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POWI alle Fragen SL

Total questions: 101

Worksheet time: 25hrs 15mins

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Date
1.

Welches sind die Teilbereiche der Politikwissenschaft?

a)

Politische Demoskopie

b)

Politische Soziologe

c)

Politische Theorie der Ideengeschichte

d)

Internationale Beziehungen

2.

Die kritische Theorie

a)

Hat mit Amx Horkheiner und Theodor W. Adorno nicht zu tun

b)

Reklamiert für sich eine wert- und ideologiefreie Theorie von Wissenschaft zu sein

c)

Plädiert für eine Reflexion der gesellschaftlichen Bedingtheit von Wissenschaft

d)

Operiert mit einem lediglich formalen Begriff von Kritik

e)

Kritisiert die bürgerliche kapitalistische Gesellschaft

3.

Aristoteles

a)

Beschreibt den Menschen als von Natur aus auf die Polis bezogen

b)

Kann als empirisch vorgehender Politikwissenschaftler gesehen werden

c)

Integriert Elementre des ökonomischen und pragmatisch-realistischen Politikbegriffs

d)

Hält die Demokratie für eine gute politische Ordnung

4.

Die politische Philosophie nach John Locke

a)

Integriert Herrschaftslegitimation und Herrschaftslimitation

b)

Betrachtet den Staat als Ergebnis rationaler Übereinkünfte autoritärer Individuen

c)

Sieht sich dem Vorwurf der Kriminalität politischen Widerstands ausgesetzt

d)

Geht zurück auf die Thesen des römischen Philosophen Schnapsus Liberalicus

5.

Zu den Elementen eines demokratischen politischen Systems gehören

a)

I Achtung der Menschenrechte

b)

Die föderale Struktur des politischen Systems

c)

Die Einrichtung einer obersten Verfassungsgerichtbarkeit

d)

Das Prinzip der Volkssouveränität

6.

Das politische System der USA

a)

Ist durch eine monistische Exekutive gekennzeichnet

b)

Kann durch ein System von Checks und Balance beschrieben werden

c)

Kann als gewaltenverschränkend beschrieben werden

d)

Wird durch zahlreiche Gesetzesinitativen der Regierung geprägt

7.

Willy Brandt

a)

Regierte von 1969-1974

b)

Ist auf Grund einer Reihe an gesellschaftlicher Liberalisierung in Erinnerung

c)

Überstand ein konstruktives Misstrauensvotum

d)

Wird mit demokratischen Partizipationsrechten in Verbindung gebracht

8.

Die Kanzlerschaft Helmut Kohls

a)

wird mit der neuen Ostpolitik in Verbindung gebracht.

b)

begann mit einem konstruktiven Misstrauensvotum.

c)

wird in der Retroperspektive durch eine Spendenaffäre belastet.

d)

endete 1998 durch eine Wahlniederlage gegen SPD und Grüne

9.

Was ist typisch für ein präsidentielles System?

a)

Man kann Teil der Regierung und des Parlaments sein.

b)

doppelköpfige Exekutive

c)

monistische Führung

d)

eine geringe Fraktion.

10.

.Die Koalition aus SPD und Grünen zur Bildung einer Bundesregierung

a)

wird hauptsächlich mit der Agenda 2010 in Verbindung gebracht.

b)

endete mit einer unechten Vertrauensfrage

c)

Schröder und Innenminister Westerwelle regierten zusammen

d)

Dauerte von 1998 bis 2006

11.

Welche dieser Zeitungen ist eine politikwissenschaftliche?

a)

ZPOL

b)

PVS

c)

Bayern

d)

FAZ

12.

Das präsidentielle System ist gekennzeichnet durch

a)

Die Inkompatibilität zwischen Regierung und Parlament

b)

Eine ausgeprägte Fraktionsdisziplin

c)

Muss Regierung durch das Parlament bestätigt werden

d)

Wird der Präsident in der Regel durch das Parlament gewählt

13.

Wer hat das Recht auf Gesetzesinitative?

a)

Die im Bundestag akkreditierten Interessensvereinigungen

b)

Bundesrat

c)

Bundesverfassungsgericht

d)

Bundesregierung

14.

Das Programm von Bad Godesberg

a)

Ist das Regierungsprogramm der ersten großen Koalition

b)

Bedeutet eine Zäsur in der Geschichte der SPD

c)

Ist das Gründungsmanifest der Partei die Grünen im Jahr 1980

d)

Bündelt die Ergebnisse des Parlamentarischen Rats

15.

Elemente der freiheitlich demokratischen Grundordnung

a)

Ist das Verbot von KPD 1956

b)

Verantwortung von Fraktionen

c)

Verantwortung der Regierung gegenüber dem Parlament

16.

