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Pflege eines zu früh geborenen Kindes

Total questions: 22

Worksheet time: 15mins

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Class
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1.

Was ist zirkadianerytmus?

a)

Die innere Körperuhr. Die unseren Schlaf-Wach Ryhtmus steuert !

b)

Steuert nur den Schlafwachryhtmus

c)

Steuert den zirkülaren Herzryhtmus bei FG, geht ab einer gewissen Reife des Kindes

d)

Der Tanz der FG, FG machen ganz bestimmte Bewegungen im Rhythmus

2.

Wie beeinflusst das Hören, der Mütterlichen Stimme, den Schlaf bei FG?

a)

Reife FG schlafen insgesamt unruhiger als jungere FG, unabängig davon ob sie die Stimme der Mutter hören!

b)

Die Stimme der Mutter beeinflusst den Schlafryhtmus von FG aber nicht über einen längeren Zeitraum

c)

Die Mütterliche Stimme kann einen Einfluss haben, aber Umgebungsgeräusche entscheidenter

d)

FG, die die Stimme Ihrer Mutter hören, schlafen insgesamt besser

3.

Wo und Wann wird Oxytocin freigesetzt?

a)

Wird im Hypotalamus produziert, bei Körperlichen Kontakt, Orgasmus, zur Stressreduktion!

b)

Wird im Hypotalamus produziert, bei Körperlichen Kontakt, Orgasmus

c)

Wird in der Galle produziert, bei der Verdauung der Nahrung

d)

Wird in den Eierstöcken produziert bei sexuellen Erregungen

4.

FG reagieren empfindlich auf Lärm, ab wie viel Dezibel ist die Umgebung zulaut?

a)

Ab 45 DB!

b)

Ab 30

c)

Ab 80

d)

Ab 120

5.

Welche der folgenden Interventionen hat einen besonders effektiv zur förderung des Schlafs bei FG erwiesen?

a)

Reduzierung von Licht und Lärm in der Umgebung

b)

Regelmässige wechseln der Körperlage

c)

Synchronisierung der Pflegemaßnahmen mit den Schlafphasen

d)

Erhöhter Lärmpegel im Inkubator

6.

Wie lässt sich die Bedeutung von Muttermilch oder spezieller Säuglingsnahrung in der Ernährung von frühgeborenen Babys am besten beschreiben?

a)

Frühgeborene Babys sollten ausschließlich mit Muttermilch gefüttert werden, da sie keine anderen Nahrungsquellen benötigen.

b)

Säuglingsnahrung für frühgeborene Babys ist so formuliert, dass sie höhere Mengen an bestimmten Nährstoffen enthält, die für die neurologische Entwicklung wichtig sind.

c)

Die Ernährung von frühgeborenen Babys kann ohne Berücksichtigung ihrer speziellen Bedürfnisse erfolgen, da alle Säuglingsnahrungen gleichwertig sind.

d)

Muttermilch ist zwar vorteilhaft, jedoch ist es für frühgeborene Babys nicht notwendig, da sie auch mit normaler Säuglingsnahrung ausreichend versorgt werden können.

7.

Ist der Nährstoffbedarf von Frühgeborenen höher als von Reifgeborenen?

a)

Frühgeborene haben höhere Wachstumsraten, sie wachsen schneller als Reifgeborene, daraus resultiert ein höherer Nährstoffbedarf.

b)

Für den Aufbau und die Entwicklung des Gehirns brauchen Frühgeborene in der ersten Lebenswoche eine doppelt so hohe Fettzufuhr wie Reifgeborene.

c)

Jedes Kind hat seinen eigenen besonderen Nährstoffbedarf, die Nahrungszufuhr muss also individuell, unabhängig von der Entwicklungsphase und dem Zeitpunkt der Entbindung, an den aktuellen Bedarf abgestimmt werden.

d)

Der Nährstoffbedarf und die daraus folgende Nahrungszufuhr berechnet sich bei Frühgeborenen, anders als bei Reifgeborenen, ausschließlich an der Körpergröße.

8.

Was ist eine parenterale Ernährung?

a)

Nahrungsaufnahme durch die Magensonde

b)

Stillen/Muttermilch

c)

Versorgungsart über die Nabelschnur in der Mutterleib

d)

Nahrungsaufnahme über die Blutbahn

9.

