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Fragen zum Flächenmanagement

Total questions: 51

Worksheet time: 57mins

Name
Class
Date
1.

1.1 Warum ist strategisches Flächenmanagement für ein Unternehmen genauso wichtig wie operatives?

4 lines
2.

1.2 Welche Aussage beschreibt die strategische Flächenplanung am besten?

a)

Sie beinhaltet hauptsächlich kurzfristige Belegungsent-scheidungen Arbeitsplätze).

b)

Sie dient der Umsetzung operativer Layoutvorgaben.

c)

Sie legt den Fokus auf zukunftsorientierte Raumbedarfe mit einem Planungshorizont von ca. 3-5 Jahren.

d)

Sie enthält technische Ausstattungsrichtlinien für Arbeitsplätze.

3.

1.3 Welche Massnahme gehört typischerweise zur operativen Flächenplanung?

a)

Entwicklung von Beschaffungsstrategien für Flächen

b)

Erstellung von Business Cases für die Eigentümerschaft

c)

Dokumentation der aktuellen Flächennutzung und Erstellung von Layoutplänen

d)

Erstellung von Ausschreibungsunterlagen für Neubauten

4.

1.4 Was ist das Ziel des strategischen Flächenmanagements?

4 lines
5.

2.1 Was ist das übergeordnete Ziel der Flächenbewirtschaftung in Bezug auf Effizienz?

a)

Die Maximierung der Mietfläche

b)

Die Schaffung möglichst vieler Verkehrsflächen

c)

Die Erhöhung der Wertschöpfung pro genutzter Fläche

d)

Die vollständige Auslastung von Technikräumen

6.

2.2 Welche Massnahmen tragen zur Erhöhung der Wertschöpfung auf gleichbleibender Fläche bei?

a)

Desk Sharing und flexible Arbeitsplatznutzung

b)

Nutzung bislang ungenutzter oder brachliegender Flächen

c)

Rückgabe leerstehender Gebäudeteile

d)

Verdichtung der Arbeitsplatzbelegung

7.

2.3 Welche der folgenden Aufgaben gehört NICHT zum Aufgabenbereich eines Flächenmanagers?

a)

Flächenbelegung organisieren und optimieren

b)

Jahresabschlüsse für Betriebskosten erstellen

c)

Kennzahlen zur Flächennutzung erheben und interpretieren

d)

Flächenpotenziale identifizieren und dokumentieren

8.

2.4 Was bedeutet "Nutzerorientiertes Flächenmanagement" und was sind die Ziele?

4 lines
9.

2.5 Was versteht man unter "Anlageorientiertes Flächenmanagement"?

4 lines
10.

2.6 Was versteht man unter "Immobilienorientierte Flächenmanagement"?

4 lines
11.

2.7 Welche Funktionen können durch ein CAFM-System im Flächenmanagement typischerweise unterstützt werden?

a)

Verwaltung der Nutzungslayouts

b)

Überwachung des Energieverbrauchs in Echtzeit

c)

Dokumentation von Mietflächen und Belegungszuständen

d)

Erstellung von Reinigungs- und Schlüsselplänen

12.

2.8 Warum ist der Einsatz IT-gestützter Systeme (z. B. CAFM) im Flächenmanagement besonders vorteilhaft?

a)

Erhöht die Transparenz über Flächennutzung und Verfügbarkeit

b)

Reduziert den Bedarf an Flächeninventar vollständig

c)

Erlaubt die zentrale Pflege aller flächenbezogenen Pläne und Daten

d)

Ermöglicht fundierte Entscheidungen durch aktuelle, visualisierte Datenbasis

13.

2.9 Nenne konkrete Risiken, wenn Flächen nicht systematisch gemanagt werden.

4 lines
14.

3.1 Welche Beurteilungskriterien der Leistungsfähigkeit einer Fläche kennst du?

4 lines
15.

3.2 Welche Faktoren beeinflussen den zukünftigen Flächenbedarf eines Unternehmens besonders stark?

4 lines
16.

3.2 Was unterscheidet eine Hauptnutzfläche von einer Nebennutzfläche aus Sicht der Wirtschaftlichkeit?

4 lines
17.

3.3 Plane ein einfaches Flächenkonzept für ein KMU (50 MA).

4 lines
18.

3.4 Was ist der Unterschied zwischen Flächenbedarf und Flächenbereitstellung?

4 lines
19.

3.5 Was gibt der Belegungsgrad an?

a)

Zu welchem Anteil eine Gesamtfläche belegt ist

b)

Wie viele Nutzer eine Fläche hat

c)

Wie viel Fläche zur Verfügung steht

d)

Wie hoch die Kosten sind

20.

3.6 Ein Bildungsinstitut wächst stark im digitalen Bereich, während Präsenzveranstaltungen rückläufig sind. Viele Unterrichtsräume stehen leer. Das Facility Management schlägt vor, nicht mehr benötigte Flächen zu kündigen oder unterzuvermieten. Parallel dazu werden flexible Raumkonzepte entwickelt, die sowohl Online- als auch Hybrid-Formate unterstützen – z. B. mit temporärer Ausstattung und variablen Möblierungen.


