlich

b)

Zur reporting function des Controlling gehören beispielsweise Kennzahlensysteme und ein Berichtswesen

c)

Controlling ist kein Teilbereich der gesetzlichen Abschlussprüfung

d)

TQM ist ein an der Quantität des produzierten Outputs orientiertes Managementsystem

89.

Nennen Sie Instrumente des Beyond Budgeting

a)

Personallisten

b)

benchmarks

c)

Soll-Ist-Vergleiche

d)

Key Performance Indicators

90.
  1. Gemäß URG wird der Reorganisationsbedarf eines Unternehmens vermutet,

a)
  1. wenn die Eigenmittelquote unter 8% und die fiktive Schuldentilgungsdauer kürzer als 15 Jahre ist

b)
  1. wenn die Eigenmittelquote unter 15% und die fiktive Schuldentilgungsdauer länger als 8 Jahre ist

c)
  1. wenn nur die Eigenmittelquote unter 8% ist

d)
  1. wenn die Eigenmittelquote unter 8% und die fiktive Schuldentilgungsdauer länger als 15

  1. Jahre ist

91.
  1. Welche Aussagen zur Jahresabschlussanalyse bzw Kostenrechnung sind richtig?

a)

Rohgewinn = Umsatzerlöse minus fixe Kosten

b)

Der Rohgewinn entspricht in der Kostenrechnung dem Deckungsbeitrag.

c)

Die prozentuale Handelsspanne ergibt sich aus der Division des Rohgewinns durch den Umsatzerlös.

d)

Bei einem Aufschlag von 50% auf den Einkaufspreis einer Handelsware ist die Handelsspanne 100% vom Umsatzerlös

92.

Welche exit strategies bestehen beispielweise im Rahmen von Private Equity nach einem Buy Out?

a)

Buy Tag

b)

IPO

c)

Primary Purchase

d)

Trade Sale

93.

Laut Fachgutachten KFS BW 1 gehören zu den möglichen Funktionen eines Bewertungsgutachters beispielsweise jene:

a)

als „neutraler Gutachter“

b)

als Berater (des Käufers oder des Verkäufers)

c)

als Wirtschaftsprüfer

d)

als Steuerberater

94.

Eine subjektive Unternehmensbewertung

a)

darf Synergieeffekte von Seiten des beauftragenden Unternehmenserwerbers berücksichtigen

b)

kann beispielsweise durch einen Bewertungsgutachter in seiner Funktion als Berater des Verkäufers erfolgen

c)

gilt für ein bestimmtes Steuersubjekt nur für die Zeitphase der sogenannten „ewigen Rente“, in welcher der ermittelte Unternehmenswert stets unverändert bleiben muss (sogenannte Phase I der Bewertung)

d)

wird für ein bestimmtes Steuersubjekt durch einen neutralen, gerichtlich bestellten Gutachter ermittelt

95.

Als Bestandteile der Eigenmittel iSd URG für die Beurteilung der Vermutung des Reorganisationsbedarfes dürfen folgende Posten gemäß UGB NICHT addiert werden:

a)
  1. Eigenkapital und Kassa bzw Guthaben bei Kreditinstituten

b)
  1. Eigenkapital und unversteuerte Rücklagen nach Abzug latenter Steuern

c)
  1. Eigenkapital und stille Rücklagen

d)
  1. Eigenkapital ohne unversteuerte Rücklagen und Kassa/Bank

96.

Zu den typischen Bankgeschäften im Wertpapierbereich zählen nicht:

a)

Wertpapiervindikationsgeschäft

b)

Wertpapieremissionsgeschäft

c)

Depotgeschäft

d)

Wertpapierkonfessionsgeschäft

97.

Typische Merkmale von Mezzaninkapital sind:

a)
  1. gewinnabhängige Gegenleistung

b)
  1. Bestellung von Sicherheiten wie bei besichertem Fremdkapital

c)
  1. nachrangig

d)
  1. langfristig

98.

Folgende Aussage(n) zur Außenfinanzierung von Unternehmen ist (sind) richtig:

a)
  1. Ein performance bond wird nicht an der Börse gehandelt

b)
  1. Ein performance bond ist ein gemäß der Unternehmensperformance verzinstes Wertpapier

c)
  1. Ein Lombarddarlehen ist ein Darlehen gegen Verpfändung von Immobilien

d)
  1. Ein Zero bond ist eine laufend (nominell) verzinste Anleihe, bei welcher zusätzlich der Tilgungskurs von vornherein höher als der Ausgabekurs ist (richtig wäre: unverzinste Anleihe)

99.

