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P40-221 - Aktuell

Total questions: 72

Worksheet time: 4hrs 36mins

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1.

Was ist im Strafrecht, das zum öffentlichen Recht zählt, geregelt?

a)

Die Anwendung von Besitzschutzrechten

b)

Die Schuldunfähigkeit des Kindes

c)

Die Stellung des Strafantrages

d)

Die Pflicht zum Schadensersatz

e)

Der Angriffsnotstand

2.

Welche Institutionen zählen zur „gesetzgebenden Gewalt“?

a)

Die Staatsanwaltschaft

b)

Der Bundestag

c)

Der Bundesrat

d)

Die Regierungen der Bundesländer

3.

Der Bewachungsgewerbetreibende und seine Beschäftigten dürfen bei der Durchführung von Bewachungsaufgaben gegenüber Dritten bestimmte Rechte eigenverantwortlich ausüben. Um welche Rechte handelt es sich?

a)

Gesetzlich übertragene Rechte aufgrund einer Beleihung

b)

Beschlagnahme von Diebesgut

c)

Verkehrsregelung nach Verkehrsunfällen

d)

Notwehr- und Notstandsrechte

4.

Im deutschen Rechtssystem sind Rechtfertigungsgründe verankert. Was ist deren Sinn und Zweck?

a)

Sie können unerlaubtes Handeln rechtfertigen

b)

Sie können verbotenes Handeln entschuldigen

c)

Sie können strafbares Handeln rechtfertigen

d)

Sie können ordnungswidriges Handeln entschuldigen

5.

Wann besitzt in der Regel eine Wachperson gemäß § 34a GewO nicht die erforderliche Zuverlässigkeit?

a)

Wenn sie wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen rechtskräftig verurteilt wurde

b)

Wenn sie Mitglied in einer verfassungsfeindlichen Partei war und seit Beendigung der Mitgliedschaft zehn Jahre noch nicht verstrichen sind

c)

Wenn sie wegen eines Vergehens gegen das WaffG rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde und seitdem noch keine fünf Jahre verstrichen sind

d)

Wenn sie Mitglied in einer zugelassenen politischen Partei ist und aktiv die Verfolgung der politischen Ziele unterstützt

6.

Welche Pflicht muss der Gewerbetreibende gemäß BewachV erfüllen?

a)

Er muss zur Überprüfung der Zuverlässigkeit seiner Wachpersonen eine unbeschränkte Auskunft aus dem Bundeszentralregister einholen

b)

Er muss dafür sorgen, dass seine Wachpersonen die Sachkundeprüfung erfolgreich ablegen, damit sie Bewachungstätigkeiten wie Geld- und Werttransporte durchführen dürfen

c)

Er muss seinen Wachpersonen Dienstkleidung zur Verfügung stellen, die bei allen Bewachungstätigkeiten getragen werden muss

d)

Er muss seinen Wachpersonen spätestens vor der ersten Aufnahme der Bewachungstätigkeiten einen Ausweis ausstellen

7.

Welche Angaben muss der Firmenausweis von Sicherheitsmitarbeitern gemäß BewachV enthalten?

a)

Gültigkeitsdauer, Lichtbild des Gewerbetreibenden; Name, Vorname des Sicherheitsmitarbeiters sowie seine Zugehörigkeit zur Gewerkschaft

b)

Name, Vorname und Unterschrift des Sicherheitsmitarbeiters; Name, Anschrift und Unterschrift des Gewerbetreibenden oder seines Vertreters

c)

Name, Vorname des Sicherheitsmitarbeiters; Gültigkeitsdauer des Ausweises, Privatanschrift und Geburtsdatum des Sicherheitsmitarbeiters

d)

Bezeichnung und Anschrift des Gewerbebetriebes, Bewacherregister­identifikationsnummer des Gewerbebetriebes und der Wachperson

8.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe erteilt wird?

a)

Ein schlüssiges Unternehmenskonzept

b)

Zuverlässigkeit, IHK-Sachkunde

c)

Nachweis über betriebswirtschaftliche Kenntnisse

d)

Waffensachkundeprüfung

e)

Finanzieller Mittelnachweis

9.

9. Was sind „personenbezogene Daten“ im Sinne der DS-GVO?

a)

A Alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen

b)

B Anonyme Informationen über natürliche Personen, die für statistische oder für Forschungszwecke verwendet werden

c)

C Alle personenbezogenen Daten, die durch Pseudonymisierung so verarbeitet wurden, dass sie ohne zusätzliche Informationen nicht mehr einer bestimmten Person zugeordnet werden können

d)

D Alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare juristische Person beziehen

10.