Frage:

Welche strategischen Ziele der Flächenbereitstellung werden in diesem Fall angesprochen?

a)

Minimierung immobilienbezogener Risiken

b)

Optimierung der Flexibilität

c)


Optimierung der Immobilienbereitstellungskosten

d)

Sicherung des Immobilienbesitzes in Wachstumsbranchen

21.

3.7 Ein Start-up in der IT-Branche wächst schnell, benötigt aber flexible Mietflächen mit kurzer Kündigungsfrist. Die Entscheidung fällt auf teurere, kurzfristig verfügbare Businessflächen, obwohl günstigere Objekte mit längerer Bindung verfügbar wären.

Frage:
Welcher Zielkonflikt spiegelt sich in dieser Entscheidung wider?

a)

Kontrolle vs. Flexibilität

b)

Qualität vs. Kosten

c)

Kapitalbindung vs. Standortimage

d)

Flexibilität vs. Kosten der Immobilienbereitstellung

22.

3.8 Ein Industriebetrieb möchte eine stillgelegte Werkhalle sanieren und für moderne Produktion umbauen. Die Investitionen sind hoch, doch sie sichern langfristig Standortsicherheit und betriebliche Unabhängigkeit.

Frage:
Welcher Kompromiss liegt dieser Entscheidung zugrunde?

a)

Minimierung der Kapitalbindung vs. Kontrolle über strategische Immobilien

b)

Kostenoptimierung vs. Flexibilität der Flächen

c)

Reduktion der Qualität zugunsten kurzfristiger Einsparungen

d)

Rückzug vom Standort vs. Minimierung der Belegungsdichte

23.

3.9 Ein Unternehmen plant ein neues Bürogebäude. Zwei Grundrisse stehen zur Auswahl:

  • Variante A: nahezu quadratisch (Seitenverhältnis 0.85)

  • Variante B: lang und schmal (Seitenverhältnis 0.55)

Ziel ist es, möglichst flexibel unterschiedliche Arbeitsplatzlayouts und Gruppenräume abbilden zu können.

Frage:
Welche Variante ist bezogen auf die Flexibilität der Flächennutzung vorteilhafter?

a)

Variante A, weil grosse Seitenverhältnisse eine flexible Anordnung von Arbeitsplätzen ermöglichen

b)

Variante B, da längliche Räume besser belüftet werden können

c)

Beide Varianten sind gleichwertig hinsichtlich der Belegungsflexibilität

d)

Variante B, da schlanke Räume leichter zu strukturieren sind

24.

3.10 Ein Spital plant die Reorganisation eines Stationsbereichs. In Zukunft sollen einzelne Zimmer als Isolier-, Untersuchungs- oder Patientenzimmer genutzt werden können – je nach Bedarfslage (z. B. Pandemie, Notfälle, Normalbetrieb). Die bauliche Infrastruktur ist jedoch noch stark auf feste Nutzung ausgelegt. Welche baulichen und technischen Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um diese Räume flexibel nutzen zu können, und welche Herausforderungen könnten dabei auftreten?


4 lines
25.

3.11 Wofür wird die Flächenkennzahl HNF/GF typischerweise verwendet?

4 lines
26.

3.12 Welche der folgenden Kosten zählen zur Flächenbereitstellung?

a)

Abschreibungen

b)

Erwerbskosten

c)

Betriebskosten

d)

Instandhaltungs-kosten

27.

3.13 Welche der folgenden Positionen zählen zu den Flächenbewirtschaftungskosten?

a)

Instandhaltungs-kosten

b)


Finanzierungskosten

c)

Betriebskosten

d)


Mietausfallwagnis

28.

3.14 Ein Unternehmen will die Total Costs of Ownership (TCO) eines Gebäudes berechnen. Welche der folgenden Kostenpositionen müssen in die Berechnung einbezogen werden?

a)

Kosten für bauliche Anpassungen

b)

Verwaltungskosten während der Nutzung

c)

Reinigungskosten

d)

Erwerbsnebenkosten

29.

3.15 Beschreibe den Zusammenhang zwischen dem Nutzerprojekt und dem Bauprojekt

4 lines
30.

4.1 Welche Flächen sind gemäss SIA 416 Bestandteile der Nettogeschossfläche (NGF)?

a)

Nebennutzfläche

b)

Konstruktionsfläche

c)

Hauptnutzfläche

d)

Verkehrsfläche

31.

4.2 Wie unterscheidet sich die SIA 416 von der SIA Dokumentation D 0165?

4 lines
32.

4.3 Nenne zwei Unterschiede zwischen SIA 416 und der DIN 277.

4 lines
33.

4.4 Warum ist eine einheitliche Flächenstandardisierung wichtig?

4 lines
34.