Ein performance bond im Kreditgeschäft

a)
  1. ist eine Anleihe (bond), deren Performance (Zinsen) vom zugrundeliegenden Kreditgeschäft abhängig gemacht wird

b)
  1. ist keine Bankgarantie

c)
  1. wird nicht an der Wiener Börse gehandelt

d)
  1. ist ein gewinnabhängiges, verbrieftes Darlehen

100.

Ein performance bond im Kreditgeschäft

a)
  1. ist keine Anleihe (bond), deren Performance (Zinsen) vom zugrundeliegenden Kreditgeschäft abhängig gemacht wird

b)
  1. ist eine Bankgarantie

c)
  1. wird an der Wiener Börse gehandelt

d)
  1. ist ein gewinnabhängiges, verbrieftes Darlehen

101.

Zero bonds

a)
  1. gehören zur Gruppe der verzinsten Wandelschuldverschreibungen

b)
  1. sind keine Schuldverschreibungen

c)

haben von vornherein festgelegt einen niedrigeren Ausgabekurs und einen höheren Tilgungskurs

d)

haben von vornherein festgelegt eine niedrigere laufende Verzinsung und einen höheren Ausgabekurs

102.

Zero bonds

a)
  1. gehören nicht zur Gruppe der unverzinsten Wandelschuldverschreibungen

b)
  1. sind Schuldverschreibungen

c)
  1. haben von vornherein festgelegt einen höheren Ausgabekurs und einen niedrigeren Tilgungskurs

d)
  1. haben von vornherein festgelegt eine niedrigere laufende Verzinsung und einen höheren Ausgabekurs

e)
  1. gehören zur Gruppe der zinslosen Sparbücher

103.

Welche Aussage im Bereich der Finanzierung ist (sind) richtig?

a)
  1. Der LIBOR (London Interbank Offered Rate) ist ein Referenzzinssatz im Interbankengeschäft

b)
  1. Der LIBOR kann unter das Niveau des EURIBOR sinken

c)
  1. Der LIBOR kann über das Niveau des EURIBOR steigen

d)
  1. Der LIBOR wird nicht von den wichtigsten US-amerikanischen Banken festgelegt

104.

Die Umschlaghäufigkeit der Debitoren in einem Kalenderjahr

a)
  1. ergibt sich aus der Relation der Brutto-Umsätze zu dem durchschnittlichen Bestand an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung

b)
  1. ergibt sich aus der Relation des durchschnittlichen Bestands an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Brutto-Umsätzen

c)
  1. beträgt 3, wenn die Umschlagdauer der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4 Monate beträgt

d)
  1. ergibt sich durch Division der Zahl der Tage eines Jahres durch die Umschlagdauer der Forderung aus Lieferungen und Leistungen (in Tagen)

105.

Die Umschlagdauer der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 3 Monate, wenn

a)
  1. die Umschlaghäufigkeit der Debitoren im Kalenderjahr 90 beträgt

b)
  1. die Umschlaghäufigkeit der Debitoren im Kalenderjahr 60 beträgt

c)
  1. die Umschlaghäufigkeit der Debitoren im Kalenderjahr 4 beträgt

d)
  1. die Umschlaghäufigkeit der Kreditoren im Kalenderjahr 4 beträgt

106.

Die Umschlagdauer der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 6 Monate, wenn

a)

die Umschlaghäufigkeit der Debitoren im Kalenderjahr 180 beträgt

b)
  1. die Umschlaghäufigkeit der Debitoren im Kalenderjahr 60 beträgt

c)
  1. die Umschlaghäufigkeit der Debitoren im Kalenderjahr 6 beträgt

d)
  1. die Umschlaghäufigkeit der Debitoren im Kalenderjahr 2 beträgt

107.

Die URG-Kennzahlen Eigenmittelquote und fiktive Schuldentilgungsdauer

a)
  1. sind immer im Prüfungsbericht des Abschlussprüfers anzugeben

b)
  1. sind nicht aus einer nach bilanzanalytischen Gesichtspunkten erstellten Strukturbilanz abzuleiten

c)
  1. sind im Prüfungsbericht des Abschlussprüfers nur im Fall einer Eigenmittelquote unter 8% und (kumulativ) einer fiktiven Schuldentilgungsdauer von 15 Jahren zwingend anzugeben

d)
  1. werden nicht auf der Basis der Posten der GuV und der Bilanz des Jahresabschlusses nach UGB ermittelt

108.

