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Ganzheitspsychologie / humanistische Psychologie - Fachterminologie

Total questions: 17

Worksheet time: 9mins

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1.

Welche der zur Auswahl stehenden Definitionsbausteine deckt den Bedeutungsgehalt des Fachterminus „Homöostase“ im allgemeingültigen Kontext vollumfänglich ab?

a)

Das Bestreben eines Systems, ein stabiles internes Gleichgewicht trotz äußerer Veränderungen zu bewahren.

b)

Ein Mechanismus der Abwehr, bei dem unbewusste Impulse in sozial akzeptable Handlungen umgewandelt werden.

c)

Die kognitive Dissonanz, die entsteht, wenn eine Person zwei widersprüchliche Überzeugungen hält.

2.

Bedeutungsgehalt: Wachstumsbedürfnisse

a)

Bedürfnisse, die auf persönliches Wachstum und Selbstverwirklichung abzielen, wie das Streben nach Wissen und Ästhetik.

b)

Grundlegende physiologische Bedürfnisse wie Nahrung, Wasser und Sicherheit.

c)

Das Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit und Anerkennung.

d)

Unbewusste Triebe, die nach Freud das Verhalten steuern.

3.

Bedeutungsgehalt: Defizitbedürfnisse

a)

A) Bedürfnisse, die auf die Befriedigung von Grundbedürfnissen abzielen.

b)

B) Bedürfnisse nach sozialer Anerkennung und Zugehörigkeit.

c)

C) Bedürfnisse, die sich auf die Selbstverwirklichung und Entfaltung des eigenen Potenzials beziehen.

d)

D) Bedürfnisse, die sich auf die Bewältigung von Angst konzentrieren.

4.

Bedeutungsgehalt: Phänomenale Feld

a)

A) Die Gesamtheit aller Eindrücke und Wahrnehmungen einer Person, die subjektiver Natur sind.

b)

B) Das Idealbild, das eine Person von sich selbst hat.

c)

C) Die unbewusste Vorstellung einer Person von ihrem wahren Wesen.

d)

D) Das soziale Selbstbild, das durch Interaktionen mit anderen geformt wird.

5.

Bedeutungsgehalt: Real-Selbst

a)

A) Die unbewusste Vorstellung einer Person von ihrem wahren Wesen.

b)

B) Das Idealbild, das eine Person von sich selbst hat, das sie anstrebt.

c)

C) Das soziale Selbstbild, das durch Interaktionen mit anderen geformt wird.

d)

D) Die Gesamtheit aller Eindrücke und Wahrnehmungen einer Person.

6.

Wie lässt sich das 'Ideal-Selbst' definieren, welches unserem Selbstkonzept entspringt?

a)

A) Das anzustrebende Ideal- sowie Leitbild, das im Wunschdenken einer Person innewohnend ist; ferner treibender Motor zur Verwirklichung von Wachstumsbedürfnissen.

b)

B) Die unbewusste Vorstellung einer Person von ihrem wahren Wesen.

c)

C) Das soziale Selbstbild, das durch Interaktionen mit anderen geformt wird.

d)

D) Die Gesamtheit aller Eindrücke und Wahrnehmungen einer Person.

7.

Bedeutungsgehalt: Gestalttherapie

a)

Eine Therapiemethode, die auf Bewusstheit, Selbsterkenntnis und Integration von Erfahrungen zur Wiederherstellung der inneren Ganzheit abzielt.

b)

Eine kognitive Verhaltenstherapieform, die sich auf die Veränderung dysfunktionaler Gedankenmuster konzentriert.

c)

Eine psychoanalytische Methode, die unbewusste Konflikte und Traumata aufdeckt.

d)

Ein humanistischer Ansatz, der die Bedeutung von Selbstverwirklichung betont.

8.

Bedeutungsgehalt: Selbsttheorie

a)

Eine Theorie, die das Selbstkonzept, die Selbstwahrnehmung und die Beziehung zwischen dem Selbst und der Umwelt betont.

b)

Eine Lerntheorie, die sich auf die Assoziation zwischen Reizen und Reaktionen konzentriert.

c)

Ein psychoanalytischer Ansatz, der unbewusste Konflikte und ihre Manifestationen untersucht.

d)

Ein kognitiver Ansatz, der sich auf die Informationsverarbeitung und Entscheidungsfindung fokussiert.

9.

Was bedeutet 'Gegenwartsorientierung'?

a)

A) Der Fokus auf das Erleben und Handeln im Hier und Jetzt, anstatt auf vergangene oder zukünftige Ereignisse.

b)

B) Eine Therapiemethode, die auf die Bewusstwerdung und Integration vergangener Traumata abzielt.

c)

C) Ein kognitiver Ansatz, der sich auf die Planung und Zielsetzung für die Zukunft konzentriert.

d)

D) Eine Methode zur Bewältigung von Angst durch Konfrontation mit angstauslösenden Reizen.

