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Abschlussquiz Psych. Seminar 25/26

Total questions: 29

Worksheet time: 17mins

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1.

Probefrage: Was ist bei Testfragen zu beachten?

a)

Immer die längste Antwort auswählen

b)

Frage und Antwort genau lesen

c)

Sich von Rechtschreibfehlern ablenken lassen

d)

Alles parallel notieren

2.

Beispiel: Ein Kind quengelt an der Supermarktkasse so lange, bis es einen Schokoriegel von der Mutter bekommt. Welche Verstärkung liegt hier für das Kind vor? (a)   Verstärkung

3.

Wozu wird das Verhalten der Mutter (Schokoriegel kaufen beim Quengeln) wahrscheinlich führen?

a)

Das Kind trainiert seine Frustrationstoleranz.

b)

Die Mutter quengelt in Zukunft häufiger.

c)

Das Kind quengelt in Zukunft seltener.

d)

Das Kind quengelt in Zukunft häufiger.

4.

Nach dem Mehrspeicher-Modell werden meist drei Subsysteme der Informationsverarbeitung/-speicherung unterschieden: das Kurzzeitgedächtnis, das Langzeitgedächtnis und ...?

a)

das Arbeitsgedächtnis

b)

das sensorische Register

c)

das senatorische Gedächtnis

d)

das episodische Register

5.

Welche Aussage beschreibt korrekt eine der drei großen psychologischen Lerntheorien?

a)

Im Behaviorismus geht es um beobachtbares Verhalten.

b)

Der Behaviorismus befasst sich mit der Veränderung von Verhalten durch Modelllernen

c)

Beim Kognitivismus bleiben innere Prozesse in einer Black Box.

d)

Lernen als Wissenserwerb und Konditionierung bezeichnen die gleiche Lerntheorie.

6.

Welche der folgenden Aussagen über die Lernpyramide ist korrekt?

a)

Der Ursprung der Lernpyramide ist eindeutig belegt.

b)

Die Lernpyramide wurde wissenschaftlich bestätigt.

c)

Der Ursprung der Lernpyramide ist unklar, die Prozentangaben sind frei erfunden und es fehlen empirische Befunde.

d)

Die Prozentangaben der Lernpyramide sind aus empirischen Forschungen abgeleitet.

7.

Welches Beispiel in Bezug auf Kleidung am Körper illustriert am besten den Begriff der sensorischen Adaption?

a)

Die Farben der Kleidung werden mit der Zeit heller wahrgenommen.

b)

Die Textur und das Gefühl der Kleidung auf der Haut werden intensiver.

c)

Die Kleidung wird optisch größer, während sie tatsächlich gleich bleibt.

d)

Die Wahrnehmung der Kleidung wird mit der Zeit schwächer, sodass man sie weniger spürt.

8.

Welche Aussagen treffen auf den Primacy-Effekt zu?

a)

Der Primacy-Effekt spiegelt das Langzeitgedächtnis wider

b)

Bei einer Liste von zu lernenden Wörtern werden die ersten gut behalten

c)

Bei einer Liste von zu lernenden Wörtern werden die letzten gut behalten

d)

In der Beurteilung von Bewerbungsgesprächen, bei der die ersten Antworten eines Bewerbers einen stärkeren Eindruck hinterlassen als spätere

9.

Wenn jemand eine Prüfung nicht besteht und es hinterher auf die Schwere der Fragen und die Unruhe im Hörsaal zurückführt, ist das ein Beispiel für...

a)

Barnum Eeffekt

b)

selbstwertdienliche Attributionsverzerrung

c)

Selbsterfüllende Prophezeiung

d)

Recency Effekt

10.

Die kristalline Intelligenz meint die weitgehend angeborene, generelle Fähigkeit zum logischen Denken.

a)

Richtig

b)

Falsch

11.

Die "Theorie der multiplen Intelligenzen" bietet eine Grundlage für die sinnvolle Verknüpfung verschiedener Intelligenzmodelle (Spearman, Thurstone und Cattell).

a)

Richtig

b)

Falsch

12.

Welche Aussagen zur Intelligenz sind korrekt?

a)

IQ-Werte sind normalverteilt

b)

Jemand mit einem IQ von 70 ist halb so intelligent wie jemand mit einem IQ von 140

c)

Intelligenz und ihre Unterschiede werden von sehr vielen einzelnen Faktoren bestimmt

d)

IQ = (Intelligenzalter / Lebensalter) x 100 wird heutzutage als Formel verwendet

13.

Von Hochbegabung spricht man ab einem IQ-Wert von...?

a)

140

b)

110

c)

130

d)

120

14.

Welche der folgenden Aussagen zur Theorie der multiplen Intelligenzen nach Gardner ist korrekt?

a)

Gardners Theorie verwässert den Intelligenzbegriff, indem sie verschiedene Fähigkeiten und Begabungen als separate Intelligenzen betrachtet

b)

Die Theorie der multiplen Intelligenzen basiert auf umfangreicher empirischer Evidenz und ist durch valide Intelligenztests nachgewiesen

c)

Die Theorie der multiplen Intelligenzen hat den traditionellen Intelligenzbegriff revolutioniert, indem sie alle kognitiven Fähigkeiten in einer einzigen Skala misst

15.

