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Fragen zur Berufsausbildung

Total questions: 44

Worksheet time: 22mins

Name
Class
Date
1.

Entscheiden Sie, welche gesetzlichen Regelungen tatsächlich von den Ausbildern bei der Berufsausbildung Jugendlicher zu beachten sind. (2Antworten)

a)

Jugendarbeitsschutzgesetz

b)

Tarifvertragsgesetz

c)

Jugendschutzgesetz

d)

Elternzeitgesetz

e)

Bundesurlaubsgesetz

2.

Mit wem sollte der Ausbilder in welchen Fragen der Berufsausbildung Jugendlicher zusammenarbeiten?

(2Antworten)

a)

mit der zuständigen Gewerkschaft bezüglich der Gestaltung der Arbeitszeiten und Pausenregelungen erfolgen.

b)

sich mit Arbeitsberatern der zuständigen Arbeitsagentur auf die Bewerberauswahl konzentrieren.

c)

mit dem Berater der zuständigen Stelle wegen der sachlichen und zeitlichen Gestaltung der Berufsausbildung erfolgen.

d)

mit gesetzlichen Vertretern des Auszubildenden gesucht werden.

e)

mit den Mitarbeitern des zuständigen Jugendamtes bei Lernschwierigkeiten gesucht werden.

3.

Entscheiden Sie, welche Erwartungen die Ausbilder im Umgang mit Auszubildenden unbedingt erfüllen müssen. (3Antworten)

a)

Ausbildungsmethoden und –medien zielgruppengerecht auswählen und einsetzen können.

b)

alle Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse des Ausbildungsberufes selbst vermitteln können.

c)

bereit sein, sich ständig auf fachlichen und berufspädagogischen Gebieten weiterzubilden.

d)

Sich auf die Durchsetzung der Interessen des Unternehmers konzentrieren.

e)

über Sozialkompetenzen verfügen, um Auszubildende führen zu können.

4.

Entscheiden Sie, wie Sie die Übereinstimmung der Ausbildungsinhalte des neuen Ausbildungsberufes mit den Ihnen bekannten betrieblichen Anforderungen feststellen. (2Antworten)

a)

den Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten im Ausbildungsrahmenplan.

b)

den in den Informationen der Bundesagentur für Arbeit beschriebenen Einsatzmöglichkeiten.

c)

den Prüfungsinhalten der Abschlussprüfung in der Ausbildungsordnung des neuen Ausbildungsberufes.

d)

der ergänzend in der Ausbildungsordnung enthaltenen „Beschreibung der Tätigkeiten, für deren Ausübung die Berufsausbildung vorbereitet“

5.

Entscheiden Sie, wie Sie die betrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten für den neuen Ausbildungsberuf prüfen können. (2Antworten)

a)

die Lernziele des Rahmenlehrplanes im Rahmen des Geschäftsprozesses umgesetzt werden können.

b)

alle im Ausbildungsrahmenplan aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten im Betrieb vermittelt werden können.

c)

im Betrieb die Möglichkeit besteht, die im Ausbildungsrahmenplan aufgeführten Fertigkeiten durch Arbeiten außerhalb des Geschäftsprozesses zu vermitteln.

d)

im Betrieb die Möglichkeit gegeben ist, die Auszubildenden bei der Vermittlung der Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Geschäftsprozess einzubinden.

6.

Entscheiden Sie, welche Vorgehensweise Sie der Geschäftsleitung vorschlagen, um die bestehenden Berufsausbildungsverträge auf die Ausbildung im neuen Ausbildungsberuf umstellen zu können. (3Antworten)

a)

den Auszubildenden die Situation darzustellen und eine Änderung der Berufsausbildungsverträge anzuregen.

b)

den Berufsausbildungsvertrag entsprechend abzuändern und die Auszubildenden von der Änderung zu unterrichten.

c)

die Ausbildung im neuen Ausbildungsberuf in Form eines schriftlichen Änderungsvertrages zu vereinbaren.

d)

die Änderung des Berufsausbildungsvertrages der zuständigen Stelle unter Vorlage des Änderungsvertrages anzuregen.

e)

die zuständige Stelle bei der Anmeldung zur Zwischenprüfung auf die erfolgreiche Änderung der Ausbildung auf den neuen Ausbildungsberuf hinzuweisen.

