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Weimarer Klassik 2

Total questions: 81

Worksheet time: 1hrs 12mins

Name
Class
Date
1.

Wer hat "Briefe zur Beförderung der Humanität" geschrieben?

a)

I. Kant

b)

J. G. Herder

c)

J. G. Fichte

d)

F. Schiller

2.

Was ist der Charakter unsres Geschlechts (laut Herder)?

a)

Idealismus

b)

Klassizität

c)

Humanität

d)

Ästhetik

3.

Wir bringen diesen Character fertig auf die Welt mit, er ist uns angeboren (laut Herder).

a)

richtig

b)

falsch

4.

Humanität soll das Ziel unsres Bestrebens, die Summe unsrer Übungen, unser Wert sein.

a)

richtig

b)

falsch

5.

Der politische Kontext der Weimarer Klassik ist geprägt von der sogenannten ... und den Auswirkungen der ... Revolution.

a)

"Klassik-Legende"

b)

„deutschen Misere“

c)

Französischen

d)

Oktober-...

6.

Wovon war der politische Kontext der Weimarer Klassik in Deutschland geprägt?

a)

nationale Einheit und bürgerliche Gesellschaftsordnung

b)

territoriale Zersplitterung

c)

Rückständigkeit (zaostalost)

d)

Absolutismus

7.

.... war für die Autoren der Weimarer Klassik das „alles überschattende Ereignis“.

a)

Die deutsche Misere

b)

Die Französiche Revolution

c)

Klassik-Legende

d)

Humanität

8.

Die Franz. Revolution bot Hoffnung auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, weckte aber auch Ängste vor Chaos, Gewalt und Terror.

a)

richtig

b)

falsch

9.

Weimarer Klassik ist die Antowort (im Sinne von all diesen Problemen) wegen:

a)

zeitloser Werte

b)

realisierter Harmonie

c)

normativer Poetik

d)

der Anlehnung an die Antike

10.

Es gibt das Klischee von den Deutschen als „Volk der Dichter und Denker“.

a)

richtig

b)

falsch

11.

Welche Merkmale beschreiben den Sturm und Drang?

a)

Maß, Harmonie​

Idealisierung​

b)

holistisches Menschenbild​

(natürliche Totalität)

c)

Originalgenie

d)

idealistisches Menschenbild

e)

offene Struktur

12.

Welche Merkmale beschreiben die Weimarer Klassik?

a)

Gesellschaftsdrama

b)

geschlossene Struktur

c)

idealistisches Ideendrama

d)

Graecomanie

e)

realistischer Stil

13.

Selbsthelferfigur​, Entgrenzung, Maßlosigkeit​, Alltagsnähe​ bezeichnen:

a)

die Weimarer Klassik

b)

den Sturm und Drang

14.

Deklamatorischer, sentenzhafter Stil, Versepos, Bildungsroman bezeichnen:

a)

die WK

b)

den S u. D.

15.

Was gehört zur Weimarer Klassik?

a)

Gedankenlyrik

b)

Erlebnislyrik

16.

Wie heißt das berühmteste Werk der deutschen Literatur?

a)

Die Leiden des jungen Werther

b)

Faust

17.

Wann war der Erstdruck von "Faust I: Der Tragödie erster Teil​"?

a)

1808

b)

1832

c)

1783

d)

1798

18.

Der Erstdruck von "Faust II" war im Jahr 1832.

a)

richtig

b)

falsch

19.

Die Figur des Johann Georg Faust ist historisch umwoben von Gerüchten und Legenden über seine Tätigkeit als Astrologe, Alchemist und Wunderheiler.

a)

richtig

b)

falsch

20.

Das Volksbuch (1587): "..." machte Faust zur warnenden Figur in der protestantischen Mahnliteratur.

a)

Die Historia von D. Johann Fausten

b)

The Tragical History of Doctor Faustus

21.

Christopher Marlowes Tragödie: "..." (1592) bringt Faust auf die englische Bühne.

a)

Historia von D. Johann Fausten

b)

The Tragical History of Doctor Faustus

22.

Im deutschsprachigen Raum verbreiteten Puppenspiele die Faust-Legende volkstümlich und oft humoristisch.

a)

richtig

b)

falsch

23.