In Konsensdemokratien

a)

Dominiert die parlamentarische Mehrheit

b)

Dominiert der Typus des Arbeitsparlaments

c)

Treten kaum Veto-Spieler auf

d)

Müssen Regierungen institutionelle Gegenspieler berücksichtigen

17.

Der Begriff des Politischen bezieht sich

a)

Nur selten auf den Staat

b)

Ist soziales Handeln, dass auf allgemeinverbindliche Entscheidungen orientiert ist

c)

Nimmt einen ontologischen Sonderstatus ein

d)

Ist in der Politikwissenschaft eindeutig bestimmt

18.

Politik ist das Streben nach Machtanteil oder Machtverteilung. Diese Definition

a)

Stammt von David Easton

b)

Resultiert aus einem Erkenntnisinteresse

c)

Is als einzig gültige Definiion des Politischen allgemein bekannt

d)

Gut auf Max Weber zurück

19.

Der Begriff der policy bezeichnet in der Politikwissenschaft

a)

Die inhaltliche Dimension von Politik

b)

Einzelne Politikfelder (Sozialpolitik, Wissenschaftspolitik)

c)

Die institutionelle Dimension von Politik

d)

Einen Aspekt einer dreifachen Differenzierung des Politischen

20.

Den Ausgangspunkt der wissenschaftstheoretischen Konzeption des „Kritischen Rationalismus“ bildet die Fallibilismusthese. Aus dieser grundlegenden Annahme folgt

a)

Dass menschliche Vernunft fehlbar ist

b)

Dass wissenschaftliche Hypothesen verifiziert werden können

c)

Dass alles Wissen nur Vermutungswissen ist

d)

Dass wissenschaftliche Hypothesen an der Wirklichkeit überprüfbar sein müssen

21.

Im Rahmen seiner politischen Philosophie kennzeichnet Platon

a)

den Begriff der Gerechtigkeit als ausgewogenes Verhältnis der Grundfunktionen der Polis

b)

den Grund der Polis in der Bedürftigkeit der Menschen

c)

das Höhlengleichnis als Illustration einer gerechten Polis

d)

den Begriff der Gerechtigkeit als annähernde Gleichverteilung materieller Güter

22.

Mit der anthropologischen These vom Menschen als einer von Natur auf die Polis gerichteten

Lebewesens meint Aristoteles, dass,

a)

politische Herrschaft aufgrund der harmonischen Selbstorganisation der Gesellschaft nur als Verwaltung von Sachen nötig ist

b)

der Mensch erst in der Polis in seinem Menschsein zur vollen Entfaltung kommt.

c)

der Mensch außerhalb der Polis nicht lebensfähig ist

d)

die Polis als Vollendung des gemeinschaftlichen Lebens anzusehen ist.

23.

Im Rahmen der staatsphilosophischen Vertragstheorie nach Thomas Hobbes kann der Naturzustand

beschrieben werden als,

a)

Kriegszustand.

b)

aktiver Lebensraum des natürlichen Menschen in einer vorsozialen Welt ohne Regeln

c)

logische Hypothese

d)

historische Hypothese

24.

Zu den Elementen eines demokratischen politischen Systems gehören

a)

die Achtung der Menschenrechte

b)

die föderale Struktur des politischen Systems

c)

das kapitalistische Wirtschaftssystem

d)

das Prinzip der Volkssouveränität

25.

In parlamentarischen politischen Systemen

a)

kann die Regierung aus politischen Gründen durch das Parlament abberufen werden.

b)

besteht in der Regel eine doppelköpfige Exekutive

c)

ist das Staatsoberhaupt gleichzeitig Regierungschef

d)

ist in der Regel nur eine geringe Fraktionsdisziplin zu beobachten

26.

Die BRD kann als "wertgebundene Demokratie" gekennzeichnet werden. Damit ist gemeint bzw.

damit wird verbunden, dass

a)

zentrale Bestimmungen des Grundgesetzes der politischen Veränderung entzogen sind.

b)

das Grundgesetz nur durch 3/4 - Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat geändert werden

c)

das Grundgesetz in Art. 79 (3) eine Ewigkeitsklausel enthält

d)

das Grundgesetz Werte definiert und ihre politische Umsetzung fordert

27.

Die BRD kann als "wehrhafte Demokratie" gekennzeichnet werden. Damit ist gemeint bzw. wird

verbunden, dass,

a)

die Bundeswehr zur Niederschlagung von Protestbewegungen im Innern eingesetzt werden kann

b)

der Bundesrat zum Verbot politischer Parteien berechtigt ist.

c)

das Bundesverfassungsgericht individuelle Grundrechte entziehen kann

d)

die zuständigen Innenminister zum Verbot von Vereinigungen berechtigt sind.

28.