10.

Was bedeutet 'Inkongruenz'?

a)

A) Der Zustand, in dem eine Diskrepanz zwischen dem Ideal-Selbst und dem Real-Selbst besteht, was oft zu psychischem Stress führt.

b)

B) Die Fähigkeit, widersprüchliche Gefühle gleichzeitig zu erleben und zu akzeptieren.

c)

C) Ein Zustand emotionaler Stabilität trotz äußerer Stressoren.

d)

D) Eine Form der Verdrängung, bei der unangenehme Gefühle ins Unbewusste verschoben werden.

11.

Was bedeutet 'Selbsttranszendenz'?

a)

A) Die Fähigkeit, über sich selbst hinauszuwachsen und sich mit etwas Größerem zu verbinden.

b)

B) Das Bedürfnis nach sozialer Anerkennung und Zugehörigkeit.

c)

C) Die Fähigkeit, widersprüchliche Gefühle gleichzeitig zu erleben und zu akzeptieren.

d)

D) Eine Methode zur Bewältigung von Angst durch Konfrontation mit angstauslösenden Reizen.

12.

Was bedeutet 'non-direktiv'?

a)

A) Ein Ansatz in der Psychotherapie, bei dem der Therapeut keine direkte Anleitung oder Lösungsvorschläge gibt, sondern den Klienten unterstützt, eigene Lösungen zu finden.

b)

B) Eine kognitive Verhaltenstherapie, die sich auf die Veränderung dysfunktionaler Gedankenmuster konzentriert.

c)

C) Ein psychoanalytischer Ansatz, der unbewusste Konflikte und deren Ursprünge untersucht.

d)

D) Eine systemische Therapieform, die sich auf die Interaktionen innerhalb von Familien und sozialen Gruppen fokussiert.

13.

Wie wird die ‘Encounter Group’ aufgefasst?

a)

A) Eine Form der Gruppeninteraktion, bei der die Partizipanten in einem offenen, nicht-hierarchischen Rahmen ihre Gefühlszustände artikulieren und Gedanken verbalisieren, um Selbsterkenntnis & interpersonelle Beziehungsdynamiken zu fördern.

b)

B) Eine systemische Therapieform, die sich auf die Interaktionen innerhalb von Familien und sozialen Gruppen fokussiert.

c)

C) Eine kognitive Verhaltenstherapiegruppe, die sich auf die Veränderung dysfunktionaler Gedankenmuster konzentriert.

d)

D) Ein psychoanalytisches Gruppenformat, das auf die Aufdeckung und Bearbeitung unbewusster Konflikte abzielt.

14.

Was ist die 'klientenzentrierte Psychotherapie'?

a)

A) Ein psychotherapeutischer Ansatz, der den Fokus auf die individuelle Erfahrung und das Selbstverständnis des Klienten legt, entwickelt von Carl Rogers.

b)

B) Eine kognitive Verhaltenstherapie, die sich auf die Veränderung dysfunktionaler Gedankenmuster konzentriert.

c)

C) Eine tiefenpsychologische Methode, die unbewusste Konflikte und deren Ursprünge untersucht.

d)

D) Eine systemische Therapieform, die sich auf die Interaktionen innerhalb von Familien und sozialen Gruppen fokussiert.

15.

Was bedeutet 'Selbstaktualisierung'?

a)

A) Der Prozess, bei dem ein Individuum sein volles Potenzial erreicht und seine Fähigkeiten und Talente optimal nutzt.

b)

B) Das Bedürfnis nach sozialer Anerkennung und Zugehörigkeit.

c)

C) Die Fähigkeit, widersprüchliche Gefühle gleichzeitig zu erleben und zu akzeptieren.

d)

D) Eine Methode zur Bewältigung von Angst durch Konfrontation mit angstauslösenden Reizen.

16.

Welche Bausteine stehen nicht stellvertretend für non-direktives Verhalten?

a)

Lösungsvorgaben dem Klienten unmittelbar unterbreiten

b)

diskussionsanregend — ausgeglichene Redeanteile

c)

unausgeglichener Redeanteil — Therapeut lenkt primär das Behandlungsgespräch

d)

Gehorsamkeit fordernd — keinen Widerspruch oder Kritik duldend

17.

Die drei Kernvariablen der personenzentrierten Gesprächstherapie nach Carl Rogers sind…

a)

Empathie (nicht wertendes, einfühlendes Verstehen)

b)

Akzeptanz (unbedingte Wertschätzung)

c)

Kongruenz (Echtheit)

d)

Distanz (sachlich, emotionslos, gnadenlos)