Wie beeinflussen unreife Organsysteme die Nährstoffaufnahme und Verwertung bei Frühgeborenen im Vergleich zu reifen Neugeborenen?

a)

Bei Frühgeborenen sind folgende Funktionen wie der Gastrointestinaltrakt, das Immunsystem, die Leber- und Nierenfunktion noch nicht ausgereift, deshalb ist die Nahrungsaufnahme und auch die Verwertung bei Frühgeborenen erschwert.

b)

Viele Organe sind bei Frühgeborenen noch nicht ausgereift.

c)

Die unreife Leber eines Frühgeborenen Kindes erhöht das Risiko einer Hypoglykämie, durch das unreife Immunsystem besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionen. Die Nierenfunktion ist ebenfalls noch nicht ausgereift, deshalb beeinflusst der verminderte Säure-Basen-Ausgleich den Stoffwechsel. Auch besteht ein hohes Risiko für Infektionen aufgrund der durchlässigeren Darmbarriere, sowie eine erschwerte Spaltung von Nährstoffen wegen der reduzierten Produktion von Verdauungsenzymen.

d)

Ein Frühgeborenes besitzt noch keine Funktionen der Organsysteme

10.

Gibt es Unterschiede bei der Anpassungsreaktion von Früh- und Reifgeborenen?

a)

Die Anpassung verläuft langsamer, da die unzureichende Sauerstoffaufnahme der nur schlecht ausgebildeten Lungen zu Appetitlosigkeit und somit zum Nährstoffmangel führt.

b)

Die Anpassung verläuft schneller, da aus der Schwangerschaft von der Mutter entscheidende Enzyme, die beim Reifgeborenen schon abgebaut wurden, noch vorhanden sind.

c)

Die Anpassung verläuft langsamer, da ausreichende Wasser- und Energiereserven noch nicht oder noch nicht ausreichend aufgebaut wurden.

d)

Die Anpassung ist unabhängig vom Entwicklungsstadium und dauert immer gleichlang (ca.4-7Tage)

11.

Was sind frühkindliche Fütterungsstörungen?

a)

Eine frühkindliche Fütterungsstörung bedeutet eine unzureichende Nahrungsaufnahme von Frühchen, ausschließlich verursacht durch Nahrungsverweigerung.

b)

Frühkindliche Fütterungsstörungen sind Faktoren, die Frühchen an einer physiologischen Nahrungsaufnahme hindern.

c)

Kommen Kinder sehr verfrüht zur Welt, ist der Körper der Frau noch nicht bereit für die Fütterung des Kindes bereit. Dies kann sich in Abneigung gegenüber dem eigenen Kind oder auch Ausbleiben der Laktation äußern.

d)

Werden Kinder zu Früh geboren, Fehlen bestimmte zur Verdauung notwendige Strukturen und Enzyme dies äußert sich durch eine Malnutrition der Kinder während der ersten zwei bis drei Lebenswochen.

12.

Wie sollten Pflegekräfte die Entwicklung und den Zustand von Frühgeborenen systemisch Dokumentieren?

a)

Auffällige Veränderungen werden notiert

b)

regelmäßige Eintragung in die Patientenakte, genaue Beobachtung von Veränderungen und Meldung an Ärzte

c)

ein Foto pro Tag reicht als Nachweis aus

d)

Dokumentation ist nicht nötig, solange das Frühgeborene gut aussieht

13.

Ist ein blasser Hautkollorid ein Anzeichen für eine pathologische Veränderung?

a)

Ja ist immer ein Anzeichen für eine pathologische Veränderung

b)

Es kann ein Anzeichen sein, dennoch anderen Faktoren könnten dazu kommen

c)

Nein ist kein Anzeichen für eine pathologische Veränderung

d)

Hautkollorid spielt keine Rolle, da Frühchen Hautfarbe sich noch entwickeln

14.

Inwiefern beeinflusst die Umgebung (z.B. Lärm, Licht, Temperatur) auf der Neonatologie-Intensivstation die physiologischen Parameter von Frühgeborenen, und wie könnte dies systematisch in der klinischen Beobachtung berücksichtigt werden?

a)

Durch Einführung von sensorisch optimierten Pflegeprotokollen (z.B. Lärm- und Lichtmanagement) kann die Beobachtung standardisiert und die physiologische Stabilität verbessert werden.

b)

Hohe Lärmpegel können Stress verursachen, was sich in erhöhter Herzfrequenz und instabilen Atemmustern zeigt.

c)

Temperaturschwankungen können zu Hypo- oder Hyperthermie führen, was den Energieverbrauch des Frühgeborenen erhöht.

d)

Helleres Licht sorgt immer für eine Verbesserung der Wachsamkeit und fördert die Regeneration. (Zu helles Licht kann in Wirklichkeit den Schlaf-Wach-Rhythmus und die physiologische Stabilität stören.)