Unter welchen Voraussetzungen dürfen gemäß DS-GVO und BDSG personenbezogene Daten verarbeitet werden?

a)

Wenn die betroffene Person ihre Einwilligung zur Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben hat

b)

Wenn der Verantwortliche eine Verarbeitung nach eigenem Ermessen für erforderlich hält

c)

Wenn der Betroffene zugestimmt hat. Die Zustimmung ist selbst dann erforderlich, wenn die Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, z.B. für die Anmeldung einer Wachperson über das Bewacherregister

d)

Wenn die Verarbeitung personenbezogener Daten automatisiert erfolgen soll, z.b. durch Computer. Die Einwilligung des Betroffenen ist nicht erforderlich, wenn die personenbezogenen Daten in Akten manuell verarbeitet werden

11.

Müssen nichtöffentliche Stellen (Privatwirtschaft) gemäß DS-GVO und BDSG einen Datenschutzbeauftragten benennen?

a)

Ja, wenn sie in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen

b)

Ja, wenn sie z.B. personenbezogene Daten geschäftsmäßig für Zwecke der Markt- und Meinungsforschung verarbeiten

c)

Ja, wenn sie im Unternehmen mindestens 200 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigen

d)

Ja, wenn sie im Unternehmen eine Videoüberwachungsanlage betreiben

12.

Welche Aussagen zur DS-GVO sind richtig?

a)

Sie gilt für die ganz oder teilweise automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten

b)

Sie gilt für die nichtautomatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten, die in einem Dateisystem gespeichert sind oder gespeichert werden

c)

Sie gilt für die familiäre Verarbeitung personenbezogener Daten, z.B. für das Führen von Anschriftenverzeichnissen, die keinen Bezug zu einer beruflichen Tätigkeit haben

d)

Sie gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten durch die zuständigen Behörden zum Zwecke der Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit

13.

Zum Zweck der Selbsthilfe gemäß § 229 BGB kann der Verpflichtete festgenommen werden. Welche Aussagen dazu sind richtig?

a)

Die Festnahme des Schuldners setzt neben Fluchtverdacht voraus, dass obrigkeitliche Hilfe nicht rechtzeitig zu erlangen ist

b)

Der Festgenommene darf zum Zweck der Eigensicherung nach Waffen und gefährlichen Gegenständen durchsucht werden

c)

Die Selbsthilfehandlung darf nicht weiter gehen, als zur Abwendung der Gefahr der Verwirklichung des Anspruchs erforderlich ist

d)

Der Festgenommene muss erst dann freigelassen werden, wenn es das zuständige Amtsgericht anordnet

14.

14. Passant P hat sich vor Ladenschluss in einem Kaufhaus einschließen lassen. Kaufhausdetektiv K entdeckt P und fordert ihn auf, das Kaufhaus zu verlassen. P weigert sich. K setzt bei P einen Festhaltegriff an und bringt ihn nach draußen. War die Maßnahme von K gemäß BGB gerechtfertigt?

a)

A Ja. P hatte eine gegenwärtige Gefahr geschaffen. K durfte P im Wege des aggressiven Notstands gemäß § 904 BGB aus dem Kaufhaus bringen

b)

B Ja. P hielt sich unbefugt im Kaufhaus auf. Deshalb durfte K den P im Rahmen der allgemeinen Selbsthilfe gemäß § 229 BGB nach draußen bringen

c)

C Ja. P handelte in verbotener Eigenmacht in Form der Besitzstörung. K durfte den P aufgrund der Selbsthilfe des Besitzdieners gemäß §§ 859, 869 BGB nach draußen bringen

d)

D Ja. Das Verhalten des P stellt einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff gegen das Hausrecht des Kaufhausbetreibers dar. Deshalb durfte K den P im Rahmen der Notwehr gemäß § 227 BGB nach draußen bringen

15.

Gemäß §§ 855 und 860 BGB darf der Besitzdiener die Rechte ausüben, die dem Besitzer zustehen. Auf welche Fälle trifft dies zu?

a)

Er darf zur Durchsetzung eines Anspruchs zugunsten des Besitzers den Täter festnehmen, wenn er der Flucht verdächtig ist

b)

Er darf eine dem Besitzer weggenommene Sache dem auf frischer Tat betroffenen oder verfolgten Täter notfalls mit Gewalt abnehmen

c)

Er darf sich mit Gewalt einer Besitzstörung erwehren, die gegen den Besitzer gerichtet ist

d)

Er darf eine gegen den Besitz des Besitzherrn gerichtete gegenwärtige Gefahr Abwenden

16.

Die Wachperson F beobachtet auf der Heimfahrt vom Wachdienst, wie eine ihr unbekannte Person vor einer Gaststätte ein Fahrrad ankettet. Dieses Fahrrad wurde vor einigen Tagen aus dem Fuhrpark ihres Wachobjektes gestohlen. Die unbekannte Person betritt die Gaststätte. Darf F im Sinne der ihm übertragenen allgemeinen Selbsthilfe gemäß § 229 BGB tätig werden?

a)

Ja. Er darf die Kette entfernen und das Fahrrad an sich nehmen. Damit sichert F den Anspruch auf Herausgabe des Eigentums

b)

Nein. Es kann angenommen werden, dass sich die Person längere Zeit in der Gaststätte aufhalten wird. So kann die sofort informierte Polizei noch rechtzeitig eintreffen

c)

Ja. Die Person kann festgenommen werden, wenn diese sich mit dem Fahrrad unerkannt entfernen will, bevor die alarmierte Polizei eintrifft

d)

Nein, da die unbekannte Person nicht auf frischer Tat bei der Wegnahme des Fahrrads betroffen wurde

17.