Der Deutsche Bundestag

a)

wird als einziges Verfassungsorgan direkt durch das Volk gewählt

b)

wählt den Präsidenten des Bundesrechnungshofes.

c)

bedient die sogenannte "Artikulationsfunktion

d)

Kann nach einem gescheitertem konstruktiven Misstrauensvotum aufgelöst werden

29.

Das Wahlrecht im politischen System der BRD

a)

ist im Art. 38 GG in den Grundzügen festgelegt

b)

kann als personalisiertes Verhältniswahlrecht gekennzeichnet werden

c)

unterscheidet auf Bundesebene zwischen Erst - und Zweitstimme.

d)

kennt keine Ausnahme von der 5 % - Sperrklausel.

30.

Der deutsche Bundesrat,

a)

besteht aus Vertretern der Länderparlamente

b)

verstärkt konsensdemokratische Praktiken im politischen System der BRD.

c)

muss Gesetzen ausdrücklich zustimmen, die das Bund - Länder - Verhältnis berühren.

d)

ist eine Ausdrucksform vertikaler (ART.20) Gewaltenteilung.

31.

Die Bundesregierung

a)

wird durch den deutschen Bundestag gewählt

b)

wird durch Kanzler -, Kabinett - und Ressortprinzip geprägt

c)

untersteht nach Art 56. GG Richtlinienkompetenzen des Bundeskanzlers.

d)

muss vom Bundesrat bestätigt werden.

32.

Das Recht zur Gesetzesinitiative im politischen System der BRD liegt bei

a)

der Ministerialbürokratie.

b)

der Bundesregierung.

c)

dem Bundesrat.

d)

den Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

33.

Der Bundespräsident…

a)

kann nach gescheiterter Vertrauensfrage auf Bitten des Bundeskanzlers das Parlament auflösen

b)

ist im Verteidigungsfall der Oberbefehlshaber der Bundeswehr.

c)

verfügt im Gesetzgebungsprozess über ein politisches Prüfungsrecht.

d)

kann mit Zustimmung des Bundesrates den Gesetzgebungsnotstand erklären.

34.

Das Bundesverfassungsgericht

a)

prüft von sich aus die grundsätzliche Verfassungsmäßigkeit von Normen.

b)

ist zuständig bei Streitigkeiten zwischen den Verfassungsorganen

c)

ist zuständig bei Maßnahmen zur Sicherung der Demokratie.

d)

verfügt über vorprüfende Kammern von jeweils drei Verfassungsrichtern.

35.

Das Parteiensystem in der BRD

a)

kann für die Zeit nach 1983 als Zweieinhalb - Parteiensystem beschrieben werden.

b)

hängt in seiner spezifischen Ausprägung mit dem Verhältniswahlrecht zusammen

c)

kann aktuell als gemäßigt bipolaren Parteiensystem beschrieben werden.

d)

ist durch eine Vielzahl von Parteienverboten wesentlich geprägt worden.

36.

Im Zusammenhang mit der Stellung der Medien im politischen System der BRD

a)

sind Art. 5 GG und aus ihm abgeleitete Regelungen besonders bedeutsam.

b)

kann vor dem Hintergrund von Aspekten politischer Kommunikation die Frage nach der Qualität der bestehenden Demokratie thematisiert werden

c)

sind wirtschaftliche Boykottmaßnahmen gegen Presseunternehmen unzulässig

d)

ist ausschließlich der Bund für einschlägige Gesetzgebung zuständig.

37.

Im politischen System der USA

a)

ist die Organisation des Kongresses als duale gesetzgebende Körperschaft Ausdruck des "limited government

b)

verfügt der Präsident über ein Veto - Recht im Gesetzgebungsprozesses.

c)

obliegt dem Präsidenten das ausschließliche Recht zur Kriegserklärung.

d)

ist in Artikel III der US - Verfassung die Schaffung einer Rechtsprechung geregelt

38.

In der politischen Geschichte der BRD

a)

war bislang ein konstruktives Misstrauensvotum erfolgreich.

b)

wurde von Bundespräsident Heinemann der Gesetzgebungsnotstand ausgerufen

c)

hat nur der Bundeskanzler Schröder eine "unechte" Vertrauensfrage gestellt.

d)

ist erst einmal ein amtierender Bundeskanzler "abgewählt" worden.

39.

Die Kanzlerschaft Willy Brandts

a)

wird in der Regel mit der "Neuen Ostpolitik" in Verbindung gebracht

b)

war die erste sozialdemokratische Kanzlerschaft in der Geschichte der BRD.

c)

endete durch den Rücktritt Willy Brandts

40.