7.

Welche Unterlagen müssen zu Beginn der Berufsausbildung im Ausbildungsbetrieb vorliegen? (2Antworten)

a)

der Berufsausbildungsvertrag mit Harald Knospe

b)

die Abschriften der Zeugnisse aus den Klassenstufen 6, 7 und 8

c)

die Bescheinigung über die ärztliche Erstuntersuchung

d)

das Protokoll über das Einstellungsgespräch mit Harald Knospe

e)

die Niederschrift zu einem Telefonat mit dem Vater von Harald Knospe zum Ausbildungsbeginn

8.

Welche Mängel müssen behoben werden? (2Antworten)

a)

die Ausbildung am 01. September 2021 beginnt und am 31. August 2024 endet.

b)

Neben Harald Knospe nur sein Vater den Vertrag mit unterschrieben hat.

c)

Der Ausbildungsort sich in Rosenheim befindet.

d)

Die Ausbildungsvergütung für die gesamte Ausbildungszeit monatlich 685 € beträgt.

e)

Harald Knospe die Fahrtkoste

9.

Welche Pflichten für den Ausbildenden (Geschäftsführer) sind zwingend vorgeschrieben? (3 Antworten)

a)

Bereitstellung der persönlichen Schutzkleidung

b)

Freistellung für außerbetriebliche Veranstaltungen

c)

Benennung weisungsberechtigter Personen

d)

Übertragung von dem Ausbildungszweck dienenden Aufgaben

e)

Kostenübernahme für Lernmittel der Berufsschule

10.

Welche Pflichten für den Auszubildenden Harald Knospe sind zwingend vorgeschrieben? (2 Antworten)

a)

Teilnahme an außerbetrieblicher Ausbildung

b)

ärztliche Drittuntersuchung am Ausbildungsende

c)

Lernpflicht während der Ausbildungszeit

d)

Rückgabe der Ausbildungsmittel nach erfolgter Ausbildung

e)

Das Führen des Tätigkeitsnachweises (Berichtsheft) außerhalb der Ausbildungszeit

11.

Entscheiden Sie, welche der nachfolgenden Maßnahmen Sie durchführen müssen, damit das Unternehmen Auszubildende einstellen und ausbilden darf. (3 Antworten)

a)

Sie prüfen, ob das Unternehmen nach Art und Einrichtung für die Ausbildung in den beiden Berufen geeignet ist.

b)

Sie prüfen, ob für jeden der Ausbildungsberufe persönlich und fachlich geeignete Personen als Ausbilder zur Verfügung stehen.

c)

Sie prüfen, ob alle Fachkräfte im Unternehmen persönlich und fachlich geeignet sind.

d)

Sie weisen Ihren Geschäftsführer darauf hin, dass die Voraussetzungen geschaffen werden müssen, alle Ausbildungsinhalte in dem Unternehmen zu vermitteln.

e)

Sie prüfen, ob für den jeweiligen Beruf die Zahl der in dem Unternehmen beschäftigten Fachkräfte in angemessenem Verhältnis zur vorgesehenen Zahl der Auszubildenden steht.

12.

Entscheiden Sie, auf welcher Grundlage Sie die sachliche und zeitliche Gliederung durchführen haben. (2 Antworten)

a)

Anforderungen des Unternehmens

b)

Ausbildungsrahmenpläne

c)

Prüfungsordnungen

d)

Rahmenlehrpläne der Berufsschulen

e)

Berufsausbildungsverträge

13.

Entscheiden Sie, wie Sie gesetzlichen und betrieblichen Anforderungen an die Ausbildung der Industriemechaniker und der Kauffrau für Büromanagement bei der Ausbildungsplanung zu berücksichtigen haben. (2 Antworten)

a)

Sie ergänzen die gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte mit betriebsspezifischen Inhalten.

b)

Sie ersetzen nichtprüfungsrelevante Ausbildungsinhalte durch betriebsspezifische Inhalte.

c)

Sie planen entsprechende Zeiträume für die Vermittlung betriebsspezifischer Inhalte ein.

d)

Sie ersetzen nichtbetriebsrelevante Ausbildungsinhalte durch betriebsspezifische Inhalte

e)

Sie stimmen mit der zuständigen Stelle die Ausbildungsinhalte ab, die Sie durch betriebsspezifische Inhalte ersetzen

14.