Was zählt nicht zu den Basisemotionen?

a)

Ekel

b)

Langeweile

c)

Wut

d)

Freude

16.

Ein sorgenvoller Gesichtsausdruck und eine „geduckte“ Körperhaltung sind Beispiele für welche

Komponente von Prüfungsangst?

a)

Motivationale Komponente

b)

Kognitive Komponente

c)

Affektive Komponente

d)

Expressive Komponente

17.

Welche der folgenden Aussagen zur emotionalen Intelligenz sind korrekt?

a)

Die Messinstrumente zur emotionalen Intelligenz sind genauso reliabel und valide wie die der kognitiven Intelligenz.

b)

Der Begriff der emotionalen Intelligenz stammt aus den USA und wurde als Reaktion auf die umfangreiche IQ-Testung entwickelt.

c)

Emotionale Intelligenz bezieht sich ausschließlich auf die Fähigkeit, eigene Emotionen zu erkennen und zu regulieren.

d)

Emotionale Intelligenz wird als eine Form kognitiver Intelligenz betrachtet, da sie auf denselben psychometrischen Tests basiert.

18.

Nach der Selbstbestimmungstheorie von Deci & Ryan (1985) streben alle nach

a)

Leistung, Macht und Anschluss

b)

Kompetenz, Autonomie und soziale Einbindung

c)

nach Anerkennung signifikanter anderer Personen

d)

nach der besten Kosten-Nutzen-Bilanz

19.

Motivation entsteht im Zusammenspiel von Faktoren, die in der Person liegen (Motive, Bedürfnisse, Interessen, Ziele) und Faktoren, die in der Umwelt liegen (Gelegenheiten, Anreize, Anforderungen).

a)

Richtig

b)

Falsch

20.

Nennen Sie einen der fünf Faktoren des Big Five Modells der Persönlichkeit.

(a)  

21.

Welches Akronym steht für die BIG FIVE?

a)

FIELDb

b)

DREAM

c)

EXITd

d)

OCEAN

22.

Thema ADHS. Für was steht das H bei ADHS?

a)

Hypermotorik

b)

Hypersensibilität

c)

Hyperaktivität

d)

Hyperallergie

23.

Welche Aussagen zu ADHS stimmen?

a)

ADHS ist keine Krankheit, sondern ein Sozialisationsdefizit

b)

ADHS kann nur medikamentös behandelt werden (z. B. mit Ritalin)

c)

Die Symptome unterscheiden sich bei Mann, Frau und Kind.

d)

ADHS liegt eine Störung der Informationsverarbeitung im Gehirn zugrunde

24.

Wie wird eine Störung bezeichnet, die neben neben einer anderen, primären psychischen Störung vorhanden ist?

a)

Dissoziative Störung

b)

Komorbide Störung

c)

Konstruktive Störung

d)

Rezidivierende Störung

25.

Welche Aussagen treffen auf Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) zu?

a)

Autismus-Spektrum-Störungen betreffen ausschließlich die Fähigkeit zur verbalen Kommunikation.

b)

Bei Autismus-Spektrum-Störungen gibt es keine Anzeichen von unflexiblen Verhaltensmustern.

c)

Defizite in sozialen Interaktionen und repetitive Verhaltensmuster sind gemeinsame Merkmale von ASS.

d)

Autismus-Spektrum-Störungen sind ausschließlich auf Umweltfaktoren zurückzuführen.

26.

Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung leiden häufig an einer allgemeinen Entwicklungsverzögerung.

a)

Richtig

b)

Falsch

27.

Welche der folgenden Aussagen zur Abgrenzung zwischen normaler Angst und einer Angststörung sind korrekt?

a)

Normale Angst kann durch eine konkrete, bedrohliche Situation ausgelöst werden und ist in der Regel zeitlich begrenzt.

b)

Normale Angst und Angststörungen sind immer leicht voneinander abzugrenzen, da keine Überschneidungen im Erlebensbereich bestehen.

c)

Angststörungen können auch ausschließlich durch Medikamente ausgelöst werden

d)

Angst wird dann als Störung betrachtet, wenn sie unangemessen stark, anhaltend und mit erheblichen Einschränkungen im Alltag verbunden ist.

28.

Welche Aussagen zu "Angststörungen" sind korrekt?

a)

Angststörungen zählen neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Störungen

b)

Bei einer Panikstörung hat eine Person Angst bezüglich eines spezifischen gefürchteten Objekts

c)

Bei der generalisierten Angststörung haben Betroffene übermäßige Sorgen in Bezug auf alltägliche Ereignisse und Sorgen über die Sorgen

d)

Frauen und Männer sind etwa gleich oft von Angststörungen betroffen

29.

Welche Aussage zur Expositionstherapie ist korrekt?

a)

Expositionstherapie kann nur bei Phobien angewendet werden, nicht bei anderen Angststörungen.

b)

Expositionstherapie beinhaltet die Konfrontation mit der angstauslösenden Situation, um die Angst durch Lernen zu verringern.

c)

Exposition gehört zum Bereich der Verhaltenstherapie.

d)

Ein Ziel der Expositionstherapie ist Vermeidung.