Damit die allgemeine Selbsthilfe gemäß § 229 BGB zulässig ist, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Welche gehören dazu?

a)

Obrigkeitliche Hilfe kann nicht rechtzeitig erlangt werden

b)

Es muss ein gegenwärtiger und rechtswidriger Angriff vorliegen

c)

Der Täter muss auf frischer Tat verfolgt werden

d)

Ohne sofortiges Einschreiten besteht die Gefahr, dass die Anspruchsverwirklichung vereitelt oder wesentlich erschwert wird

18.

Wachperson W bewacht das Lager eines Kunden. Während eines Kontrollganges beobachtet W die Person X, die vor der Wand einer Lagerhalle steht und eine Farbspraydose hörbar schüttelt. W ist Besitzdiener. Kann W gemäß BGB eingreifen, um die Verunstaltung der Lagerhalle mit Graffiti durch X zu verhindern?

a)

Ja, W kann aber erst im Sinne der allgemeinen Selbsthilfe einschreiten, wenn X begonnen hat, die Wand der Lagerhalle zu besprühen

b)

Ja, W kann durch das Selbsthilferecht des Besitzdieners verhindern, dass X den Besitz des Kunden durch Graffiti stört

c)

Ja, W kann den unmittelbar bevorstehenden, rechtswidrigen Angriff auf das Rechtsgut „Eigentum" des Kunden durch Notwehr abwehren

d)

Ja, W kann im Sinne des Angriffsnotstands gegen X vorgehen, um die Gefahr der Verunstaltung der Lagerhalle durch Graffiti abzuwenden

19.

Welche Aussagen zum Besitzdiener sind gemäß § 855 BGB richtig?

a)

Ein Besitzdiener begeht verbotene Eigenmacht, wenn er im Umgang mit einer Sache nach eigenem Willen verfährt und dabei das Weisungsrecht des Besitzers missachtet

b)

Der weisungsberechtigte Besitzer muss zugleich auch der Eigentümer der Sache sein, die er dem Besitzdiener überlässt

c)

Besitzdiener ist, wer im Umgang mit einer Sache den Weisungen des Besitzers der Sache folgen muss und die Weisungen erfüllt, z.B. im Umgang mit Dienstfahrzeugen

d)

Besitzdiener haben an den vom Besitzer übernommenen Sachen unmittelbaren Besitz

20.

Wie unterscheiden sich die Notwehr und der Verteidigungsnotstand gemäß BGB?

a)

Bei der Notwehr droht eine Gefahr, die von einer Sache ausgeht

b)

Bei der Notwehr geht ein Angriff von einem Menschen aus

c)

Beim Verteidigungsnotstand geht ein Angriff von einem Menschen aus

d)

Beim Verteidigungsnotstand droht eine Gefahr, die von einer Sache ausgeht

21.

A wurde sein Roller gestohlen. Einige Tage später begegnet er auf der Straße dem ihm unbekannten D, der gerade mit diesem Roller wegfahren will. Was darf A gemäß § 229 BGB, allgemeine Selbsthilfe, tun?

a)

Er darf dem D den Roller abnehmen und wieder in Besitz nehmen. A darf dabei den Widerstand des D beseitigen

b)

Er darf D nach einem Ausweis durchsuchen, wenn D seine Personalien nicht freiwillig nennen will

c)

Er darf D festnehmen, wenn D seine Personalien nicht nennen will und versucht, unerkannt zu entkommen

d)

Er darf gegen D nichts unternehmen, weil er D nicht auf frischer Tat betroffen hat

22.

Wann befindet sich eine Person in einer „Notwehrlage" im Sinne der Notwehr gemäß § 227 BGB?

a)

Wenn die Person grundlos von einer geistig verwirrten Person mit einer Eisenstange geschlagen wird

b)

Wenn die Person von einem zehnjährigen Kind rechtswidrig und gegenwärtig angegriffen wird

c)

Wenn die Person von einem herrenlosen Tier angefallen wird

d)

Wenn die Person von herabstürzenden Dachziegeln getroffen und verletzt wird

23.

Welche Aussagen zum Verteidigungsnotstand gemäß § 228 BGB sind richtig?

a)

Die Notstandshandlung muss zur Abwendung der Gefahr erforderlich sein. Die Beschädigung oder Zerstörung der Sache darf nicht außer Verhältnis zu der Gefahr stehen

b)

Der Verteidigungsnotstand erlaubt die Beschädigung oder Zerstörung einer fremden Sache, um damit eine durch sie drohende Gefahr abzuwenden

c)

Beim Verteidigungsnotstand kann die drohende Gefahr von Sachen, Tieren, Witterungsverhältnissen oder Menschen ausgehen

d)

Die Notstandshandlung ist unzulässig, wenn der Notstandshandelnde die Gefahr selbst verursacht hat

24.