Entscheiden Sie, um welchen Zeitraum die Regelausbildungszeit verkürzt werden kann. (1 Antwort)

a)

bis zu zwölf Monaten

b)

beliebig

c)

bis zu 14 Monaten

d)

bis zu sechs Monaten

15.

Entscheiden Sie, welche Vereinbarungen zur Dauer der Probezeit zulässig sind. (3 Antworten)

a)

sechs Wochen

b)

sechs Monate

c)

zwei Monate

d)

keine Probezeit, wenn Praktikum vorausgegangen ist

e)

14 Wochen

16.

Entscheiden Sie, welche Vergütungen mindestens im 1., 2. Und 3. Ausbildungsjahr zu zahlen sind. (1 Antwort)

a)

550 Euro, 650 Euro, 750 Euro

b)

550 Euro, 600 Euro, 600 Euro

c)

nur leistungsabhängige Vergütungen

d)

die mit dem Betriebsrat ausgehandelten Vergütungen

17.

Entscheiden Sie, welche Vereinbarungen zur regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit im 1. Ausbildungsjahr zulässig sind. (2 Antworten)

a)

8,4 Stunden

b)

bei Gleitzeit 9 Stunden

c)

7 Stunden

d)

8 Stunden

e)

8,5 Stunden

18.

Entscheiden Sie, welche Vereinbarung zur wöchentlichen Arbeitszeit zulässig ist. (1 Antwort)

a)

tarifvertragliche Wochenarbeitszeit von 39 Stunden

b)

Betriebsvereinbarung von wöchentlich 38 Stunden

c)

Individuelle Vereinbarung von 20 Stunden, wenn der Auszubildende noch einer Nebentätigkeit nachgeht (Teilzeitberufsausbildung)

d)

Gesetzliche Wochenarbeitszeit von 40 Stunden

19.

Entscheiden Sie, wieviel Urlaubstage (in Werktagen) in den Kalenderjahren 2021, 2022, 2023 und 2024 mindestens vereinbart werden müssen, wenn keine Verkürzung der Ausbildungszeit vereinbart ist.

a)

12 Werktage (2021)

b)

11,25 Werktage (2021)

c)

24 Werktage 2023

d)

24 Werktage 2024

e)

25 Werktage 2022

20.

Welche Auskünfte hat Ihnen Torsten Otto im Zusammenhang mit dem Berufsausbildungsvertrag zu geben? (2 Antworten)

a)

Abschlussnoten des Schulabschlusses

b)

Art des Schulabschlusses

c)

Seine Wohnanschrift, Geburtstag und Ort, Staatsangehörigkeit

d)

Namen seiner gesetzlichen Vertreter und deren Wohnanschrift

e)

Beginn seiner Berufsausbildung

21.

Welche Vertragsinhalte müssen Sie festlegen? (3 Antworten)

a)

Bezeichnung des Ausbildungsberufes

b)

die möglichen Spezialisierungen während der Berufsausbildung

c)

Urlaubszeiten, Urlaubsgeld

d)

eventuelle außerhalb des Betriebes stattfindende Ausbildungsmaßnahmen

e)

Beginn und Ende der Berufsausbildung

22.

Auf welche Pflichten des Ausbildenden werden Sie Torsten Otto hinweisen? (2 Antworten)

a)

ihm die Bescheinigungen der ärztlichen Untersuchungen von Torsten vorgelegt werden.

b)

die zuständige Stelle aktuell über den Verlauf der Ausbildung informiert wird.

c)

mindestens ein gesetzlicher Vertreter nach einem Ausbildungsjahr über den Stand der Ausbildung informiert wird.

d)

Torsten charakterlich gefördert wird.

e)

Torsten die Berufsschule regelmäßig besuchen kann.

23.