Was sind die Konstanten der Überlieferung in "Faust"?

a)

Originalgenie und Humanität

b)

Pakt mit dem Teufel

c)

Selbsthelferfigur-Komponente

d)

Streben nach Macht oder Erkenntnis

e)

erotische Ambitionen

24.

Der Teufel wird „domestiziert“, wirkt als Teil des göttlichen Plans.

a)

richtig

b)

falsch

25.

Faust wird mit Motiven des Titanenaufstands (Prometheus, Lucifer) verknüpft, was seine Rebellion gegen göttliche Grenzen universeller macht.

a)

r

b)

f

26.

Goethe verschiebt die Perspektive von reiner Abschreckung zu Identifikation. Fausts Scheitern und Streben spiegeln die Grundkonflikte der Moderne: das unstillbare Verlangen nach Fortschritt, Wissen und Selbstverwirklichung. das ist das Merkmal von:

a)

Frühaufklärung

b)

Spätaufklärung

c)

Sturm und Drang

d)

Barock

27.

Wie heißt Goethes Anknüpfung an seine frühe Schaffensphase?

a)

Zueignung

b)

Anlehnung

c)

Phase-Anknüpfung

28.

Drei fiktive Positionen (Direktor, Dichter, Lustige Person) diskutieren die Aufgabe und Ziele des Theaters (-> Vorspiel auf dem Theater). Was ist das Thema?

a)

klassizistische Fragen

b)

theaterästhetische Fragen

c)

humanistische Fragen

29.

Die Rahmenhandlung wird so etabliert (Prolog im Himmel):

a)

der Pakt mit Teufel

b)

"Zufrieden jauchzet groß und klein;​

Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein."

c)

Wette zwischen Gott und Mephisto über die „Rettung“ Fausts.

30.

Welche Merkmale beschreiben die Rahmenhandlung von Faust I?

a)

Gretchen-Tragödie

b)

Gelehrten-Tragödie

c)

Fausts Erkenntnisdrang > Wette Faust/Mephisto >​

> Mephisto organisiert einen Rundgang durch die Möglichkeiten der menschlichen Existenz!​

d)

Griechische Tragödie

31.

Gretchen-Tragödie ist die Binnenhandlung von Faust I.

a)

r

b)

f

32.

Fausts maßloses Streben und seine Revolte gegen göttliche und gesellschaftliche Schranken erinnern an zentrale Motive des Sturm und Drang.

a)

r

b)

f

33.

Wie viele Akte gibt es im "Faust II"?

(a)  

34.

Welcher Akt ist dies: Staats- und Finanzpolitik​
(Faust/Mephisto als Finanzberater und Gaukler - lakrdijaši)

a)

1.

b)

2.

c)

3.

d)

4.

e)

5.

35.

Welcher Akt ist dies: Schöpferischer Eros​
(Faust / Homunculus / Helena).

a)

1.

b)

2.

c)

3.

d)

4.

e)

5.

36.

Welcher Akt ist dies: Unternehmergeist​
(Faust als Kolonisator u.a.)?

a)

1.

b)

2.

c)

3.

d)

4.

e)

5.

37.

Welcher Akt ist dies: Kulturphilosophische Synthese​
(Faust + Helena)​?

a)

1.

b)

2.

c)

3.

d)

4.

e)

5.

38.

Welcher Akt ist dies: Staats- und Kriegspolitik​
(Faust als Heerführer)?

a)

1.

b)

2.

c)

3.

d)

4.

e)

5.

39.

Die fünf Akte thematisieren unterschiedliche Aspekte von Politik, Kultur und Wirtschaft und spiegeln den Geist von:

a)

Sturm und Drang

b)

Weimarer Klassik

c)

Romantik

d)

Barock

40.

Unterschiede (Faust I/II); welche Merkmale beschreiben Faust I?

a)

Gelehrten-Tragödie, Tragödienhandlung

b)

Faust wird zur wandelbaren Figur, die unterschiedliche gesellschaftliche Rollen einnimmt.

c)

Individuum (individuelles Scheitern und moralische Konflikte)

d)

Klarere dramatische Struktur

e)

Revue (Kultur- und kunstphilosophische Synthese und Vielfalt)

41.

Verbindung von antiken (griechischen) und nordischen (mittelalterlich-germanischen) Traditionen, Klassik und Romantik - dies gehört zu:

a)

Faust I

b)

Faust II

42.