Die Kanzlerschaft Gerhard Schröders

a)

begann mit einem erfolgreichen konstruktiven Misstrauensvotum.

b)

endete mit einer "unechten" Vertrauensfrage.

c)

wird hauptsächlich verbunden mit der "Agenda 2010

d)

war geprägt durch eine über die komplette Amtszeit vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Finanzminister und SPD- Vorsitzenden Lafontaine

41.

Der Vergleich in der Politikwissenschaft

a)

ist ein methodischen Verfahren zur Erstellung von Klassifikationen

b)

wird gelegentlich als eigenständiger Teilbereich des Faches beschrieben

c)

ist zur Findung prognostischer Perspektiven weitgehend ungeeignet

d)

War schon Aristoteles als methodisches Verfahren geläufig

42.

Eine Minderheitsregierung

a)

at es in der Geschichte der BRD auf Bundesebene bisher zweimal gegeben

b)

ist nach „gescheiterter Kanzlerwahl“ nach Art. 63 GG die Alternative

c)

muss durch den Bundesrat bestätigt werden

d)

ist im Grundgesetz nicht vorgesehen

43.

Die sogenannten "Zwei - Plus - Vier - Verträge " spielen eine Rolle im Zusammenhang

a)

mit der Gründung der EGKS

b)

mit dem Nato - Beitritt der BRD im Jahr 1955.

c)

mit den Verhandlungen zur deutschen Einheit

d)

mit der Gründung der BRD und der Gliederung in Bundesländer.

44.

Der US-Präsident

a)

ist Teil einer doppelköpfigen Exekutive in

b)

wird mit dem Umweg des „electoral college“ gewählt

c)

hat das Recht zur Gesetzesinitiative im politischen Prozess

d)

ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte

45.

Nach Jean - Jacques Rouseau

a)

sind Hobbes und Locke Betrüger weil sie in ihren Vertragstheorien symmetrische Bedrohungslagen suggerieren

b)

ist der Gemeinwille in signifikanter Form irrtumsanfällig

c)

ist demokratische Souveränität im Rahmen einer Gewaltenteilung zu entfalten

d)

ist der Parlamentarismus synonym mit demokratischer Souveränität.

46.

. Die Theorie der Postdemokratie

a)

geht zurück auf Peter Crouch.

b)

bestreitet das formale Funktionieren der demokratischen Institutionen westlicher Demokratien.

c)

thematisiert den vermeintlichen Verfall politischer Kommunikation

d)

schätzt die Chancen egalitaristischer politischer Projekte hoch ein

47.

Demokratie

a)

Ist als Konzept eindeutiger definierbar

b)

Ist in der Regel durch Volkssouveränität, Gewaltenteilung und individuelle Freiheitsrechte gekennzeichnet

c)

Wird theoretisch entlang der Kategorie von Freiheit und Gleichheit beschrieben

d)

Bedeutet übersetzt „Herrschaft des Pöbels“

48.

Das Fach Politikwissenschaften

a)

Folgt einer durch die Fachverbände beschlossenen und in der wissenschaftlichen Community gültigen Gliederung

b)

Kennt den Teilbereich Politische Theorien und Philosophie

c)

Kann in Teilen auch als Politische Soziologie beschrieben werden

d)

Ist aufgrund seiner Homogenität und gering ausgeprägten Differenzierung gut zu überschauen

49.

n der politischen Philosophie des antiken Griechenlands

a)

Wird der Mensch von Aristoteles als „zoon politikon“ bezeichnet

b)

Gibt es nur im Staat ein gutes und glückliches Leben

c)

Ist der Mensch von Natur aus ein gesellschaftliches Lebewesen

d)

Wird der Mensch als Träger unveräußerlicher individueller Rechte gedacht

50.

Verfallsformen der gerechten Ordnung sind

a)

Tyrannis

b)

Aristokartie

c)

Timokratie

d)

Demokratie

51.

Wissenschaft bzw. Wissenschaftliches Wissen

a)

Reklamiert für sich gültiges Wissen hervorzubringen

b)

Kann ist dem Hinweis auf Erscheinungen in Träumen begründet werden

c)

Ist immer auch soziale Praxis und deshalb nicht wertneutral

d)

Muss intersubjektiv überprüfbar sein

52.

Mehr oder Wernigerode große Teilbereiche der Politikwissenschaft

a)

Politische Demoskopie

b)

Politische Soziologie

c)

Politische Theorie ideengeschichtlich

d)

Internationale Beziehungen

53.

Empirisch analytisch orientierte Schule

a)

Adaptiert Methoden der politischen Philosophie sozialwissenschaftlich

b)

Baut grundlegend auf dem kritischen Rationalismus

c)

Wertorientierte Darstellung der politischen Realität

d)

Bedient sich Methoden der empirischen Sozialforschung

54.