Auf welche Pflichten gegenüber dem Ausbildenden werden Sie Torsten Otto hinweisen? (3 Antworten)

a)

im Falle des Fernbleibens von Veranstaltungen zur Berufsausbildung den Ausbildenden unverzüglich informieren.

b)

für abhanden gekommene Ausbildungsmittel (z. B. Werkzeug) Ersatz leisten.

c)

den Anweisungen des Ausbildungspersonals Folge leisten.

d)

die betriebliche Ordnung beachten.

e)

im Falle morgendlichen zu späten Kommens die versäumte Zeit nachholen.

24.

Welche Hinweise werden Sie Torsten Otto für den Fall einer Kündigung geben? (2 Antworten)

a)

Während der Probezeit kann Torsten oder der Ausbildende mit einer Kündigungsfrist von zwei Wochen ohne Angaben von Gründen kündigen.

b)

Eine Kündigung während und nach der Probezeit bedarf stets der Schriftform.

c)

Wenn Torsten die Berufsausbildung nicht weiter führen will, kann er mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen diese kündigen.

d)

Wenn Torsten innerhalb des Betriebes einen anderen Beruf erlernen möchte, ist keine Kündigung des bisherigen Berufsausbildungsvertrages erforderlich.

e)

Bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Kündigung des Berufsausbildungsvertrages muss der Schlichtungsausschuss der IHK angerufen werden.

25.

Entscheiden Sie, welche Schwerpunkte in dem Gespräch zum Zeugnisentwurf von Ihnen eingesetzt werden müssen. (2 Antworten)

a)

Es sollen fachliche Defizite ausgeglichen werden.

b)

Die Auszubildenden sollen die bevorstehende Abschlussprüfung bestehen.

c)

In ihrer Persönlichkeitsentwicklung sollen die Auszubildenden positiv gefördert werden.

d)

Die Auszubildenden sollen bei einer Weiterentwicklung die künftigen Anforderungen des Berufes beachten.

e)

Die Auszubildenden sollen ihre starken und schwachen Seiten erkennen.

26.

Fritz Baum bemängelt an seinem betrieblichen Zeugnis die Darstellung einzelner Schwachstellen. Wie reagieren Sie in der Sache korrekt? (1 Antwort)

a)

Sie begründen Fritz Baum Ihren Standpunkt und verändern das betriebliche Zeugnis, indem Sie nur typische Verhaltensweisen von ihm benennen

b)

Sie machen Fritz Baum darauf aufmerksam, dass im betrieblichen Zeugnis Stärken und Schwächen wirkliche dargestellt werden müssen, und ändern nichts

c)

Sie erklären Fritz Baum, dass Sie noch wesentlich mehr Fakten während seiner Ausbildungszeit gesammelt haben, und werden das Zeugnis damit ergänzen.

d)

Sie besprechen mit Fritz Baum die Kriterien für ein wohlwollendes und wahrhaftiges Zeugnis und verändern dies entsprechend.

e)

Sie erläutern Fritz Bau, dass das Zeugnis auch von Ausbildungsbeauftragten bestätigt wurde und eine Veränderung in seinem Sinne nicht möglich ist.

27.

Schwachstellen. Wie reagieren Sie in der Sache korrekt? (1 Antwort)

a)

Sie begründen Fritz Baum Ihren Standpunkt und verändern das betriebliche Zeugnis, indem Sie nur typische Verhaltensweisen von ihm benennen.

b)

Sie machen Fritz Baum darauf aufmerksam, dass im betrieblichen Zeugnis Stärken und Schwächen wirklichkeitsnah dargestellt werden müssen, und ändern nichts.

c)

Sie erklären Fritz Baum, dass Sie noch wesentlich mehr Fakten während seiner Ausbildungszeit gesammelt haben, und werden das Zeugnis damit ergänzen.

d)

Sie besprechen mit Fritz Baum die Kriterien für ein wohlwollendes und wahrhaftiges Zeugnis und verändern dies entsprechend.

e)

Sie erläutern Fritz Bau, dass das Zeugnis auch von Ausbildungsbeauftragten bestätigt wurde und eine Veränderung in seinem Sinne nicht möglich ist.

28.