Was beschreibt das Hausrecht?

a)

Der Hausrechtsinhaber kann bestimmen, welche Personen sich in seinem Hausrechtsbereich aufhalten dürfen

b)

Der Hausrechtsinhaber kann Verhaltensregeln für seinen Hausrechtsbereich festlegen

c)

Der Hausrechtsinhaber muss zustimmen, wenn Personen mit Sonderzugangsrechten seinen Hausrechtsbereich betreten wollen

d)

Der Hausrechtsinhaber darf in seinem Hausrechtsbereich tun und lassen, was er will

25.

Wer wird im Sinne der vorläufigen Festnahme gemäß § 127 Abs. 1 StPO „auf frischer Tat betroffen"?

a)

Wer nach Begehung der Straftat am Tatort oder in dessen unmittelbarer Nähe gestellt wird

b)

Wer bei der Begehung einer verfolgbaren Straftat gestellt wird

c)

Wer bei der Begehung einer Ordnungswidrigkeit gestellt wird

d)

Wer bei der Begehung eines versuchten Hausfriedensbruchs gestellt wird

26.

Die Straftat wird allgemein als eine tatbestandsmäßige, rechtswidrige und schuldhafte Handlung eines Menschen dargestellt. Wobei handelt es sich im strafrechtlichen Sinne um eine schuldhafte menschliche Handlung?

a)

Wenn eine Person bei einem Unglücksfall keine Hilfe leistet, obwohl dies möglich und zumutbar wäre

b)

Wenn sich eine Person im Zustand der Bewusstlosigkeit bewegt und dabei eine andere Person verletzt

c)

Wenn eine Person in rechtswidriger Zueignungsabsicht eine fremde bewegliche Sache einem anderen wegnimmt

d)

Wenn ein 12-jähriger Schüler gewollt einen anderen Schüler mittels einer Ohrfeige körperlich misshandelt

27.

Welche Aussagen zum Diebstahl (§ 242 StGB) und zur Unterschlagung (§ 246 StGB) sind richtig?

a)

Bei beiden Delikten ist der Versuch straflos

b)

Bei beiden Delikten handelt es sich um Vergehen

c)

Bei beiden Delikten handelt es sich um Offizialdelikte

d)

Bei beiden Delikten handelt es sich um Antragsdelikte

28.

Welche Aussage/n zur Verteidigungshandlung bei der Notwehr gemäß § 32 StGB ist/sind richtig?

a)

Die Abwehr des Angriffs kann als Gegenangriff erfolgen

b)

Es ist zur Abwehr stets das Mittel einzusetzen, welches in seiner Intensität dem Mittel des Angriffs entspricht

c)

Sofern mehrere Mittel zur Abwehr des Angriffs zur Verfügung stehen, ist das mildeste und geeignetste Mittel zu wählen

d)

Bei einem Angriff auf das Eigentum darf nicht auf das höherwertige Rechtsgut der Gesundheit des Angreifers eingewirkt werden

29.

Welche Aussagen zur Notwehr gemäß § 32 StGB sind richtig?

a)

Die Notwehr ist ein Rechtfertigungsgrund

b)

Die Notwehr ist ein Entschuldigungsgrund

c)

Die Notwehr ist zulässig gegen Angriffe von gefährlichen Tieren

d)

Die Notwehr erlaubt nur die Verletzung von Rechtsgütern des Angreifers, z.B. die körperliche Unversehrtheit

30.

Welche Aussage trifft auf Vergehen im Sinne des StGB zu?

a)

Bei Vergehen ist die Strafverfolgung erst dann möglich, wenn ein Strafantrag gestellt wurde

b)

Bei Vergehen ist nur Vorsatz oder Unterlassen strafbar

c)

Bei Vergehen ist der Versuch nur strafbar, wenn er durch das Gesetz ausdrücklich mit Strafe bedroht ist

d)

Bei Vergehen ist der Versuch stets strafbar

31.

Welche Aussagen zur „Unterschlagung" gemäß § 246 StGB sind richtig?

a)

Unterschlagung liegt z.B. vor, wenn eine Person eine auf der Straße gefundene Sache in der Absicht einsteckt, diese zu behalten

b)

Die Unterschlagung schützt das Rechtsgut „Eigentum"

c)

Bei der Unterschlagung nimmt der Täter einem anderen eine bewegliche Sache mit Gewalt weg

d)

Die Unterschlagung ist auch bei fahrlässiger Begehung strafbar

32.

Wer begeht eine strafbare Freiheitsberaubung gemäß § 239 StGB?

a)

Wer einen Menschen gegen dessen Willen an einen Baum ankettet

b)

Wer einen Menschen bei Begehung eines Diebstahls gemäß § 127 Abs. 1 StPO vorläufig festnimmt

c)

Wer unbefugt alle Ausgänge eines Gebäudes blockiert, sodass niemand nach Hause gehen kann

d)

Wer einen Menschen in einen Raum einsperrt, der sich im Erdgeschoß befindet und mit leicht zu öffnenden Fenstern ausgestattet ist.