Die Theorie der Radikalen Demokratietheorie nach Chantal Mouffe

a)

Postmarxistischer Ansatz

b)

Antagonistisch in agonistisch

c)

Liberale Demokratie und kapitalistische Gesellschaft als Ende der

Geschichte

d)

Ablehnung der postpolitischen Diagnose

55.

Platons Konzeption der gerechten Polis

a)

vertraut die Leitung der Polis den Philosophen an.

b)

schützt einen Bereich grundlegender individueller Rechte.

c)

sieht die Wahl der Leitungsfunktionen durch öffentliche Abstimmung vor

d)

ist hierarchisch konzipiert, ergänzt sich aber zu einem gerechten Ganzen.

56.

Platon

a)

beginnt seine Reflexion über die gerechte Polis mit der Erörterung der Idee der Gerechtigkeit.

b)

kann als Philosoph des pluralistischen Gemeinwesens bezeichnet werden.

c)

entwickelt seine Idee der gerechten Polis in einem dialogischen Gespräch

über die Gründung einer Polis

d)

orientiert seine politische Philosophie an der Idee der Gerechtigkeit

57.

Im Rahmen der staatsphilosophischen Vertragstheorie nach Locke

a)

Enthält der Vertrag herrschaftslegimitierende und herrschaftslimitierende Elemente

b)

Werden wesentliche theoretische Elemente des Marxismus vorweggenommen

c)

Wird die Gewährleistung des Pivateigentums naturrechtlich begründet

58.

Was war am Ende die Ursache für die deutsche Teilung?

a)

Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland.

b)

Die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik.

c)

Ost-West-Konflikt mit dem Beginn des Kalten Krieges.

d)

Keine der Antworten ist richtig

59.

Wer erarbeitete am Ende das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland?

a)

Die USA diktierte Marktwirtschaft und Demokratie für den Westen.

b)

Die Allierten USA, Frankreich und Großbritannien gemeinsam.

c)

Die Londoner 6-Möchte-Konferenz.

d)

Deutsche Politiker innen und Verfassungsrechtlerinnen.

60.

Was war der Parlamentarische Rat?

a)

Das erste frei gewählte Parlament Deutschlands überhaupt.

b)

Das erste frei gewählte Parlament in Westdeutschland nach 1945.

c)

Ein von den Länderparlamenten gewähltes Gremium zur Ausarbeitung des Grundgesetzes.

d)

Keine der Antworten ist richtig.

61.

Wie lauten nach Marshall in Anlehnung an Art. 20 des Grundgesetzes die

Verfassungsprinzipien der Bundesrepublik Deutschland?

a)

Einheitsstaat, Rechtsstaat, Freiheit, Gleichheit

b)

Demokratie & Republik, Sozialstaat, Bundesstaat, Rechtssaat.

c)

Demokratie & Republik, Einheitsstaat, Marktwirtschaft, Rechtsstaat.

d)

Freiheit, Gleichheit, Einheit, Nachhaltigkeit.

62.

Wie wurde das Grundgesetz ratifiziert?

a)

Durch einen Volksentscheid.

b)

Durch die Abstimmung in den Landtagen.

c)

Durch eine Entscheidung des ersten deutschen Bundestages.

d)

Durch die Abstimmung in den Parlamenten der Besatzungsmächte.

63.

Wie werden die Mitglieder des Bundesverfassungsgerichtes bestimmt?

a)

Die Verfassungsrichter innen werden ohne Wahl vom Bundespräsidenten ernannt.

b)

Der Bundestag wählt alle Richter innen mit 2/3-Mehrhe

c)

Bundestag und Bundesrat wählen jeweils die Hälfte der Richter"innen mit 2/3-Mehrheit.

d)

Bundesregierung und Landesregierung ernennen die Richter*innen gemeinsam

64.

Welche Aussage ist korrekt?

a)

Die Verfassungsrichter innen können nicht wiedergewählt werden, damit Ihre Unabhängigkeit gewährleistet bleibt.

b)

Die Verfassungsrichter innen sind an die Weisung der Parteien gebunden, die sie vorgeschlagen haben.

c)

Die Verfassungsrichter innen können Ende ihrer Amtszeit kein anderes Staatsamt mehr übernehmen.

d)

Die Verfassungsrichter'innen dürfen vorher nicht einem Parlament oder Regierung auf Bundes- oder Landesebene angehört haben.

65.

Was bedeutet abstrakte Normenkontrolle im Unterschied zu konkreter

Normenkontrolle?

a)

Das Verfassungsgericht darf permanent und selbstständig Gesetze auf ihre Verfassungskonformität hin überprüfen.

b)

Das Verfassungsgericht darf erfolgte Gerichtsbeschlüsse abstrakt revidieren.

c)

Verfassungsgericht prüft auf Antrag die Vertassungsmäßigkeit eines Gesetzes vor Inkrafttreten und Anwendung desselbigen.