Hans Zweig, der im Verlauf seiner Berufsausbildung zwei Abmahnungen bekam, ist mit seinem qualifizierten Zeugnis nicht zufrieden und verlangt deshalb ein einfaches Zeugnis. Wie reagieren Sie in der Sache korrekt? (2 Antworten)

a)

Sie machen Hans Zweig darauf aufmerksam, dass am Ende der Berufsausbildung ein qualifiziertes Zeugnis erteilt werden muss.

b)

Sie weisen Hans Zweig darauf hin, dass die Kriterien für ein wahrhaftiges Zeugnis eingehalten wurden und das Zeugnis nicht verändert wird.

c)

Sie erläutern Hans Zweig, dass mehrere mitausbildende Fachkräfte am Zustandekommen des Zeugnisses beteiligt waren und keinen weiteren Abstrichen am Text zustimmen.

d)

Sie werden die in der Tendenz negativen Aussagen des Zeugnisses streichen und nur positive Aussagen beibehalten.

e)

Sie veranlassen die Ausfertigung eines zusätzlichen einfachen betrieblichen Zeugnisses.

29.

Entscheiden Sie, wie Sie didaktische Parallelität in der Berufsausbildung anstreben werden. (1 Antwort)

a)

Sie stimmen die Ausbildungsinhalte in ihrer inhaltlichen Abfolge im Betrieb vollständig auf die Inhalte in der Berufsschule ab.

b)

Sie stimmen den Ausbildungsrahmenplan mit dem Rahmenlehrplan der Berufsschule ab.

c)

Sie stimmen den betrieblichen Ausbildungsplan so weit wie möglich auf den Lehrplan der Berufsschule ab.

d)

Sie veranlassen, dass der Lehrplan der Berufsschule in einigen Fällen auf den betrieblichen Ausbildungsplan abgestimmt wird.

e)

Sie richten die Ausbildungsinhalte im Betrieb am Stundenplan der Berufsschule aus.

30.

Sie erkennen etwa zwei Monate vor der Zwischenprüfung, dass einige Fachinhalte aus dem Lehrplan der Berufsschule nicht behandelt wurden. Welche Entscheidung treffen Sie? (3 Antworten)

a)

Sie organisieren die Vermittlung der entsprechenden Inhalte in der kürzest möglichen Zeit.

b)

Sie informieren die Auszubildenden über das zu erwartende Defizit und erklären ihnen, dass die Zwischenprüfung in diesem Beruf keine Konsequenzen für die weitere Ausbildung hat.

c)

Sie erläutern den Auszubildenden, dass die nicht in der Berufsschule vermittelten fachlichen Inhalte durch den Betrieb abgedeckt werden.

d)

Sie werden gegenüber den Auszubildenden keine Erklärung über nicht vermittelte Inhalte abgeben.

31.

Die Arbeitstätigkeiten im Betrieb erfordern Kenntnisse und Fertigkeiten, die teilweise im Ausbildungsrahmenplan und dem Lehrplan der Berufsschule nicht enthalten sind. Entscheiden Sie, welche Möglichkeiten diesem Zweck entsprechen. (3 Antworten)

a)

Sie ermitteln den im Ausbildungsrahmenplan vorgesehen Mindestzeitumfang und nutzen einen Teil der verbliebenen Ausbildungszeit für betriebsbezogene Ausbildungsinhalte.

b)

Sie organisieren für die Auszubildenden zusätzliche Ausbildungskurse, in denen betriebsbezogene Ausbildungsinhalte vermittelt werden.

c)

Sie orientieren sich am Ausbildungsfortschritt Ihrer Auszubildenden und behandeln betriebsbezogene Ausbildungsinhalte zeitflexibel in der gewonnen Ausbildungszeit.

d)

Sie beauftragen die Auszubildenden, sich im Rahmen außerbetrieblicher Projektarbeiten diese zusätzlichen Ausbildungsinhalte zu erarbeiten.

e)

Sie vermitteln den Auszubildenden die betriebsbezogenen Ausbildungsinhalte zu Beginn des letzten Ausbildungshalbjahres.

32.