Die URG-Kennzahlen Eigenmittelquote und fiktive Schuldentilgungsdauer

a)
  1. sind immer im Prüfungsbericht des Abschlussprüfers anzugeben

b)
  1. sind im Prüfungsbericht des Abschlussprüfers nur im Fall einer Eigenmittelquote über 8% und (kumulativ) einer fiktiven Schuldentilgungsdauer von 15 Jahren zwingend anzugeben

c)
  1. sind im Prüfungsbericht des Abschlussprüfers nur im Fall einer Eigenmittelquote unter 8% und (kumulativ) einer fiktiven Schuldentilgungsdauer von 15 Jahren zwingend anzugeben

d)
  1. werden auf der Basis der Posten der GuV und der Bilanz des Jahresabschlusses nach UGB ermittelt

109.

TQM im Rahmen der Unternehmensführung bedeutet

a)
  1. Total Qualified Monitoring

b)
  1. Total Quality Management

c)
  1. Target Quality Management

d)
  1. Target Qualified Management

110.

ROI ist die Abkürzung für

a)
  1. Return on Interest

b)
  1. Return and Output of Investment

c)
  1. Return on Investment

d)
  1. Return for Operations and Investment

111.

Die „working capital Ratio“

a)

nimmt auf das Humankapital (Arbeitspersonal) eines Unternehmens Bezug

b)
  1. wird auch als „Goldene Bilanzregel“ bezeichnet

c)
  1. ergibt sich aus der Relation der kurzfristigen Passiva zu den kurzfristigen Aktiva

d)
  1. ergibt sich aus der Relation der kurzfristigen Aktiva zu den kurzfristigen Passiva

112.

Welche Aussage(n) zur Unternehmensfinanzierung ist (sind) korrekt?

a)
  1. Externe Ratings dürfen nur von staatlichen Ratingagenturen erstellt werden

b)
  1. Eine bekannte Ratingagentur heißt Fitch / Standard & Poor‘s

c)
  1. Rating bedeutet die standardisierte Beurteilung der Bonität eines Unternehmens, nämlich des Risikos des default des Kreditgebers

d)
  1. das operationelle Risiko (Betriebsrisiko) betrifft negative Entwicklungen am Markt im Zusammenhang mit Zinssätzen, Akten- und Wechselkursen, Gold- und Rohstoffpreisen

113.

Welche Aussage(n) zur Unternehmensfinanzierung ist (sind) korrekt?

a)
  1. Rating bedeutet die standardisierte Beurteilung der Bonität eines Unternehmens, nämlich des Risikos des default des Kreditnehmers

b)
  1. Externe Ratings dürfen nur von staatlichen Ratingagenturen erstellt werden

c)
  1. Eine bekannte Ratingagentur heißt Fitch / Standard & Poor‘s

d)
  1. das Marktrisiko betrifft negative Entwicklungen am Markt im Zusammenhang mit Zinssätzen, Akten- und Wechselkursen, Gold- und Rohstoffpreisen (richtig wäre: Marktrisiko)

114.

Welche Aussage(n) zur Unternehmensfinanzierung ist (sind) korrekt?

a)
  1. Externe Ratings dürfen nur von staatlichen Ratingagenturen erstellt werden

b)
  1. Eine bekannte Ratingagentur heißt Moody‘s

c)
  1. Rating bedeutet die standardisierte Beurteilung der Bonität eines Unternehmens, nämlich des Risikos des default des Kreditgebers

d)
  1. Das Marktrisiko betrifft negative Entwicklungen am Markt im Zusammenhang mit Zinssätzen, Aktien- und Wechselkursen, Gold- und Rohstoffpreisen

115.

Welche Aussage(n) zur Unternehmensfinanzierung ist (sind) korrekt?

a)
  1. Externe Ratings dürfen nicht nur von staatlichen Ratingagenturen erstellt werden (sondern werden von unabhängigen Ratingagenturen erstellt)

b)
  1. Eine bekannte Ratingagentur heißt Fish (oder Standard&Pitch)

c)
  1. Rating bedeutet die standardisierte Beurteilung der Bonität eines Unternehmens, nämlich des

    Risikos des default des Kreditnehmers

d)
  1. Das Marktrisiko betrifft negative Entwicklungen am Markt im Zusammenhang mit Zinssätzen,

    Aktien- und Wechselkursen, Gold- und Rohstoffpreisen

116.