66.

Wer kann eine Verfassungsbeschwerde einreichen?

a)

Nur der Bundestag mit ¼ der Mitglieder.

b)

Nur die Bundes- und Landesregierung.

c)

Nur der Bundespräsident.

d)

Jede (r) Staatsbürgerin.

67.

Wofür steht das Akronym FDGO?

a)

Freie-demokratische Gesellschaftsordnung.

b)

Freiheitlich-defekte Grundordnung

c)

Fast-demokratische Gesellschaftsordnung.

d)

Freiheitlich-demokratische Grundordnung.

68.

Was ist der Ältestenrat des Bundestags?

a)

Ein Gremium von Abgeordneten aller Fraktionen, die auf Grund Ihres Alters unter der Corona-Quarantäne stehen und einen eigenen Ausschuss gebildet haben.

b)

Ein ständiges Leitungsgremium des Bundestags, das über die Tagesordnung des Bundestags entscheidet und den Bundespräsidenten in seiner Arbeit unterstützt.

c)

Ein ständiges Beratungsgremium des Bundestags, in dem erfahrene Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft ihre Expertise einbringen.

d)

Ein ständiges Leitungsgremium des Bundestags, das sich aus den ältesten

Abgeordneten aller Fraktionen zusammensetzt und im Konfliktfall schlichtet.

69.

Warum ist der Deutsche Bundestag ein Fraktionenparlament?

a)

Weil ansonsten die Schwesterparteien CDU und CSU nicht zusammenarbeiten könnten.

b)

Weil nur so die Parteien auch im Parlament vertreten werden können - und die

Parteien sollen nach dem Art. 21 GG an der Willensbildung mitwirken.

c)

Weil ansonsten jede(r) Abgeordnete abstimmen könnte, wie sie/er/divers es

will.

d)

weil es angesichts der Größe des Bundestags ansonsten kaum möglich wäre, Entscheidungsprozesse zu organisieren und die Rechte der Abgeordneten durchzusetzen.

70.

Was ist keine Funktion des Deutschen Bundestags?

a)

Die Wahlfunktion.

b)

Die Kommunikationsfunktion.

c)

Die Kontrollfunktion.

d)

Die Regierungsfunktion.

71.

Was ist der Unterschied zwischen einer „Kleinen Anfrage" und einer Großen

Anfrage"?

a)

Große Anfragen können nur von einer Fraktion gestellt werden, kleine

Anfragen von jedem Abgeordneten.

b)

Große Anfragen werden von mehreren Fraktionen gemeinsam gestellt, kleine Anfragen nur von einer einzigen Fraktion.

c)

Große Anfragen müssen auf Verlangen der Antragsteller im Plenum behandelt Werden, kleine Anfragen werden in der Regel nur schriftlich beantwortet.

d)

Große Anfragen müssen von der Bundeskanzlerin persönlich beantwortet werden, kleine Anfragen können auch von Ministern und Staatssekretären beantwortet werden.

72.

Wer kann einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss beantragen?

a)

Nur die Opposition.

b)

Mindestens 25% der Mitglieder des Deutschen Bundestags.

c)

Mindestens 5% der Mitglieder des Deutschen Bundestags.

d)

Nur die Fraktionen.

73.

Was ist das zentrale Kriterium zur Identifikation einer parlamentarischen

Demokratie?

a)

Das Parlament wählt Regierung und Präsidenten.

b)

das Parlament kann die Regierung jederzeit aus politischen Gründen abberufen.

c)

Das Parlament alleine erlässt Gesetze, da es keine Volksabstimmungen gibt.

d)

Keine Antwort ist richtig

74.

Was wird umgangssprachlich als „Kanzlermehrheit" bezeichnet?

a)

Die relative Mehrheit der Kanzlerpartei im Vergleich zur nächststärkeren Partei.

b)

Die Mehrheit, mit der die jeweilige Kanzlerin/ der jeweilige Kanzler gewählt

wurde.

c)

Die absolute Mehrheit im Bundestagsplenum.

d)

Die Mehrheit der Mitglieder des Bundestags.

75.

Was ist kein Organisationsprinzip der deutschen Bundesregierung?

a)

Das Ministerprinzip.

b)

Das Kanzlerprinzip.

c)

Das Kabinettsprinzip.

d)

Das Ressortprinzip

76.

Wie viele Wahlgänge kann es maximal bei der Bundeskanzlerwahl geben?

a)

Maximal 2 - einmal auf Vorschlag des Bundespräsidenten, dann aus der Mitte des Parlaments.

b)

Maximal 3 - einmal auf Vorschlag des Bundespräsidenten, dann aus der Mitte des Parlaments, schließlich ein Wahlgang bei der die relative Mehrheit reicht.

c)

14- innerhalb von 14 Tagen, je Tag ein Wahlgang.

d)

unbegrenzt viele.