4.5 Welche Flächenarten gehören gemäss SIA 416 zur Nutzfläche (NF)?

4 lines
35.

4.6 Warum arbeiten wir in der Schweiz sowohl mit der SIA 416, als auch mit der DIN 277?

a)

Die DIN 277 enthält detailliertere Angaben zu Flächenarten und ergänzt damit die SIA 416.

b)

Die DIN 277 ist international etabliert und wird in Projekten mit deutschen Partnern oft vorausgesetzt.

c)

Die SIA 416 ist im Facility Management auf die Nutzflächenklassifikation in der Schweiz spezialisiert.

d)

Die DIN 277 ersetzt die SIA 416 vollständig in der Schweiz bei Baukostenberechnungen.

36.

5.1 Was beschreibt der Flächennutzungsgrad?

a)

Das Verhältnis zwischen Hauptnutzfläche und Nettogeschossfläche

b)

Das Verhältnis zwischen HNF und Geschossfläche

c)

Die tatsächliche Flächenbelegung innerhalb eines Tages

d)

Die Zuordnung von Mieterflächen zu Technikflächen

37.

5.2 Welche Flächenkennzahl wäre relevant, wenn man wissen möchte, wie viel Fläche pro Arbeitsplatz zur Verfügung steht?

4 lines
38.

5.3 Was bedeutet die Kennzahl VF/GF und wofür wird sie verwendet?

4 lines
39.

5.4 Warum sind Vergleichswerte (Benchmarks) nützlich – und wann können sie irreführend sein?

4 lines
40.

5.5 Was ist Flächenbewirtschaftung?

a)


Technische Planung der Gebäudestruktur

b)

Verwaltung, Optimierung und Kontrolle der vorhandenen Flächen im Betrieb

c)


Nur die Vermietung von Räumen an Dritte

d)

Flächenermittlung nach DIN 277

41.

6.1 Wie beeinflussen ESG-Kriterien das Flächenmanagement in Zukunft?

4 lines
42.

6.2 Welche Aspekte gehören zur nachhaltigen Flächennutzung?

a)

Minimierung von Umweltauswirkungen

b)

Maximierung der Kaltmiete

c)

Förderung sozialer Gerechtigkeit

d)

Wirtschaftlich rentable Nutzung

43.

6.3 Nenne zwei konkrete Beispiele, wie Facility Management zur ökologischen Nachhaltigkeit im Flächenmanagement beitragen kann.

4 lines
44.

6.4 Wie kann eine flexible Flächennutzung soziale Nachhaltigkeit fördern?

4 lines
45.

6.5 Welches Ziel ist nicht Bestandteil nachhaltigen Flächenmanagements

a)

Effiziente Nutzung von Ressourcen

b)

Maximierung der Investitionsrendite unabhängig vom Nutzer

c)

Soziale Gerechtigkeit

d)

Umweltwirkung reduzieren

46.

6.6 Welche Zielkonflikte können zwischen wirtschaftlicher Effizienz und sozialer Nachhaltigkeit in der Flächenbewirtschaftung entstehen?

4 lines
47.

6.7 Ein Unternehmen möchte 20 % Fläche einsparen, um Betriebskosten zu senken. Welche Nachhaltigkeitsziele könnten dadurch positiv und welche negativ beeinflusst werden?

4 lines
48.

7.1 Welche Aufgaben erfüllt ein systematisches Stakeholdermanagement im Kontext von Flächenprojekten?

a)

Verbesserung der Flächennutzungseffizienz

b)

Frühe Identifikation von potenziellen Konflikten

c)

Reduktion des CO₂-Fußabdrucks

d)

Abstimmung widersprüchlicher Interessen

49.

7.2 Welche Elemente sind typische Spannungsfelder im Stakeholdermanagement bei Immobilienprojekten?

a)

Investor will tiefen CHF/m2 bei den Erstellungskosten. Mieter will einen tiefen CHF/m2 an Miete

b)

Die Architektin möchte ein höheres Investment, da ihr Honorar entsprechend höher ausfällt

c)

Der Mieter möchte tiefe Nebenkosten/m2, der Provider möchte eine hohe Entschädigung seiner Leistung

d)

Nachhaltigkeit ist für alle Stakeholder irrelevant

50.

7.3 Welche Vorteile bringt eine frühzeitige Integration von Stakeholdern in den Planungsprozess?

a)

Verbesserung der Projektakzeptanz

b)

Minimierung der Baukosten

c)

Verringerung von Termin-verzögerungen

d)

Erhöhung der Reibung zwischen Projektbeteiligten

51.

7.4 Warum ist professionelle Kommunikation im Stakeholdermanagement wichtig?

a)

Sie verhindert mögliche Kostensteigerungen

b)

Sie stärkt Vertrauen und Beteiligung

c)

Sie reduziert Missverständnisse

d)

Sie fördert strategische Steuerung