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Körperverletzung, Fixierung und FEM in der pflege

Total questions: 20

Worksheet time: 10mins

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1.

Welche der folgenden Maßnahmen gilt als freiheitsentziehend?

a)

Öffnen eines Fensters

b)

Verabreichung eines leichten Schmerzmittels

c)

Anbringen eines Bauchgurts im Bett

d)

Händewaschen mit der Pflegekraft

2.

Eine Pflegekraft fixiert eine demente Bewohnerin ohne Genehmigung. Welche Straftat liegt möglicherweise vor?

a)

Diebstahl

b)

Körperverletzung

c)

Hausfriedensbruch

d)

Urkundenfälschung

3.

Unter welchen Voraussetzungen darf eine FEM rechtlich erfolgen?

a)

Wenn die Pflegekraft es für notwendig hält

b)

Mit Einwilligung der Angehörigen

c)

Nur bei richterlicher Genehmigung oder akuter Gefährdung

d)

Immer, wenn es schneller geht

4.

Was versteht man unter „Gefahr im Verzug"?

a)

Die Pflegekraft hat keine Zeit

b)

Der Bewohner könnte sich oder andere unmittelbar gefährden

c)

Die Pflegekraft ist zu spät zum Dienst

d)

Ein Bewohner hat Hunger

5.

Wer darf eine FEM genehmigen?

a)

Der Hausmeister

b)

Das Betreuungsgericht

c)

Die Stationsleitung

d)

Die Reinigungskraft

6.

Wie nennt man Medikamente, die zur Ruhigstellung ohne medizinische Indikation gegeben werden?

a)

Antibiotika

b)

Sedativa

c)

Freiheitsentziehende Medikamente

d)

Schmerzmittel

7.

Welche rechtliche Grundlage schützt die Freiheit der Person in Deutschland?

a)

§ 1906 BGB

b)

§ 34 StGB

c)

Artikel 2 des Grundgesetzes

d)

§ 102 GG

8.

Eine Bewohnerin wird mit Bettgittern gesichert, weil sie oft nachts aufsteht. Was muss beachtet werden?

a)

Keine Maßnahme notwendig

b)

Bettgitter sind keine FEM

c)

Eine Genehmigung oder Einwilligung muss vorliegen

d)

Nur der Nachtdienst muss informiert werden

9.

Wie sollten Pflegekräfte bei FEM dokumentieren?

a)

Nur im Notfall

b)

Gar nicht

c)

Detailliert und vollständig

d)

Erst am Monatsende

10.

Was ist das vorrangige Ziel in Bezug auf FEM in der Pflege?

a)

Pflegekräfte zu entlasten

b)

Bewohner ruhigzustellen

c)

FEM möglichst zu vermeiden

d)

FEM zu optimieren

11.

Herr M. ist dement und versucht ständig, sein Pflegebett zu verlassen. Was ist die erste Maßnahme?

a)

Sofort fixieren

b)

Arzt verständigen

c)

Beobachten und nach Ursachen suchen

d)

Polizei rufen

12.

Eine Bewohnerin stürzt mehrfach. Die Tochter fordert eine Fixierung. Was tun Sie?

a)

Anordnen, weil die Tochter das will

b)

Ablehnen und nichts tun

c)

Mit Arzt und Betreuungsgericht besprechen

d)

Sofort sedieren

13.

In einer Notsituation fixieren Sie einen Bewohner ohne Genehmigung. Was müssen Sie danach tun?

a)

Keine Dokumentation notwendig

b)

Das Gericht unverzüglich informieren

c)

Die Maßnahme geheim halten

d)

Den Bewohner fragen, ob es okay war

14.

Ein Pflegehelfer fixiert heimlich eine Bewohnerin. Ihre Reaktion?

a)

Ignorieren

b)

Sofort weiterleiten an Vorgesetzte

c)

Applaudieren

d)

Mitschweigen

15.

Was ist KEINE Alternative zur Fixierung?

a)

Bewegungsförderung

b)

Sturzmatte

c)

Musiktherapie

d)

Ruhigstellung mit Medikamenten

16.

Wie sollte mit Angehörigen kommuniziert werden, wenn eine FEM notwendig ist?

a)

Sachlich und transparent

b)

Nur telefonisch

c)

Gar nicht

d)

Mit medizinischen Fachbegriffen nur

17.

Was zählt zu den Rechten des Bewohners bei FEM?

a)

Keine Information

b)

Widerspruchsrecht

c)

Festlegung der Dauer selbst

d)

Absolute Kontrolle über das Pflegepersonal

18.

Wie oft muss eine laufende FEM überprüft werden?

a)

Nie

b)

Monatlich

c)

Regelmäßig und dokumentiert

d)

Nur beim Pflegevisite

19.

Warum ist Schulung des Pflegepersonals zu FEM wichtig?

a)

Um schneller fixieren zu können

b)

Zur Vermeidung unnötiger FEM und Einhaltung des Rechts

c)

Weil es gesetzlich gefordert wird

d)

Für bessere Dokumentation

20.

Welche Aussage ist korrekt?

a)

Fixierungen sind in der Pflege normal und unproblematisch

b)

Jeder kann fixieren, wenn es nötig ist

c)

Fixierungen sind die letzte Maßnahme

d)

Fixierungen sind grundsätzlich harmlos