Was ist falsch? (schreib den Buchstaben, großgeschrieben) - Schiller ist der Autor von: A) Maria Stuart, B)Jungfrau von Orleans, C)Wilhelm Tell, D)Wallenstein-Trilogie, E)Iphigenie auf Tauris.

(a)  

43.

Goethe schrieb: Iphigenie auf Tauris

Egmont ​

Torquato Tasso

a)

r

b)

f

44.

Laut Schiller ist das Theater als ... Anstalt verstanden.

a)

moralische

b)

klassizistische

c)

humanistische

d)

ideale

45.

Wie heißt der Dramentypus, der in auffälliger, expliziter Weise weltanschauliche Fragen (Ideen, Probleme) verhandelt​?

a)

das ideale Drama

b)

Ideendrama

c)

moralische Drama

d)

Gesellschaftsdrama

46.

Ideendrama entspricht dem Anliegen der Klassik wegen der Bildung zur Humanität anhand universeller Fragestellungen​.

a)

r

b)

f

47.

Wegen der Individualisierung der Figuren und ihrer Sprache, Miliegestaltung gibt es im Ideendrama sogenannte:

a)

mimetische Aspekte

b)

moralische Aspekte

c)

Idealisierungsaspekte

48.

Zu welchem Werk gehört diese universelle Fragestellung: Wie kann eine ›reine Seele‹ das ideale Menschentum erreichen (Harmonie von Pflicht und Neigung) und dadurch auch seine Mitmenschen humanisieren?

a)

Iphigenie auf Tauris

b)

Torquatto Tasso

c)

Jungfrau von Orleans

49.

"Soll sich der Künstler den einschränkenden Lebensbedingungen fügen?"

a)

Torquatto Tasso

b)

Jungfrau von Orleans

c)

Willhelm Tell

50.

"Wie kann der (politische) Mensch sich zum vollen Menschentum entwickeln und dabei Person und öffentliche Rolle, individuelle Freiheit und Allgemeinwohl in Einklang bringen?​"

a)

Willhelm Tell

b)

Jungfrau von Orleans

c)

Maria Stuart

51.

"Wie kann der Ausnahmemensch seinen hohen Auftrag/Pflicht (hier: göttlicher Auftrag und Vaterlandsliebe) mit der Neigung (hier: Liebe) versöhnen?​"

a)

Willhelm Tell

b)

Jungfrau von Orleans

c)

Iphigenie auf Tauris

52.

"Wie kann sich eine ›natürliche‹ Gemeinschaft gegen die Kräfte der Geschichte und die Tyrannei wehren?​"

a)

Faust

b)

Willhelm Tell

c)

Maria Stuart

53.

Der Anspruch auf Universalität und Idealisierung führte weg von zeitgenössischen Stoffen und hin zu historischen oder mythologischen Stoffen.

a)

richtig

b)

umgekehrt

54.

Welche historischen oder mythologischen Stoffe sind das?

a)

griechische Antike

b)

römische Werke

c)

italienische Renaissance

d)

Episoden aus dem Dreißigjährigen Krieg und anglofranzösischen Hundertjährigen Krieg

e)

französische Antike

55.

Die historischen oder mythologischen Stoffe sind auch schottische und englische dynastische Geschichte des 16. Jh.s, Episode aus der Schweizer Geschichte (Anf. des 14. Jh.s)​ und Faust-Legende.

a)

r

b)

f

56.

Die Ideendramen der Weimarer Klassik sind:

a)

Versdramen

b)

klassische Dramen

c)

griechisch-inspirierte Dramen

d)

neoklassizistische Dramen

57.

Warum Versdramen?

a)

Wegen des Einflusses der italienischen Renaissance

b)

Der Vers vermittelt eine ästhetische Ordnung.

c)

Die Versform unterstützt die Verdichtung und Reflexion der Themen wie Freiheit, Humanität.

d)

Wegen alter Griechen und ihre Prinzipien

58.

Der sentenzenhafte Stil (prägnante, oft aphoristische Aussagen - „Was der Mensch nicht weiß, das braucht er“) dient dazu...

a)

die Größe und Tragik menschlicher Entscheidungen und Kämpfe zu illustrieren

b)

universelle Wahrheiten und philosophische Prinzipien zu formulieren

c)

Die Figuren der klassischen Dramen sind oft „Sprechdenker“, die nicht nur handeln, sondern ihre Handlungen zugleich reflektieren und rechtfertigen.