Der Firmeninhaber beauftragt Sie, die Ausbildung eines Industriemechanikers für das kommende Ausbildungsjahr vorzubereiten. Entscheiden Sie, womit Sie Ihre Vorbereitungen beginnen. (3 Antworten)

a)

Sie beschaffen sich die aktuelle Verordnung zur Berufsausbildung von Industriemechanikern.

b)

Sie lassen sich bei der zuständigen Agentur für Arbeit und der zuständigen Stelle über den Bedarf an Industriemechanikern beraten.

c)

Sie vergleichen die in der Ausbildungsordnung ausgewiesenen Ausbildungsinhalte mit den Möglichkeiten in Unternehmen.

d)

Sie sprechen mit dem Firmeninhaber über die Einstellung eines Ausbilders für die Berufsausbildung des Industriemechanikers.

e)

Sie vereinbaren einen Besichtigungs- und Gesprächstermin mit dem Ausbildungsberater der zuständigen Stelle.

33.

Entscheiden Sie, welche Möglichkeiten Sie nutzen können, falls in der Firma nicht alle Ausbildungsinhalte vermittelt werden können. (2 Antworten)

a)

Ausbildungsverbund der Agentur für Arbeit

b)

Nutzung des Berufsgrundbildungsjahres im Sinne eines Ausbildungsverbundes

c)

Ausbildungsverbund zwischen Unternehmen

d)

Vermittlung von praktischen Kenntnissen durch die Berufsschule

e)

Teilnahme an Lehrgängen eines anerkannten Bildungsträgers

34.

Bei dem Begriff Fachkompetenz haben sie sich darauf verständigt, dass

a)

die erforderlichen Kenntnisse zur Bewältigung der Arbeitsaufgaben nachhaltig angelegt werden müssen.

b)

die geforderten Hygienevorschriften vermittelt und angewendet werden müssen.

c)

die Hilfsbereitschaft/das Einfühlungsvermögen der Auszubildenden gefördert werden muss.

d)

die entsprechenden Planungsmethoden den Auszubildenden vermittelt werden müssen.

e)

die speziellen Fertigkeiten korrekt und unter Beachtung sicherheitsrelevanter Aspekte ausgeführt werden müssen.

35.

Bei dem Begriff Sozialkompetenz haben sie sich darauf verständigt, dass die Auszubildenden

a)

lernen während ihrer Arbeit systematisch und planmäßig vorzugehen.

b)

lernen besser mit dem Stress in der Küche umzugehen.

c)

sich mit den Fachkräften in der Küche grundsätzlich abzustimmen haben.

d)

ihre Kommunikationsfähigkeit systematisch zu verbessern haben.

e)

erkennen, dass es manchmal notwendig ist Kompromisse einzugehen.

36.

Bei dem Begriff Methodenkompetenz haben sie sich darauf verständigt, dass

a)

Probleme die entstehen, zunächst von den Auszubildenden gelöst werden sollten.

b)

die Auszubildenden lernen, eine optimale Zeiteinteilung für ihre Aufgabenbewältigung zu finden.

c)

die Auszubildenden Gelerntes selbständig auf neue Aufgaben übertragen können.

d)

die Auszubildenden befähigt werden sich neue Kenntnisse, Fertigkeiten und Techniken grundsätzlich selbst anzueignen.

e)

die Pünktlichkeit am Arbeitsplatz und in der Küche für die Auszubildenden oberste Priorität sein muss.

37.

Bei dem Begriff Persönlichkeitskompetenz haben sie sich darauf verständigt, dass

a)

die Flexibilität bei den Auszubildenden gefördert werden muss.

b)

die Wahrnehmungsfähigkeit der Auszubildenden für die Erwartungen der Fachkräfte gefördert werden muss.

c)

die Belastbarkeit der Auszubildenden ausgelotet und gefördert werden muss.

d)

die Zuhörfähigkeit bei den Auszubildenden verbessert werden muss.

e)

die Selbstbeherrschung in kritischen Situationen eingeübt werden muss.

38.

