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Geschichte der deutschen Sprache Corte 1

Total questions: 43

Worksheet time: 43mins

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1.

Was ist das "Ur-Indogermanische"?

a)
  • Ein moderner Dialekt

b)
  • Eine hypothetische gemeinsame Ausgangssprache

c)
  • Die erste schriftlich festgehaltene Sprache

d)

Eine Sprache ohne grammatische Struktur

2.

Die germanischen Sprachen entwickelten sich direkt aus dem Lateinischen.

a)

richtig

b)

falsch

3.

Welche Sprachstufe folgt unmittelbar auf das Althochdeutsche?

a)
  • Mittelhochdeutsch

b)
  • Neuhochdeutsch

c)

Urdeutsch

d)
  • Altdeutsch

4.

Welche Numeri gab es in der Indogermanischen Grundsprache?

a)

Singular - Plural - Modal

b)

Singular - Plural - General

c)

Singular - Plural

d)

Singular - Plural - Dual

5.

Zu welcher Gruppe gehörten die Skandinavischen Sprachen?

a)

südgermanisch

b)

ostgermanisch

c)

nordgermanisch

d)

westgermanisch

6.

Zu welcher Gruppe gehört Deutsch?

a)

südgermanisch

b)

ostgermanisch

c)

nordgermanisch

d)

westgermanisch

7.

Welche 2 Sprachen sind miteinander verbunden und gehören zu der gleichen Gruppe germanischer Sprachen?

a)

Isländisch - Friesisch

b)

Jiddisch - Englisch

c)

Niederländisch - Färöisch

d)

Dänisch - Afrikaans

8.

Was hat die Verschriftlichung der deutschen Sprache angefangen?

a)
  1. 6. Jh.

b)
  1. 7. Jh.

c)
  1. 8. Jh.

d)
  1. 9. Jh.

9.

Welcher Teil des fränkischen Reichs wurde später Frankreich?

a)

Westreich

b)

Nordreich

c)

Ostreich

d)

Lothringen

10.

Wie hießen die ersten Königsdynastien in Frankenreich?

a)

Karowinger und Merolinger

b)

Karosinger und Merozwinger

c)

Merowinger und Karolinger

11.

Althochdeutsch ist ein Sammelbegriff für verschiedene frühmittelalterliche Stammesdialekte.

a)

richtig

b)

falsch

12.

Wie heißt eine kurze erläuternde Anmerkung oder Übersetzung zu Wörtern oder Textpassagen, die in Manuskripten neben, über, oder unter dem Zeilentext geschrieben wurde, um schwierige Wörter oder Passagen zu erklären?

(a)  

13.

Welches wichtige Ereignis ist zwischen dem 4. und den 6. Jahrhundert passiert und hat die Entwicklung der deutschen Sprache beeinflusst?

(a)  

14.

Wer widmete sich der Wiederentdeckung und Erforschung der Sprache der "alten Zeiten"?

a)
  • Die Brüder Grimm

b)

Karl Verner

c)
  • Noam Chomsky

d)
  • Ferdinand de Saussure

15.

In welchem Zeitraum fand die erste Lautverschiebung statt?

a)
  • 500-1050 n. Chr.

b)

1000 v. Chr. bis 200 n. Chr.

c)

200 v. Chr. vis 200 n. Chr.

d)
  • 2000 v.Chr. bis 200 v.Chr.

16.

Was beschreibt das Verner'sche Gesetz?

a)
  • Die Betonungsregeln im Altindischen

b)
  • Die Entwicklung von stimmhaften zu stimmlosen Konsonanten

c)
  • Die Veränderung von Konsonanten abhängig von ihrer Position zur betonten Silbe

d)
  • Die Regeln für Vokalwechsel

17.

Was war ein direktes Ergebnis der ersten Lautverschiebung?

a)
  • Die Trennung aller germanischen Sprachen von indogermanischen Sprachkombinationen

b)
  • Die Entstehung des Althochdeutschen

c)
  • Die Entwicklung der Umlaute

d)
  • Die Erfindung der deutschen Schrift

18.

Das Verner'sche Gesetz gilt für alle indogermanischen Sprachen.

a)

richtig

b)

falsch

19.

Die zweite Lautverschiebung betraf nur den Vokalismus der germanischen Sprachen.

a)

richtig

b)

falsch

20.

Die erste Lautverschiebung ist auch als das Grimm'sche Gesetz bekannt.

a)

richtig

b)

falsch

21.

Was ist ein anderes Wort für die 2. Lautverschiebung?

a)
  • Althochdeutsche Konsonantenverschiebung

b)
  • Neuhochdeutsche Vokalverschiebung

c)
  • Mittelhochdeutsche Diphthongierung

d)
  • Gotische Vokalharmonisierung

22.

In welchem Jahrhundert begann die 2. Lautverschiebung?

a)
  • 3. Jahrhundert

b)
  • 5. Jahrhundert

c)
  • 7. Jahrhundert

d)
  • 9. Jahrhundert

23.