33.
  1. 33. Wann liegt gefährliche Körperverletzung gemäß §§ 223, 224 StGB vor?

a)

Wenn jemand mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs die Körperverletzung begeht

b)

Wenn jemand durch die Körperverletzung den Verlust des Sehvermögens auf einem Auge verursacht

c)

Wenn jemand die Körperverletzung mittels hinterlistigen Überfalls begeht

d)

Wenn jemand durch die Körperverletzung, z.B. eine Ohrfeige, das körperliche Wohlbefinden für kurze Zeit beeinträchtigt

34.

Wann liegt der besonders schwere Fall des Diebstahls gemäß §§ 242, 243 StGB vor?

a)

Wenn der Täter die Hilflosigkeit einer anderen Person ausnutzt und ihr die Geldbörse aus der Hosentasche stiehlt

b)

Wenn der Täter eine Geldbörse aus einem offenen Einkaufskorb stiehlt

c)

Wenn der Täter aus einem Museum ein nicht gesichertes Ausstellungsstück stiehlt

d)

Wenn der Täter in einem Kaufhaus Parfüm im Wert von 30 Euro stiehlt

35.

Was bedeutet der Grundsatz „Keine Strafe ohne Gesetz" gemäß StGB?

a)

Eine Person darf nur bestraft werden, wenn ihr Verhalten einen gesetzlich umschriebenen Tatbestand erfüllt

b)

Dieser im Grundgesetz verankerte Grundsatz dient der Einschränkung staatlicher Willkür

c)

Dieser Grundsatz gilt nur für Straftatbestände, die im StGB beschrieben werden

d)

Dieser Grundsatz umfasst auch, dass Strafgesetze rückwirkend erlassen und angewendet werden können

36.

Kaufhausdetektiv K soll im Zusammenhang mit einem Diebstahl als Zeuge aussagen. Was muss K als Zeuge gemäß StPO beachten?

a)

K darf sich als Zeuge bei der Vernehmung keiner schriftlichen Unterlagen bedienen, um seine Erinnerungen aufzufrischen

b)

K ist verpflichtet, wahrheitsgemäß auszusagen, sofern die StPO keine Ausnahme zulässt, etwa das Auskunftsverweigerungsrecht

c)

K ist verpflichtet, zum festgesetzten Termin zur Vernehmung vor dem Richter zu erscheinen

d)

K muss zur Zeugenvernehmung nur dann erscheinen, wenn er schriftlich und unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen geladen wird

37.

Welche Unfälle sind über die für das Bewachungsgewerbe zuständige Verwaltungs-Berufsgenossenschaft versichert?

a)

Arbeitsunfälle

b)

Wegeunfälle

c)

Häusliche Unfälle

d)

Freizeitunfälle

38.

Welche Pflichten beschreibt die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, für den Unternehmer?

a)

Er muss dafür sorgen, dass das Wach- und Sicherungspersonal anhand der Dienstanweisung vor Aufnahme der Tätigkeit und darüber hinaus regelmäßig unterwiesen wird

b)

Er muss dafür sorgen, dass das Wach- und Sicherungspersonal jährlich einer arbeitsmedizinischen Untersuchung unterzogen wird, um die körperliche Eignung zu überprüfen

c)

Er muss dafür sorgen, dass das Wach- und Sicherungspersonal die Dienstanweisung wöchentlich zur Kenntnis nimmt und dies mit seiner Unterschrift bestätigt

d)

Er muss dafür sorgen, dass für Geldtransporte nur Personen eingesetzt werden, die mindestens 18 Jahre alt, persönlich zuverlässig, geeignet sowie für diese Aufgabe besonders ausgebildet und in diese eingewiesen sind

39.

Die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, verbietet den Genuss von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln während der Dienstzeit und in einem angemessenen Zeitraum vor Dienstantritt. Was sind „andere berauschende Mittel"?

a)

Medikamente, die die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen

b)

Koffein- und nikotinhaltige Genussmittel

c)

Energydrinks

d)

Betäubungsmittel

40.

40. Welche Aussagen zur Ausrüstung sind gemäß der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, richtig?

a)

Sie muss immer auf dem neuesten technischen Stand sein

b)

Sie muss sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden

c)

Sie muss vor Witterungseinflüssen schützen und wasserabweisend sein

d)

Sie darf die Bewegungsfreiheit nicht mehr als nach den Umständen unvermeidbar beeinträchtigen

41.

Wofür sind gemäß der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, besondere Befähigungsnachweise für Wach- und Sicherungstätigkeiten erforderlich?

a)

Für das Führen von Diensthunden

b)

Für das Begleiten von Besuchern

c)

Für die Durchführung von Eingangskontrollen

d)

Für das Führen von Schusswaffen

42.

