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Geschichtliches Allgemeinwissen III

Total questions: 16

Worksheet time: 21mins

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1.

Industrialisierung: Wie funktionierete das "Verlagssystem"? Bezeichne die falsche Aussage.

a)

HeimarbeiterInnen produzieren Textilien.t

b)

Der Verleger brachte den Rohstoff und holte die Ware ab.

c)

Auch Kinder arbeiteten bis etwa 1920 am Webstuhl.

d)

Diese Fabrikarbeit bekämpfte den Hunger und brachte die ersten Ferientage.

e)

Der Selbstvertrieb war den Heimarbeitern verboten, die Verleger wurden wohlhabend.

2.

Welches waren die Vorteile der Produktion in Fabriken? Bezeichne die einzige falsche Aussage.

a)

Die ArbeiterInnen waren schnell eingearbeitet, da sie nur wenige Handgriffe lernen mussten.

b)

Der Unternehmer lernte (langsam), sozial zu denken (Sicherheit, Hygiene, Krankenkasse, ...).

c)

Die ArbeiterInnen lernten, dass sie gemeinsam stark sind (Klassenkampf).

d)

Die Waren wurden qualitativ besser und günstiger.

e)

Der Unternehmer konnte es sich nun leisten, im Luxus zu leben und nicht zu arbeiten.

3.

Welche Nachteile hatte die Fabrikarbeit für die Arbeiterinnen und Arbeiter?

a)

lange Arbeitswege, keine Zeit für die Familie/Schulbildung, Lärm-/Staubbelastung, tiefe Löhne

b)

Sklavenarbeit (man durfte die Fabrik nicht verlassen), die Politiker halfen den Unternehmern.

c)

Weil der Strom nachts billiger war, bedeutete Fabrikarbeit meist Nachtarbeit. Tagsüber tranken die Arbeiter Alkohol.

d)

Die Arbeitsverträge galten über mehrere Jahre; man konnte nicht zu einem besser bezahlten Job wechseln.

4.

Aus welchen Gründen ist Alfred Escher eine herausragende Persönlichkeit der Industrialisierung? Bezeichne die falsche Aussage.

a)

Er finanzierte den Eisenbahnbau (Gotthardtunnel).

b)

Er gründete eine der damals wichtigsten Banken, die Schweizerische Kreditanstalt.

c)

Er war während 34 Jahren Nationalrat.

d)

Er wurde 1848 erster Schweizer Staatspräsident.

5.

Was ist eine Aktiengesellschaft?

a)

Rechtliche Form eines Betriebs. Die Aktionäre sind Besitzer und haften mit dem Aktienkapital.

b)

Das ist die Vereinigung der Unternehmer in der Industrialisierung (18. -20. Jh.).

c)

Grössere Betriebe (mehr als 100 Angestellte, Fabriken) waren keine Einzelgesellschaften, sondern AGs.

d)

AGs sind moderne Betriebe, die alle Sicherheitsvorkehrungen und Sozialleistungen eingeführt haben.

6.

Was ist eine Aktiengesellschaft?

a)

Rechtliche Form eines Betriebs. Die Aktionäre sind Besitzer und haften mit dem Aktienkapital.

b)

Das ist die Vereinigung der Unternehmer in der Industrialisierung (18. -20. Jh.). Sie handeln und wohnen in der Börse.

c)

Grössere Betriebe (mehr als 100 Angestellte, Fabriken) waren keine Einzelgesellschaften, sondern AGs.

d)

AGs sind moderne Betriebe, die alle Sicherheitsvorkehrungen und Sozialleistungen eingeführt haben.

7.

Was zeigt das Bild?

a)

Die Unachtsamkeit der Politiker, die von der Last der Welt zerdrückt werden (Kretinismus).

b)

Das Aushandeln von Kolonien zwischen den Deutschen, Briten und Russen (Shareholder Value).

c)

Die Politik der Vergrösserung der eigenen Einflusssphäre (Imperialismus).

d)

Den erfolgreichen Kampf der europäischen Staaten gegen die Russische Invasion (Anti-kolonialismus).

8.

Welches waren Ende 19. Jh. die wichtigsten Kolonialmächte?

a)

England, Frankreich, Spanien, Holland

b)

Grossbritannien, Frankreich, Russland, Deutsches Reich

c)

Grossbritannien, Niederlande, Osmanisches Reich, Zarenreich

d)

Osmanisches Reich (Türkei), USA, England, Frankreich

9.