77.

Wie viele Abstimmungen verbunden mit der Vertrauensfrage gab es bislang im

Deutschen Bundestag?

a)

2

b)

5

c)

10

d)

20

78.

Wer kann die Vertrauensfrage stellen?

a)

Der Bundespräsident/ die Bundespräsidentin

b)

Der Bundestag

c)

Die Bundeskanzlerin der Bundeskanzler

d)

Keine Antwort ist richtig

79.

Wer sitzt in der Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten/ der

Bundespräsidentin?

a)

Die Mitglieder des Bundestags und der Landtage

b)

Die Mitglieder des Bundestags und des Bundesrats.

c)

Die Mitglieder des Bundestags und einer gleich großen Anzahl von Personen, die die Landesregierung gewählt haben.

d)

Die Mitglieder des Bundestags und einer gleich großen Anzahl von Personen, die die Landesparlamente gewählt haben.

80.

Welches Bundesland beteiligte sich nicht an der Gründung der Bundesrepublik

Deutschland 1949?

a)

Württemberg-Baden.

b)

Württemberg-Hohenzollern.

c)

Saarland

d)

Bayern

81.

Wer sitzt im Deutschen Bundesrat?

a)

Vertreter*innen der Landesparlamente.

b)

Vertreter'innen der Landesregierungen.

c)

Die Ministerpräsident innen.

d)

Keine der Antworten ist richtig.

82.

Welche Aussage ist korrekt?

a)

Die Verfassungen der Bundesländer entsprechen im Wesentlichen dem

Grundgesetz im Bund.

b)

Die Verfassungen der Bundesländer sind einheitlich.

c)

Die Verfassungen der Bundesländer enthalten zum Teil unterschiedliche

Regeln zur Wahl der jeweiligen Landesregierung.

d)

Die Verfassungen der Bundesländer können vom Bundestag mit einer verfassungsändernden Mehrheit aufgehoben werden.

83.

Was ist ein Zustimmungsgesetz?

a)

Die Bundesländer müssen einem solchen Gesetz mit Mehrheit zustimmen.

b)

Der Bundesrat muss einem solchen Gesetz mit absoluter Mehrheit zustimmen.

c)

Der Bundesrat muss einem solchen Gesetz mindestens mit einfacher Mehrheit zustimmen.

d)

Der Bundesrat muss einem solchen Gesetz mit 2/3-Mehrheit zustimmen.

84.

Wer kann während eines Gesetzgebungsverfahren den Vermittlungsausschuss

anrufen?

a)

nur der Bundesrat.

b)

Der Bundestag und der Bundesrat.

c)

Der Bundestag, der Bundesrat und die Bundesregierung.

d)

Der Bundespräsident, der Bundestag, die Bundesregierung und der Bundesrat.

85.

Was besagt die „Präsidentialisierungsthese"?

a)

Parlamentarische Systeme werden in präsidentielle Systeme transformiert.

b)

Der Regierungsstil und Politikstil folgt auch in parlamentarischen Systemen zunehmend einer präsidentiellen Logik, die sich u.a. in einer hohen Autonomie der Regierungsspitze äußert.

c)

Der Bundespräsident wird entgegen der ursprünglichen Konzeption des

Grundgesetzes immer mächtiger.

d)

Die „Präsidentialisierungsthese" ist eine andere Bezeichnung für die These der Kanzlerdemokratie.

86.

Der Begriff des Politischen

a)

Bezieht sich nur selten auf den Staat

b)

Ist soziales Handeln, das auf allgemein verbindliche Entscheidungen

orientiert ist

c)

Ist in der PoWi eindeutig bestimmt

d)

Nimmt einen ontologischen Sonderstatus ein

87.

Aristoteles

a)

Kann als empirisch vorgehender Politikwissenschaftler bezeichnet werden

b)

Beschreibt den Menschen als ein von Natur aus politisches Lebewesen

c)

Hält die Demokratie für eine gute politische Ordnung

d)

Integriert Elemente des realistischen und des ökonomischen

Politikbegriffs

88.

Die Theorie der radikalen Demokratie nach Chantal Mouffe

a)

Kann als postmarxistisch inspirierter Ansatz beschrieben werden

b)

Hält die demokratietheoretische Orientierung auf den rationalen Konsens für falsch

c)

Beschreibt den Konflikt als für den demokratischen Prozess von zentraler Bedeutung

d)

Übernimmt die parlamentarische Opposition die Kontrolle der

Regierung

89.