Während eines Kontrollgangs entdeckt eine Wachperson eine nicht abgesicherte Gefahrenstelle. Was muss die Wachperson im Sinne der Unfallverhütung tun?

a)

Sie muss die Gefahrenstelle, soweit möglich und zumutbar, unverzüglich absichern

b)

Sie muss das Ereignis im Wachbuch eintragen. Weitere Pflichten hat sie nicht

c)

Sie muss unverzüglich damit beginnen, den Grund für die Gefahrenstelle zu ermitteln

d)

Sie muss gemäß der Dienstanweisung den Sachverhalt sofort der zuständigen Stelle melden

43.

Welche Voraussetzungen müssen Diensthunde gemäß der Unfallverhütungs­vorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, erfüllen?

a)

Als Diensthunde dürfen Leihhunde eingesetzt werden, wenn diese eine tägliche Gesamtbelastungsdauer von zwölf Stunden leisten können

b)

Bösartige Diensthunde dürfen nur durch erfahrene Hundeführer und mit Maulkorb geführt werden

c)

Ungeprüfte Hunde dürfen unter bestimmten Voraussetzungen für Wahrnehmungs- und Meldeaufgaben eingesetzt werden

d)

Als Diensthunde sind nur Hunde geeignet, die für die vorgesehenen Aufgaben ausgebildet sind und eine entsprechende Prüfung mit Erfolg abgelegt haben

44.

Welche Aussagen zur Dienstanweisung sind gemäß Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, richtig?

a)

In der Dienstanweisung können zur Durchsetzung von Ordnungsregeln im Wachobjekt auch Polizeibefugnisse übertragen werden

b)

Das Verhalten des Wach- und Sicherungspersonals und das Weitermelden von Mängeln und besonderen Gefahren ist in der Dienstanweisung zu regeln

c)

Vor jedem Dienstbeginn muss die Kenntnisnahme der Dienstanweisung durch Unterschrift bestätigt werden

d)

Wachpersonen, die die Dienstanweisung nicht befolgen, begehen eine Ordnungswidrigkeit

45.

Welche Aussage zu den Anscheinswaffen ist gemäß WaffG richtig?

a)

Sie weisen Funktionen von Schusswaffen auf. Mit ihnen werden Geschosse durch einen Lauf getrieben

b)

Sie sind Gegenstände, die mit gebräuchlichen Werkzeugen so umgebaut werden können, dass aus ihnen Geschosse verschossen werden können

c)

Sie sind Nachbildungen von Schusswaffen, die äußerlich den Anschein von Feuerwaffen hervorrufen

d)

Anscheinswaffen dürfen in der Öffentlichkeit geführt werden, da sie keine Gefahr für andere darstellen

46.

Eine Wachperson hat ein behördlich zugelassenes Elektroimpulsgerät im persönlichen Besitz. Zum Eigenschutz führt sie diesen Gegenstand im Dienst bei sich. Ist diese Handlungsweise erlaubt?

a)

Nein, wenn die Wachperson keine Erlaubnis von ihrem Arbeitgeber hat

b)

Ja, wenn der Auftraggeber zugestimmt hat

c)

Ja, zum Eigenschutz sind behördlich zugelassene Verteidigungsmittel immer erlaubt

d)

Ja, wenn das Elektroimpulsgerät über ein PTB-Prüfzeichen verfügt

47.

Welche Aussagen für die Erteilung einer „Waffenbesitzkarte" sind gemäß WaffG richtig?

a)

Für die Erteilung einer Waffenbesitzkarte für Schusswaffen sind Art, Anzahl und Kaliber der Schusswaffen anzugeben

b)

Die Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen wird durch Eintragung in einen Waffenschein erteilt

c)

Innerhalb von zwei Wochen muss der zuständigen Behörde der Erwerb schriftlich oder elektronisch angezeigt und die Waffenbesitzkarte zur Eintragung des Erwerbs vorgelegt werden

d)

Die Erlaubnis zum Erwerb einer Schusswaffe gilt für die Dauer von drei Monaten, die Erlaubnis zum Besitz wird auf ein Jahr befristet

48.

Welche Aussagen zum „Kleinen Waffenschein" gemäß WaffG sind richtig?

a)

Er wird befristet erteilt

b)

Er wird unbefristet erteilt

c)

Er wird nur mit Beschränkungen erteilt

d)

Er gilt nur für Schreckschuss-, Reizgas- und Signalwaffen mit PTB-Zeichen im Kreis

49.

Warum werden Mitarbeitergespräche geführt?

a)

Zur Ermittlung der Zufriedenheit der Mitarbeiter

b)

Zur Verdeutlichung der Hierarchieunterschiede

c)

Zur Verhinderung von Gerüchten und Stärkung des gegenseitigen Vertrauens

d)

Zur Weitergabe von internen Firmeninformationen des Auftraggebers

50.

