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Pflegefachhelfer Abschlussprüfung

Total questions: 16

Worksheet time: 20mins

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1.

Hypertonie bezeichnet die chronische Erhöhung des arteriellen Blutdrucks.
Das heißt, bei körperlicher Ruhe hat man dauerhaft einen Blutdruck

a)

über 80 pro Minute

b)

über 140/90 mmHg

c)

unter 140/90 mmHg

d)

über 240 mg/dl

2.

Bei einer Herzfrequenz von über 100 Schlägen pro Minute spricht man von ...

a)

Cheyne-Stokes-Atmung

b)

Tachypnoe

c)

Tachykardie

d)

Bradykardie

3.

Arteriosklerose ist die Ursache vieler weiterer Erkrankungen oder Komplikationen.
Arteriosklerose bedeutet ...

a)

Arterienverstopfung, Arterienverkalkung

b)

Ablagerungen in den Blutgefäßen verengen die Arerien, sodass weniger Blut durchfließen kann

c)

Erkrankung der Blutgefäße, bei der die Arterien durch Ablagerungen eng und hart werden

d)

ein Alarmzeichen für einen Herzinfarkt

4.

Eine Körpertemperatur von 38,1 - 39 °C heißt ...

a)

subfebrile Temperatur

b)

hohes Fieber

c)

erhöhte Temperatur

d)

mäßiges Fieber

5.

Die "wellenförmige Bewegung des Bluts, wenn der Herzmuskel sich zusammenzieht und Blut in die Arterien pumpt" heißt Puls und ist ein wichtiges Vitalzeichen. Was stimmt?

a)

+ 1°C Körpertemperatur entspricht ca. +8 Pulsschläge pro Minute - also immer Fieber und Puls gemeinsam messen.

b)

normale Pulsfrequenz ist ca. 60 - 80 Schläge pro Minute

c)

Der periphere Puls wird an der Arteria radialis (Speichenschlagader am Handgelenk) gemessen.

d)

Bradykardie bedeutet "verlangsamter Puls".

6.

Eine Minderdurchblutung (Ischämie) im Gehirn durch Verschluss einer Hirnarterie oder eine Hirnblutung können zu ... führen.

a)

Apoplex (Schlaganfall)

b)

Angina pectoris (Brustenge)

c)

Arteriosklerose (Arterienverkalkung)

d)

diabetischem Koma

7.


Typische Symptome einer Demenzerkrankung sind ...

a)

Akinese, Angina pectoris, Arteriosklerose

b)

Apathie, Agressivität, Agnosie

c)

Amnesie, Allergie, Apnoe

d)

Amnesie, Aphasie, Apraxie

8.

Herzrhythmusstörungen stellen eine mögliche Komplikation nach einem Herzinfarkt dar. Nennen Sie eine lebensbedrohliche Form der Herzrhythmusstörung NACH EINEM HERZINFARKT.

a)

Kammerflimmern = chaotische Kontraktion der Herzkammern,
aber keine effektive Pumpleistung mehr
> 300-800 Schläge/Minute

LEBENSGEFAHR

b)

Vorhofflimmern =
Puls ist unregelmäßig und schnell.
Symptome: Herzrasen, Schwindel, Engegefühl in der Brust

c)

Kammerflattern =

regelmäßige Herzkontraktion, 200 - 300 Schläge/Minute

Pumpleistung nimmt ab

Bewusstlosigkeit, Kreislaufstillstand

d)

Vorhoftachykardie =
erhöhte Herzfrequenz, geringe Pumpleistung des Vorhofs, 250 - 350 Schläge/Minute

9.

Normale Blutzuckerwerte liegen bei ...

a)

60 - 80 Sch./Minute (ohne Anstrengung)

80 - 150 Sch./Minute (bei Anstrengung)

b)

120/80 mmHg (nüchtern)
140/90 mmHg (nach dem Essen)

c)

60 - 80 mg/dl (nüchtern)
80 - 130 mg/dl (nach dem Essen)

d)

50 - 100 mg/dl (nüchtern)

100 - 140 mg/dl (nach dem Essen)

10.

TACHYPNOE bedeutet ...

a)

beschleunigte Atmung

b)

mehr als 20 Atemzüge / Minute

c)

verlangsamte Atmung

d)

mehr als 40 Atemzüge / Minute

11.

Eine Kontraktur ...

a)

kann durch Immobilität, Lähmungen, Schonhaltung oder Ruhigstellung nach einer OP entstehen.

b)

bedeutet eine dauerhafte Funktions- und Bewegungseinschränkung der Gelenke.

c)

ist eine Muskelschwäche im Knochen.

d)

ist eine Gelenkversteifung.

12.

Ein Dekubitus ist ein Druckgeschwür. Was stimmt?

a)

Die drei Hauptursachen für einen Dekubitus sind:
Wandfaktor
Kreislauffaktor
Blutfaktor

b)

Es ist eine lokal begrenzte Schädigung der Haut infolge von Druck über einen längeren Zeitraum in Verbindung mit Scherkräften.

c)

Es ist eine akute Wunde, die durch Minderdurchblutung des Gewebes entsteht.

d)

Als Prophylaxe ist Bewegungsförderung unter beachtung kinästhetischer Konzepte das oberste Ziel, z. B. regelmäßiger Positionswechsel nach individuellem Positionierungsplan.

13.

Die Virchow'sche Trias beschreibt die drei Hauptrisikofaktoren für ein Thrombose. Diese sind:

a)

BLUTFAKTOR: die Blutgerinnung ist erhöht

b)

BEWEGUNGSFAKTOR:
die Mobilität ist eingeschränkt

c)

KREISLAUFFAKTOR: der Blutfluss ist verlangsamt

d)

WANDFAKTOR: die Blutgefäßwand ist geschädigt

14.

Bei der Dranginkontinenz ("überaktive Blase") tritt der Harndrang plötzich und nicht kontrolliert auf.

Was sind Ursachen für DRANGINKONTINENZ?

a)

Infektion der Harnwege, Blasentumore oder Blasensteine

b)
  1. Erkrankungen des Bewegungsapparats wie Arthritis oder Osteoporose

c)

Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Schlaganfall oder Parkinson

d)

psychische Faktoren

15.

Bei der Miktion scheidet ein Erwachsener normalerweise ca. 1,5 Liter Urin täglich aus.

Eine verminderte Urinausscheidung von  100 – 500 ml pro Tag, z. B. bei Flüssigkeitsmangel, Nierenversagen, Harnflussbehinderung, nennt man ...

a)

Hypourie

b)

Anurie

c)

Polyurie

d)

Oligurie

16.

Das S im L-I-S-A Prinzip steht für ...

a)

Speichelfluss erhöhen (Soor-Prophylaxe)

b)

stabile Seitenlage oder Oberkörperhochlagerung

c)

Schmerzen vermindern

d)

Sekret verflüssigen und entleeren (Inhalation, Huffing, Perkussion)