Welche Region war nicht von der 2. Lautverschiebung betroffen?

a)
  • Niederdeutschland

b)
  • Oberdeutschland

c)
  • Mitteldeutschland

d)
  • Südtirol

24.

Aus wie vielen Phasen bestand die 2.LV?

a)

2

b)

3

c)

4

d)

5

25.

Was kennzeichnet die geographische Grenze der Benrather Linie?

a)
  • Trennung zwischen Hoch- und Niederdeutsch

b)
  • Trennung zwischen Mittel- und Oberdeutsch

c)
  • Trennung zwischen Mittel- und Niederdeutsch

d)
  • Trennung zwischen Ost- und Westdeutsch

26.

Welche Aussage trifft auf die Speyerer Linie zu?

a)
  • Markiert die Grenze zwischen Nord- und Süddeutschland

b)
  • Markiert die Grenze zwischen Mittel- und Oberdeutschland

c)
  • Markiert die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland

d)
  • Hat keinen Einfluss auf die Lautverschiebung

27.

Alle deutschen Dialekte erlebten die 2. Lautverschiebung.

a)

richtig

b)

falsch

28.

Die 2. Lautverschiebung war vor den ersten schriftlichen Aufzeichnungen abgeschlossen.

a)

richtig

b)

falsch

29.

Die Änderung von /k/ zu /kx/ fand nur in südlichsten oberdeutschen Dialekten statt.

a)

richtig

b)

falsch

30.

Die 2. Lautverschiebung führte zur Entstehung des Neuhochdeutschen.

a)

richtig

b)

falsch

31.

Die Bühnenaussprache wurde 1898 ausschließlich für das Theaterleben festgelegt.

a)

richtig

b)

falsch

32.

Welches Phänomen beschreibt den Wechsel bestimmter Vokale in etymologisch zusammengehörigen Wörtern?

a)
  • Umlaut

b)
  • Ablaut

c)
  • Diphthongierung

d)
  • Monophthongierung

33.

Was ist ein Merkmal der frühneuhochdeutschen Diphthongierung?

a)
  • /i:/ zu /ai/

b)
  • /u:/ zu /au/

c)
  • /ü:/ zu /oi/

d)
  • A und B sind korrekt

34.

Welche Entwicklung kennzeichnet die Gegenwartssprache seit 1950?

a)
  • Stärkere Regulierung der Aussprache

b)
  • Zunahme der Mundartbedeutung

c)
  • Abnahme fremdsprachlicher Interferenzen

d)
  • Rückkehr zu älteren Sprachformen

35.

Das Ostmitteldeutsche diente bis zum Ende des 18. Jahrhunderts als Schriftnorm.

a)

richtig

b)

falsch

36.

In welchem Jahr wurde erstmals ein Reichsgesetz in deutscher Sprache verfasst?

a)
  • 1235

b)
  • 1314

c)
  • 1645

d)
  • 1876

37.

Welches Schriftsystem wurde im Althochdeutschen verwendet?

a)
  • Gotische Schrift

b)
  • Karolingische Minuskel

c)
  • Fraktur

d)
  • Antiqua

38.

Welches Prinzip war NICHT Teil der mittelhochdeutschen Schriftentwicklung?

a)
  • Umlautmarkierung

b)
  • Einheitliche Schreibung der Konsonanten

c)
  • Diphthonge und Affrikaten in verschiedenen Handschriften unterschiedlich

d)
  • Verwendung des lateinischen Alphabets

39.

Was zeichnet die frühneuhochdeutsche Schreibung aus?

a)
  • Konsistenz in der Bezeichnung langer und kurzer Vokale

b)
  • Einheitliche Schreibweise für alle Diphthonge

c)
  • Unregelmäßigkeiten bei der Bezeichnung langer und kurzer Vokale

d)
  • Vollständige Abwesenheit von Umlauten

40.

Was war ein Ziel der Sprachgesellschaften im 17. Jahrhundert?

a)
  • Förderung des Gebrauchs des Lateinischen

b)
  • Reinigung und Bereicherung des deutschen Wortschatzes

c)
  • Einheitliche Schreibung der Diphthonge

d)
  • Förderung der französischen Orthographie

41.

Wann fand die erste Orthographische Konferenz statt, die zur Vereinheitlichung der deutschen Rechtschreibung beitrug?

a)
  • 1645

b)
  • 1732

c)
  • 1876

d)
  • 1901

42.

Luther's Bibelübersetzung spielte eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der deutschen Gemeinsprache.

a)

richtig

b)

falsch

43.

Die Druckersprachen im 15. und 16. Jahrhundert waren stark regionalisiert und hätten ohne Luther's Bibelübersetzung zu großräumigen regionalen Schriftsprachen führen können.

a)

richtig

b)

falsch