Was bewirken Gesten als Ausdrucksmittel der nonverbalen Kommunikation am ehesten?

a)

Sie verbessern die Verständlichkeit des Gesagten

b)

Sie verfälschen das Gesagte

c)

Sie ermöglichen in allen Kulturen Verständigung

d)

Sie stören die Kommunikation und lenken den Zuhörer ab

51.

Mitarbeitergespräche sind ein wichtiges Instrument zur Mitarbeiterführung. Welche Grundsätze gelten für solche Gespräche?

a)

Der Vorgesetzte lädt die Mitarbeiter frühzeitig zum Gespräch ein

b)

Der Vorgesetzte spielt seine größere Gesprächserfahrung und höhere Position aus

c)

Der Vorgesetzte informiert die Mitarbeiter vorher nicht über den Gesprächsanlass

d)

Der Vorgesetzte fasst am Ende des Gesprächs die Ergebnisse kurz zusammen

52.

Wozu dient das sogenannte „aktive Zuhören"?

a)

Es soll Vertrauen zum Gesprächspartner aufbauen

b)

Es soll ermöglichen, den Gesprächspartner zu manipulieren

c)

Es soll dem Gesprächspartner Wertschätzung signalisieren

d)

Es soll die Kontrolle über den Gesprächspartner ermöglichen

53.

Was sollte bei der Kommunikation mit Geflüchteten beachtet werden?

a)

Fragen stellen und aktiv zuhören

b)

Bei Schwierigkeiten Ordnungsregeln in jedem Fall durchsetzen

c)

Ausschließlich auf der Sachebene kommunizieren

d)

Eigene Werte transparent machen, ohne dabei zu belehren

54.

In welchen Fällen wird Stress positiv empfunden?

a)

Wenn er durch eine besonders schwierige Aufgabe ausgelöst wird

b)

Wenn er durch Angst ausgelöst wird

c)

Wenn er durch eine angestrebte Beförderung ausgelöst wird

d)

Wenn er durch ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch ausgelöst wird

55.

Ein Mitarbeiter ist unentschuldigt mehrfach zu spät zum Dienst erschienen. Was ist beim Mitarbeitergespräch zu beachten?

a)

Mit dem Mitarbeiter ist ein Vieraugengespräch zu führen

b)

Der Mitarbeiter ist vor den anderen Kollegen zu kritisieren

c)

Die Kritik ist emotional vorzubringen

d)

Die Eigenverantwortung des Mitarbeiters ist zu fördern

56.

In welchen Fällen kann negativer Stress ausgelöst werden?

a)

Wenn routinemäßig eine Tätigkeit mit viel Erfahrung ausgeübt wird

b)

Wenn ein Mitarbeiter bei der Ausübung neuer Tätigkeiten überfordert ist

c)

Wenn leichte Bürotätigkeiten ohne hohe Anforderungen verrichtet werden

d)

Wenn in Räumen bei höhen Temperaturen und Lärm gearbeitet werden muss

57.

Was ist im Umgang mit einer wütenden Person hilfreich, um deeskalierend zu wirken?

a)

Die Situation auf der Beziehungsebene zu Ende bringen. Die Sachebene ist nicht hilfreich

b)

Die andere Person zur Ruhe kommen lassen und Verständnis zeigen

c)

Wenn die Person beleidigend wird, laut werden und mit Folgen drohen

d)

Selbstbeherrscht sein und mit Emotionen offen umgehen

58.

Wachpersonen sollen auch in schwierigen Situationen Ruhe bewahren. Was kann dazu beitragen?

a)

Bei Aggression mit Gegenaggression reagieren

b)

Beleidigungen im Dienst nicht persönlich nehmen

c)

Ausreichend Abstand zum Gegenüber halten

d)

Den eigenen Standpunkt stets lautstark vertreten

59.

Mehrere Erwachsene nähern sich dem Einlass einer Veranstaltung. Sie unterhalten sich lautstark, einige stoßen sich freundschaftlich an. Welche Einschätzung dieser Situation ist wahrscheinlich richtig?

a)

Die Gruppe stellt eine Gefahr dar. Es droht eine Eskalation der Situation. Der Zugang ist zu unterbinden

b)

Die Gruppe stellt allem Anschein nach keine Gefahr dar. Sie ist offensichtlich gut gelaunt. Es reicht zunächst aus, die Erwachsenen zu beobachten

c)

Die Gruppe stellt eine Gefahr dar. Auf freundschaftliches Schubsen folgt immer eine handgreifliche Auseinandersetzung

d)

Die Gruppe stellt eine Gefahr dar, weil die körperliche Unversehrtheit anderer Besucher stark gefährdet ist

60.