Die Schlüsselqualifikationen Sozial-, Methoden- und Persönlichkeitskompetenz diskutieren sie sehr ausführlich. Sie haben sich darauf verständigt, dass

a)

die Schlüsselqualifikationen in der Ausbildung nicht sonderlich gefördert werden müssen.

b)

die Schlüsselqualifikationen zur Umsetzung der Fachkompetenz absolut notwendig sind.

c)

die Schlüsselqualifikationen nicht isoliert, sondern nur im Kontext mit entsprechenden Aufgaben gefördert/eingeübt werden können.

d)

zur Förderung der Schlüsselqualifikationen überwiegend dialogorientierte- und erarbeitende Ausbildungsmethoden eingesetzt werden müssen.

e)

die erforderlichen Schlüsselqualifikationen in der Küche mit der Vier-Stufen-Methode schnell und zielstrebig angelegt/gefördert werden können.

39.

Sie schaffen Anreize, indem Sie (4 Antworten)

a)

den Schwierigkeitsgrad der neuen Aufgabe entsprechend dem Leistungsstand des jeweiligen Auszubildenden gestalten.

b)

den Nutzen der künftigen Lerninhalte darstellen.

c)

die selbständige Durchführung der erlernten Tätigkeiten in Aussicht stellen.

d)

den Auszubildenden anweisen, die vorgemachten Lerninhalte in derselben Weise auszuführen.

e)

dem Auszubildenden Freiräume gewähren, damit er u. a. seine Ideen einbringen kann.

40.

Sie erläutern die Ziele, indem Sie (3 Antworten)

a)

dem Auszubildenden Ihre Erwartungen nennen.

b)

dem Auszubildenden die einzelnen Arbeitsschritte ausführlich erklären.

c)

dem Auszubildenden die zu erreichende Leistung und/oder gewünschte Verhaltensänderung mitteilen.

d)

dem Auszubildenden die vorgegebenen Richt- und Groblernziele aus dem Ausbildungsrahmenplan nennen.

e)

dem Auszubildenden die betrieblichen Vorstellungen (Bedingungen) erläutern.

41.

Die Inhalte werden erarbeitet, indem Sie (3 Antworten)

a)

dem Auszubildenden alles vormachen und ihn nachmachen lassen.

b)

bestimmte Teilbereiche des Bearbeitungsvorgangs vormachen und die dazugehörigen Erläuterungen gemeinsam erarbeiten.

c)

unter ihrer Federführung den Bearbeitungsvorgang gemeinsam erarbeiten.

d)

den Auszubildenden auffordern, eigene Ideen/Lösungsansätze zu entwickeln/einzubringen.

e)

den Auszubildenden beauftragen, Sie bei der Durchführung genau zu beobachten und sich darüber Aufzeichnungen zu machen.

42.

Sie können die Behaltensquote erhöhen, indem Sie (4 Antworten)

a)

die Lerninhalte auswendig lernen und regelmäßig aufsagen lassen.

b)

die Lerninhalte anhand von Beispielen/Bildern veranschaulichen.

c)

die Lerninhalte in einer Mind-Map darstellen lassen.

d)

die Lerninhalte durch sinnvolle Wiederholungen festigen lassen.

e)

die Lerninhalte durch Anknüpfen an Bekanntes im Wissensnetz verankern.

43.

Sie lassen das Gelernte in der Praxis erleben, indem Sie (3 Antworten)

a)

den Auszubildenden stapelweise den gleichen Vorgang bearbeiten lassen.

b)

dem Auszubildenden Tätigkeiten übertragen, in denen er seine erworbenen Fachkenntnisse einsetzen kann.

c)

den Auszubildenden einen ausführlichen Praxisbericht über den gelernten Sachverhalt schreiben lassen.

d)

dem Auszubildenden ähnliche Aufgaben übertragen, die er selbständig lösen soll.

e)

dem Auszubildenden Gelegenheit bieten, seine erworbenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen bzw. zu reflektieren.

44.

Sie wollen Rückmeldung geben, indem Sie (3 Antworten)

a)

mit dem Auszubildenden die Zwischenergebnisse besprechen.

b)

alle Handlungsschritte schriftlich dokumentieren und dem Auszubildenden vortragen.

c)

dem Auszubildenden die offensichtlichen Schwachstellen bei der Durchführung ausführlich erläutern.

d)

die beobachtbaren Verhaltensweisen mit dem Auszubildenden analysieren.

e)

die Ergebnisse der Selbstkontrolle mit dem Auszubildenden gemeinsam auswerten.