In präsidentiellen politischen Systemen

a)

Muss die Regierung durch das Parlament bestätigt werden

b)

Gilt das Gebot der Inkompatibilität von Regierung und Parlament

c)

Ist in der Regel eine ausgeprägte Fraktionsdisziplin zu beobachten

d)

Wird der Präsident in der Regel durch das Parlament gewählt

90.

Eine Minderheitsregierung

a)

Hat es in der Geschichte der BRD auf Bundesebene bisher zwei Mal gegeben

b)

Ist nach gescheiterter Kanzlerwahl nach Art 63 GG die Alternative zur Neuwahl

c)

Muss durch das Bundesverfassungsgericht bestätigt werden

d)

st im Grundgesetz die Alternative zum Gesetzgebungsnotstand

91.

Der Deutsche Bundestag

a)

Wird als einziges Verfassungsorgan direkt durch das Volk gewählt

b)

Wählt zwei Drittel der Richter des Bundesverfassungsgerichts

c)

Kennt Ausschüsse mit Verfassungsrang

d)

Muss nach gescheiterter Vertrauensfrage aufgelöst werden

92.

Das Wahlrecht im politischen System der BRD

a)

Ist in Art. 37 GG in den Grundzügen festgelegt

b)

Kann auf Bundesebene als Mehrheitswahlrecht gekennzeichnet werden

c)

Gründet auf dem Prinzip des freien Mandats

d)

Kennt keine Ausnahmen von der 5%-Sperrklausel

93.

Der Deutsche Bundesrat

a)

Besteht aus Vertretern der Länderparlamente

b)

Kann in Zeiten des divided government politisch instrumentalisiert werde

c)

Ist nur an Gesetzen beteiligt, die die Verfassung verändern

d)

Ist eine Ausdrucksform des Senatsmodells

94.

Das Recht zu Gesetzesinitiative im politischen System der BRD liegt bei

a)

Den beim Bundestag akkreditierten Interessenverbänden

b)

Der Bundesregierung

c)

Dem Bundesverfassungsgericht

d)

Dem Bundesrat

95.

Der Bundespräsident

a)

Muss im Falle einer gescheiterten Vertrauensfrage nach Art. 68 GG das Parlament auflösen

b)

Verfügt im Fall der parlamentarischen Krise über ein Notverordnungsrecht

c)

Verfügt im Gesetzgebungsprozess über ein politisches Prüfungsrecht

d)

Kann mit Zustimmung des Bundesrates den Gesetzgebungsnotstand erklären

96.

Parteien im politischen System der BRD

a)

Sind staatliche Institutionen

b)

Sind gesellschaftliche Organisationen

c)

Bilden sich nach der Cleavage-Theorie entlang zentraler gesellschaftlicher Konsense

d)

Müssen durch das Pilsos-Democraticos-Institut (PDI) vor der Zulassung auf ihre Verfassungsmäßigkeit überprüft werden

97.

Der Vetospieler-Ansatz in der Politikwissenschaft

a)

Thematisiert Akteure, die im politischen Prozess eine untergeordnete Rolle spielen

b)

nüpft die Anzahl der Vetospieler und ihre Präferenzen an die Policy- Stabilität

c)

Eignet sich zur Untersuchung institutioneller Konstellationen in

Autokratien sehr gut

d)

Ist eine Variation des spieltheoretischen Ansatzes aus der

Ökonomie

98.

Das politische System der USA

a)

Ist durch eine monistische Exekutive gekennzeichnet

b)

Kann durch ein System von checks and balancesbeschrieben werden

c)

Kann als gewaltenverschränkend beschrieben werden

d)

Wird durch die zahlreichen Gesetzesinitiativen der Regierung wesentlich geprägt

99.

Die Koalition aus SPD und Grünen zur Bildung einer Bundesregierung

a)

Ist politisch hauptsächlich durch die Agenda 2010 in Erinnerung

b)

Dauerte von 1998 bis 2006

c)

Wurde geführt durch Bundeskanzler Schröder und Außenminister Westerwelle

d)

Endete mit einer unechten Vertrauensfrage

100.

Die Kanzlerschaft Willy Brandts

a)

Dauerte von 1969 bis 1974

b)

Brachte eine Reihe gesellschaftlicher Liberalisierungen hervor

c)

Überstand ein konstruktives Misstrauensvotum

d)

Ist durch den Rückbau demokratischer Partizipationsrechte

gekennzeichnet

101.

Die Kanzlerschaft Helmut Kohls

a)

Wird in der Regel mit der Neuen Ostpolitik in Verbindung gebracht

b)

Begann mit einem konstruktiven Misstrauensvotum

c)

Wurde in der Retrospektive durch eine massive Spendenaffäre belastet

d)

Wurde 1998 beendet durch eine Wahlniederlage gegen SPD und Grüne