Wodurch wird Deeskalation gefördert?

a)

Durch die Veränderung der Sichtweise auf aggressives Verhalten

b)

Durch die konsequente Durchsetzung des Hausrechts

c)

Durch die Verminderung gewaltauslösender Faktoren

d)

Durch das Eindämmen des freien Willens des Gegenübers

61.
  1. 61. Die Kommunikation hat den Informationsaustausch zwischen einem Sender und einem Empfänger zum Gegenstand. Wie lassen sich dabei Missverständnisse vermeiden?

a)

Indem der Empfänger nachfragt, wenn er eine Information nicht vollständig wahrgenommen hat

b)

Indem der Empfänger aus Höflichkeit den Sender glauben lässt, er habe alle Informationen verstanden

c)

Indem Sender und Empfänger auf unterschiedlichen Ebenen kommunizieren

d)

Indem der Sender wichtige Informationen durch den Empfänger wiederholen lässt

62.
  1. 62. Ein Ladendetektiv ertappt eine Person beim Diebstahl. Welches Verhalten ist für den Ladendetektiv empfehlenswert?

a)

Die Person ermahnen und im Wiederholungsfall ein Hausverbot androhen

b)

Der Person in Anwesenheit anderer Kunden laut Vorwürfe machen

c)

Der Person gegenüber ruhig und sachlich bleiben

d)

Mit der Person an einem neutralen Ort sprechen

63.
  1. 63. Wann verhalten sich Wachpersonen professionell?

a)

Wenn sie autoritär auftreten und entsprechend handeln

b)

Wenn sie grundsätzlich auf ihrem Standpunkt beharren

c)

Wenn sie kundenorientiert und angemessen handeln

d)

Wenn sie rechthaberisch auftreten

64.

64. Welche Aussage über das Verhalten einer Einzelperson in Gruppen, Mengen oder Massen ist richtig?

a)

A In der Gruppe, Menge oder Masse fühlt sich die Einzelperson unterlegen und hält sich mit eigenen Aktivitäten zurück

b)

B Eine Person verhält sich immer gleich. Es ist egal, ob sie allein oder Mitglied einer Gruppe ist oder sich in einer Menge oder Masse befindet

c)

C In der Anonymität der Gruppe, Menge oder Masse lassen sich Einzelpersonen oft zu Handlungen verleiten, die sie sonst unterlassen würden

d)

D Das Verhalten einer Person in einer Gruppe ist unberechenbar, sie unterwirft sich spontanen Gruppenregeln und passt sich stets an

65.

65. Welche Melder sind für die „Fallenüberwachung“, bei der die Bewegung von Personen detektiert werden soll, geeignet?

a)

A Glasbruchmelder

b)

B Kapazitativer Feldveränderungsmelder

c)

C Infrarotmelder

d)

D Ultraschallmelder

66.

66. Welches Behältnis ist für die sichere Aufbewahrung von Dienstunterlagen ausreichend, z.B. für Dienstanweisungen, Besucherausweise und Berichte?

a)

A Stahlblechschrank mit Sicherheitsverschluss

b)

B Panzergeldschrank mit mechanischer und geistiger Verschlusseinrichtung

c)

C Feuersicherer Datensicherungsschrank

d)

D Geprüfter Wertschutztresor

67.

67. Welcher Brandklasse sind die Stoffe Lacke, Teer und Alkohole zugeordnet?

a)

A Brandklasse A

b)

B Brandklasse B

c)

C Brandklasse C

d)

D Brandklasse D

e)

E Brandklasse F

68.

68. Was bedeutet der „Duplex-Betrieb“ beim Funkbetrieb?

a)

A Die Datenübertragung ist nur in eine Richtung möglich

b)

B Die Datenübertragung ist nur abwechselnd in beiden Richtungen einer Telekommunikationsverbindung möglich

c)

C Die Datenübertragung ist gleichzeitig in beiden Richtungen einer Telekommunikationsverbindung möglich

d)

D Die Datenübertragung ist nur zwischen zwei ortsfesten Funkstellen möglich

69.

69. Was bewirkt die nachträgliche Montage von Sicherheitsfolien auf Glasflächen?

a)

A Erhöhung des Widerstandswertes

b)

B Verringerung des Verletzungsrisikos durch Splitterschutz

c)

C Schallschutz

d)

D Wärmeschutz

70.

70. Für welche Arten der Überwachung sind Körperschallmelder einsetzbar?

a)

A Zur Überwachung von Wertschutzräumen und Wertschutzschränken

b)

B Zur Überwachung von allen Arten von Räumen

c)

C Zur Überwachung von Wänden, Decken und Böden

d)

D Zur Überwachung einzelner Wertgegenstände

71.

71. Welche Aussagen zum Digitalfunk sind richtig?

a)

A Er ist störanfälliger und leistungsschwächer als der Analogfunk

b)

B Er bietet eine Notruffunktion mit Ortungsmöglichkeit

c)

C Er gewährt eine bessere Sprachqualität und unterdrückt störende Hintergrundgeräusche

d)

D Er ist leicht abzuhören, d.h., der Datenschutz ist nicht gesichert

72.

72. Welche Maßnahmen gehören zum organisatorischen vorbeugenden Brandschutz?

a)

A Das Aufstellen einer Brandschutzordnung

b)

B Der Einbau von schwer entflammbaren Material

c)

C Die Erkennung und Bekämpfung von Bränden

d)

D Die Planung von Brandschutzkontrollen