Welche Schriftstücke können bei einem typischen Ablauf einer Auktion zum Zwecke des Verkaufs eines Unternehmens vorkommen:

a)
  1. LIO

b)
  1. confidentially agreement

c)
  1. MOU (Memorandum of understanding)

d)
  1. LOI

e)
  1. MUO

117.

Welche Aussage(n) in der Kostenrechnung ist (sind) korrekt?

a)
  1. Der Begriff Grenzkosten bezeichnet jene Kosten , die durch die Herstellung einer zusätzlichen Einheit entstehen

b)
  1. Variable Kosten entstehen durch den Verkauf von Maschinen oder durch die Kündigung von Personal

c)
  1. Kostenremanenz bezeichnet das Phänomen, dass bei rückläufiger Beschäftigung einzelne Kosten nicht so schnell anpassbar sind, wie sie ursprünglich bei steigendem Beschäftigungsgrad zugenommen haben

d)
  1. Der Break-Even-Punkt ist die benötigte Absatzmenge, bei welcher alle Kosten durch den Deckungsbeitrag (richtig wäre: Erlöse) gedeckt sind

118.

Welche Aussage(n) in der Kostenrechnung ist (sind) falsch?

a)
  1. Der Begriff Grenzkosten bezeichnet jene Kosten, die durch die Herstellung einer zusätzlichen Einheit entstehen

b)
  1. Sprungfixe Kosten entstehen durch den Verkauf von Maschinen oder durch die Kündigung von Personal

c)
  1. Kostenremanenz bezeichnet das Phänomen, dass bei rückläufiger Beschäftigung einzelne Kosten nicht so schnell anpassbar sind, wie sie ursprünglich bei steigendem Beschäftigungsgrad zugenommen haben

d)
  1. Der Break-Even-Punkt ist die benötigte Absatzmenge, bei welcher alle Kosten durch den Deckungsbeitrag gedeckt sind

119.

Welche Aussage(n) in der Kostenrechnung ist (sind) richtig?

a)
  1. Sprungfixe Kosten entstehen zB durch die zusätzliche Anschaffung von Maschinen oder durch die zusätzliche Aufnahme von Personal

b)
  1. Kostenremanenz bezeichnet das Phänomen, dass bei rückläufiger Beschäftigung einzelne Kosten schnell anpassbar sind, wie sie ursprünglich bei steigendem Beschäftigungsgrad zugenommen haben

c)
  1. Der Break-Even-Punkt ist die benötigte Absatzmenge, bei welcher alle Kosten durch die Erlöse gedeckt sind

d)
  1. Der Begriff Grenzkosten bezeichnet nicht jene Kosten, die durch die Herstellung einer zusätzlichen Einheit entstehen

120.

Welche Aussage(n) zu den Grenzkosten in der Kostenrechnung ist (sind) richtig:

a)
  1. Grenzkosten sind typischerweise variable Kosten

b)
  1. Grenzkosten entsprechen genau jenen Erlösen, die durch den Verkauf einer zusätzlich produzierten Einheit entstehen

c)
  1. Grenzkosten minus Nutzkosten = fixe Kosten

d)
  1. Grenzkosten sind Teil der beschäftigungsabhängigen Kosten

121.

Der Verschuldungsgrad einer Kapitalgesellschaft

a)
  1. ergibt sich nicht durch Division des Eigenkapitals durch das Fremdkapital

b)
  1. ergibt sich durch Division des Fremdkapitals durch das Eigenkapital

c)
  1. entspricht nicht der Relation von Eigenkapital zu Nettoverschuldung

d)
  1. entspricht der Relation von Nettoverschuldung zu Gesamtvermögen (Bilanzsumme)

122.

Typische(s) Merkmal(e) von Mezzaninkapital sind (ist) beispielsweise:

a)
  1. Gewinnunabhängige Gegenleistung

b)
  1. Bestellung von Sicherheiten

c)
  1. nachrangig

d)
  1. kurzfristig

123.

Typische(s) Merkmal(e) von Mezzaninkapital sind (ist) beispielsweise:

a)
  1. Gewinnabhängige Gegenleistung

b)
  1. keine Sicherheiten

c)
  1. nachrangig

d)
  1. nicht kurzfristig

124.