59.

Das rhetorische Pathos:

a)

dient dazu, die Größe und Tragik menschlicher Entscheidungen und Kämpfe zu illustrieren

b)

dient dazu, universelle Wahrheiten und philosophische Prinzipien zu formulieren

c)

spiegelt die Komplexität der Gedanken und philosophischen Diskurse wider

60.

Der hypotaktische Satzbau (komplexe, verschachtelte Strukturen)

a)

dient dazu, universelle Wahrheiten und philosophische Prinzipien zu formulieren.

b)

dient dazu, die Größe und Tragik menschlicher Entscheidungen und Kämpfe zu illustrieren.

c)

spiegelt die Komplexität der Gedanken und philosophischen Diskurse wider.

61.
  • Thema dieser Ode ist ein klassisches Ideal: die Gesellschaft gleichberech-tigter, durch Freundschaft verbundener Menschen​:

a)

An die Freude

b)

Die Alpen

c)

Es ist alles eitel

62.

Wer schrieb "Ode an die freude"'

a)

Schiller

b)

Goethe

c)

Gottsched

63.

"An die Freude" wurde zur Europahymne.

a)

r

b)

f

64.

Wer schrieb "Das Göttliche"?

a)

Schiller

b)

Goethe

c)

Hegel

d)

Herder

65.

Was beschreibt die Lyrik der W. K.?

a)

hin zu den lockeren volksliedhaften und freirhythmischen Formen

b)

hin zu strengeren antikisierenden Formen (besonders Langverse: Hexameter und Distichon)

66.
  • Schillers Naturlyrik, Goethes Gedankenlyrik​.

a)

r

b)

umgekehrt

67.

Wer schrieb "Römische Elegien"'

a)

Schiller

b)

Goethe

68.

Welche Merkmale beschreiben Friedrich Hölderlin?

a)

enger Bezug zum antiken Griechenland

b)

enger Bezug zur italienischen Renaissance

c)
  • besondere Rhythmik und Klangfülle​

69.

"Hyperion oder der Eremit in Griechenland", geschrieben von F. Hölderlin, ist ein(e):

a)

lyrischer Briefroman

b)

Ideendrama

c)

Epos

70.

Was ist "Menschenbeifall" (F. Hölderlin):

a)

Ode

b)

Hymne

c)

lyrischer Briefroman

71.

"Menschenbeifall" besteht aus asklepiadeischen Strophen.

a)

r

b)

f

72.

Was gilt als der erste deutsche klassische Bildungsroman?

a)

Geschichte des Agathon (Wieland)

b)

Wilhelm Meisters Lehrjahre (Goethe)

73.

Versepos wurde im Sinne der antiken Tradition​ geschrieben.

a)

r

b)

f

74.

"Hermann und Dorothea" (Goethe) ist ein(e):

a)

Versepos

b)

Gedicht in Prosaform

c)

lyrischer Briefroman

d)

Bildungsroman

75.

"Hermann und Dorothea" wurde in der homerischen Form geschrieben (Hexameter-Epos).

a)

r

b)

f - Distichon-Epos

76.

Welche Gattung wird in die deutschsprachige Literatur eingeführt?

a)

Hexameter-Gedicht

b)

Novelle

c)

Briefroman

d)

Bildungsroman

77.

Welche 2 Autoren begründen die deutsche Novelle?

a)

Wieland

b)

Goethe

c)

Schiller

d)

Hölderlin

78.

Wer hat "Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten" – Novellenzyklus​ - geschrieben?

a)

Goethe

b)

Schiller

c)

Wieland

d)

Hölderlin

79.

Woraus besteht die Rahmenbildung dieses Novellenzyklus?

a)

das Erzählen von Novellen

b)

Flucht aus linksrheinischen Gebieten vor der franz. Revolutionsarmee

80.

Woraus besteht die Binnenbildung dieses Novellenzyklus?

a)

Flucht aus linksrheinischen Gebieten vor der franz. Revolutionsarmee

b)

das Erzählen von Novellen

81.

Die Figuren der Rahmenhandlung diskutieren explizit die Merkmale der Novellengattung - das ist ... Poetik.

a)

fiktionalisierte

b)

novellisierte

c)

ästhetische