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Wiederholungsfragen zum Recht

Total questions: 25

Worksheet time: 19mins

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1.

Was ist objektives Recht?

a)

die gesamte Rechtsordnung

b)

Rechte an Sachen

c)

Ansprüche

2.

Was ist subjektives Recht?

a)

Rechte an Personen

b)

Ansprüche und Befugnisse einer Person

c)

ungeschriebenes Recht

3.

Was ist ein Rechtsverhältnis?

a)

Eine Beziehung zwischen zwei oder mehr Personen, die durch das Recht geregelt wird.

b)

Eine Liebesbeziehung

c)

Rechtlich irrelevante Verbindung zwischen zwei oder mehr Personen z.B. Freundschaft

4.

Welche Aufgaben hat das Recht?

a)

Schutz der individuellen Freiheit

b)

Ordnung des Gemeinwesens

c)

Förderung des Gemeinwohls

d)

Sicherung der Rechtsstaatlichkeit

5.

Wo ist das Sozialstaatsprinzip verankert?

a)

Art. 1 GG

b)

Art. 79 GG

c)

BGB

d)

Art. 20 GG

6.

Was ist das Ziel des Sozialstaatsprinzips?

a)

Ausgleich sozialer Gegensätze z.b. durch Sozialhilfe

b)

Sicherung des Existenzminimums für alle Bürger

c)

Reiche zu bestrafen

d)

Förderung von Chancengleichheit z.B. durch Bildungspolitik

7.

Was ist Privatrecht?

a)

Regelt die Privatsphäre

b)

Regelt die Beziehung Staat zu Bürger

c)

Regelt die Beziehungen der Bürger und oder juristischen Personen untereinander

8.

Was ist das Kennzeichen des Privatrechts?

a)

Nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten frei zu regeln

b)

Privatautonomie mit der Ausprägung Vertragsfreiheit

9.

Was meint der Begriff der Vertragsfreiheit?

a)

Abschlussfreiheit

b)

Gestaltungsfreiheit

c)

Absolute Freiheit, keine Verbote oder Formvorschriften

10.

Was ist der Inhalt der Vertragsfreiheit? Die Vertragsfreiheit ist ein zentrales Prinzip des (a)   und Teil der allgemeinen Handlungsfreiheit nach Art. 2 Abs. 1 GG. Sie bedeutet, dass Personen grundsätzlich frei entscheiden dürfen, ob mit wem und mit welchem Inhalt sie einen Vertrag schließen

11.

Durch was wird die Vertragsfreiheit eingeschränkt?

a)

§ 134 BGB Gesetzesverstoß führt zu Nichtigkeit

b)

§ 138 BGB Sittenwidrigkeit führt zu Nichtigkeit

c)

Steuern

d)

Zwingendes Recht z.B. Mindestlohngesetz

12.

Was ist öffentliches Recht?

a)

Es wird nur die Benutzung des öffentlichen Raums geregelt

b)

Regelt die Verhältnisse zwischen Bürger und Staat, Über- und Unterordnung Bürger zu Staat

c)

Regelt außerdem die Verhältnisse zwischen verschiedenen staatlichen Institutionen

d)

Es schützt Bürger vor staatlicher Willkür

e)

Es ermöglicht staatliche Tätigkeiten

13.

Was ist das Kennzeichen des öffentlichen Rechts?

a)

Verhandlungsmöglichkeiten

b)

Privatautonomie

c)

Die einseitige Anordnungsgewalt des Staates

14.

Aus welchen Rechtsquellen speist sich unser Recht?

a)

Naturrecht, Sitte und Moral

b)

Internetmeinungen

c)

Gewohnheitsrecht

d)

Richterrecht

e)

Gesetze, Rechtsverordnungen und Satzungen

15.

Was ist Naturrecht? Naturrechtliche Normen werden nicht durch (a)   festgelegt, sondern sollen sich aus der Natur des Menschen oder allgemeinen moralischen Prinzipien ergeben.

16.

Was ist Gewohnheitsrecht?

a)

ungeschriebenes Recht

b)

geschriebenes Recht

c)

entwickelt durch ständige Übung über lange Zeit

d)

entwickelt durch Rechtsüberzeugung und daher allgemein anerkannt

17.

Was ist Richterrecht?

a)

verboten

b)

Sonderform des Gewohnheitsrechts

c)

entsteht, wenn Gerichte durch wiederholte Entscheidungen abstrakte Rechtsgrundsätze entwickeln

d)

willkürlich

18.

Wie werden Gesetze unterschieden?

a)

Nach dem Rang (Normenhierarchie)

b)

Nach dem Inhalt (Privatrechtliche oder öffentlich-rechtliche z.B.)

c)

Nach dem Verfahren (Formelle oder Materielle Gesetze)

d)

Nach dem Geltungsbereich (Bundesgesetze o. Landesgesetze z.B.)

19.

Was sind Rechtsverordnungen?

a)

müssen von Bundestag und Bundesrat erlassen werden

b)

werden von Regierung oder Behörden auf Grundlage einer Ermächtigung erlassen

c)

durchlaufen kein förmliches Gesetzgebungsverfahren

20.

Nenne einen Vorteil und einen Nachteil von Rechtsverordnungen.

a)

Vorteil: schnelle Anpassung an aktuelle Entwicklungen möglich

b)

Nachteil: geringere demokratische Legitimation als Gesetze

c)

Vorteil: Man muss sich nicht so streng an die Grundrechte halten

d)

Nachteil: dauert länger, weil Behörden langsam sind

21.

Was bedeutet der Begriff „Rechtsetzungsbefugnis“?

a)

Rechtsetzungsbefugnis bedeutet die Befugnis, Rechtsnormen (also Gesetze, Verordnungen oder Satzungen) zu erlassen, also Recht zu setzen.

b)

Jemanden maßregeln zu dürfen

c)

Ein Richter bestimmt wer Recht hat.

22.

Was sind Satzungen?

a)

Der förmliche Gesetzgeber regelt auch die Angelegenheiten der Gemeinden und Universitäten

b)

Rechtsnormen, die von juristischen Personen des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltungsrecht erlassen werden, um ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln.

23.

Erklären Sie die Hierarchie der Normen!

a)

GG

EU-Normen

Gesetze

Rechtsverordnungen

Satzungen

b)

GG

Gesetze

Rechtsverordnungen

EU-Normen

Satzungen

c)

EU-Normen

GG

Gesetze

Rechtsverordnungen

Satzungen

24.

Was ist eine Rechtsnorm?

a)

generell-abstrakt formuliert und vorausbestimmt

b)

regelt nur einen Einzelfall

c)

verbindlich und durchsetzbar

d)

dienen Rechtssicherheit und Gerechtigkeit

25.

Welche 5 obersten Gerichtshöfe des Bundes gibt es und wo befinden sie sich?

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