15.

Woran kann es liegen wenn ein neugeborenes/Frühgeborenes nach der Geburt zyanotische Verfärbungen hat?

a)

Das Kind könnte Herzfehler wie ein VSD haben die dafür sorgen das Kind nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird

b)

Kinder sind kurz nach der Geburt immer etwas zyanotisch

c)

Es kommen manchmal periphere Zyanosen durch Hypothermie

d)

Es kann zu Zyanosen kommen wenn die Mutter vorher Kreislauf Probleme hatte

16.

Können NG bei Fieber schwitzen?

a)

NG schwitzen nicht

b)

NG schwitzen nur wenn sie krank sind

c)

NG schwitzen wie Erwachsene auch

d)

NG schwitzen nur an Hände und Füße

17.

Welche metabolischen und physiologischen Folgen hat eine unzureichende Thermoregulation bei Frühgeborenen und welche Komplikationen können daraus resultieren?

a)

Führt zur Kompensatorischer Diurese und stabilisiert den Elektrolythaushalt

b)

Senkt die Atemfrequenz und reduziert den Energieverbrauch, was Hypothermie vorbeugt

c)

Erhöht den Energie- und Sauerstoffbedarf, steigert das Risiko für Hypoglykämie und Ateminsuffizienz

d)

Hat keinen wesentlichen Einfluss auf den Stoffwechsel, da Frühgeborene durch autonome Mechanismen die Körpertemperatur regulieren können.

18.

Welche Pathophysiologischen Mechanismen führen bei Frühgeborenen zu einer erhöhten Hautempfindlichkeit und welche Folgen kann dies haben?

a)

unzureichende Ausbildung der Epidermalen Barriere, reduzierte Talgproduktion und verstärkter Transepidermaler Wasserverlust erhöhen die Vulnerabilität der Haut und begünstigen Infektionen

b)

Überschießende Talgdrüsenaktivität und Hyperkeratinisierung führen zu einer Verdickung der Haut, was den transepidermalen Wasserverlust vermindert

c)

geringer Wasseranteil im Körper fördert die Hautelastizität und verbessert die Barriere Funktion, wodurch die Haut widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse wird

d)

Frühgeborene besitzen eine verstärkte Melanin Produktion, wodurch die Haut widerstandsfähiger gegen über UV-Strahlung und Mechanischen Reizen ist

19.

Welche Maßnahmen kann das Medizinische/Pflegerische Personal ergreifen um Komplikationen bei Frühgeborenen zu vermeiden?

a)

Frühgeborene nur füttern wenn sie selbstständig danach verlangen, um Überfütterung zu vermeiden.

b)

Regelmäßige Überwachung der Körpertemperatur, Atemfunktion und Ernährung sowie frühzeitige Behandlung von Infektionen.

c)

Frühzeitige Entlassung aus der Klinik, um Stress zu vermeiden.

d)

Frühgeborene werden immer gestillt, sobald sie stabil sind um eine optimale Nährstoffaufnahme zu gewährleisten.

20.

Welche der folgenden Komplikationen tritt am häufigsten bei Frühgeborenen auf?

a)

Diabetes Mellitus Typ 2

b)

Nekrotisierende Enterokolitis

c)

Plötzlicher Kindstod

d)

Atemnotsyndrom (RDS)

21.

Welche Mechanismen könnten erklären, warum eine enge Elternbeteiligung in der Pflege von Frühgeborenen zu positiven langfristigen Entwicklungen führen kann?

a)

Direkter Hautkontakt hemmt die autonome Regulation der vitalen Funktionen und destabilisiert den Kreislauf

b)

Verstärkung der elterlichen Adaptionsfähigkeit führt zu synchronisierten physiologischen Reaktionen beim Kind

c)

Frühe emotionale Stimulation verhindert die neuroplastische Reifung der Gehirns

d)

Die reduzierte Abhängigkeit von externer Pflege verringert den metabolischen Grundumsatz dauerhaft

22.

Wie beeinflusst die aktive Einbindung der Eltern in die Pflege von Frühgeborenen die postnatale Anpassung und die Langzeitprognose des Kinder?

a)

Unterstützt die autonome Thermoregulation und verbessert die Gewichtszunahme

b)

Erhöht das Infektionsrisiko durch mangelnde medizinische Fachkenntnisse der Eltern

c)

Verlängert die Krankenhausaufenthaltsdauer durch unsachgemäße Pflegeinterventionen

d)

Beeinflusst ausschließlich die emotionale, aber nicht die körperliche Entwicklung