Synergieeffekte des Unternehmenserwerbers dürfen gemäß dessen Auftrag in folgenden Fällen bei einer Unternehmensbewertung in einem Bewertungsgutachten berücksichtigt werden:

a)
  1. objektivierte Unternehmensbewertung

b)
  1. objektive Unternehmensbewertung

c)
  1. subjektivierte Unternehmensbewertung

d)
  1. subjektive Unternehmensbewertung

125.

Bei der Ermittlung eines subjektiven Unternehmenswertes

a)
  1. können Synergieeffekte auf Seiten des beauftragenden Unternehmenserwerbers nicht berücksichtigt werden

b)
  1. kann ein Bewertungsgutachter in seiner Funktion als Berater des Käufers tätig werden

c)
  1. ergibt sich dasselbe Bewertungsergebnis wie bei Ermittlung eines objektivierten Unternehmenswertes

d)
  1. wird ein durch Gericht bestellter, neutraler Gutachter tätig

126.

Die Ermittlung eines objektivierten Unternehmenswertes

a)
  1. berücksichtigt nicht die konkreten Synergieeffekte auf Seiten des beauftragenden Unternehmenserwerbers (Gutachten Klammer (94))

b)
  1. kann nicht durch einen Bewertungsgutachter in seiner Funktion als Berater des Käufers unter Berücksichtigung individueller Synergieeffekte auf Seiten des Käufers erfolgen

c)
  1. muss nicht zum selben Bewertungsergebnis wie die Ermittlung eines subjektiven Unternehmenswertes führen

d)
  1. kann durch einen neutralen, gerichtlich bestellten Gutachter erfolgen

127.

Der Kapitalisierungszinssatz WACC wird für Unternehmensbewertungen verwendet im Rahmen

a)

des Equity Approach des Discounted Cash-Flow-Verfahrens

b)
  1. des Entity Approach des Discounted Cash-Flow-Verfahren

c)
  1. der Fair Market Value Methode des Discounted Cash-Flow-Verfahrens

d)
  1. der Nettomethode des Disounted Cash-Flow-Verfahrens

128.

Die Vertriebskosten sind nicht enthalten in

a)
  1. Herstellkosten

b)
  1. Materialgemeinkosten

c)

Selbstkosten

d)

Fertigungsgemeinkosten

129.

Welche Fälle gehören zur Außenfinanzierung eines Unternehmens?

a)
  1. Finanzierung aus der Aufnahme von Bankkrediten

b)
  1. Erhöhung der Kapitalrücklage durch Einzahlungen der Aktionäre

c)
  1. Finanzierung aus nicht ausgeschütteten Gewinnen

d)
  1. Aufwandsfinanzierung (aus Rückstellungen)

130.

Welche Fälle bzw. welcher Fall gehören/gehört zur Innenfinanzierung/Selbstfinanzierung eines Unternehmens? Bzw. Welche Fälle gehören nicht zur Außenfinanzierung eines Unternehmens?

a)
  1. Finanzierung aus der Aufnahme von Bankkrediten

b)
  1. Erhöhung der Kapitalrücklage durch Einzahlungen der Aktionäre

c)
  1. Finanzierung aus nicht ausgeschütteten Gewinnen / aus Vermögensumschichtungen

d)
  1. Aufwandsfinanzierung (aus Abschreibungen oder aus Rückstellungen)

131.

Die P/E-Ratio

a)
  1. ist das Verhältnis von Profit zu den Estimates einer Aktie

b)
  1. ist das Verhältnis vom Börsenkurs zum Gewinn je Aktie

c)
  1. wird auf Deutsch auch mit KVG abgekürzt

d)
  1. wird auf Deutsch auch mit KGV abgekürzt

132.

Funktionen des Controlling sind

a)
  1. Bookkeeping Function

b)
  1. Controlling Function

c)
  1. Reporting Function

d)
  1. Planning Function

133.

Welche Aussage(n) zum Controlling ist (sind) falsch?

a)
  1. Controller koordinieren und vermitteln zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen und der Unternehmensleitung und treffen unternehmerische Entscheidungen anstelle der Unternehmensleitung

b)
  1. Controller treffen anstelle der Unternehmensleitung die Unternehmensentscheidungen im Finanzbereich

c)
  1. Es ist zwischen internem Controlling und externem Controlling (im Wege der gesetzlichen Abschlussprüfung; sog Audit) zu unterscheiden

d)
  1. Controller treffen bei Abwesenheit der Geschäftsführung anstelle der Unternehmensleitung Unternehmensentscheidungen, wenn sie das Finanz- und Rechnungswesen betreffen