Welche Nachteile brachte der Kolonialismus für die besetzten Staaten? Wähle die einzige falsche Antwort.

a)

Die Eingeborenen wurden rassistisch und menschenunwürdig behandelt.

b)

Die Eingeborenen durften nur die Sprache des Besetzers sprechen und mussten europäische Kleider tragen.

c)

Die Eingeborenen wurden teilweise gezwungen, den christlichen Glauben anzunehmen.

d)

Die Eingeborenen mussten für die Kolonialmacht in den Krieg ziehen.

10.

Welche europäischen Einflüsse haben die ehemaligen Kolonien nicht übernommen?

a)

Schulwesen

b)

Bau von Verkehrswegen, die Handel begünstigen

c)

Ideen der Demokratie und der Menschenrechte.

d)

Einheitssprache (Englisch, Französisch)

e)

Kultur (Musik, Karneval, Tennis, ...)

11.

Konnte man Ende des 19. Jh. den Geist des Kolonialismus' auch in der Schweiz spüren? Wähle die Aussage, die nicht stimmt.

a)

Ja. Die Wirtschaft und Handel profitierten von Rohstoffen, die wegen der Ausbeutung billig waren.

b)

Ja. Die billigen "Kolonialwaren" erlaubten den Aufbau neuer Industriezweige (Schokolade, Tee, Kaffee, ...).

c)

Nein. Die Kosten für die Entwicklungshilfe waren viel höher als die Gewinne aus der Produktion der Kolonialwaren.

d)

Die "Völkerschauen" fanden auch in der Schweiz statt. Da war der überhebliche, entwürdigende Geist des Kolonialismus zu spüren.

12.

Unter ​ (a)   versteht man ein Zeitalter vor dem 1. WK und ein Lebensgefühl. Schon lange gab es ​ (b)   , ​ (c)   erleichterten das Leben, ​ (d)   war die Kultur-Hauptstadt, die Menschen ​ (e)   , es herrschte Optimismus.

Choose from the below words
Belle Epoque
keine Kriege
neue Erfindungen
Paris
verdienten mehr
Moulin Rouge
Umweltverschmutzung
die Kolonien
Berlin
verarmten
13.

Inwiefern waren die Militärbündnisse anfangs des 20. Jahrhunderts ein Grund für den 1. Weltkrieg?

a)

Es herrschte Misstrauen gegenüber dem Bündnis von Spanien, Portugal, der Schweiz, Norwegens, des Osmanischen Reiches.

b)

Die vielen Völker im Kaiserreich Österreich-Ungarn führten zu Bündnissen innerhalb des Bündnisses.

c)

Diese Verträge zwangen die Mitglieder, einem angegriffenen Mitglied militärisch beizustehen.

d)

Die Grösse der Bündnisse war Schuld am Ausbruch des Krieges. F/GB/RUS waren viel grösser als D/A.

14.

Setze die Länder Mittelmächte auf der Karte an den richtigen Platz.

15.

Darum verglich man den Balkan mit einem ​ (a)   : Das ​ (b)   war geschwächt. Balkanvölker wie die ​ (c)   wehrten sich gegen die Grossmächte. Serbien verlangte von den Österreichern die serbisch besiedelten Gebiete. Der ​ (d)   wollte neu gleichberechtigte Staaten bilden. Die Serben wünschten sich aber unzufriedene Serben im Kaiserreich A/Ung, die zu einem ​ (e)   wechseln wollten.

Choose from the below words
Pulverfass
Osmanische Reich
Serben
Österreicher
Thronfolger Franz Ferdinand
grosserbischen Reich
demokratischen Europa
Zar
16.

Der Kriegsausbruch: Am 28. Juni ​ (a)   besuchte der österreichische Thronfolger Sarajewo, um seine Verbundenheit mit der serbischen Bevölkerung zu zeigen. Ein serbischer ​ (b)   feuerte tödliche Schüsse ab. A/Ung wollte sich rächen; das ​ (c)   sicherte Unterstützung zu, notfalls auch gegen Serbiens ​ (d)   .

Choose from the below words
Sportschütze
1905
übrige Europa
1918
1914
Extremist
Deutsche Reich
Schutzmacht Russland
Verbündeten England
Tourist